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Im Fall der am 26.09.1994 in der Nähe des Felsenwegs am Aufgang zur Festung Ehrenbreitstein in Koblenz getöteten 24-jährigen amerikanischen Touristin Amy Lopez hat die Staatsanwaltschaft Koblenz gegen den am 23.02.2026 festgenommenen 81-jährigen Mann Anklage zum Landgericht Koblenz erhoben.
Die mit hoher Priorität geführten Ermittlungen konnten zügig abgeschlossen werden. Der bislang bestehende dringende Tatverdacht hat sich weiter erhärtet.
In der Anklageschrift wird dem Angeschuldigten vorgeworfen, die junge Frau zur Befriedigung des Geschlechtstriebs heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen im sog. General-von-Aster-Zimmer unterhalb der oberen Festungsanlage brutal ermordet zu haben.
Derzeit ist von mehreren Tätern und Geiseln in der Bank auszugehen. Hierzu wird nachberichtet. Bei einer Geisel handelt es sich um den Fahrer eines Geldtransporters.
Die Lage ist derzeit statisch.
Im Rahmen des Einsatzes wurden auch umfangreiche Absperrmaßnahmen durchgeführt. Für Bürgerinnen und Bürger, die sich außerhalb der Absperrung befinden, besteht zum derzeitigem Stand keine Gefahr. (Polizei Sinzig)
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Hachenburg: Schwerer Unfall auf Bundesstraße sorgt für Sperrung
Westerwaldkreis: Innenministerium spekuliert über mögliche Personalie
Westerwaldkreis: Große Nachfrage nach Förderprogramm für Notfalltreffpunkte
Auf der Bundesstraße zwischen Norken und Unnau-Korb hat sich ein schwerer Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden ereignet. Eine Autofahrerin kam aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, geriet in eine Hanglage und überschlug sich mit ihrem Fahrzeug. Der Wagen kam auf dem Dach zum Stillstand, die Frau konnte sich selbstständig befreien und wurde verletzt in ein Krankenhaus nach Siegen gebracht. Nach Angaben der Einsatzkräfte war die Strecke rund drei Stunden vollständig gesperrt, während Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz waren. Der entstandene Schaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.
Der Westerwälder Landrat Achim Schwickert wird nach Informationen aus Parteikreisen als möglicher Kandidat für das Innenministerium in Rheinland-Pfalz gehandelt. Hintergrund sind laufende Gespräche zur künftigen Kabinettsbesetzung im Zuge einer möglichen neuen Landesregierung unter dem designierten Ministerpräsidenten Schnieder. Offiziell gibt es bislang keine Bestätigung, die Personalüberlegungen gelten als Teil interner Abstimmungen innerhalb der CDU. Mit einer Klärung wird in den kommenden Tagen gerechnet, sobald das Kabinett vorgestellt werden soll.
Im Westerwaldkreis stößt das Förderprogramm zur Einrichtung von Notfalltreffpunkten in den Ortsgemeinden auf außergewöhnlich große Nachfrage. Nach Angaben aus dem Kreistag haben sich rund 170 von knapp 190 Gemeinden beteiligt und entsprechende Anträge gestellt. Ziel ist es, in den Kommunen zentrale Anlaufstellen zu schaffen, die im Krisenfall etwa bei Stromausfällen schnelle Hilfe und Orientierung bieten. Für jede Gemeinde stehen Fördermittel von bis zu 7.500 Euro bereit, insgesamt sind rund 1,5 Millionen Euro eingeplant, von denen bereits ein Großteil gebunden oder ausgezahlt wurde.
