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Orte in den VGs Wallmerod, Montabaur, Westerburg und Rennerod sind auf die neue Gasqualität umgestellt
WESTERWALD. Seit mehreren Jahren laufen die Vorbereitungen für die notwendige Erdgasumstellung im Netzgebiet der Energienetze Mittelrhein (enm). Jetzt hat sich gezeigt, dass sich die akribische Vorbereitung gelohnt hat: Im dritten Teilbereich des Netzgebiets Westerwald konnte erfolgreich die physische Umstellung vorgenommen werden. Konkret betrifft dies Orte in den Verbandsgemeinden Montabaur, Wallmerod, Westerburg und Rennerod. Um das neue Gas einspeisen zu können, musste zuerst das Erdgasnetz in diesen Ortschaften vom restlichen Netz getrennt werden. Hierfür wurde ein Schieber westlich von Bannberscheid geschlossen. Um ca. 8.45 Uhr strömte dann das H-Gas von dem Einspeisepunkt in Montabaur in das Verteilnetz der enm. Bildunterschrift:
Kontrollmessung: Holger Bux von der enm prüft anhand des Methangehalts, ob das H-Gas bereits durch die Leitung strömt. Quelle / Foto: Marcelo Peerenboom/evm

Versorgung Gas Arbeiten

Radverkehrskonzept für die Stadt, Bürgerbeteiligung wichtiger Baustein

Fahrradfahren in Limburg ist auf vielen Straßen kein Vergnügen, dort ist oft kein Platz für sie, an anderen Stellen sind die Bedingungen durch Schutzstreifen recht gut, aber dann endet plötzlich der Schutzstreifen. Es soll besser werden für den Radfahrenden Teil der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Die Stadt hat deshalb ein Fachbüro damit beauftragt, ein Radverkehrskonzept für die gesamte Stadt zu erstellen. Das soll möglichst mit denen erarbeitet werden, die tägliche Radfahrerfahrungen auf den Limburger Straßen sammeln. Mit einem Workshop im Bürgerhaus in Eschhofen startete das Verfahren zur Bürgerbeteiligung.

„Das ist schon einmal ein guter Anfang, denn so voll war die Radabstellanlage am Bürgerhaus noch nie, und dann kommen auch noch viele Fahrräder hinzu, die dort keinen Platz mehr fanden“, zeigte sich der 1. Stadtrat Michael Stanke positiv überrascht von der überaus guten Resonanz auf die Einladung zum Workshop. Das Bürgerhaus, in dem die Stühle natürlich auf Abstand standen, war gut gefüllt. Den Anwesenden versprach Stanke, dass es die Stadt ernst meint mit dem Thema und ganz klar das Ziel verfolgt, den Anteil der Radfahrenden in der Stadt zu erhöhen.

Verkehr Radfahrer Rennen

Foto: Symbolbild

In der Jugendsammelwoche des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz vom 18. bis 30. Oktober werden junge Menschen aktiv um Geld für Jugendarbeit zu sammeln. In diesem Jahr ist es aufgrund der Pandemie besonders schwierig für die eigenen Aktivitäten und für Projekte anderer Kinder und Jugendlicher sammeln zu gehen.

Aber auch in der aktuellen Zeit wird Jugendarbeit überall in Rheinland-Pfalz durch ehrenamtliche Tätigkeit getragen und organisiert. Dieses große Engagement braucht u. a. finanzielle Unterstützung. „Der Ideenreichtum und die Flexibilität der ehrenamtlich Tätigen trägt dazu bei, dass junge Menschen eigene Projekte entwickeln und vorantreiben können", betont Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz.

Besucher pflanzen 90 Baumschösslinge

Unnau/Bad Marienberg (shg) Über bestes Spätsommerwetter durften sich die rund 50 Besucher der ökumenischen Waldandacht an der Unnauer Waldkirche am Kleinen Wolfstein freuen. Und nicht minder über eine Andacht mit besonderer Musik und anschließender Baumpflanzaktion in Kooperation mit dem Forstamt Rennerod. Nadine Bongard vom Fachbereich für Gesellschaftliche Verantwortung des Dekanats Westerwald führte zunächst ein kurzes Interview mit Förster Carsten Frenzel über Wald- und Klimaschutz. In der Ökumenische Schöpfungszeit der Kirchen, die vom 1. September bis zum 4. Oktober dauert, wollten das Evangelische Dekanat Westerwald und die Katholische Pfarrei Maria Himmelfahrt Hachenburg, zusammen mit dem hiesigen Forstamt, den Blick auf die durch Trockenheit und Borkenkäfer geschädigten Wälder richten. Förster Frenzel warnte eindringlich vor den Folgen des Klimawandels und forderte, dem Ökosystem Wald nicht zu viel abzuverlangen.

20210914 Waldandacht

Ihr Arbeitsplatz in Höhr-Grenzhausen ist nicht weit weg vom Wald, deshalb haben Anette und Kevin Kommer die massenhafte Abholzung hautnah mitbekommen. Das Ingenieurbüro Kommer begleitet im Auftrag der DB und deren Tochterunternehmen bundesweit diverse Telekommunikationsprojekte, überwacht die ausführenden Firmen, steuert und prüft. „Wir wollten unbedingt etwas für den Wald tun, auch weil wir an die Zukunft unserer Kinder denken“, sagen die beiden. So kamen die beiden zum Kinderschutzbund und den Westerwald-Kindern. Mit ihrer großzügigen Spende werden nicht nur neue Bäumchen gepflanzt. Das Geld fließt auch in die Einrichtung eines „Westerwald-Kinder-Sinnespfädchens“ am Brexbach, das als Erlebnispfad vor allem Familien dazu einlädt, den Wald mit allen Sinnen zu erleben. Melanie Hermann vom Kinderschutzbund bedankte sich im Namen des Projektteams mit einer Keramiktafel und zeigte den Spendern gleich den Startpunkt des künftigen Pfädchens. Das Ingenieurbüro Kommer plant bereits eine Weihnachtsaktion mit den Westerwald-Kindern und Bäumchen-Spenden unterm Weihnachtsbaum.

Infos: www.westerwald-kinder.de
Deutscher Kinderschutzbund e.V. Kreisverband Westerwald / Ortsverband Höhr-Grenzhausen, Hermann-Geisen-Straße 44, 56203 Höhr-Grenzhausen, 02624 – 4488, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Quelle Kinderschutzbund WW)

20210912 WaldkinderPlakette