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Weltnachrichten

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mikeXmedia Rundfunkservice Radionachrichten und Audioserivce für UKW und Web
  1. + Riad: Konflikt im Nahen Osten belastet saudische Ölexporte
    + Rouen: Ermittlungen nach Zugunglück
    + Oslo: Prinzessin Astrid stirbt im Alter von 94 Jahren
    + Düsseldorf: Rund 20.000 Menschen demonstrieren gegen die AfD

    Riad - mikeXmedia -
    Der Krieg im Nahen Osten setzt Saudi-Arabien als weltweit größtem Ölexporteur zunehmend unter Druck. Nach Drohnenangriffen musste das Königreich eine wichtige Pipeline außer Betrieb nehmen. Gleichzeitig erschweren die iranische Blockade der Straße von Hormus und die wachsende Bedrohung einer weiteren Meerenge durch die Huthi im Jemen den Transport von Öl. Sollten die saudischen Ausfuhren dadurch weiter zurückgehen, könnte das den Ölpreis zusätzlich in die Höhe treiben und damit auch Benzin in Deutschland verteuern.

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    Rouen - mikeXmedia -
    Nach dem Zugunglück im Nordwesten Frankreichs laufen die Ermittlungen der Behörden zu den Hintergründen weiter. Bei der Entgleisung des Regionalzugs wurden mindestens 44 Menschen verletzt. Eine Frau erlitt schwere Verletzungen. Der Zug war mit rund 180 Passagieren unterwegs, als er mit einem bislang unbekannten Gegenstand kollidierte. Dabei kippte ein Waggon um, vier weitere Wagen sprangen aus den Schienen.

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    Oslo - mikeXmedia -
    Das norwegische Königshaus trauert um Prinzessin Astrid. Die Schwester des verstorbenen Königs Harald V. starb im Alter von 94 Jahren, nur zwei Wochen nach ihrem Bruder. Der Hof würdigte sie als wichtige Stütze für die königliche Familie. König Haakon betonte, Astrid habe viel zur Familie beigetragen und stets offen ihre Meinung vertreten. Ihr Tod sei ein großer Verlust, teilte der Hof mit.

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    Düsseldorf - mikeXmedia -
    Rund 20.000 Menschen haben in Düsseldorf gegen die AfD und rechte Hetze demonstriert. Nach übereinstimmenden Angaben von Polizei und Veranstaltern war der Protest damit etwa doppelt so groß wie zunächst erwartet. Mehrere politische Initiativen hatten zu der Kundgebung aufgerufen, die ein Zeichen für eine offene demokratische Gesellschaft setzen sollte. Nach Angaben der Polizei verlief der Demonstrationszug friedlich und ohne Gegenproteste. Unter den Teilnehmern waren auch die „Omas gegen Rechts“ sowie zahlreiche Familien mit Kindern.

  2. + Berlin: Zahl der bekannten Opfer von Menschenhandel deutlich gestiegen
    + Berlin: Niedrige Gasspeicher setzen Märkte unter Druck
    + Berlin: Regierung will digitale Zahlungen verpflichtend machen
    + Weitere Meldungen des Tages

    Berlin - mikeXmedia -
    In Deutschland ist die Zahl der Menschen, die als Opfer von Menschenhandel und Ausbeutung erfasst werden, innerhalb eines Jahrzehnts deutlich gestiegen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wurden im vergangenen Jahr fast 960 Betroffene identifiziert. Seit 2021 lag die Zahl damit jedes Jahr bei mindestens 800 Fällen. Zum Vergleich: 2015 waren den Behörden rund 470 Opfer bekannt, ein Jahr später waren es fast 700. Die Mehrheit der Betroffenen ist weiblich, darunter viele Opfer von Zwangsprostitution.

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    Berlin - mikeXmedia -
    Der Gaspreis in Europa ist zuletzt deutlich gestiegen und liegt inzwischen bei knapp 80 Euro je Megawattstunde. Damit kostet Gas rund zweieinhalbmal so viel wie vor Beginn des Iran-Kriegs. Als wesentlicher Grund gelten die vergleichsweise niedrigen Füllstände der deutschen Gasspeicher, die derzeit bei etwa 55 Prozent liegen. Ein Verbandsvertreter kritisierte deshalb, Deutschland habe aus den Erfahrungen von 2022 nicht ausreichend gelernt.

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    Berlin - mikeXmedia -
    Geschäfte und Restaurants sollen nach Plänen der Bundesregierung künftig neben Bargeld auch Kartenzahlungen oder Zahlungen per Smartphone anbieten müssen. Finanzminister Klingbeil hat dazu ein entsprechendes Vorhaben angestoßen, dessen Eckpunkte derzeit zwischen den Ministerien abgestimmt werden. Bislang besteht in Deutschland lediglich die Pflicht, Euro-Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel anzunehmen. Ob Karten oder andere digitale Zahlungsmöglichkeiten akzeptiert werden, können Händler und Gastronomen selbst entscheiden.

  3. + Frankfurt: Lagarde erwartet mittelfristig wieder niedrigere Inflation
    + Weitere Meldungen des Tages

    Frankfurt/Main - mikeXmedia -
    Die Inflation im Euroraum dürfte nach Einschätzung von EZB-Präsidentin Lagarde zunächst weiter steigen, bevor sich die Entwicklung wieder umkehrt. Nach ihren aktuellen Prognosen werde die Teuerung bis Ende 2026 zunächst höher ausfallen und anschließend zurückgehen. Hintergrund sind unter anderem die stark gestiegenen Ölpreise infolge des Iran-Kriegs. Im August lag die Inflationsrate im Euroraum bei 3,3 Prozent und damit deutlich über dem Ziel von 2,0 Prozent.

  4. + Berlin: VAE kündigen Milliardeninvestitionen in Deutschland an
    + Weitere Meldungen des Tages

    Berlin - mikeXmedia -
    Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen in Deutschland rund 40 Milliarden Euro investieren. Die Zusage erfolgte während des Staatsbesuchs von Präsident Scheich Al Nahyan. Zusätzlich unterzeichneten Unternehmen aus beiden Ländern 29 Vereinbarungen und Absichtserklärungen für Projekte im Gesamtwert von knapp 9,4 Milliarden Euro. Für Reisende gibt es ebenfalls eine konkrete Neuerung: Die Fluggesellschaft Emirates will künftig auch vom Berliner Flughafen BER nach Dubai fliegen.

  5. + London: England plant Abgabe auf Übernachtungen
    + Weitere Meldungen des Tages

    London - mikeXmedia -
    England will künftig eine Abgabe auf Übernachtungen einführen. Die britische Regierung stellte entsprechende Pläne für eine sogenannte Touristensteuer vor, bei der ein prozentualer Zuschlag auf den Preis einer Übernachtung erhoben wird. Über die konkrete Höhe sollen die jeweiligen regionalen Verantwortlichen selbst entscheiden, eine landesweite Obergrenze ist nicht vorgesehen.