Remagen-Oberwinter (ots)
Am Pfingstmontag, 25.05.2026 wurde gegen Mittag eine Frau im Bereich Remagen-Oberwinter tot im Rhein gesichtet und geborgen. Die Identität der Toten konnte bislang nicht geklärt werden, weshalb die Polizei um Ihre Mithilfe bittet. Ausweispapiere oder Dokumente, die auf die Identität der Verstorbenen schließen lassen, hatte die Frau nicht bei sich. Es ist nicht bekannt, an welcher Stelle die Person in den Rhein gelangte.
Die am 28.05.2026 vermisst gemeldete und in der Nacht vom 29. auf den 30.06.2026 durch Polizeibeamte im Rahmen der Vermisstenfahndung in der Verbandsgemeinde Adenau in ihrem Pkw tot aufgefundene 29-jährige Deutsche aus dem Kreis Ahrweiler ist einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Die Frau wies erkennbare Stich- bzw. Schnittverletzungen auf. Zur Klärung der genauen Todesursache ist eine Obduktion angeordnet worden.
Angehörige hatten die Frau vermisst gemeldet, nachdem diese am 28.05.2026 von dem von ihr geplanten Tagesablauf abgewichen war und auf Kontaktversuche nicht reagierte.
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Meudt: Bushaltestellen mutwillig beschädigt
Mogendorf: Jugendfeuerwehr erhält Ehrenpreis für Engagement
Gebhardshain: Eichen-Prozessionsspinner führt zu Sperrungen im Waldgebiet
In Meudt sind in mehreren Ortsteilen mehrere Bushaltestellen durch Vandalismus beschädigt worden. Betroffen sind Standorte in der Westerwaldstraße im Bereich Dahlen, in der Kirchstraße sowie in der Meisenstraße im Ortsteil Eisen. Dort wurden Glaselemente vollständig zerstört, der Schaden liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Polizei geht von gezielter Sachbeschädigung aus und hat Ermittlungen aufgenommen. Hinweise aus der Bevölkerung werden erbeten, um die Täter zu ermitteln.
Die Jugendfeuerwehr Mogendorf ist in Mainz mit einem Ehrenpreis für besonderes gesellschaftliches Engagement geehrt worden. Ausgezeichnet wurde sie stellvertretend für viele Jugendfeuerwehren im Land, die junge Menschen für das Ehrenamt begeistern. Rund 20 Teilnehmende reisten gemeinsam mit Betreuern zur feierlichen Preisverleihung und erlebten ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Stadionbesuch und Ehrung. Besonders hervorgehoben wurden Teamgeist, Verantwortung und der langfristige Einsatz für die Gemeinschaft.
In Gebhardshain sind im Bereich eines Waldstücks mehrere Eichen vom Eichen-Prozessionsspinner befallen worden. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes wurden Wege und eine nahegelegene Rastanlage vorsorglich gesperrt. Die feinen Brennhaare der Raupen können Hautreizungen und Atembeschwerden auslösen und stellen damit ein Risiko für Spaziergänger und Tiere dar. Die Bevölkerung wird gebeten, die abgesperrten Bereiche zu meiden und Hunde anzuleinen. Fachstellen beobachten die Lage weiter und prüfen zusätzliche Maßnahmen zur Bekämpfung.
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Rhein-Wied-Westerwald: Arbeitslosigkeit sinkt im Mai
Hübingen: Familienferiendorf kämpft um Zukunft
Kirchen und Hachenburg: Hebammenzentrale zieht positive Bilanz
Im Bezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald ist die Zahl der Arbeitslosen im Mai weiter zurückgegangen. Rund 17.300 Menschen waren gemeldet, etwa 300 weniger als im April. Die Quote liegt bei rund 4,8 Prozent. Gleichzeitig wurden knapp 1.000 neue Stellen gemeldet, insgesamt sind rund 5.400 Jobs im Bestand. Besonders gesucht werden Fachkräfte in Pflege, Handwerk und Dienstleistung. Die Agentur sieht eine stabile Entwicklung, warnt aber vor weiter schwierigen Bedingungen in der Industrie.
