KOBLENZ. Weniger Energieverbrauch, gezielte Investitionen in moderne Technik, Klimaschutz im Fuhrpark: Mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen ist es der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) gelungen, ihre Öko-Bilanz noch weiter zu verbessern. Wie gut die evm und ihre Tochterunternehmen dastehen, hat Vorstandsvorsitzender Josef Rönz jetzt schwarz auf weiß, und zwar in Form einer ganzen Reihe von Zertifikaten, die dem Umwelt- und Energiemanagement der evm-Gruppe sehr gute Noten ausstellen.
Die ESC Cert GmbH aus Kassel hatte erneut alles unter die Lupe genommen, was im Sinne des Umwelt- und Ressourcenschutzes von Belang ist. Prüfer Ralf Link und seine Kollegen konnten sich dabei davon überzeugen, dass sich seit der letzten Zertifizierung vor drei Jahren einiges getan hat. „Bei einem Unternehmen unserer Größe braucht es mehr, als nur den Einsatz von Druckerpapier zu verringern“, kommentiert Dr. Andreas Hoffknecht, Geschäftsführer der Energienetze Mittelrhein (enm), die Bemühungen.
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat Willi Hüsch und Christoph Kohlhaas, beide aus Malberg, aufgrund ihrer langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit im Dienst der Gemeinschaft, die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Diese Auszeichnung wurde ihnen von Landrat Lieber im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kreishaus überreicht. Neben Angehörigen und Wegbegleitern der beiden Herren nahmen auch Bürgermeister Bernd Brato und der Malberger Ortsbürgermeister Albert Hüsch an der Ehrung teil und übermittelten die Glückwünsche der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain und der Ortsgemeinde.
Willi Hüsch und Christoph Kohlhaas sind seit Jahrzehnten ehrenamtlich engagiert.
Beide waren im Sportverein Malberg Rot-Weiß tätig, Willi Hüsch von 1968 bis 2015 als Geschäftsführer, Christoph Kohlhaas von 1975 bis 1989 als Vorsitzender. Zudem war Hüsch 50 Jahre lang als 2016 als Schiedsrichter im Fußballverband Rheinland im Einsatz.
Anwohner in der Kreisstadt Montabaur kritisieren ihre hohe Beteiligung an den Straßenausbaukosten. Für die Fahrbahnschäden sind sie ihrer Ansicht nicht verantwortlich. Ein Anwohner berichtet dass an den betroffenen Straßen viele Rentner wohnen. Einige davon hätten kein Auto, heißt es. Die Schäden sind laut ihrer Ansicht nicht durch die Anlieger verursacht worden. Die Gebührenbescheide für die Anwohner enthalten teilweise Beträge von über 20.000 Euro. Familien und Rentnern ist es fast unmöglich die Kosten zu begleichen. Die Politik wurde aufgefordert die Straßenausbaubeiträge sofort abzuschaffen.
Foto: Symbolbild
Am 1. Dezember 2018 geht es los: Dann wird die Stadt Montabaur rund um den ICE-Bahnhof Parkgebühren erheben. Das betrifft sowohl den Pendlerparkplatz auf der Nordseite als auch die Bahnallee, wo eine so genannte Parkraumbewirtschaftungszone eingerichtet wird.
Im Sommer hatte der Stadtrat neue Parktarife für die Stadt verabschiedet und damit festgelegt, dass das Parken rund um den ICE-Bahnhof nicht länger kostenfrei sein soll. Für die Südseite des Bahnhofs wurde eine Parkraumbewirtschaftungszone ausgewiesen: Sie umfasst sämtliche Parkflächen entlang der Bahnallee vom Verkehrskreisel „K82/Allmannshausen“ bis zur Einmündung der Straße „Am Aubachsee“, die parallel zur Bahnallee zwischen den Bürogebäuden verläuft. Zu dieser Zone gehört auch die Straße „In der Au“, die als Sackgasse die Bahnallee in Richtung Eschelbach verlängert. Innerhalb der Zone wird nicht jede Parkbucht einzeln beschildert, sondern es gibt an jeder Zonengrenze ein Schild, das den Beginn oder das Ende der Parkraumbewirtschaftungszone markiert. Das funktioniert wie bei den Tempo-30-Zonen in vielen Bereichen der Innenstadt und es trägt zur Reduzierung des Schilderwaldes bei. In der Parkraumbewirtschaftungszone Bahnallee kostet das Parken 0,40 Euro pro halbe Stunde bei einer Höchstparkdauer von 4 Stunden.
