Der siebte Umweltbericht für den Westerwaldkreis liegt vor. Er zeigt in ansprechender Gestaltung die Situation in allen relevanten Bereichen unserer Umwelt in den Jahren 2011 bis 2016, in weiten Teilen auch 2017, und legt dabei den Fokus auf Veränderungen der vergangenen Jahre. Er bietetGelegenheit, sich mit Entwicklungen auseinander zu setzen, Positives festzustellen, aber auch negative Trends zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken.
Die landwirtschaftlich genutzten Flächen sind mit 38 % erstmals seit Beginn der Berichterstattung geringer als die Waldflächen, die 41 % des Kreisgebietes einnehmen.
Die Themen Luftreinhaltung, Bodenschutz, Wasserhaushalt, Wald- und Landbewirtschaftung, Abfallwirtschaft sowie Verbraucher- und Tierschutz werden besprochen und anschaulich illustriert. Aber auch die Arbeit von Verbänden, Institutionen, Verwaltungen sowie Privatinitiativen, deren Engagement im Bereich des Umweltschutzes Vieles erst möglich macht, wird dargestellt.
Koblenz (ots) - Seit der Nacht vom 14. auf den 15.09.2018 ist der 83-jährigen Herr Josef Oskar DEMME vermisst.
Der stark demenzkranke Herr war im AWO-Pflegeheim Weißenthurm untergebracht und konnte auf unbekannte Weise Ausreiß nehmen.
Auf Grund seiner körperlich-geistigen schwachen Grundsituation besteht Grund zur Annahme von Gefahr für Leib und Leben des Vermissten.
Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises weist aus aktuellem Anlass auf die besondere Sorgfaltspflicht hin, die mit der Errichtung von Knotengitterzäunen verbunden ist.
Kürzlich fand ein Jäger ein schwerverletztes Rehkitz, welches sich in einem Knotengitterzaun verfangen hatte. Er erlöste es von seinem Leiden. Das Kitz hing vermutlich schon seit mindestens einem Tag in seiner hoffnungslosen Situation; das Hüftgelenk war ausgekugelt, am linken Hinterlauf waren erhebliche Einschnürungen und Abschürfungen durch den Draht festzustellen. Neben der Fundstelle befand sich ein Loch im Zaun, sodass zu vermuten ist, dass die Ricke hier durchgeschlüpft ist, während das Jungtier vergeblich nach einer Öffnung suchte und sich im Draht verfing.
Fast 1.000 Kilometer nahmen die 13 Aktiven der Wettkampfabteilung am Wochenende auf sich, um am größten internationalen Feuerwehrwettbewerb Frankreichs teilzunehmen. Rund 100 Mannschaften aus sechs Nationen kämpften am vergangenen Samstag in Pulversheim im Elsass um Wertungen, Abzeichen und Pokale. Auf acht Wettbewerbsbahnen wurden parallel über 200 Starts gezählt. Darunter drei der Gruppen Krümmel-Sessenhausen A1 und A2. Man hatte sich die Leistungsabzeichen Luxemburg und Elsass als Ziel gesetzt.
Première et deuxième petite lance - allez, hop!
So lauteten die letzten Worte des Startbefehls auf Französisch, bevor es für die Mannschaften ernst wurde. Die Bewertungsgrundlage bilden in der Altersklasse A stets 500 Punkte. Von diesen werden pro Sekunde Laufzeit bei den Disziplinen Löschangriff und Staffellauf ein Punkt abgezogen. Zusätzlich können kleinste Fehler, wie eine falsche Endaufstellung oder das Fallenlassen von Schläuchen die Punktzahl weiter senken. Die Mindestpunktzahl zum Erreichen der Abzeichen betrug 320. Die jeweils beste Tagesleistung einer Gruppe ging zusätzlich in die Gesamtwertung der Grenzlandmeisterschaften ein.