Das Familienferiendorf Hübingen braucht weiter Unterstützung. Rund 290.000 Euro fehlen noch für notwendige Sanierungen der Anlage. Bereits jetzt sind zahlreiche Spenden eingegangen, teils auch größere Beträge aus der Region. Die Stiftung ruft weiterhin zu Hilfe von Unternehmen, Vereinen und Privatpersonen auf. Ziel ist es, den Betrieb langfristig zu sichern.
Die Hebammenzentrale Westerwald hat nach einem Jahr eine positive Bilanz gezogen. Über 350 Frauen nutzten das Angebot, dazu kamen mehr als 500 Termine in den Ambulanzen. Die Projektlaufzeit wurde bis 2028 verlängert. In Ferienzeiten bleibt die Versorgung jedoch angespannt, da viele Hebammen zeitweise fehlen. Unterstützung aus dem Umfeld wird weiterhin gesucht.
Nentershausen. Ein bisschen durch die frische Luft Bummeln und dabei noch das ein oder andere Schnäppchen machen? Dazu besteht am Samstag, 13. Juni, von 11 bis 16 Uhr in Nentershausen die Gelegenheit. Erstmals findet in der Westerwaldgemeinde ein großer Hofflohmarkt unter dem Motto „Nentershausen trödelt“ statt. In über 100 Höfen suchen über den Ort verteilt alte Schätzchen eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer.
Weiterlesen ...Programm zieht bereits heute Investitionen von knapp einer Million Euro nach sich
Der Verbandsgemeinderat hat im Januar dieses Jahres den Startschuss für das „Förderprogramm zur Ortskernvitalisierung, Klimaanpassung und Nutzung erneuerbarer Energien 2026“ erteilt und Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 200.000 € bereitgestellt. Damit investiert die Verbandsgemeinde Bad Marienberg als freiwillige Leistung weit über das normale Maß hinaus in die Ortskerne der Dörfer und der Stadt.
Weiterlesen ...Im Führungsteam der Freiwilligen Feuerwehr Norken gab es einen personellen Wechsel: Für den auf eigenen Wunsch aus der Wehrführung ausscheidenden bisherigen Stellvertretenden Wehrführer Maximilian Giehl wurden Philipp Schäfer und Janik Schütz jeweils kommissarisch zu Stellvertretenden Wehrführern ernannt.
Bürgermeister Marvin Kraus überreichte die entsprechenden Urkunden und dankte Maximilian Giehl, der der Nörker Wehr als Aktiver erhalten bleibt, für die geleisteten Dienste. Dessen Nachfolgern wünschte er für ihre neuen Ämter alles Gute und viel Erfolg. Den Glückwünschen schlossen sich Wehrleiter Frank Schiffmann und Wehrführer Tobias Schüler, der gleichzeitig als Stellvertretender Wehrleiter fungiert, an. (VG Bad Marienberg)
„Der große Kampf der Steine“
Pia Schuster gewinnt Schreibwettbewerb des Kreis-Bergbaumuseums
Kreis Altenkirchen/Sassenroth. Da wächst offenkundig in Hamm (Sieg) eine sehr talentierte junge Schriftstellerin heran: Pia Schuster von der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Grundschule hat jedenfalls auf beeindruckende Weise den diesjährigen Schreibwettbewerb „Meine schönste Steingeschichte“ des Kreis-Bergbaumuseums in Herdorf-Sassenroth gewonnen. „Wir mussten in der Jury überhaupt nicht diskutieren und waren uns sofort einig“, berichtete Museumsleiter Achim Heinz bei der Siegerehrung. Zusammen mit Linde Brühl (ehemalige Lehrerin) und Christine Lück von der VHS Herdorf hatte er wieder rund 100 Geschichten ausgewertet, die Viertklässler aus dem gesamten Kreis Altenkirchen eingereicht hatten.
