Das Wohl behinderter Menschen liegt Lothar Lehmler aus Kadenbach besonders am Herzen, dafür setzt er sich seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlich und beruflich ein. Jetzt wurde er für sein vorbildliches Engagement geehrt: Er erhielt die Staatsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz. Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichenthäler überreichte die Auszeichnung im Namen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. An der Feierstunde in Mainz nahmen auch Kadenbachs Ortsbürgermeisterin Ute Kühchen und der Erste Beigeordnete Andree Stein von der Verbandsgemeinde Montabaur teil.
„Sie handeln aus dem Selbstverständnis heraus, helfen zu wollen, und haben Besonderes für ihre Mitmenschen geleistet“, lobte Bätzing-Lichtenthäler den Kadenbacher Lothar Lehmler. In ihrer Laudatio ging sie auf seine vielfältige Aktivitäten ein: Lehmler ist seit November 1977 Mitglied im BDH Bundesverband Rehabilitation e.V., der die Interessen von Menschen mit Behinderung vertritt.
In Zusammenarbeit zwischen dem Westerwald-Verein und dem Ziethen-Panoramaverlag wurde der neue Band im Umfang von 96 Seiten erstellt.
Der Band wurde nach Anregungen und Hinweisen des Westerwald-Vereins von dem Verleger und Fotografen Horst Ziehten in der Bildabfolge und Entwurfgestaltung zusammengestellt. Der überarbeitete Band enthält Luftaufnahmen, die einen Blick ins weite Land gestatten und idealerweise die herrliche Mittelgebirgslandschaft des Westerwaldes zeigen, mit Flussläufen, den in der Landschaft eingebetteten Dörfern mit mittelalterlichen Stadttoren und Burgen, eben eine Traumlandschaft die es zu entdecken gilt.
Seit 1995 arbeiten beide Partner zusammen. Da der Verlag auf Landschaftsbände spezialisiert ist und bei jedem seiner Bildbände immer im Ablauf einer imaginären Rundreise durch das jeweilige Gebiet die touristischen Sehenswürdigkeiten herausstellt, wurde mit dem Westerwald-Verein ein idealer Partner für die touristische Erschließung des Westerwaldes gefunden.
Die seit längerem vorherrschenden hochsommerlichen Temperaturen spüren auch die Westerwälderinnen und Westerwälder. Eine willkommene Abkühlung versprechen daher die Seen der Westerwälder Seenplatte, die auch sonst für die Erholung genutzt werden. Leider halten sich nicht alle Besucherinnen und Besucher an die vor Ort geltenden Regeln und Verordnungen. So erreichen die untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung und die obere Naturschutzbehörde der Struktur- und Genehmigungsdirektion zurzeit fast täglich Anzeigen wegen verschiedenster Verstößen in den Naturschutzgebieten des Haidenweihers, des Brinkenweihers und des Dreifelder Weihers.
So werden hier Hunde und Pferde gebadet, Menschen schwimmen bis in die äußerst sensiblen Uferbereiche weit abseits der Straßen. Es werden Schlauchboote und motorgetriebene Modellboote zu Wasser gelassen und Grills aufgestellt, was verbunden mit der entsprechenden Lautstärke auch die letzten Tiere im Umkreis verschreckt.
THALHAUSEN/NEUSTADT. Das hat es in der mehr als 150-jährigen Geschichte des Gesangsvereins Thalhausen noch nicht gegeben: Der Chor arbeitet sich derzeit in das Raiffeisen-Musical ein und wird im Oktober neben dem Orchester Rahms und einigen Solisten der „Star“ des Abends sein. Das Ungewohnte für die Sänger aus der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach: Sie stehen nicht allein auf der Bühne, sondern sind Teil eines großen Ensembles bestehend aus Blasmusikern, Rhythmusgruppe, Solosängern und eben den Mitgliedern des Gesangsvereins Thalhausen.
Es war Martin Leis, Vorstand der Raiffeisenbank Neustadt, der mit seinem ehrgeizigen Projekt auf Friedhelm Kurz, den Vorsitzenden des Thalhausener Gesangsvereins, zukam. Er war auf der Suche nach einem Chor für das Raiffeisen-Musical, das Thomas Guthoff und Jürgen Nimptsch gemeinsam im Auftrag der Raiffeisenbank arrangiert und getextet haben. Friedhelm Kurz und seine Mitstreiter waren sofort begeistert und luden zusätzlich Sänger von den benachbarten Chören aus Rüscheid und Meinborn ein. Seitdem proben rund 65 Musikbegeisterte Woche für Woche, damit bis zur Premiere im Oktober im Forum Windhagen alles sitzt.
