Koblenz (ots)
Am 26.09.206 hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) eine bundesweite Schwerpunktprüfung in der Friseur- und Kosmetikbranche durchgeführt. Gezielt wurden im Bezirk des Hauptzollamtes Koblenz hier Nagelstudios und Barbershops überprüft. Ziel war es, die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten und des Mindestlohns zu überprüfen, sowie die Aufdeckung illegaler Beschäftigung, Scheinselbstständigkeit oder des sog. Leistungsbetrugs. Bundesweit waren rund 2.200 Kräfte im Einsatz
Im Bereich des Hauptzollamts Koblenz waren an den Standorten Koblenz, Mainz und Trier mehr als 80 Zöllner und Zöllnerinnen im Einsatz. Bei der Prüfung wurden ca. 220 Personen überprüft und nach ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt. Hierbei hat die FKS zahlreiche Sachverhalte festgestellt, die eine weitere Prüfung erforderlich machen.
Die Regionalnachrichten immer zur "ungeraden Stunde" hören unter: live.radiowesterwald.de
Nentershausen: Tausende fordern Umsetzung der Ortsumgehung
Kreis Altenkirchen: Jäger erhalten Geld für Einsatz gegen ASP
Hachenburg: Neue Angebote für Familien mit schwer kranken Kindern
In Nentershausen wächst der Druck auf die Landespolitik, die geplante Ortsumgehung umzusetzen. Eine Online-Petition hat nach Angaben der Initiatoren inzwischen mehr als 6.400 Unterstützer. Davon kommen über 1.300 aus Nentershausen selbst. Hintergrund ist die hohe Verkehrsbelastung auf der Landesstraße 318, die bei Staus und Unfällen auf der A3 als Umleitungsstrecke dient. Nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität fahren täglich rund 9.000 Fahrzeuge durch den Ort. Die Petition soll an den rheinland-pfälzischen Verkehrsminister übergeben werden. Die Initiatoren fordern eine verbindliche Entscheidung zur Umsetzung der seit Jahrzehnten diskutierten Umgehungsstraße.
Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest erhalten Jäger im Kreis Altenkirchen künftig eine Aufwandsentschädigung. Eine entsprechende Vereinbarung haben Landrat und Kreisjagdmeister unterzeichnet. Die Zahlungen gelten für Einsätze innerhalb der bestehenden Sperrzone und vorsorglich auch für eine mögliche weitere Sperrzone. Entschädigt werden unter anderem die Bergung und Beprobung von Fall- und Unfallwild sowie erlegtes und beprobtes Schwarzwild. Der Landkreis finanziert die Zahlungen aus eigenen Haushaltsmitteln.
Die Regionalnachrichten immer zur "ungeraden Stunde" hören unter: live.radiowesterwald.de
Görgeshausen/Nentershausen: Toter und drei Schwerverletzte nach Unfall auf A3
Altenkirchen: Feuerwerkskörper auf ziviles Polizeiauto geworfen
Montabaur: Jugendamt sucht ehrenamtliche Vormünder
Bei einem schweren Unfall auf der A3 nahe der Anschlussstelle Diez ist ein 19-Jähriger ums Leben gekommen. Ein mit vier Personen besetzter Cupra kam von der Fahrbahn ab und wurde in einen Hang mit Bäumen geschleudert. Die 35-jährige Fahrerin erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Ihr gleichaltriger Ehemann sowie ein 23-jähriger Mitfahrer wurden mit schwersten Verletzungen in Kliniken nach Mainz und Gießen geflogen. Für die Rettung mussten Bäume und Äste entfernt werden. Die Autobahn war während der Unfallaufnahme rund drei Stunden voll gesperrt. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar und wird von der Polizei untersucht.