Hattert (ots)
Am Sonntag, 13.09.26, 16:25 Uhr, wurde die Feuerwehr wegen des Brandes eines Anwesens in Hattert, Hauptstraße alarmiert. Die vor Ort eintreffenden Einsatzkräfte stellten vor Ort eine erhebliche Qualmentwicklung fest, zu einem offenen Brandgeschehen oder Feuer war es nicht gekommen. Ermittlungen zufolge, war ein Kachelofen im Inneren des Anwesens angefeuert worden. Hierbei kam es zu einer erheblichen Qualmentwicklung, so dass die Bewohner das Anwesen verließen und sofort die Feuerwehr alarmierten. An dem Haus war kein Brandschaden entstanden, lediglich eine Rauchbelästigung durch den Qualm. Personen kamen ebenfalls nicht zu Schaden. Im Einsatz waren die Löschzüge der FFW Hachenburg und Hattert mit 45 Wehrleuten. (Polizei Montabaur)
Straßenhaus (ots)
Am 12.09.2026 gegen 22:50 Uhr kam es im Reiweg in Straßenhaus zu einem verkehrsrechtlichen Fehlverhalten. Ein dunkler Audi soll auf Höhe der Hausnummer 6 von der linken Straßenseite aus in Richtung Raiffeisenstraße losgefahren sein, obwohl ein bevorrechtigter PKW den Reiweg aus entgegengesetzter Richtung befuhr. Dieser musste stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der dunkle Audi soll davon unbeeindruckt seine Fahrt fortgesetzt haben. (Polizei Straßenhaus)
Montabaur (ots)
Am 13.09.2026 um 14:05 Uhr wurde die Polizei über einen schweren Verkehrsunfall mit einer alleinbeteiligten Motorradfahrerin informiert. Die Frau aus NRW befuhr mit ihrer Yamaha die L 313 aus Montabaur Wirzenborn kommend in Richtung Bladernheim. Ausgangs einer Linkskurve verlor sie auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über ihr Krad und stürzte. Die 66-jährige Fahrerin wurde dabei am Oberkörper schwer verletzt und vom DRK samt Notarzt in ein Krankenhaus verbracht. An dem Motorrad entstand ein Totalschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Die Fahrbahn war für die Rettungsmaßnahmen ca. 45 Minuten voll gesperrt. Das Motorrad wurde abgeschleppt. (Polizei Montabaur)
Zirkusprojekt stärkte Kinder, begeisterte Familien und bewegte eine ganze Stadt
Mutig kletterten die Kinder am Vertikaltuch in die Höhe, balancierten sicher auf Seilen und Kugeln, jonglierten, zauberten und bauten beeindruckende Menschenpyramiden. Andere ließen Feuer durch die Luft tanzen oder brachten das Publikum als Clowns zum Lachen. Bei zwei großen Aufführungen verwandelten 250 Kinder ein Zirkuszelt auf dem Selterser John-Peter-Altgeld-Platz in eine Manege voller magischer Momente und strahlender Augen. Im „Circus Seltissimo“ präsentierten die jungen Artistinnen und Artisten, was sie in nur wenigen Tagen gelernt und gemeinsam einstudiert hatten. Die beiden Aufführungen bildeten den emotionalen Höhepunkt einer außergewöhnlichen Woche.
„Im Mitmachzirkus entdeckten die Kinder ihre eigenen Stärken, unabhängig von Herkunft, Sprache oder individuellen Voraussetzungen“, sagte Sigrid Moritz aus Selters. Sie war eine der Ideengeberinnen. Die andere war Grundschulleiterin Petra Edel. Sie ergänzte zufrieden: „und genau das wollten wir erreichen.“ Für das Projekt war ein großes Zirkuszelt mit erfahrenen Zirkuspädagogen und-pädagoginnen nach Selters gekommen. Das eigentliche Training der Kinder übernahm das Team der Grundschule nachdem es zuvor selbst in einem Workshop auf seine Aufgaben vorbereitet worden war.
Nicht mehr und nicht weniger als ein musikalisches Portrait über Wolfgang Amadeus Mozart verspricht die nächste Ausgabe von „Weltklassik am Klavier“ im Altenkirchener Kreishaus. Am Sonntag, dem 20. September, gastiert Andrey Denisenko in der Kreisstadt. Er bestreitet das komplette Programm mit Werken des vor 270 Jahren geborenen Musikgenies, darunter die Fantasie c-Moll (KV 475) und die Sonate Nr. 13 B-Dur (KV 333). Für Denisenko ist die Musik Mozarts nach eigenen Angaben eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration.
Weiterlesen ...Wie können Zugausfälle künftig frühzeitiger kommuniziert und ihre Auswirkungen auf die Schülerbeförderung möglichst gering gehalten werden? Diese Frage war unter anderem Gegenstand eines Gesprächs zur Situation der Schülerinnen und Schüler aus Mudersbach und Niederschelderhütte, die den Schulstandort Betzdorf besuchen. Zu Beginn des laufenden Schuljahres hatte es etliche Zugausfälle gegeben. Auf Einladung von Bürgermeister Andreas Hundhausen kamen dazu Vertreter der Kreisverwaltung, der Ortsgemeinden Mudersbach, des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) sowie der Hessischen Landesbahn (HLB) zusammen.
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