Am Montag, 12.10.2026, kam es gegen Mittag zu einem Trickdiebstahl in Horhausen.
Zwei bislang unbekannte männliche Personen verschafften sich unter dem Vorwand, Spenden für Menschen mit Behinderungen zu sammeln, Zutritt zum Wohnhaus eines älteren Ehepaars. Während einer der Täter die Bewohnerin in ein Gespräch verwickelte, durchsuchte der zweite Täter unbemerkt weitere Räumlichkeiten und entwendete Bargeld sowie verschiedene Wertgegenstände. Es entstand ein Schaden im mittleren dreistelligen Bereich.
Die Polizei bittet Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Horhausen beobachtet haben oder Hinweise zur Identität der Täter geben können, sich bei der Polizeiinspektion Straßenhaus zu melden. (Polizei Straßenhaus)
Die Danone Deutschland GmbH ruft verschiedene Aptamil- und Milumil-Produkte auch in Rheinland-Pfalz aus dem Handel zurück. Grund: Es wurde Cereulid nachgewiesen, das durch den Mikroorganismus Bacillus Cereus produziert wird. Cereulid kann Symptome wie Erbrechen und Durchfall verursachen. Die Symptome treten in der Regel zwischen 30 Minuten und sechs Stunden nach dem Verzehr der betroffenen Säuglingsnahrung auf. (LUA)
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Untershausen: Spraydose löst Knall und beißenden Geruch aus
Westerwald/Rhein-Lahn: IHK warnt vor steigender Gewerbesteuer
Westerburg: Wiesensee könnte bis März 2027 wieder gefüllt sein
In Untershausen hat eine Spraydose offenbar für einen Knall und einen beißenden Geruch in einem Einfamilienhaus gesorgt. Die Bewohner hatten die Feuerwehr alarmiert, nachdem sie ein Zischgeräusch wahrgenommen hatten. Weil die Einsatzkräfte zunächst erhöhte Kohlenmonoxid-Werte feststellten, prüften sie den Verdacht auf ein Gasleck. Dieser bestätigte sich nicht. Nach den weiteren Ermittlungen dürfte die Hitze eines Kamins eine dort abgestellte Spraydose zum Bersten gebracht haben. Verletzt wurde niemand, auch Sachschaden entstand nicht. Die Polizei warnt davor, Spraydosen und andere Druckbehälter in der Nähe von Öfen oder Wärmequellen aufzubewahren.
Die Industrie- und Handelskammer Koblenz warnt vor den Folgen steigender Gewerbesteuern im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis. Die IHK appelliert an die Kommunen, bei der Festlegung der Hebesätze mit Augenmaß vorzugehen. Viele Betriebe stünden bereits wegen der schwachen Konjunktur, hoher Energie- und Arbeitskosten sowie zunehmender Bürokratie unter Druck. Weitere Belastungen könnten Investitionen, Wachstum und Arbeitsplätze gefährden. Die IHK zeigt Verständnis für die schwierige Haushaltslage der Städte und Gemeinden, spricht sich aber dagegen aus, die Gewerbesteuer vorrangig zur Haushaltssanierung einzusetzen. Stattdessen fordert sie einen engeren Austausch zwischen Kommunalpolitik und Wirtschaft.
Die Sanierung des Wiesensees bei Westerburg geht in die letzte Bauphase. Derzeit werden noch rund 10.500 Lkw-Ladungen Schlamm umgelagert, das entspricht etwa 190.000 Kubikmetern. Der See wird auf eine Tiefe von bis zu zweieinhalb Metern gebracht, zusätzlich entstehen flachere Uferbereiche. Der Abfluss wurde bereits erneuert, die Hochwasserentlastungsanlage wird noch verbessert. Die Gesamtkosten liegen bei rund 3,9 Millionen Euro, davon kommen etwa 1,6 Millionen Euro aus Fördermitteln. Bei günstiger Witterung könnte der Wiesensee bis Anfang März 2027 wieder vollständig gefüllt sein.
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Wirges: Steine auf der L 313 beschädigen zwei Autos
Ransbach-Baumbach: Werkzeuge im Wert von mehr als 70.000 Euro gestohlen
Westerwald: Gericht lehnt Eilantrag gegen Wolfsabschuss ab
Auf der L 313 bei Wirges haben Unbekannte mehrere größere Steine auf die Fahrbahn geworfen. Die Hindernisse lagen in Höhe des Skaterparks. Zwei Fahrzeuge fuhren über die Steine und wurden dabei beschädigt. Die Polizei Montabaur sucht Zeugen, die Hinweise auf die Verursacher geben können.
In Ransbach-Baumbach sind Unbekannte in eine Werkzeugbaufirma in der Krugbäckerstraße eingebrochen. Die Täter stahlen zahlreiche Werkzeuge und Rohmaterial. Für den Abtransport dürften nach Einschätzung der Polizei ein größeres Fahrzeug und mehrere Beteiligte nötig gewesen sein. Der entstandene Schaden wird auf mehr als 70.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum Einbruch dauern an.
Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat einen Eilantrag gegen den möglichen Abschuss des Westerwälder Wolfs abgelehnt. Die Naturschutzinitiative wollte erreichen, dass der Widerspruch gegen die Abschussgenehmigung vorerst aufschiebende Wirkung erhält. Das Gericht wog dabei die Interessen des Artenschutzes und der Nutztierhalter gegeneinander ab. Über die eigentliche Beschwerde will das Gericht möglichst zeitnah entscheiden. Die Naturschutzinitiative hält die Genehmigung weiterhin für rechtswidrig und kündigt an, das Verfahren fortzuführen.
LAG Westerwald wählte acht Vorhaben zur Förderung aus
Bei ihrer sechsten Sitzung in der laufenden Förderperiode hat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Westerwald zunächst Landrat Klaus Lütkefedder als neuen LAG-Vorsitzenden gewählt. Er bedankte sich bei Markus Hof, der in den letzten Wochen kommissarisch den Vorsitz übernommen hatte. Danach beschloss die LAG die Unterstützung von fünf Vorhaben im EU-Förderprogramm LEADER und vergab damit das gesamte Budget des Aufrufs. Darüber hinaus stimmte sie der Förderung von drei Vorhaben im landesweiten Förderprogramm „Starkes Land – innovativ, resilient, nachhaltig“ zu.
Daniel Billaudelle wurde als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Welschneudorf einstimmig im Amt bestätigt. Er gehört der Feuerwehr seit 1999 an und wurde 2016 erstmals zum Wehrführer gewählt. Jetzt stellte er sich erneut zur Wahl, denn die Amtszeit für Wehrführer beträgt stets zehn Jahre. Die Wahl leitete Tobias Panne, Erster Beigeordneter und Brandschutzdezernent der Verbandsgemeinde Montabaur. Mit dabei waren auch der Stellvertretende Wehrführer Dirk Schuster, Wehrleiter Jens Weinriefer und seine beiden Stellvertreter Hans-Joachim Klimke und Patrick Weyand sowie Ortsbürgermeister Ralf Heibel. Sie gratulierten Billaudelle zur Wiederwahl und wünschten ihm weiterhin eine glückliche Hand bei der Leitung der Welschneudorfer Wehr. Diese erhielt Verstärkung, denn Tobias Panne konnte Luis Labonte als Feuerwehrmann verpflichten und in den aktiven Dienst übernehmen. Auch für ihn gab es ein großes Dankeschön für seine Bereitschaft, sich zum Wohle und Schutz der Bürger zu engagieren. (VG Montabaur)
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 19.10.2026, gegen 23.50 Uhr, kam es in Altenkirchen, Leuzbacher Weg, zum Brand eines Schuppens. Das Feuer konnte durch die alarmierten Feuerwehren Altenkirchen und Neitersen schnell gelöscht werden. Der Schuppen wurde durch den Brand zerstört. Weiterhin entstand am unmittelbar angrenzenden Wohnhaus und an einem Gewächshaus leichter Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Zur Schadenshöhe und zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Neben der Feuerwehr waren Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei Altenkirchen im Einsatz. (Polizei Altenkirchen)
Die Wirtschaftsförderungen der drei „Wir Westerwälder“-Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis bieten seit 2025 gemeinsam mit der Universität Siegen ein Praxissemester an. Im Rahmen der „Zukunftswerkstatt Westerwald“ untersuchen Studierende die Innovations- und Transformationsfähigkeit hiesiger Betriebe. Die teilnehmenden Unternehmen erhalten einen unvoreingenommenen Blick von außen, eine Experteneinschätzung und konkrete Handlungsempfehlungen.
Weiterlesen ...Die Rallye hat sich in den vergangenen Jahren sportlich sehr positiv entwickelt und weit über die Region hinaus Anerkennung gefunden. Sie war zugleich ein wichtiger Bestandteil unseres motorsportlichen Engagements. Gerade vor diesem Hintergrund haben wir uns die Entscheidung alles andere als leicht gemacht.
Weiterlesen ...Westerburg (ots)
Am Montag, den 19.10.2026, wurde im Zeitraum von 14:40 Uhr bis 16:20 Uhr, wie bereits am Vortag, eine Kontrollstelle direkt vor der Polizeiinspektion Westerburg durchgeführt. Hierbei wurden insgesamt zwölf Verstöße wegen der Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt, sechs Gurtverstöße sowie ein Fall von mangelnder Kindersicherung festgestellt. Die Ablenkung durch das Smartphone während der Fahrt stellt ein erhebliches Unfallrisiko dar. Zudem erhöht ein nicht angelegter Sicherheitsgurt das Verletzungsrisiko selbst bei geringen Geschwindigkeiten massiv. Die PI Westerburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen an der benannten Örtlichkeit durchführen, da die Anzahl der festgestellten Verstöße für die kurze Kontrolldauer erneut sehr hoch war. (Polizei Westerburg)