In Altenkirchen hat eine Gruppe von Fahrern auf nicht ordnungsgemäß zugelassenen E-Crossmaschinen für einen Polizeieinsatz gesorgt. Aus der Gruppe wurde ein Feuerwerkskörper auf einen zivilen Streifenwagen geworfen, der unter dem Fahrzeug detonierte. Bei der anschließenden Verfolgung beobachteten die Beamten weitere Würfe in Richtung entgegenkommender Autos. Schließlich konnten die Beteiligten gestellt und teilweise kontrolliert werden. Dabei stellte die Polizei fest, dass ein minderjähriger Fahrer keine Fahrerlaubnis besaß und sein Fahrzeug nicht für den Straßenverkehr zugelassen war. Gegen den Fahrer und den Sozius wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Die Polizei sucht weitere Zeugen und mögliche Geschädigte.
Das Jugendamt des Westerwaldkreises sucht Menschen, die ehrenamtlich eine Vormundschaft für Kinder übernehmen möchten. Die Vormünder vertreten Kinder rechtlich und treffen unter anderem Entscheidungen zu Schule, Ausbildung und Gesundheit. Gleichzeitig sollen sie als verlässliche Bezugspersonen persönlichen Kontakt zu den Kindern halten. Interessierte erhalten außerdem Informationen zu Schulungen, Beratung und Unterstützung während der Vormundschaft. Weitere Auskünfte gibt das Jugendamt.
Görgeshausen/Nentershausen: Ein 19-Jähriger ist bei einem schweren Unfall auf der A3 nahe der Anschlussstelle Diez ums Leben gekommen. Drei weitere Insassen erlitten schwere oder schwerste Verletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht.
Görgeshausen/Nentershausen (ots)
Ergänzend zur Presseerstmeldung vom heutigen Morgen kann berichtet werden, dass ein mit vier Personen besetzter PKW Cupra Ateca (Zulassungsbezirk München), der die BAB3 in Richtung Köln befuhr, in Höhe der Anschlussstelle Diez nach rechts von der Fahrbahn abkam, anschließend den begrünten Bereich der Anschlussstelle ungebremst durchfuhr und an deren Ende von einem Bordstein in den angrenzenden Hang und in die dortigen Bäume katapultiert wurde. Da die Endlage des verunfallten PKW dort so instabil war, mussten teilweise Äste und Bäume gefällt werden, um eine medizinische Versorgung der Insassen überhaupt zu ermöglichen. Die 35 jährige Fahrzeugführerin wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht, ihr gleichaltriger Ehemann und zugleich Beifahrer wurde mit schwersten Verletzungen in die Uni-Klinik Mainz geflogen. Ein 23 jähriger Mitinsasse im Fond des Fahrzeug wurde schwerstverletzt in die Uni-Klinik Gießen geflogen und ein weiterer 19 jähriger Insasse des Fahrzeuges erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Zur Unfallursache können aktuell keine Aussagen getroffen werden, diese ist noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Am Unfallfahrzeug entstand Totalschaden, der auf einen mittleren fünfstelligen Bereich geschätzt wird. Die BAB 3 war im Zuge der Unfallaufnahme für die Dauer von drei Stunden voll gesperrt. Neben den Feuerwehren Nentershausen und Görgeshausen waren der Rettungsdienst, Zwei Rettungshubschrauber, die Autobahnmeisterei, die Polizeiautobahnstation Montabaur und die Polizeihubschrauberstaffel sowie ein Gutachter und der Abschleppdienst im Einsatz. (Polizei Montabaur)
Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist der Anbau der kath. Kita St. Martin fertiggestellt. 35 zusätzliche Plätze, moderne Räume und eine neue Küche schaffen beste Voraussetzungen für Kinder und pädagogisches Team. Zum Erfolg wurde das Projekt auch durch das große Engagement aller Beteiligten.
„Die Mühen haben sich gelohnt“, befindet Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher bei der Eröffnung des neuen Anbaus der Kita St. Martin. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit hat sie die neuen Räume zusammen mit Pfarrer Steffen Henrich feierlich eingeweiht. Auf den neuen 730 qm auf zwei Geschossen haben ab sofort 35 Kinder mehr Platz zum Spielen, Lernen, Lachen und gemeinsam Großwerden. Insgesamt kann die Kita nun 160 Kinder aufnehmen. Zehn davon sind Krippenplätze für Kinder unter zwei Jahren. Das gesamte Gebäude verfügt nun über eine 40-kW-Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe und eine Belüftungsanlage, die für ein angenehmes Raumklima sorgt. Auch neue Parkflächen sind entstanden. Stadt Montabaur ist Eigentümerin des Gebäudes, Trägerin der Einrichtung ist die Pfarrei St. Peter in Montabaur.
