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+ Teheran: Irans Führung macht Trump für Massenproteste verantwortlich
+ Kopenhagen: Proteste gegen Trumps Grönland-Pläne
+ Washington: US-Bundesgericht schränkt ICE-Einsätze ein
Teheran - mikeXmedia -
Irans oberster Führer Chamenei gibt US-Präsident Trump die Schuld an den landesweiten Massenprotesten. Vor Anhängern in Teheran erklärte er, Trump habe direkt in die Unruhen eingegriffen und die Menschen ermutigt, weiterzumachen. Die USA trügen Verantwortung für Opfer, Schäden und die Diskreditierung des iranischen Volkes, so Chamenei. Gleichzeitig warnt die europäische Flugsicherheitsbehörde Airlines vorerst davor, den iranischen Luftraum zu nutzen. Auch in angrenzenden Ländern sei besondere Vorsicht geboten, vor allem in der Nähe von US-Militärstützpunkten. Die Empfehlung gilt zunächst für rund einen Monat.
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Kopenhagen - mikeXmedia -
In Kopenhagen und weiteren dänischen Städten haben tausende Menschen gegen die Grönland-Pläne von US-Präsident Trump demonstriert. Auf dem Rathausplatz waren zahlreiche dänische und grönländische Fahnen zu sehen. Die Kopenhagener Oberbürgermeisterin erklärte, die Botschaft sei eindeutig: Grönland sei keine Ware. Auch in Aarhus machten Vertreter der Stadt deutlich, dass die arktische Insel Rückhalt habe. Grönland gehört zum Königreich Dänemark, Trump begründet seine Pläne mit Sicherheitsinteressen der USA. Die Demonstranten wiesen Forderungen nach einer Übernahme entschieden zurück.
Die Bundeswehr hat unterdessen in Grönland gemeinsam mit Streitkräften weiterer NATO-Staaten eine europäische Erkundungsmission begonnen. Rund zwanzig deutsche Soldaten sind auf der Arktisinsel eingetroffen. Hintergrund sind die jüngsten US-Drohungen zur Übernahme Grönlands und die wachsenden Spannungen in der Region. Die Mission soll die Grundlage für die Planung einer künftigen Militärübung schaffen. Neben Deutschland beteiligen sich auch Frankreich, Schweden und Norwegen an dem Einsatz. Ziel ist es, die militärische Zusammenarbeit im hohen Norden zu stärken.
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Minneapolis - mikeXmedia -
Ein Bundesgericht im US-Bundesstaat Minnesota hat der Einwanderungsbehörde ICE deutliche Grenzen bei ihrem Vorgehen gegen Demonstranten gesetzt. Die zuständige Richterin entschied, dass Bundesbeamte friedliche Personen nicht festnehmen, nicht mit Pfefferspray oder ähnlichen Mitteln begegnen und Fahrzeuge nur bei einem begründeten Verdacht anhalten dürfen. Pauschale Kontrollen ohne konkrete Beeinträchtigungen der Einsätze sind demnach unzulässig. Die Entscheidung folgte auf Berichte über aggressives Verhalten von ICE-Kräften.
+ Potsdam: Tarifrunde der Länder steuert auf entscheidende Phase zu
+ Berlin: Inflation fällt zum Jahresende unter zwei Prozent
+ Berlin: Wohnungsbau in Deutschland nimmt leicht zu
Sydney - mikeXmedia -
Gut einen Monat nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes zieht die australische Regierung eine erste Bilanz zum Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. Seit Mitte Dezember wurden demnach rund fünf Millionen Konten von Kindern und Jugendlichen deaktiviert, gelöscht oder eingeschränkt. Australien gilt weltweit als Vorreiter beim digitalen Kinderschutz. Nach Einschätzung der Online-Sicherheitsbehörde unternehmen die Plattformen ernsthafte Anstrengungen, Minderjährigen den Zugang zu verwehren.
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Potsdam - mikeXmedia -
Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes der Länder spitzt sich die Lage zu. Die Gewerkschaften haben noch mehrere Wochen Zeit, den Druck mit Warnstreiks zu erhöhen. Insgesamt betrifft die Tarifrunde rund zwei Millionen Beschäftigte. Verhandelt wird dabei direkt für etwa eine Million Tarifbeschäftigte in allen Ländern außer Hessen, das eigene Gespräche führt. Die Ergebnisse sollen später per Gesetz auch auf Beamte und Versorgungsempfänger übertragen werden. Davon wären weitere rund eineinhalb Millionen Menschen betroffen. Damit hat der Abschluss große Bedeutung für den gesamten öffentlichen Dienst der Länder.
