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Symbol Technik Online Veranstaltung500 Gäste sind online dabei / Polit-Talk greift handwerkspolitische Themen zur Landtagswahl auf
KOBLENZ. Der Neujahrsempfang der Handwerkskammer (HwK) Koblenz findet traditionell mit vielen Hundert Gästen im Zentrum für Ernährung und Gesundheit statt und markiert für das Handwerk im nördlichen Rheinland-Pfalz den festlichen Jahresauftakt. Corona-bedingt wurde für 2021 ein neues, modernes und inhaltlich anspruchsvolles Digital-Format entwickelt. Im Vorfeld der Landtagswahlen wurden die Spitzenkandidaten ihrer Parteien eingeladen, sich im Dialog mit dem Handwerk wichtigen Fragen zu stellen. Technisch anspruchsvoll, wurde dafür der HwK-Veranstaltungsort in ein großes TV-Studio verwandelt. Moderiert durch Peter Burger, Chefredakteur der Rhein-Zeitung, und HwK-Präsident Kurt Krautscheid ging es durch einen kurzweiligen wie informativen Polit-Talk mit Staatsminister Roger Lewentz (SPD), Christian Baldauf, MdL (Fraktionsvorsitzender CDU),Staatsministerin Anne Spiegel (Bündnis 90/Die Grünen), Staatssekretärin Daniela Schmitt (FDP) und Michael Frisch, MdL (Landesvorsitzender AfD). (Quelle HWK Koblenz)

Die Partnerschaft für Demokratie im Kannenbäckerland startet mit drei Online-Vorträgen renommierter Wissenschaftler*innen ins neue Jahr.

Thematischer Schwerpunkt der Veranstaltungen sind Verschwörungstheorien und deren Aufblühen in Corona-Zeiten bei Facebook, Twitter und co. Den Auftakt macht Dr. Thomas Grunau von der Universität Halle am Donnerstag den 21.01.2021 mit dem Vortrag „In Zweifel gezogen - Verschwörungserzählungen und das Corona Virus“. Dabei beleuchtet er auch die gesellschaftlichen Umstände in denen derartiges Verschwörungsdenken auf besonders fruchtbaren Boden fällt. Ihm folgt, am Montag, den 25.01.2021 Professor Dr. Michael Butter von der Universität Tübingen mit „Lehren aus der Pandemie.“ Butter ist einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Verschwörungstheorien. Den Abschluss bildet m Donnerstag, 01.02.2021 die Sozialwissenschaftlerin Alice Blum von der Universität Gießen, die einen Einblick in die Bedeutung der Verschwörungserzählungen in der extremen Rechten gibt. Alice Blum hat rechte Akteur*innen aus dem Milieu der völkischen Siedler und der sogenannten Neuen Rechten über ein Jahr in ihrem Alltag begleitet und berichtet darüber in ihrem Vortrag „Verschwörungstheorien als Fundamente rechter Gruppierungen - Einblicke in völkische Gemeinschaften in Deutschland.“

20210111 Wandelndes Schaufenster„Wandelndes Schaufenster in der Innenstadt ist ein echter Hingucker”
Seit drei Jahren stellt die GSK (Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur), in Kooperation mit dem Eigentümer des ehemaligen Gebäudes Himmerich am Alexanderplatz, alte Fotoaufnahmen in den Schaufenstern in der Rheinstraße aus. Unter dem Motto „Gegen die Leere: Das wandelnde Schaufenster in der Innenstadt!“ werden Bilder aus vergangenen Zeiten gezeigt. Die Schaufensterausstellung, ursprünglich als einmalige Veranstaltung gedacht, ist inzwischen zu einem echten Hingucker geworden. Damit die Ausstellung für die Betrachter interessant bleibt, werden die Fotos immer wieder ausgetauscht.
Nach einer kurzen schöpferischen Pause wurde die Fotogruppe der GSK wieder aktiv und bestückte die Schaufenster mit Aufnahmen von bekannten Höhr-Grenzhäuser Familien und Brautpaaren aus vergangenen Zeiten. Die fünf Mitglieder der Fotogruppe treffen sich regelmäßig, sortieren und begutachten die gesammelten Fotos, ehe sie für die Ausstellung als tauglich eingestuft werden. Nicht jedes Bild lässt sich auf Anhieb einem bestimmten Thema zuordnen. Dann sind kriminalistische Fähigkeiten gefordert. Welche Personen sind abgelichtet? Um welches gesellschaftliche Ereignis handelt es sich? Wer kennt die Örtlichkeiten von der die Aufnahme stammt? Jedes Foto ist ein Zeugnis der Stadtgeschichte. Das Gründungsmitglied Frieda Krebs, die die Arbeit der Fotogruppe mit beispielhaftem Engagement unterstützt, ist ein wertvoller Ideengeber. Engagiert und motiviert stehen ihr Rudi Himmerich, Rolf Gerharz, Dieter Ehm und Marlies Zöller zur Seite. Sie alle sind der Überzeugung, für das Stadtbild etwas Gutes zu tun.