Hachenburg (ots)
Am 06.05.2026 ereignete sich gegen 16:23 Uhr auf der B414 zwischen den Gemeinden Norken und Unnau-Korb ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Hierbei befuhr eine 49-jährige Verkehrsteilnehmerin die B414 aus Kirburg kommend in Fahrtrichtung Hachenburg. Aus bislang ungeklärter Ursache kam die Fahrerin auf gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn in eine dortige Hanglage ab, fuhr in den Hang auf und wurde erneut auf die Fahrbahn zurückgewiesen. Dabei überschlug sich der PKW und kam auf dem Dach liegend zum Stehen. Die schwer aber nicht lebensbedrohlich verletzte Unfallbeteiligte entstieg eigenständig aus dem Fahrzeug. Sie wurde einem Siegener Krankenhaus zugeführt. Es entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Die B414 war für die Unfallaufnahme und anschließenden Reinigungsmaßnahmen circa zweieinhalb Stunden gesperrt. Neben der Polizei Hachenburg waren die Feuerwehren aus Norken und Kirburg sowie der Rettungsdienst im Einsatz. (Polizei Hachenburg)
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Hellenhahn-Schellenberg: Wohnhaus nach Scheunenbrand unbewohnbar
Montabaur: Kreistag bringt Millionenpaket für Zukunftsprojekte auf den Weg
Rheinland-Pfalz: Bund fördert Sanierung von Sportstätten im ganzen Land
In Hellenhahn-Schellenberg ist ein Wohnhaus nach einem Brand nicht mehr bewohnbar. Nach bisherigen Ermittlungen hatten unsachgemäße Flexarbeiten in einer angrenzenden Scheune das Feuer ausgelöst, das sich rasch auf das Wohngebäude ausbreitete. Verletzt wurde niemand, der Schaden wird auf rund 180.000 Euro geschätzt. Mehrere Feuerwehren aus der Region waren im Einsatz und konnten den Brand unter Kontrolle bringen und löschen.
Im Westerwaldkreis hat der Kreistag ein umfangreiches Investitionspaket auf den Weg gebracht. Grundlage ist ein Bundesprogramm mit insgesamt rund 165 Millionen Euro, die in den kommenden Jahren in Bildung, Verkehr, Digitalisierung, Energie und Infrastruktur fließen sollen. Ein Teil der Mittel wird direkt vom Landkreis eingesetzt, der Rest geht an die Verbandsgemeinden nach einem festgelegten Schlüssel. Geplant sind unter anderem Maßnahmen an Schulen, Verbesserungen der Verkehrsanbindung sowie Projekte im Raum Montabaur und in Gewerbegebieten. Ziel ist es, die Region langfristig zu stärken und moderne Infrastruktur auszubauen.
In Höhr-Grenzhausen und weiteren Teilen des Westerwaldkreises laufen zahlreiche Bau- und Modernisierungsprojekte an Schulen und öffentlichen Einrichtungen weiter. Dazu gehören neue Fachklassenausstattungen, Sanierungen und ein Schulneubau in Montabaur. Gleichzeitig steigen die Schülerzahlen deutlich an und liegen bei rund 1.800 neuen Anmeldungen für kommende Jahrgänge. Auch im Bereich Klimaschutz werden Projekte umgesetzt, darunter Photovoltaikanlagen und energieeffiziente Beleuchtungssysteme an öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen. Die Maßnahmen sollen langfristig Kosten senken und die Infrastruktur modernisieren.
Der Landrat des Westerwaldkreises, Schwickert, wird nach Informationen aus CDU-Kreisen als möglicher künftiger Innenminister von Rheinland-Pfalz gehandelt. Hintergrund sind die laufenden Personalüberlegungen für die neue Landesregierung unter dem designierten Ministerpräsidenten Schnieder. Die CDU steht nach der Landtagswahl vor einer möglichen Regierungsübernahme nach mehreren Jahrzehnten in der Opposition. Während die inhaltliche Ausrichtung bereits abgesteckt ist, wird hinter den Kulissen noch intensiv über die Besetzung der Ministerien verhandelt. Offiziell bestätigt ist bislang keine Personalie. Auch die mögliche Berufung von Schwickert gilt daher als Teil interner Spekulationen. Mit einer Entscheidung wird erst in den kommenden Tagen gerechnet, wenn das neue Kabinett endgültig vorgestellt werden soll. (RWW)