Westerburg (ots) - Am 03.10.18, um 08.43 Uhr befuhr ein 26 -jähriger PKW Fahrer die B255 in Richtung Ailertchen und kam mit überhöhter Geschwindigkeit, sowie infolge seines Alkohol- und Drogenkonsumes ins Schleudern und kam nach links von der Fahrbahn ab. Dort prallte er mit seinem Fahrzeug gegen eine Ummauerung eines dortigen Grundstücks. Am PKW entstand erheblicher Sachschaden. Die Mauer wurde ebenfalls beschädigt. Im Fahrzeug wurden durch die eingesetzten Kräfte Cannabis aufgefunden und sichergestellt. Blutentnahme wurde angeordnet. Sein Führerschein wurde sichergestellt.
Montabaur (ots) - Am 02.10.2018 um 21:40 Uhr kam es bei dem Oktoberfest in der Rathausstraße in Höhr-Grenzhausen zu einem polizeilichen Einsatz. Durch einen Security-Mitarbeiter wurde der Polizei mitgeteilt, dass ein 16-jähriger bei der mit 300 - 400 Gästen gut besuchten Veranstaltung mitten im Saal Pfefferspray versprüht hatte. Durch den Betreiber der Gaststätte und die Security wurde die Veranstaltung kurzzeitig unterbrochen und die Gäste ins Freie geleitet. Der Beschuldigte 16-jährige konnte bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Dieser war sich über die Tragweite seines Handelns nicht bewusst und wurde durch die Polizei nach einem Platzverweis und Anzeigenaufnahme nach Hause gefahren. Zudem stand er mit 1,1 Promille unter Alkoholeinfluss. Das Oktoberfest konnte nach dem Lüften wieder fortgesetzt werden. Schlimmere Verletzungen erlitt nach ersten Erkenntnissen niemand. Die Geschädigten werden gebeten, sich bei der Polizeiwache in Höhr-Grenzhausen zu melden. Das DRK kam bei dem Vorfall nicht zum Einsatz.
Anlässlich der erfolgreichen Teilnahme am Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Kreisebene lud der Westerwaldkreis seine Preisträger zu einem Empfang mit anschließender Siegerehrung ins Kreishaus nach Montabaur ein. Landrat Achim Schwickert überreichte den Teilnehmern der 23. Runde des Kreiswettbewerbes eine Urkunde und der erstplatzierten Ortgemeinde Hof eine Bronzeplatte.
Das Rahmenthema „Zukunftsfähigkeit“ prägte die Beurteilung der gemeindlichen Konzepte und die wirtschaftlichen Initiativen, das bürgerschaftliche Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und Bauentwicklung, Grüngestaltung und Grünentwicklung sowie die Gesamtpräsentation der Gemeinde. Mit viel Engagement stellten sich die teilnehmenden Dörfer der Beurteilung durch die Jury und erhielten durchweg das Prädikat „Zukunftsfähigkeit gegeben!“.
Preisträger in der Hauptklasse, also die Gemeinden, die sich zum ersten Male am Wettbewerb beteiligten und in früheren Wettbewerben noch nicht im Gebietsentscheid waren, sind Hof (1. Platz), Hardt (2. Platz) und Steinefrenz (3. Platz).
Das Feuerwehrgerätehaus an der Eichwiese in Montabaur ist baulich in einem schlechten Zustand, die Haustechnik muss dringend erneuert werden. Außerdem sind die Garagen zu klein für die modernen Fahrzeuge, der Innenraum bietet nicht genug Platz für die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr und die Werkstätten für die hauptamtlichen Feuerwehrgerätewarte entsprechen nicht den aktuellen Standards. All das ergab ein Gutachten, das dem Verbandsgemeinderat (VGR) bei seiner Herbstsitzung vorgestellt wurde. Der VGR will nun gemeinsam mit der Feuerwehr nach einer Lösung suchen und auch mit der Stadt Montabaur im Gespräch bleiben, deren Bauhof ebenfalls in dem Gebäude untergebracht ist. Dabei werden auch alternative Standorte für einen möglichen Neubau geprüft.
Im Leben läuft nicht immer alles wie geplant. Persönliche Krisen, Konfliktsituationen und schwierige Lebenslagen können jeden treffen. Menschen, die daraufhin psychisch erkranken, sowie deren Angehörige und Freunde stehen jedoch nicht allein da. So bietet zum Beispiel die Regionale Diakonie Westerwald seit mehr als 20 Jahren Hilfe in der Kontakt- und Informationsstelle für psychisch kranke Menschen (KIS) an.
Weiterlesen ...Regionaler Runder Tisch Rhein-Westerwald informiert
Die Nachricht erschütterte vor einigen Wochen weit über den Westerwaldkreis hinaus: Eine Frau aus Ebernhahn wurde ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge durch Schläge mit einem Hammer getötet. Dringend tatverdächtig ist ihr Ex-Ehemann. Dieser mutmaßliche Femizid geschah mitten unter uns und bewegte auch die Mitglieder des Regionalen Runden Tischs Rhein-Westerwald (RRT) zutiefst.