Horhausen/WW. (ots)
Am Abend des 13.05.2026 gegen 23:30 Uhr kam es in der Rheinstraße in Horhausen zur Entwendung eines Fahrzeugs. Im Bereich eines Parkplatzes einer dortigen Bank, wurde ein roter Hyundai mit Zulassung der Stadt Bonn, durch bislang unbekannte Täter entwendet. (Polizei Straßenhaus)
Musikgenuss „sonntags um vier“ im Kurpark
Mit Beginn der warmen Jahreszeit wird der Musikpavillon im Kurpark von Bad Marienberg wieder zum festen Treffpunkt für Musikliebhaber: Ab dem 24. Mai 2026 lädt die Stadt jeden Sonntag um 16:00 Uhr zur Kurkonzert-Reihe „sonntags um vier“ ein. Bis einschließlich 6. September erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm unter freiem Himmel.
Hachenburg (ots)
In der Nacht vom 12.-13.05.2026 kam es zur Sachbeschädigung von zwei Firmenfahrzeugen eines Wäschereibetriebes im Kleeberger Weg in Hachenburg. Beide Fahrzeuge befanden sich im Außenbereich im Hofraum der Firma geparkt. Durch unbekannte Täter wurde an einem LKW mittels hartem Gegenstand vorsätzlich auf die Windschutzscheibe eingewirkt, so dass diese sprunghaft beschädigt wurde. Der zweite LKW, ebenfalls ein Fahrzeug mit Kastenaufbau, wurde mittels Auftragen von roter Sprühfarbe am Kastenaufbau beschädigt. Dort wurde durch bislang unbekannte Täter ein Hakenkreuz großflächig markiert. Weitere, im Hofraum geparkte Firmen-LKW wurden nicht angegangen. Die Tat lässt auf puren Vandalismus schließen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich im mittleren 5-stelligen Bereich. (Polizei Hachenburg)
Linie 466 erleichtert Radtouren zwischen Koblenz und Rennerod
Seit April sind die 22 RadBus-Linien in Rheinland-Pfalz wieder unterwegs und bringen Ausflügler bequem zu den schönsten Rad- und Wanderregionen des Landes. Die Linie 466 RadBus „Hoher Westerwald“ verbindet die Städte Koblenz, Montabaur, Westerburg und Rennerod. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen können Fahrradfans und Naturfreunde zu vier täglichen Abfahrtszeiten auf Tour gehen und abwechslungsreiche Strecken im Westerwald entdecken.
IT-Übung „Gelber Merkur 2026“ der Bundeswehr deutschlandweit im Mai
Unter dem Übungsnamen „GELBER MERKUR 2026“ trainiert die Bundeswehr unter der
Leitung der Teilstreitkraft (TSK) Cyber- und Informationsraum in der Zeit vom 8. Mai bis
22. Mai 2026 mit rund 1.200 Soldaten deutschlandweit.
Der Gelbe Merkur ist eine nationale, bundesweite Übung, bei der es um den Betrieb von
Führungs- und Kommunikationssystemen unter der Rahmenbedingung Landes- und
Bündnisverteidigung geht. Die Übung soll die Bataillone der Teilstreitkraft (TSK) CIR und
andere teilnehmende Übungsverbände aus den anderen TSK und militärischen Organisati-
onsbereichen gezielt auf die Landes- und Bündnisverteidigung vorbereiten.
Eröffnungsfeier mit geführter Wanderung am 8. Mai war voller Erfolg
Nach einer intensiven Umsetzungsphase und einer mit viel Hingabe der beteiligten Organisatoren und Impulsgeber vorausgehenden Entwicklungszeit, kann ab sofort der Wanderweg GeoRoute Glasstadt Wirges erkundet werden. Der knapp acht Kilometer lange Rundweg nimmt seine Besucher mit auf eine Reise durch die Geschichte der Stadt, in welcher der Werkstoff Glas eine besondere Rolle spielt. Die Informationen werden über Info-Tafeln vermittelt, die an markanten Punkten entlang des Weges zu finden sind, so z. B. in Nähe der Dornbergsiedlungen, dem Bahnhof oder dem Silbersee.