Hübingen, 23. Oktober 2026. Das Familienferiendorf Hübingen ist gerettet. Das teilt Insolvenzverwalter Philip Konen von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH mit. Die Gläubiger des Vereins Familienferiendorf Hübingen e.V. haben heute dem Insolvenzplan in allen Gruppen einstimmig zugestimmt. Damit ist die Sanierung nach einem Jahr durchgehender Betriebsfortführung gelungen.
Der Abstimmungs- und Erörterungstermin der Gläubigerversammlung fand heute am Amtsgericht Montabaur statt, das den Plan bereits bestätigt hat. Mit der Aufhebung des Verfahrens wird in den kommenden Wochen gerechnet. PLUTA Rechtsanwalt Philip Konen hat gemeinsam mit dem Vorstand und zahlreichen Unterstützern in den vergangenen Monaten intensiv an dieser Lösung gearbeitet. Er wird im Verfahren von den Rechtsanwälten Denise Schäfer und Philipp Meyer unterstützt.
Altenkirchen (ots)
Am Donnerstag, 22.10.2026, gegen 10:45 Uhr, befuhr ein 54-jähriger Mann mit seinem Pkw Citroen die B 256 in der Gemarkung Altenkirchen, in Fahrtrichtung Flammersfeld. Als er die Fußgängerbrücke zwischen dem Kiefernweg und der Philipp-Reis-Straße durchfuhr, bemerkte er einen Schlag an seinem Fahrzeug und musste feststellen, dass der rechte Außenspiegel seines Pkw beschädigt wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde durch einen unbekannten Täter ein ca. 40 cm langer Ast von der Brücke in Richtung des Fahrzeuges des Geschädigten geworfen, wodurch es zu dem Sachschaden kam. Bei dem Beschuldigten soll es sich um eine männliche, schlanke Person, ca. 180 cm groß gehandelt haben. Bekleidet war sie mit einem grünen Oberteil, vermutlich Kapuzenpullover oder -jacke und einer blauen Jeanshose. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage gegen den früheren Bürgermeister der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain und einen leitenden Beamten erhoben. Beiden wird Untreue im besonders schweren Fall vorgeworfen. Der Ex-Bürgermeister soll einem Beamten zwischen 2017 und 2022 keine Aufgaben zugewiesen haben, obwohl dieser sein volles Gehalt von insgesamt rund 350.000 Euro erhielt. Dem leitenden Beamten werden unter anderem Unregelmäßigkeiten bei der Nutzung von 4 Elektroautos und nicht abgeführte Nebentätigkeitsvergütungen vorgeworfen. Die Ermittler beziffern mögliche finanzielle Nachteile im Zusammenhang mit den Fahrzeugen auf rund 58.000 Euro. Weitere Vorwürfe, darunter ein Verdacht auf Subventionsbetrug, wurden mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt. Über die Anklagen müssen nun die zuständigen Gerichte entscheiden. (Staatsanwaltschaft Koblenz / RWW)
Linkenbach/Urbach (ots)
Am heutigen morgen wurde die Autobahnpolizei Montabaur gegen 06:36 Uhr über einen umgekippten LKW mit Siloanhänger auf der BAB 3, Fahrtrichtung FfM bei km 60,5 in der Gem. Urbach/Linkenbach in Kenntnis gesetzt. Der LKW solle über den mittleren und rechten Fahrstreifen bis auf den Grünstreifen liegen. Kurz später wurde mitgeteilt, dass der 30 jährige Fahrer den LKW augenscheinlich unversehrt verlassen habe. An dem aus dem Zulassungsbereich Recklinghausen kommenden Sattelzug selbst war eine Gefahrguttafel angebracht, nach Aussage des Fahrers sei das Silo auch voll beladen mit einem Ethersulfat (biologisch abbaubare Waschsubstanz), welches der Gefahrstoffklasse 0 zuzuordnen sei. Von der Ladung gehe grundsätzlich keine Gefahr für Mensch oder Umwelt aus.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.