Radio Westerwald : ON AIR >> Flashplayer in eigenem Fenster öffnen << |
Damit Kinder und Jugendliche die Gesellschaft aktiv mitgestalten können, sollten sie die Technologien, die sie umgeben, auch verstehen. Durch die geschlossene Kooperation von Bildungsministerium und Wissensfabrik können regionale Partner als "Regionalpaten" die Projekte "KiTec - Kinder entdecken Technik" an Grundschulen sowie "IT2School - Gemeinsam IT entdecken" an weiterführenden Schulen in ihrer Region umsetzen und sich nachhaltig vernetzen.
Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (wfg) und das rheinland-pfälzische Bildungsministerium jüngst unterzeichnet. Damit hat nun auch der Westerwaldkreis einen Regionalpaten und kann den Westerwälder Schulen zwei spannende Materialpakete zur Verfügung stellen.
„Von unseren Unternehmen wissen wir, wie groß der Bedarf an handwerklich oder technisch interessierten und begabten Fach- und Nachwuchskräften ist. Daher ist es für uns naheliegend diese Themen schon in Grundschulen zu unterstützen. Denn je eher ich lerne, was mir liegt und was mich fasziniert, desto eher finde ich heraus, wo meine berufliche Zukunft liegen könnte“, begründen Landrat Achim Schwickert Geschäftsführerin Katharina Schlag das Engagement der wfg.
VG Montabaur mit neuem digitalen Service: Grabstätten einfach im Netz finden
Beim Besuch auf dem Friedhof hat man die spontane Idee, am Grab eines alten Freundes vorbeizuschauen, der kürzlich verstorben ist. Das Problem: Weil man bei der Beisetzung selbst nicht vor Ort war, weiß man nicht, wo sich dessen letzte Ruhestätte befindet. Bleibt also nur die Option, die vielen Gräber abzugehen, um das gesuchte Grab zu finden.
Auf den Friedhöfen in der Verbandsgemeinde Montabaur gehört diese umständliche Gräbersuche ab sofort der Vergangenheit an. Dank einer neuen digitalen Auskunftsplattform ist das gesuchte Grab mithilfe etwa des Smartphones ganz schnell gefunden. Die Verbandsgemeinde Montabaur gehört zu den ersten Kommunen im nördlichen Rheinland-Pfalz, die einen solchen digitalen Friedhofsplan anbieten. Umgesetzt wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit der PBSGEO GmbH aus Köln, die rund 300 Papierpläne von den Friedhöfen der gesamten Verbandsgemeinde digitalisiert, in das System eingespielt und die entsprechende Software (GIS – Geografisches Informations-System) geliefert hat.
Foto / Quelle Stadt Montabaur: Auf den Friedhöfen in der VG Montabaur können sich Interessierte ab sofort per Tablet oder Smartphone leichter orientieren und nach einem bestimmten Grab suchen. Markus Kuch und Lisa Gerharz von der Verbandsgemeindeverwaltung testen die neue digitale Auskunftsplattform vor Ort auf dem Friedhof der Stadt Montabaur.
Die Leader-Region Westerwald bewirbt sich derzeit um die Aufnahme in die Leader-Förderperiode von 2023 bis 2029. Bis zum Januar 2022 wird dazu eine neue „Lokale Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie“ (kurz „LILE“) erstellt. Zur neuen Region gehören alle Kommunen der sieben Verbandsgemeinden Bad Marienberg, Hachenburg, Rennerod, Selters, Wallmerod, Westerburg und Wirges.
Nachdem zunächst eine Online-Befragung durchgeführt wurde, sind nun im zweiten Beteiligungsschritt vier Workshops zu einem breiten Themenspektrum geplant. Dabei setzt das Leader-Management der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Westerwald angesichts der noch immer angespannten Pandemielage auf moderierte Online-Veranstaltungen:
In diesem Jahr nimmt der Westerwaldkreis zum ersten Mal an der Europäischen Mobilitätswoche teil. Es sich um eine Aktion der Europäischen Kommission, die seit 2002 im Zeitraum vom 16. bis zum 22. September stattfindet. Teilnehmende Kommunen haben die Möglichkeit, Interessierten verschiedene Formen von nachhaltiger und klimaschonender Mobilität zu präsentieren. Im Westerwaldkreis werden unterschiedliche Vorträge und Informationsveranstaltungen angeboten, die deutlich machen sollen, wie man in Zukunft nachhaltig mobil sein kann.
RÜCKEROTH. Markus Thiel engagiert sich für seine Heimatregion und die Menschen, die dort leben. Daher war es für ihn auch selbstverständlich, sich für die Erweiterung des Spielplatzes in der Ortsgemeinde Rückeroth einzusetzen. Von seinem Arbeitgeber, der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe), hat er 1000 Euro im Rahmen der Aktion „evm mit Herz“ zur Unterstützung des Projekts erhalten. Das half dabei, eine neue Wippe für vier Kinder, eine Federwippe und eine Sitzgelegenheit mit Tisch und Bänken aufzustellen. Der Aufbau der Geräte sowie das Herrichten der entsprechenden Fallräume wurde durch Mitglieder des Gemeinderates und die Gemeindearbeiter vorgenommen. Damit konnte der Wunsch der Ortsgemeinde erfüllt werden, den Spielplatz für Kinder und Familien attraktiver zu gestalten.
Die evm unterstützt mit ihrer Initiative „evm mit Herz“ das soziale Engagement ihrer Mitarbeiter. Die rund 1000 Mitarbeiter des Energie- und Dienstleistungsunternehmens sind in der Region zu Hause und zeigen dies auch. Viele wollen in ihrem Umfeld auch persönlich etwas zur Lebensqualität beitragen. Und weil soziale Projekte meist finanzielle Unterstützung benötigen, hilft das kommunale Unternehmen, dass die Projekte ihrer Mitarbeiter auch umgesetzt werden können. Bezuschusst werden Projekte von Mitarbeitern, die einen gesellschaftlichen Beitrag für das Leben in den Kommunen leisten. Die Vorhaben können vielseitig sein: dem Sport dienen, den Hilfs- und Rettungsdiensten, der Kunst und Kultur, der Gesundheit und dem Sozialen sowie der Bildung und Erziehung. Sie müssen ausschließlich einen gemeinnützigen Charakter haben. (Quelle evm)