Dieser besteht aus rund 60 Mitgliedern von hilfs- und fachbezogenen Dienstleistungen für Frauen und Kindern mit Gewalterfahrungen aus dem Westerwaldkreis sowie den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied. Bei der jüngsten Sitzung waren sie sich mit Blick auf die erschreckende Tat einig: Fakten rund um das Thema Femizid sind in Deutschland zu wenig bekannt und es besteht dringende Notwendigkeit, diese stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
Der Kreisvorstand der FDP Westerwald hat am 22. Juli 2026 einstimmig Forderungen zur geplanten gesetzlichen Kapitalrente beschlossen. Sie soll die bestehende gesetzliche Rente um eine zusätzliche, am Kapitalmarkt finanzierte Vorsorge ergänzen, sie aber nicht ersetzen. Auf Antrag des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Patrick Häbel fordert der Verband eine weltweit gestreute Geldanlage, eine Kostenobergrenze von 0,5 Prozent pro Jahr, persönliche Rentenkonten und die Vererbbarkeit des angesparten Vermögens.
Die zusätzlichen Beiträge sollen überwiegend in Aktien von Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen fließen. Die breite Streuung soll das Risiko verringern. Staatsanleihen, politisch ausgewählte Projekte oder die Finanzierung öffentlicher Haushalte sollen dagegen nicht zum Schwerpunkt der Anlage werden.
Kingdom Honey SDN BHD ruft "Royal Honey - The Ultimate Power Source" auch aus Rheinland-Pfalz zurück. Grund: Das Produkt enthält die nicht deklarierten Arzneimittel Sildenafil und Paracetamol. Bei Sildenafil handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen, in Lebensmitteln ist es nicht zugelassen. Aufgrund von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nebenwirkungen ist Sildenafil nur unter ärztlicher Aufsicht einzunehmen. Bei Paracetamol handelt es sich um Arzneimittel zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung. Auch dieses ist in Lebensmitteln nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 12x20-Gramm-Packungen mit der Kennzeichnung EAN: 9 555755 800036. Die Vertriebswege sind nicht bekannt. Es wird jedoch von einem bundesweiten Vertrieb ausgegangen.
Free & Easy ruft ein 5-teiliges Knetset in verschiedenen Varianten auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Das Produkt enthält ein Gemisch der Konservierungsstoffe Methylisothiazolinon (MI) und Methylchloroisothiazolinon (MCI) in einer Konzentration, die den gesetzlichen Grenzwert überschreitet. Hautkontakt mit Produkten, die MCI und MI enthalten, kann bei sensibilisierten Personen allergische Reaktionen wie Kontaktdermatitis hervorrufen. Betroffen von diesem Rückruf sind die Packungen mit der Chargennummer 503037, mit der Action-Artikelnummer 3202336 und mit den EAN-Codes 8720573841573 und 8720573952385. (LUA)
Eine Woche voller Abenteuer und Gemeinschaft
Westerburg / Emmerichenhain (shg) Hinter den „Ferienhelden“ liegt eine vollgepackte Woche: Bei den Sommerferienspielen der Evangelischen Kirchengemeinden erlebten insgesamt 42 Grundschulkinder in Westerburg und in Emmerichenhain eine gemeinsame Zeit voller Aktionen, Ausflüge und dem Schließen neuer Freundschaften. In Westerburg drehte sich inhaltlich alles um die biblische Geschichte von Rut, einer mutigen Frau, die ihren eigenen Weg geht. In Emmerichenhain standen die Geschichten von David, Jonathan und Saul im Mittelpunkt, in denen es um Freundschaft, Mut und Vergebung ging. An beiden Orten brachten die Teams die Erzählungen morgens als kurzes Theaterstück auf die Bühne, bevor die Kinder die Themen in kreativen und spielerischen Aktionen vertiefen konnten.
Weiterlesen ...Im Insolvenzverfahren des Vereins Familienferiendorf Hübingen e.V. haben das PLUTA Team und der Vorstand gemeinsam mit den Unterstützern ein wichtiges Etappenziel für die Sanierung erreicht. Die erforderliche Summe von 350.000 Euro für das Rettungskapital wurde erfolgreich eingeworben. Die entsprechende Frist ist inzwischen abgelaufen. Das Geld soll als Planzahlungen für die Insolvenzgläubiger und als Liquiditätsüberbrückung verwendet werden, damit das Familiendorf über die umsatzschwächeren Wintermonate kommt.
Insolvenzverwalter Philip Konen von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH sagt: „Das Familienferiendorf hat genug Geld eingesammelt und sein Ziel voll erreicht. Damit können wir nun den Insolvenzplan finalisieren und zeitnah beim Amtsgericht einreichen.“
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