Weltweit informiert – Weltnachrichten bei Radio Westerwald
Bei uns erhalten Sie täglich die wichtigsten Nachrichten aus aller Welt – kompakt, verlässlich und verständlich. Ob internationale Politik, globale Wirtschaft, Umweltkatastrophen oder gesellschaftliche Entwicklungen: Unsere Weltnachrichten halten Sie auf dem Laufenden, ohne Informationsüberflutung. Ideal für den schnellen Überblick – und direkt aus Ihrer Region empfangbar.
+ Berlin: Zahl der bekannten Opfer von Menschenhandel deutlich gestiegen
+ Berlin: Niedrige Gasspeicher setzen Märkte unter Druck
+ Berlin: Regierung will digitale Zahlungen verpflichtend machen
+ Weitere Meldungen des Tages
Berlin - mikeXmedia -
In Deutschland ist die Zahl der Menschen, die als Opfer von Menschenhandel und Ausbeutung erfasst werden, innerhalb eines Jahrzehnts deutlich gestiegen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wurden im vergangenen Jahr fast 960 Betroffene identifiziert. Seit 2021 lag die Zahl damit jedes Jahr bei mindestens 800 Fällen. Zum Vergleich: 2015 waren den Behörden rund 470 Opfer bekannt, ein Jahr später waren es fast 700. Die Mehrheit der Betroffenen ist weiblich, darunter viele Opfer von Zwangsprostitution.
# # #
Berlin - mikeXmedia -
Der Gaspreis in Europa ist zuletzt deutlich gestiegen und liegt inzwischen bei knapp 80 Euro je Megawattstunde. Damit kostet Gas rund zweieinhalbmal so viel wie vor Beginn des Iran-Kriegs. Als wesentlicher Grund gelten die vergleichsweise niedrigen Füllstände der deutschen Gasspeicher, die derzeit bei etwa 55 Prozent liegen. Ein Verbandsvertreter kritisierte deshalb, Deutschland habe aus den Erfahrungen von 2022 nicht ausreichend gelernt.
# # #
Berlin - mikeXmedia -
Geschäfte und Restaurants sollen nach Plänen der Bundesregierung künftig neben Bargeld auch Kartenzahlungen oder Zahlungen per Smartphone anbieten müssen. Finanzminister Klingbeil hat dazu ein entsprechendes Vorhaben angestoßen, dessen Eckpunkte derzeit zwischen den Ministerien abgestimmt werden. Bislang besteht in Deutschland lediglich die Pflicht, Euro-Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel anzunehmen. Ob Karten oder andere digitale Zahlungsmöglichkeiten akzeptiert werden, können Händler und Gastronomen selbst entscheiden.
+ Frankfurt: Lagarde erwartet mittelfristig wieder niedrigere Inflation
+ Weitere Meldungen des Tages
Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Die Inflation im Euroraum dürfte nach Einschätzung von EZB-Präsidentin Lagarde zunächst weiter steigen, bevor sich die Entwicklung wieder umkehrt. Nach ihren aktuellen Prognosen werde die Teuerung bis Ende 2026 zunächst höher ausfallen und anschließend zurückgehen. Hintergrund sind unter anderem die stark gestiegenen Ölpreise infolge des Iran-Kriegs. Im August lag die Inflationsrate im Euroraum bei 3,3 Prozent und damit deutlich über dem Ziel von 2,0 Prozent.
+ Berlin: VAE kündigen Milliardeninvestitionen in Deutschland an
+ Weitere Meldungen des Tages
Berlin - mikeXmedia -
Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen in Deutschland rund 40 Milliarden Euro investieren. Die Zusage erfolgte während des Staatsbesuchs von Präsident Scheich Al Nahyan. Zusätzlich unterzeichneten Unternehmen aus beiden Ländern 29 Vereinbarungen und Absichtserklärungen für Projekte im Gesamtwert von knapp 9,4 Milliarden Euro. Für Reisende gibt es ebenfalls eine konkrete Neuerung: Die Fluggesellschaft Emirates will künftig auch vom Berliner Flughafen BER nach Dubai fliegen.
+ London: England plant Abgabe auf Übernachtungen
+ Weitere Meldungen des Tages
London - mikeXmedia -
England will künftig eine Abgabe auf Übernachtungen einführen. Die britische Regierung stellte entsprechende Pläne für eine sogenannte Touristensteuer vor, bei der ein prozentualer Zuschlag auf den Preis einer Übernachtung erhoben wird. Über die konkrete Höhe sollen die jeweiligen regionalen Verantwortlichen selbst entscheiden, eine landesweite Obergrenze ist nicht vorgesehen.
+ Washington/New York: USA gedenken 25 Jahre nach Anschlägen der Opfer
+ Lingen: BUND klagt gegen Ausbau der Brennelementefabrik
+ Berlin: Energiekrise kostet den Bund rund 50 Milliarden Euro
+ Wiesbaden: Zahl der Firmenpleiten steigt im Juni deutlich
Washington - mikeXmedia -
In den USA wird heute an die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 erinnert. An den damaligen Anschlagsorten in New York, am Pentagon und in Pennsylvania sind Gedenkveranstaltungen mit Schweigeminuten, Glockenschlägen und Lichtinstallationen geplant. In New York werden Angehörige erneut die Namen der Getöteten verlesen, während die Zeitpunkte der Flugzeugeinschläge und des Einsturzes der Türme mit mehreren Schweigeminuten markiert werden.
# # #
Lingen - mikeXmedia -
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Niedersachsen geht juristisch gegen die Genehmigung für die Erweiterung der Brennelementefabrik in Lingen vor. Gemeinsam mit der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt kritisiert der Verband insbesondere die geplante Zusammenarbeit des Betreibers mit dem russischen Staatskonzern Rosatom. Nach Auffassung des Klagebündnisses bestehen zudem erhebliche Zweifel am Genehmigungsverfahren, unter anderem wegen einer aus seiner Sicht unvollständigen Umweltprüfung und fehlender Angaben zur Beteiligung Rosatoms. Der BUND warnt außerdem vor möglichen Risiken für die Sicherheit kritischer Infrastruktur und fordert einen Stopp der Atomkooperation mit Russland.
# # #
Berlin - mikeXmedia -
Rund 50,4 Milliarden Euro hat der Bund wegen seiner Energiepolitik für Entlastungen der Verbraucher und zur Stabilisierung der Energiemärkte ausgegeben. Den größten Anteil hatte mit über 16 Milliarden Euro die Ende 2022 eingeführte Strompreisbremse, gefolgt von der Gaspreisbremse mit gut 14 Milliarden Euro. Weitere 8,5 Milliarden Euro flossen in die einmalige Übernahme der Gasabschläge im Dezember 2022.
# # #
Wiesbaden - mikeXmedia -
Die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland haben im Juni wieder spürbar zugenommen. Bei den Amtsgerichten gingen fast 2300 Anträge ein, das waren etwa 16 Prozent mehr als im Juni des Vorjahres. Auch bei den Verbrauchern nahm die Zahl der Insolvenzen zu: Die Gerichte registrierten fast 6900 Fälle und damit über 5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Für das erste Halbjahr summiert sich die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen auf rund 13.000 und damit auf den höchsten Stand für diesen Zeitraum seit 2013.