Weiterlesen ...WETZLAR | Wetzlar ist ein besonderer Ort gelebter Ökumene. Am Freitag, 30. Oktober 2026, lädt das Projekt „Ökumene der Gaben“ von 10:00 bis 17:00 Uhr zu einem Begegnungstag ein, der Einblicke in unterschiedliche christliche Traditionen eröffnet und Menschen verschiedener Konfessionen miteinander ins Gespräch bringt.
Im Mittelpunkt steht zunächst der Wetzlarer Dom, der seit Jahrhunderten von evangelischer und katholischer Gemeinde gemeinsam genutzt wird. Bei einer Führung durch die alte Simultankirche und im Gespräch mit Pfarrer Björn Heymer und Pfarrer Peter Hofacker erfahren die Teilnehmenden, wie das ökumenische Miteinander vor Ort gelebt wird. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führt der Weg zum Evangeliums-Rundfunk (ERF). Susanne Thyroff, Leiterin des ERF, gewährt einen Blick hinter die Kulissen christlicher Medienarbeit. Der Besuch eröffnet zugleich einen Zugang zu freikirchlichen Perspektiven und zeigt, wie christliche Botschaften heute über unterschiedliche Medien Menschen erreichen.
Private Sammlung von Monika und Bernhard Winter ist durch die Fensterscheiben des Restaurantbereichs der Stadthalle zu sehen.
Auch wenn die Stadthalle Haus Mons Tabor derzeit noch nicht wieder für Veranstaltungen geöffnet ist, gibt es bereits etwas zu entdecken: Im Restaurantbereich haben Monika und Bernhard Winter Teile ihrer privaten Playmobilsammlung aufgebaut. Die liebevoll gestalteten Szenen können von außen durch die Fensterscheiben betrachtet werden und laden Passanten dazu ein, einen Blick auf die detailreiche Welt der kleinen Figuren zu werfen.
Weiterlesen ...Hasselbach (ots)
In der Zeit von Freitag, 25.09.2026, 12.00 Uhr, bis Montag, 28.09.2026, 07.00 Uhr, kam es in Hasselbach, Mehrbachtalstraße, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus einem Bagger. Dieser war auf einer Baustelle abgestellt. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Deutschland hat die Wahl: Wer erhält den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises? Zur Abstimmung stehen knapp 500 Projekte und Personen, die an anderer Stelle schon überzeugt haben – alle haben bereits einen Preis für ihr Engagement erhalten. Das Publikumsvoting läuft ab Donnerstag, den 1. Oktober, 10:00 Uhr, bis zum 29. Oktober, 17:59 Uhr, unter deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis. Im vergangenen Jahr gaben fast 100.000 Menschen ihre Stimme ab.
Aus Rheinland-Pfalz stehen 42 Nominierte zur Abstimmung, aus Großstädten ebenso wie aus Dörfern. Sie sind unter anderem im Tierschutz, in der politischen Beteiligung junger Menschen und in der Theaterarbeit aktiv.
Weiterlesen ...Das Demokratie-Fest rund um das Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung hat Zeichen gesetzt für Vielfalt, Toleranz, Respekt und Menschlichkeit und damit für unsere Demokratie.
Foto: Röder-Moldenhauer
Nach den Begrüßungsworten von Bürgermeister Marvin Kraus und der Beigeordneten Eva Ehrlich-Lingens für das Team des Projektes „Demokratiesommer“ startete das Fest mit einem besinnlichen Teil, den der Chor „ChoRespondenz“ unter anderem mit dem Titel „Wir sind laut“ eröffnete. Es folgten Ansprachen von Pfarrer Rüdiger Stein für die Evangelische Kirche, Pfarrer Benedikt Wach für die Katholische Kirche und Imam Daniyal Ahmed Tamur von der Ahmadiyya- Muslim-Gemeinde.