Ein Duell auf Augenhöhe erwartet die Zuschauer in der Grenzauer Zugbrückenhalle, wenn der heimische Tischtennis-Bundesligist TTC Zugbrücke Grenzau am Sonntag, 7. Oktober, auf den ASV Grünwettersbach trifft. Das Duell der Tabellennachbarn beginnt um 15 Uhr.
„Vom Papier her ist das eine wirklich starke Mannschaft“, sagt TTC-Cheftrainer Dirk Wagner mit Blick auf Grünwettersbach. „Unsere Spieler sind dennoch davon überzeugt, dass das eine Mannschaft ist, die sich spielen lässt. Da ist kein Gegner dabei, vor dem wir zwingend in die Knie gehen müssen.“
Der ASV kann in der Tat ein ausgeglichen besetztes Team ins Rennen schicken: Ricardo Walther, Routinier Bojan Tokic und der Inder Sathiyan Gnanasekaran finden sich alle in der Top 50 der Weltrangliste wieder. Und auch Dang Qiu hat in Grenzau schon Einzelspiele an Bundesliga-Spieltagen gewonnen.
Foto: Wolfgang Heil
Ende September traf sich der Verbandsgemeinderat (VGR) zu seiner Herbstsitzung im Rathaus in Montabaur. Auf der Tagesordnung standen diverse Neuigkeiten aus der Verwaltung und der Flächennutzungsplan. Außerdem nahm der Rat die Berichte des Generationenbüros und vom Team Asyl und Flüchtlingshilfe entgegen. Rund 50 interessierte Bürger verfolgten die Sitzung von den Zuschauerreihen aus. Bild: So schön ist es bei uns. Das zeigen sechs neue Kurzfilme, die den südlichen Westerwald als Urlaubsregion vorstellen. Die Agentur BlueReh Media hat sie im Auftrag der Tourist-Information gedreht. Die Filmpremiere fand vor der Sitzung des VGR in der Bürgerhalle statt. Die Filme sind ab sofort unter www.suedlicher-westerwald.de und auf Youtube zu sehen. (Bild: BlueReh Media)
Im Foyer des Gymnasiums im Kannenbäckerland Höhr-Grenzhausen steht seit dem Tag der Zivilcourage (19. September) eine Plakatwand, u.a. mit vier Wandzeitungen der Reihe „Was sage ich, wenn…?“ Die Plakate werden von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben und thematisieren, wie man Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Homophobie und Sexismus entgegentreten kann.
Die Aktion lenkt den Blick auf ganz alltägliche Grenzverletzungen bzw. Diskriminierungen und macht deutlich, dass wir oft selbst zu solchen Situationen beitragen, einerseits durch unsere Ausdrucksweise und unser Tun, andererseits dadurch, dass wir beobachtete Grenzüberschreitungen, verbale oder nonverbale, einfach hinnehmen und es versäumen, eine Haltung dazu einzunehmen.
Zum pädagogischen Auftrag einer Schule gehört es, in solchen Situationen Position zu beziehen. Über entsprechende Erfahrungen und Erlebnisse zu reden und dabei die eigene Rolle zu hinterfragen, gemeinsam darüber zu diskutieren, wie wir achtsam mit persönlichen Grenzen umgehen können, das wäre ein Gewinn – nicht nur für die Schulgemeinschaft.
In diesem Jahr sind dem Westerwaldkreis 213 Personen als Asylbewerber zugewiesen worden. Das hat Landrat Achim Schwickert in der jüngsten Kreistagssitzung berichtet. Die Zahlen beziehen sich auf den Stichtag 15. September. Aktuell halten sich im Kreis 532 Flüchtlinge auf, deren Asylantrag sich noch beim BAMF in der Bearbeitung befindet oder deren Rechtsmittel gegen ablehnende Bescheide noch nicht ausgeschöpft sind. Hinzu kommen 162 ausreisepflichtige Personen, deren Aufenthalt bis zur Ausreise geduldet wird. Außerdem hob Schwickert die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer hervor. Ohne deren oftmals kräftezehrenden und unermüdlichen Einsatz vieles, was gut gelaufen ist, nicht möglich gewesen wäre, so Schwickert.
Im Insolvenzverfahren des Vereins Familienferiendorf Hübingen e.V. haben das PLUTA Team und der Vorstand gemeinsam mit den Unterstützern ein wichtiges Etappenziel für die Sanierung erreicht. Die erforderliche Summe von 350.000 Euro für das Rettungskapital wurde erfolgreich eingeworben. Die entsprechende Frist ist inzwischen abgelaufen. Das Geld soll als Planzahlungen für die Insolvenzgläubiger und als Liquiditätsüberbrückung verwendet werden, damit das Familiendorf über die umsatzschwächeren Wintermonate kommt.
