Die KiK Textilien und Non-Food GmbH ruft ein 5-teiliges Küchenhelfer-Set (Suppenkelle, zwei Löffel, Pfannenwender und Schneebesen) auch aus den rheinland-pfälzischen KiK-Filialen zurück. Grund: Es wurden im Pfannenwender und in der Suppenkelle Primäre aromatische Amine (PAA) nachgewiesen. Diese Substanz ist gesundheitsschädlich. Betroffen von diesem Rückruf sind die Sets mit der Artikelnummer 1213776 / P269878. Verkauft wurden diese Küchenhelfer vom 07.04.2026 bis zum 01.10.2026. (LUA)
Im Bereich der L 318 zwischen Nentershausen und Görgeshausen wird die Auffahrt zur A 3 in Fahrtrichtung Köln an vier Nächten gesperrt. Für Verkehrssicherungsmaßnahmen erfolgt die Vollsperrung vom 3. bis 6. November jeweils in der Zeit von 20 Uhr bis 5 Uhr. Umleitungen werden entsprechend ausgeschildert.
Montabaur (ots)
Am Sonntag, den 25.10.2026, entwickelte sich ab 20:30 Uhr eine Verfolgungsfahrt von Frankfurt am Main aus gehend auf die BAB 3 in Richtung Montabaur. Ein mit zwei Personen besetzter VW Polo mit WI-Kennzeichen sollte nach einem Verkehrsverstoß in Frankfurt angehalten und kontrolliert werden. Das Fahrzeug entzog sich der Kontrolle und flüchtete auf die BAB 3 in Richtung Köln. Auf der A 3 kam es zu mehreren rasanten und gefährlichen Fahrmanövern, wodurch Einsatzkräfte und andere Verkehrsteilnehmer potentiell einer erhöhten Gefährdung ausgesetzt wurden. Hinter der Landesgrenze Hessen - Rheinland-Pfalz konnten Einsatzkräfte zusammengezogen werden. Zudem wurde ein rheinlandpfälzischer Polizeihubschrauber zeitnah hinzugezogen.
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Betzdorf: Ex-Bürgermeister wegen Untreue angeklagt
Hübingen: Familienferiendorf nach Insolvenz gerettet
Waldernbach: Rund 158.000 Euro für neuen Spielplatz und Kirchenvorplatz
Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage gegen den früheren Bürgermeister der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain und einen leitenden Beamten erhoben. Beiden wird Untreue im besonders schweren Fall vorgeworfen. Der Ex-Bürgermeister soll einem Beamten über mehrere Jahre keine Aufgaben zugewiesen haben, obwohl dieser weiterhin sein volles Gehalt erhielt. Insgesamt soll es um rund 350.000 Euro gehen. Dem leitenden Beamten werden zudem Unregelmäßigkeiten bei der Nutzung von vier Elektroautos und nicht abgeführte Nebentätigkeitsvergütungen vorgeworfen. Die möglichen finanziellen Nachteile durch die Fahrzeuge beziffern die Ermittler auf rund 58.000 Euro. Über die Zulassung der Anklagen müssen nun die zuständigen Gerichte entscheiden.
Das Familienferiendorf in Hübingen ist nach einem Jahr im Insolvenzverfahren gerettet. Die Gläubiger haben dem Sanierungsplan einstimmig zugestimmt, auch das Amtsgericht Montabaur hat ihn bereits bestätigt. Damit bleibt der Betrieb des Feriendorfs erhalten und alle rund 30 Arbeitsplätze sind gesichert. Möglich wurde die Rettung unter anderem durch Spenden in Höhe von 350.000 Euro, die für die Entschuldung und die Finanzierung des Betriebs eingesetzt werden. Der Verein kann nach Abschluss des Verfahrens wieder eigenständig wirtschaften.
Die Gemeinde Mengerskirchen erhält rund 158.000 Euro Fördermittel für die Neugestaltung des Spielplatzes an der Kirchstraße und des Kirchenvorplatzes in Waldernbach. Ziel des Projekts ist es, den Ortskern aufzuwerten, die Barrierefreiheit zu verbessern und einen attraktiven Spielbereich zu schaffen. Die Förderung deckt 85 Prozent der förderfähigen Kosten ab. Mengerskirchen gehört noch bis Ende 2028 zu den anerkannten Förderschwerpunkten des hessischen Dorfentwicklungsprogramms.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.