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Das Wohngebiet Meilenstein und der Verkehr. Das war das Thema im zweiten Bürgerdialog „Vor Ort hingeschaut“ am Freitag, den 17. September. Über 40 der insgesamt 398 Anwohner fanden den Weg zum Spielplatz, der zum Workshop-Platz umgestaltet war. Das Quartiersmanagement Südstadt hatte gemeinsam mit der Stadt Limburg eingeladen. Als Themen waren beim ersten Dialog im Juli Parken, Geschwindigkeit und Sicherheit im Verkehr festgehalten worden.

Stadtrat Michael Stanke begrüßte als zuständiger Planungsdezernent die Bürger und Bürgerinnen: „Ich möchte nichts versprechen aber wir werden den Meilenstein gemeinsam mit Ihnen weiterentwickeln.“ Zusammen mit Muyessire Laux, der Abteilungsleiterin Verkehrsplanung, und André Tamoschus, Abteilungsleiter Örtliche Ordnungsbehörde, wurden die drei städtischen Vertreter von Ulrike Hesse und Marcus Schenk vom Quartiersmanagement zum Ist-Zustand befragt.

Wechsel in der gemeinsamen Einrichtung von Kreisverwaltung und Agentur für Arbeit - Theo Krayer übernimmt Jobcenter Neuwied

Wechsel an der Spitze des Jobcenters Westerwald: Theo Krayer, Geschäftsführer seit Mitte 2017, geht in dieser Funktion ins Jobcenter Neuwied. Seine Nachfolge im Westerwald tritt am 1. Oktober Christian Reitz an, der zuvor das Jobcenter Mainz geleitet hat. Sein Schreibtisch steht künftig am Hauptsitz des Jobcenters in Montabaur; daneben gibt es Geschäftsstellen in Hachenburg, Westerburg und Höhr-Grenzhausen.

Das Jobcenter Westerwald ist eine gemeinsame Einrichtung der Kreisverwaltung und der Agentur für Arbeit Montabaur. Hier werden in den so genannten Bedarfsgemeinschaften die Menschen und ihre Angehörigen betreut, die von der Grundsicherung leben. Gabriele Wieland, erste Kreisbeigeordnete und Vorsitzende der Trägerversammlung, und Agenturchef Elmar Wagner würdigen unisono das Wirken des scheidenden Geschäftsführers: „In der Verantwortung Theo Krayers konnte die Langzeitarbeitslosigkeit deutlich reduziert werden. Er hat den Fokus besonders auf Alleinerziehende gelegt sowie auf Familien, die individuelle Unterstützung brauchen. So ist es gelungen, viele Menschen in Beschäftigung zu bringen, die zuvor auf dem Arbeitsmarkt nahezu chancenlos waren.“ Krayer habe mit beiden Trägern offen und verlässlich zusammengearbeitet und damit zum guten Miteinander beigetragen. 


Mehr als 5.000 Schüler besuchen die fünf weiterführenden Schulen im Schulzentrum von Montabaur, Lehrkräfte und weiteres Personal kommen hinzu. Sie alle reisen morgens vor acht Uhr mit dem Zug, dem Bus, dem Auto, dem Rad oder zu Fuß an, was schon heute zu einer starken Belastung der Zufahrtswege und der angrenzenden Wohngebiete führt. Nun soll die Anne-Frank-Realschule plus ihren Standort wechseln, für sie entsteht ab 2022 ein Neubau auf dem alten Sportplatz zwischen Mons-Tabor-Gymnasium und Landesmusikgymnasium. Nach dem Umzug wird sich der Verkehr in der Kernzone des Schulzentrums weiter verdichten. Das nahm der Stadtrat jetzt zum Anlass, ein Verkehrskonzept für den Bereich zu erstellen. Der erste Entwurf liegt vor und wurde im Stadtrat und seinen Ausschüssen ausführlich diskutiert.


Verkehr Parkplatze Halteverbot

Bild / Quelle Stadt Montabaur)
Typische Parksituation am Parkplatz Stadion in Montabaur; aufgenommen am Morgen eines Schultags im Januar 2020 (Bild: R+T Verkehrsplanung)

Oberst a. D. Hermann Meyer erinnert sich an seine Zeit am Hindukusch zurück und glaubt, dass der Einsatz wichtig war

Westerwaldkreis. Seit August steht Afghanistan unter der Herrschaft der Taliban. Oberst a. D. Hermann Meyer hat als Angehöriger der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe (ISAF) drei Einsätze in Afghanistan erlebt, die jeweils zwischen vier und sechs Monaten gedauert haben. Zu seinen Aufgaben gehörten unter anderem die Ausbildung und Beratung der afghanischen Armee sowie praktische Hilfe vor Ort. Er ist Mitglied des Kirchenvorstandes der Evangelischen Kirchengemeinde Rückeroth-Herschbach, engagiert sich in der „Cornelius-Vereinigung e. V. - Christen in der Bundeswehr“, bei der „Operation Centurion - Bibeln für Soldaten“ und bei „Military Ministries International“. Im Interview spricht er über seine Erinnerungen an die Zeit in Afghanistan und erklärt, warum er sich nach der Machtübernahme der Taliban große Sorgen um die Zukunft des Landes macht.

20210921 Afghanistan

HEIMISCHE KULTUR WILL BALD AUF BÜHNEN WIEDER VOLLGAS GEBEN

Montabaur. Es ist in der Pandemie wieder etwas Licht am Ende des Tunnels und der Mut ist mit den tüchtigen Kulturschaffenden in der Region! Noch ist es nicht so, dass Kunst und Kultur wieder in vollen Zügen genossen werden können, aber es ging im zurückliegenden Sommer wieder etwas aufwärts. Doch wie geht es im nahenden Winter weiter, wenn Kulturpicknicks o.ä. im Freien nicht mehr möglich sind und die Coronazahlen evtl. weiter steigen? Dies ist Thema beim nächsten „MT-Kulturtreff“, dem Netzwerk der Kultur- und Kunstaktiven im südlichen Westerwald. Dazu sind alle Interessenten am Mittwoch, 29.9.2021 um 18.00 Uhr im Kultur- und Naturerlebniszentrum b-05 in Montabaur willkommen.