Die Wirtschaftsförderung hat mit der Fachkräfteinitiative „Echte Naturtalente“ ein Portal geschaffen, das darauf abzielt, den jungen Menschen aus der Region auf eine lockere Art und Weise die heimischen Unternehmen, Ausbildungsberufe und Freizeitangebote näher zu bringen. Arbeitgeber können sich und ihre Azubis dort kostenfrei vorstellen.
„Der Kreis wird als attraktiver Lebensort mit umfangreichen beruflichen Möglichkeiten in den Fokus gerückt. Das Portal ist mit den Sozialen Medien Facebook und Instagram verknüpft, sodass auch dort Berichte über Azubis zu finden sind“, fasst Landrat Michael Lieber zusammen. Als Vertreterinnen der aktuell teilnehmenden Unternehmen waren Julia Thiem von MB Software und Systeme GmbH und Lina Gümpel von der Westerwald Bank eG anwesend, die beide von der Wichtigkeit der Sozialen Medien zur Ansprache junger Menschen überzeugt sind.
Wie eine Umfrage der Wirtschaftsförderung ergab, wissen Jugendliche aus dem Landkreis oft nicht, welche Unternehmen in der Nachbarschaft ansässig sind und welche Produkte diese herstellen. Weiterhin haben die Jugendlichen angegeben, dass sie die Natur im Landkreis besonders schätzen. Somit ist der Faktor Natur bei der Entscheidung für einen „Lebens- und Arbeitsplatz“ nicht unerheblich. Um die regionalen Arbeitgeber für die Jugendlichen noch besser sichtbar zu machen, entstand die Idee der „Naturtalente“ – Finde dein Talent in der Natur.
In der Nacht zum Sonntag kam es in der Limburger Fußgängerzone zu einer Auseinandersetzung, bei der auch ein Pfefferspray eingesetzt wurde. Ein 20 Jahre alter Mann soll gegen Mitternacht vor einem Bekleidungsgeschäft mit drei bisher unbekannten Männern in Streit geraten sein. Während des Streites soll der Mann um sich geschlagen und dabei versucht haben, eine 32-jährige Frau zu verletzten, woraufhin die Frau den 20-Jährigen mit Pfefferspray besprühte. Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Limburg unter der Telefonnummer (06431) 91400 in Verbindung zu setzen.
Update 17.12.2018, 19.45 Uhr
Limburg (ots) - Der vermisste 67-jährige aus Niederbrechen wurde nach intensiven Fahndungsmaßnahmen am späten Nachmittag des 17.12.2018 durch Einsatzkräfte der Polizeidirektion Limburg-Weilburg aufgefunden. Er wurde in ein Krankenhaus zur ärztlichen Versorgung verbracht. Er befindet sich nicht in Lebensgefahr.
Limburg (ots) - Seit Sonntagnachmittag sucht die Limburger Polizei zusammen mit der Rettungshundestaffel und der Feuerwehr nach dem 67-jähriger Helmut JUNG aus Niederbrechen. Der Vermisste verließ am Sonntagvormittag, gegen 11.00 Uhr, zu Fuß sein Wohnhaus in der Straße "Auf dem Umgang" und wollte sich mit einem bisher unbekannten Freund in Oberbrechen treffen. Nachdem der Mann bis 17.00 Uhr nicht nach Hause zurückkehrte und nicht ausgeschlossen werden kann, dass er unter gesundheitlichen Problemen leidet, meldeten sich Angehörige bei der Polizei und erstatteten eine Vermisstenanzeige. Der 67-Jährige ist etwa 1,65 m groß, Brillenträger und hat einen grauen Oberlippen- sowie Kinnbart.
Oberdreis (ots) - Am Sonntagnachmittag, 16.12.2018, um 15:20 befuhr ein 19 Jahre alter Mann mit seinem Pkw VW Passat die L 265 von Oberdreis-Lautzert in Richtung Steimel. Im Bereich "Kaisergarten" geriet er auf winterglatter Fahrbahn ins Rutschen. Der Pkw drehte sich auf die Gegenfahrbahn, wo ein entgegenkommender Pkw Kia Sportage frontal mit der Beifahrerseite des VW Passat kollidierte. Der Fahrer des VW Passat erlitt schwere Verletzungen, wurde von der Feuerwehr mit der Rettungsschere aus seinem Fahrzeug befreit und in ein Koblenzer Krankenhaus gebracht. In dem Pkw Kia wurde die Beifahrerin leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro. Für die Rettungsmaßnahmen wurde die Straße bis 17:10 Uhr voll gesperrt. Die Straßenmeisterei Dierdorf beschilderte eine Umleitungsstrecke. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren von Oberdreis und Puderbach mit 40 Einsatzkräften, weiterhin das rote Kreuz von den Rettungswachen Dierdorf, Herrschbach und Hachenburg.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.