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Wiesbaden - mikeXmedia -
Zum Jahresende gibt es eine spürbare Entlastung für Verbraucher in Deutschland. Sinkende Energiepreise und eine Beruhigung bei Lebensmitteln haben die Teuerung im Dezember unter die Marke von zwei Prozent gedrückt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate bei 1,8 Prozent. Zuletzt war die Teuerung im Herbst 2024 geringer. Im Vergleich zum November blieben die Verbraucherpreise im Dezember unverändert.
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Wiesbaden - mikeXmedia -
In Deutschland steigt die Zahl neu genehmigter Wohnungen offenbar wieder an. Im November 2025 wurden rund 20.100 Einheiten genehmigt, knapp dreizehn Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt mit. Nach elf Monaten summieren sich die Genehmigungen auf etwa 215.500 Wohnungen, ein Zuwachs von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das politische Ziel von 400.000 Einheiten pro Jahr wird jedoch weiterhin deutlich verfehlt. Ende 2024 fehlten bundesweit rund 1,4 Millionen Wohnungen.
+ Washington: Ifo sieht US-Zölle als Dauerbelastung für deutsche Wirtschaft
+ Der Wochenrückblick: 12.01.2026 - 16.01.2026
Washington - mikeXmedia -
Die Zollpolitik von US-Präsident Trump belastet die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung des Ifo-Instituts langfristig, trotz des Handelsdeals zwischen EU und USA. Die Abgaben wirken demnach gleich mehrfach negativ. Zum einen gehen deutsche Exporte in die USA zurück. Zum anderen dämpfen die Zölle das Wachstum in China, was die Nachfrage nach deutschen Produkten schwächt. Zusätzlich lenkt China Waren verstärkt nach Europa um und verschärft damit den Wettbewerb für deutsche Unternehmen.
+ Kiew: Heftige Kämpfe an der Ostfront gemeldet
+ Weitere Meldungen des Tages
Kiew - mikeXmedia -
Das ukrainische Militär berichtet von besonders intensiven russischen Angriffen im Osten des Landes. Nach Angaben des Generalstabs in Kiew kam es seit Donnerstag zu rund zweihundert einzelnen Attacken. Dabei sollen etwa eintausendvierhundert russische Soldaten getötet oder verletzt worden sein. Die Angaben lassen sich unabhängig nicht überprüfen, liegen aber deutlich über dem bisherigen Tagesdurchschnitt. Ein Schwerpunkt der Gefechte war erneut der Raum Pokrowsk, der größtenteils von russischen Truppen kontrolliert wird. In der benachbarten Stadt Myrnohrad halten ukrainische Einheiten jedoch weiterhin ihre Stellungen.
+ Washington: Machado übergibt Nobelpreis-Medaille an Trump
+ New York: Iran weist Schuld an tödlichen Protesten zurück
+ Berlin: Bundesregierung legt neue Kaufprämie für E-Autos auf
+ Weitere Meldungen des Tages
Washington - mikeXmedia -
Bei einem Treffen in Washington hat die venezolanische Oppositionspolitikerin Machado dem US-Präsidenten Trump ihre Friedensnobelpreis-Medaille überreicht. Die Auszeichnung hatte sie erst vor wenigen Wochen erhalten. Machado würdigte damit nach eigenen Angaben Trumps Rolle im Machtwechsel in Venezuela und machte ihn für das Ende der Herrschaft von Maduro mitverantwortlich. Trump, der seit Längerem öffentlich über einen eigenen Nobelpreis spricht, bedankte sich für die Geste über soziale Medien. Das Nobelinstitut in Norwegen stellte jedoch klar, dass die Auszeichnung rechtlich nicht übertragbar ist.
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New York - mikeXmedia -
Nach tagelangen Protesten mit mehreren tausend Toten hat das iranische Regime jede Verantwortung für die Eskalation erneut bestritten. Vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erklärte der iranische UN-Botschafter, die Unruhen seien von den USA und Israel ausgelöst worden. Ziel sei es gewesen, den Iran ins Chaos zu stürzen. Der US-Botschafter widersprach deutlich und machte das Regime selbst verantwortlich. Es unterdrücke freie Meinungsäußerung, gehe brutal gegen die eigene Bevölkerung vor und nehme Folter, Haft und Tötungen in Kauf, so der US-Botschafter.
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Berlin - mikeXmedia -
Die Bundesregierung bringt die staatliche Förderung für Elektroautos zurück. Umweltminister Schneider will am Montag die Details des neuen Programms vorstellen. Geplant ist eine Kaufprämie von rund dreitausend Euro für neue E-Autos. Haushalte mit geringem oder mittlerem Einkommen sowie Familien mit Kindern sollen zusätzlich profitieren. Noch offen ist, in welchem Umfang auch Plug-in-Hybride unterstützt werden. Klarheit soll es zum Wochenbeginn auch beim Starttermin der neuen Förderung geben.