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Rhein-Wied-Westerwald: Arbeitslosigkeit sinkt im Mai
Hübingen: Familienferiendorf kämpft um Zukunft
Kirchen und Hachenburg: Hebammenzentrale zieht positive Bilanz
Im Bezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald ist die Zahl der Arbeitslosen im Mai weiter zurückgegangen. Rund 17.300 Menschen waren gemeldet, etwa 300 weniger als im April. Die Quote liegt bei rund 4,8 Prozent. Gleichzeitig wurden knapp 1.000 neue Stellen gemeldet, insgesamt sind rund 5.400 Jobs im Bestand. Besonders gesucht werden Fachkräfte in Pflege, Handwerk und Dienstleistung. Die Agentur sieht eine stabile Entwicklung, warnt aber vor weiter schwierigen Bedingungen in der Industrie.
Das Familienferiendorf Hübingen braucht weiter Unterstützung. Rund 290.000 Euro fehlen noch für notwendige Sanierungen der Anlage. Bereits jetzt sind zahlreiche Spenden eingegangen, teils auch größere Beträge aus der Region. Die Stiftung ruft weiterhin zu Hilfe von Unternehmen, Vereinen und Privatpersonen auf. Ziel ist es, den Betrieb langfristig zu sichern.
Die Hebammenzentrale Westerwald hat nach einem Jahr eine positive Bilanz gezogen. Über 350 Frauen nutzten das Angebot, dazu kamen mehr als 500 Termine in den Ambulanzen. Die Projektlaufzeit wurde bis 2028 verlängert. In Ferienzeiten bleibt die Versorgung jedoch angespannt, da viele Hebammen zeitweise fehlen. Unterstützung aus dem Umfeld wird weiterhin gesucht.
Birlenbach (ots)
Im Zusammenhang mit dem tödlichen Badeunfall eines 11-jährigen Jungen im Freibad in Birlenbach bittet die Kriminalpolizei Montabaur um weitere Hinweise. Insbesondere werden Personen gesucht, die den Vorfall unmittelbar beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Angaben zum Geschehen machen können. Diese werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Montabaur unter der Telefonnummer 02602/9226-0 zu melden. (Polizei Montabaur)
Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald ist im Mai erneut gesunken. Insgesamt waren im Monatsverlauf 17.284 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 334 Personen weniger als im April. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent.
„Der Arbeitsmarkt zeigt im Mai weiterhin eine positive Tendenz – die saisonale Frühjahrsbelebung sorgt in vielen Bereichen wieder für mehr Bewegung“, erklärt Elmar Wagner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald.
Im Mai konnten 1.316 Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beenden. Gleichzeitig meldeten sich 1.367 Menschen aus einer Beschäftigung heraus arbeitslos.
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Mudersbach: Große Drogenverfahren vor Gericht
Betzdorf: THW-Ehrenamt mit Wilhelm-Boden-Medaille ausgezeichnet
Ruppach-Goldhausen: Grundschulturnier mit viel Fairness und Jubel
Vor dem Gericht stehen mehrere Angeklagte wegen schwerer Vorwürfe im Zusammenhang mit Drogenhandel und illegalen Plantagen in Mudersbach. Laut Staatsanwaltschaft sollen vier Männer als Teil einer Bande mit Cannabis in nicht geringer Menge gehandelt haben. Zwei größere Indoor-Plantagen mit jeweils rund 300 Pflanzen sollen betrieben worden sein, eine weitere sei vorbereitet worden. Zudem wird einem weiteren 37-Jährigen gewerbsmäßiger und teilweise bewaffneter Drogenhandel im Raum Merkelbach vorgeworfen. Bei ihm sollen unter anderem Kokain, Amphetamine und Ecstasy gelagert worden sein. Außerdem geht es um den Besitz verbotener Waffen und waffenähnlicher Gegenstände.
In Betzdorf ist Mr. THW, Ulrich Weber mit der Wilhelm-Boden-Medaille des Landkreises Altenkirchen geehrt worden. Gewürdigt wurde damit sein über Jahrzehnte ehrenamtliches THW-Engagement im Bevölkerungsschutz und zahlreiche Einsätze im In- und Ausland. Besonders hervorgehoben wurde seine Rolle beim Aufbau und der Weiterentwicklung des neuen Standortes sowie die enge Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen.
Beim Fußballturnier der Grundschulen der Verbandsgemeinde Montabaur haben zahlreiche Kinder einen sportlichen Wettkampftag erlebt. Neun Schulen traten mit ihren Teams gegeneinander an, begleitet von vielen Eltern und Lehrkräften am Spielfeldrand. Am Ende setzte sich die Grundschule Ruppach-Goldhausen knapp im Finale durch. Neben dem Turnier stand auch das DFB-Fußballabzeichen im Mittelpunkt, das von vielen Kindern erfolgreich abgelegt wurde. Insgesamt prägten Fairness, Teamgeist und große Begeisterung den gesamten Tag.
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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