Fischbach ist wieder in seinem natürlichen Bett
Aus alt mach neu. Nach diesem Motto haben die Verbandsgemeindewerke (VG-Werke) Montabaur ein altes Regenrückhaltebecken am Fischbach wieder ertüchtigt. Die Wirkung ist in Niedererbach deutlich spürbar, denn der Bach fließt jetzt bei Starkregen deutlich langsamer und mit weniger Volumen durch den Ort.
Weiterlesen ...Vom 17. bis 20. Juli verwandelt sich Sessenhausen erneut in das Partyzentrum der Region. Wenn sich am dritten Juliwochenende die Einwohnerzahl für kurze Zeit mehr als verdoppelt, stehen vier Tage voller Live-Musik, Brauchtum und beste Festzeltstimmung auf dem Programm. Der Vereinsring mit seinen sieben Ortsvereinen erwartet über das Wochenende wieder mehrere tausend Besucher aus dem Westerwald und darüber hinaus.
Weiterlesen ...Fertig! Nach nur acht Monaten sind nahezu alle rund 7.500 Straßenlaternen in der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur mit energiesparenden LED-Leuchten ausgestattet. Wenige Restarbeiten stehen noch aus. Damit geht ein Großprojekt zu Ende, das deutschlandweit seinesgleichen sucht, denn eine solche Umrüstungsaktion – flächendeckend, in einem Rutsch und noch dazu im ländlichen Raum – gab es so bislang noch nicht. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der VG mit ihren Mitgliedsgemeinden, das gleich doppelt spart: Die LEDs brauchen 50% weniger Strom als herkömmliche Leuchtmittel, was die kommunalen Haushalte entlastet, und mit dem Strom werden auch 50% der klimaschädlichen CO2-Emmissionen eingespart. Weitere Einsparungen werden durch die intelligente Steuerung erreicht.
Weiterlesen ...Tanken an Autobahntankstellen ist nach wie vor teuer – das zeigt der aktuelle ADAC Vergleich der Kraftstoffpreise an allen Autobahntankstellen mit den Preisen sämtlicher Straßentankstellen abseits der Autobahn.
Besonders groß fällt die Ersparnis dabei in Rheinland-Pfalz aus: Wer hier zum Tanken die Autobahn verlässt, spart im Landesdurchschnitt bis zu 42 Cent je Liter Super E10 beziehungsweise 43 Cent je Liter Diesel mehr als in jedem anderen Bundesland. Gleichzeitig sind die Kraftstoffpreise an Autobahntankstellen in Rheinland-Pfalz bundesweit am höchsten. Wie die bundesweite Untersuchung zeigt, waren sowohl Super E10 als auch Diesel an Autobahntankstellen im Durchschnitt rund 33 Cent je Liter teurer als an Straßentankstellen.
Weiterlesen ...Die Wärmewende in der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur zu gestalten wird eine Aufgabe der vielen und vielfältigen kleinen Schritte sein: Heizen soll für alle nachhaltig, klimaneutral, bezahlbar und machbar sein – so das Ziel. In der Sommersitzung des VG-Rats stellte Klimaschutzmanager Max Weber den Bericht zur Kommunale Wärmeplanung vor, den die VG (wie derzeit alle Kommunen in Deutschland) erstellt hat. Der Bericht sieht kaum Ansatzpunkte für örtliche Wärmenetze, die viele Haushalte aus einer Wärmequelle versorgen, denn das geben die Siedlungsstrukturen im ländlichen Raum nicht her. Vielmehr ist jeder Hauseigentümer gefragt, in den nächsten Jahren auf klimafreundliche Systeme umzurüsten und die VG hat die Aufgabe zu beraten, zu fördern, zu vernetzen und Mut zu machen.
Weiterlesen ...Am 12. Juli findet zwischen Montabaur und Weinähr im Zuge der L 313 und der L 325 der alljährlich wiederkehrende autofreie „Gelbachtag“ statt. Aus diesem Grund werden an dem Sonntag, der Radfahrenden und Wandernden ein besonderes Erlebnis bietet, die beiden Landesstraßen zwischen Montabaur und Weinähr für den übrigen Verkehr gesperrt. Umleitungsstrecken sind entsprechend ausgeschildert.