20210111 Nentershausen KircheSeit 2005 rund 95.000 Euro für Nentershäuser Gotteshaus aufgebracht – 
Sitzpolster und Innenbeleuchtung als neue Projekte
Nentershausen. Das Jahr 2020 hat aufgrund der Corona-Pandemie auch viele Vereine vor große Herausforderungen gestellt. Veranstaltungen, wie Konzerte und Feste, mussten fast ausnahmslos ausfallen, so dass vielen Vereinen wichtige Einnahmen fehlen. Der Freundes- und Förderkreis St. Laurentius Kirche Nentershausen hat sich von dieser Situation nicht entmutigen lassen. Der im Jahr 2005 gegründete Verein, der sich die Unterhaltung und Pflege der Pfarrkirche in Nentershausen auf die Fahnen geschrieben hat, hat vielmehr weiter in die Zukunft des Gotteshauses investiert.
Seit der Gründung vor mehr als 15 Jahren hat der Kirchenförderverein nach eigenen Angaben bereits rund 95.000 Euro in die Laurentiuskirche investiert, wie unter anderem im vom ehemaligen Vorsitzenden Alfred Lenz neugestalteten Infoflyer, der in der Kirche ausliegt, zu lesen ist. Von der Restaurierung der Chor- und Langfenster über die Renovierung der Grabkapelle im Eingangsportal bis hin zur kompletten Innenrenovierung im Vorfeld des 150-jährigen Bestehens des Gotteshauses im Jahr 2017 konnten bereits zahlreiche Projekte umgesetzt werden.

Kabarett fällt aus…und findet (hoffentlich) bald statt
Montabaur. Das fängt ja im neuen Jahr schon wieder „gut“ an mit der Kultur in unserer Region: die Kleinkunstbühne Mons Tabor hatte vergebens gehofft und die diesjährige Ausgabe von „Kabarett am Gelbach“ am 30./31.1.2021 vorsorglich in Kooperation mit der Stadt in die Stadthalle Montabaur verlegt. Mit Stefan Waghubinger war es erneut gelungen, dafür eine Größe des deutschsprachigen Kabaretts in die Kreisstadt zu holen. Doch leider geht auch mit stark reduzierter Platzzahl und anspruchsvollem Hygienekonzept noch nix: auch diese Veranstaltung muss ausfallen. Zumindest in diesem Jahr: die beiden Gastspiele des bekannten Kabarettisten wurden verlegt um genau 2 Jahre auf den 28./29.1.2023.

KUNST- UND KULTURSZENE RUND UM MONTABAUR GIBT NICHT AUF

Montabaur. Es wird nicht besser: am vorletzten Tag des Jahres meldet das Robert Koch-Institut erstmals mehr als 1000 Corona-Tote innerhalb eines Tages in Deutschland. Die Impfungen laufen auch bei uns im Westerwald schleppend an und man muss leider davon ausgehen, dass sich die Lage in den kommenden Wochen nicht deutlich zum Besseren wenden wird. Das gilt leider auch für den Kulturbereich rund um die Kreisstadt Montabaur, der seit März wie in anderen Regionen auch einen hohen Tribut an Corona zahlen muss. Die im lockeren Netzwerk “MT-Kulturtreff“ vereinten Verantwortlichen geben nicht auf und hoffen auf 2021. Obwohl sie sich derzeit noch nicht einmal in vertrauter Kulturrunde treffen und sich gegenseitig Mut machen dürfen. 

Viele Künstlerinnen und Künstler und viele kulturwirtschaftliche Betriebe sowie kulturtreibende Vereine haben im Frühjahr von einem Tag zum anderen ihre ökonomische Basis verloren und diese Situation hält bis heute an. 2020 war ein rabenschwarzes Jahr für die Kultur und die sie tragenden Menschen nicht nur im südlichen Westerwald. Alle wollen sich dafür einsetzen, dass die geschlossenen Kultureinrichtungen bald wieder zu Kunst und Kultur einladen dürfen. Doch wird das nur möglich sein, wenn die Infektionen stark zurückgehen. Aber Vorkehrungen für eine Wiederöffnung von Museen, Theatern, Konzert- und Probesälen sowie vielen anderen betroffenen Orten werden bereits getroffen.