Insolvenzverwalter Philip Konen von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH sagt: „Das Familienferiendorf hat genug Geld eingesammelt und sein Ziel voll erreicht. Damit können wir nun den Insolvenzplan finalisieren und zeitnah beim Amtsgericht einreichen.“
Weiterlesen ...Kreis Altenkirchen. Die gute Nachricht vorab: Nach wie vor gibt es keinen bestätigten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Altenkirchen. Ganz im Gegensatz zu Nordrhein-Westfalen. Im Siegerland und Sauerland ist die Seuche inzwischen bei über 800 erlegten bzw. gefundenen Tieren nachgewiesen worden, wie die Landesregierung in Düsseldorf in dieser Woche bekanntgegeben hat. Die Verantwortlichen auf rheinland-pfälzischer Seite – das Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten sowie die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung – haben bereits vor zwei Monaten mit der Ausweisung einer Sperrzone im Oberkreis auf die räumliche Nähe der ASP reagiert.
Vor einigen Wochen ist im Kreis zudem nach den Vorgaben des Landes mit der Errichtung eines Schutzzauns begonnen worden, der am Ende vom Wildenburger Land bis zum Stegskopf führen wird.
„Gemeinsam Brücken bauen – Zusammen handeln“
Wie gelingt eine Zusammenarbeit, die Kinder und Familien bestmöglich unterstützt? Dieser Frage widmeten sich erstmals bei einem Fachtag gemeinsam rund 150 Kita-Leitungen, stellvertretende Leitungen und Kita-Sozialarbeitende aus dem Westerwaldkreis im Bürgerhaus Wirges. Unter dem Motto „Gemeinsam Brücken bauen – Zusammen handeln für Kinder und Familien“ stand vor allem ein Ziel im Mittelpunkt: die enge Zusammenarbeit der unterschiedlichen Professionen im Kita-Alltag weiter zu stärken.
Guckheim (ots)
Am 21.07.2026 kam es gegen 19:35 Uhr zu einer Verfolgungsfahrt zwischen der Polizei und einem E-Scooter-Fahrer. Der E-Scooter-Fahrer fiel den eingesetzten Beamten im Bereich der Hauptstraße auf, da dieser beim Erblicken des Streifenwagens in einen Hof abbog. In der Folge sollte der E-Scooter-Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dieser versuchte sich jedoch durch das Befahren sämtlicher Nebenstraßen in Guckheim der Kontrolle zu entziehen. Auf einem außerorts gelegenen Wirtschaftsweg konnte der E-Scooter gestoppt und der Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Während der Verkehrskontrolle fiel unter anderem auf, dass das Fahrzeug nicht versichert war. Es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Im Rahmen der Verfolgungsfahrt fuhren die Fahrzeuge in der Verlängerung der Straße "Im Mühlental" an zwei Fußgängerinnen mit Hunden vorbei. Diese Fußgängerinnen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Westerburg zu melden. (Polizei Westerburg)
Die Firma Orienta Foods GmbH ruft "AL-OSRAH Zaatar Thymiangewürzmischung" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurden Spuren von Erdnüssen nachgewiesen, die aber nicht auf der Verpackung angegeben sind. Daher kann der Verzehr bei Menschen, die allergisch auf Erdnüsse reagieren, zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen (Rötungen, Kribbeln, Übelkeit, Erbrechen - bis hin zu allergischem Schock). Betroffen von diesem Rückruf sind die 400-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01.03.2027 und mit der Kennzeichnung PN 07/15.
Fox Retail BV ruft das Haarfärbemittel "Black Rose Kali Mehandi" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Der Grund ist ein hoher Gehalt an p-Phenylendiamin. Die Farbstoffkomponente hat ein starkes Allergiepotenzial. Betroffen von diesem Rückruf ist die Packung von 5 Sachets à 10 g mit dem Produktionsdatum Mfg. Dt. 07/2024, mit der Haltbarkeit Exp. Dt. 06/2027 und mit der Chargennummer B.No. 019. (LUA)
Besuch aus der britischen Partnerstadt: Das Brackley Wind Orchestra war auf Konzertreise in Montabaur und zeigte sein Können bei drei Veranstaltungen. Zum Auftakt der Reise empfing die Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher das Orchester im historischen Rathaus, wo sich die Gäste in das Goldene Buch der Stadt eintrugen. Das Orchester präsentierte sich bei „Schlemmen mit Musik“ auf dem Großen Markt, beim Vormittagskonzert in der katholischen Pfarrkirche St. Peter und beim großen Abschlussevent in der Dorfgemeinschaftshalle in Elgendorf.
Weiterlesen ...