„Der große Kampf der Steine“ – unter diesem Titel erzählt Pia eine wunderbare, vor allem aber auch tiefgründige und facettenreiche Story, die klassische Märchen- und Fantasy-Elemente mit einer Prise „Romeo und Julia“ verbindet. Es geht um einen 1000 Jahre alten Konflikt zwischen Wasser- und Feuersteinen und einen dunklen Drachenlord sowie eine verbotene Beziehung zwischen den Steinen „Aqua“ und „Fire“. Der Fluch endet erst dann, als sich Wasser- und Feuerstein küssen und so wieder Frieden einkehrt. Und da Pia nicht nur super schreiben kann, trug sie als Gewinnerin eines Lesewettbewerbs den „Kampf der Steine“ auch direkt selbst vor.
Der Schreibwettbewerb zeigt seit nunmehr 13 Jahren, wie kreativ und phantasievoll Grundschülerinnen und Grundschüler sein können. Als Belohnung erhielt die Nachwuchs-Autorin aus Hamm (Sieg) nicht nur eine Urkunde, sondern auch eine schöne Mineralienstufe. Ihre Geschichte wird nun ein Jahr lang im Bergbaumuseum präsentiert, genau wie die von zwei weiteren Viertklässlerinnen. Denn auch die Geschichten von Helmi Ottweiler (Erich-Kästner-Grundschule Altenkirchen, „Der Lebensstein“) und Klara Werder (Maria-Homscheid-Grundschule Herdorf, „Ein Leben als Stein“) überzeugten die Jury und wurden mit einer Urkunde belohnt.
Zur Siegerehrung war die gesamte Klasse 4b mit Klassenlehrerin Halina Pogoda nach Sassenroth gekommen. Und natürlich durfte dabei ein Besuch im Schaubergwerk nicht fehlen. So erfuhren die Kinder auf anschauliche Weise, warum Steine einst nicht nur in Geschichten, sondern auch im „echten“ Leben eine große Rolle gespielt haben. ( Thorsten Stahl )
Heiligenroth, Holler und Wirzenborgn am 28. Juni zeitweise ohne elektrische Energie
HAHN AM SEE. Am Sonntag, 28. Juni, wartet die Energienetze Mittelrhein (enm) das Stromnetz in Heiligenroth (ohne das Industriegebiet), Holler und Wirzenborn. Für diese Arbeiten schaltet die enm, die Netzgesellschaft in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) – zur Sicherheit der Monteure – die Stromversorgung in der Zeit von 6.00 Uhr bis etwa 9.00 Uhr ab. Dadurch kann es im Umkreis des Gebiets auch zu Beeinträchtigungen im Telekommunikationsnetz kommen, die sowohl Festnetztelefone, als auch Internetzugang und Mobilfunk betreffen. „Dafür bitten wir um Verständnis“, so Christian Kurz, Leiter Netzservice bei der enm. „Wir arbeiten so zügig wie möglich, um die stromlose Zeit möglichst kurz zu halten.“ Durch die regelmäßige Wartung des 7.000 Kilometer langen Freileitungs- und Kabelverteilnetzes gewährleistet die enm langfristig die gewohnt hohe Versorgungsqualität von über 99,9 Prozent. Die Versorgungsqualität der enm liegt in allen Sparten deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Dazu investiert die evm-Gruppe kontinuierlich in Wartung, Modernisierung und Ausbau ihrer Strom- und Erdgasnetze. Für eine dauerhaft sichere Versorgung mit Wärme und Energie. (evm)
Das erste eigene Smartphone gehört für viele Kinder spätestens mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule dazu. Es eröffnet neue Möglichkeiten zur Kommunikation, Information und Unterhaltung - ist heute aber zugleich der Zugang zu sozialen Netzwerken, Künstlicher Intelligenz (KI) und algorithmisch gesteuerten Inhalten. Damit steigen auch die Anforderungen an einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang.
Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz empfehlen Eltern, den Einstieg ihres Kindes in die mobile Welt aktiv zu begleiten. Ob ein Kind bereit für ein eigenes Smartphone ist, hängt dabei weniger vom Alter als vom individuellen Reifegrad ab.
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