Der Sommer war lang, die Vorfreude ist umso größer: Der TTC Zugbrücke Grenzau startet am Samstag, 17. August, mit einem Auswärtsspiel in die neue Saison in der Tischtennis-Bundesliga. Die Westerwälder sind von 19 Uhr an beim TSV Bad Königshofen zu Gast.
Die Partie in Unterfranken wird nicht nur für zwei TTC-Akteure, sondern auch für den neuen Trainer Chris Pfeiffer eine echte Premiere: „Ich freue mich riesig drauf“, sagt Grenzaus Trainer mit Blick auf sein Bundesliga-Debüt. „In Bad Königshofen erwarten uns 500 und mehr Zuschauer. Vor einer solche Kulisse habe ich natürlich Respekt, schließlich waren es in der 2. Bundesliga zumeist deutlich weniger Fans in der Halle. Vor allem aber spüre ich eine große Vorfreude auf den Start der neuen Saison in der TTBL.“ Den Sommer über hatte Pfeiffer regelmäßig Kontakt mit seinen vier Spielern Anders Lind, Mihai Bobocica sowie den beiden Grenzauer Neuzugängen Kanak Jha und Ioannis Sgouropoulos. „Die Jungs haben gute Wochen und Monate hinter sich auf internationaler Bühne“, sagt der TTC-Trainer. „Ich habe mit allen vier Spielern jeweils ein sehr ausführliches Gespräch geführt und wir werden uns auch kurz vor dem Bundesliga-Auftakt zusammensetzen und in Einzelgesprächen die zurückliegenden Wochen analysieren.“
Stark begonnen, stark nachgelassen, am Ende verdient verloren: Das Spitzenspiel in der Regionalliga Mitte war nicht das Spiel der Fighting Farmers Montabaur, die ihre Spitzenposition an den bisherigen Zweiten abgeben mussten. Die Frankfurt Pirates feierten einen verdienten 48:21 (7:14, 21:0, 14:7, 6:0)-Erfolg im Westerwald. Die Gastgeber hatten zu viel mit sich selbst und diversen Ausfällen zu kämpfen.
Wenn Plan A nicht verfügbar ist und Plan B schon vor dem Spiel wieder Geschichte ist, dann ist es eben ein schweres Unterfangen, ein Spitzenspiel zu gewinnen. Die Farmers befinden sich in einem Umbruchjahr, in dem man bisher mit fünf Siegen in sechs Spielen stark auftrumpfen konnte. Dass die Reserven aber irgendwann einmal aufgebraucht sein würden, war zu befürchten. Dafür fehlt es dem Team noch an Konstanz. Und manchmal auch am Glück: Hätte sich Thomas Fischbach nicht äußerst unglücklich beim Aufbau der LED-Leinwand verletzt, er wäre eine wichtige Alternative im Angriff gewesen, in dem ohnehin schon Stamm-Quarterback Christian Baader fehlte. Fischbach musste jedoch mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus und wurde operiert, noch bevor das Spitzenspiel angepfiffen wurde.
Koblenz (ots)
Im Rahmen des landesweiten Sonderprogramms "Geschwindigkeitsunfälle" werden Unfallhäufungspunkte, an denen sich vermehrt Verkehrsunfälle mit schweren Personenschäden durch überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit ereigneten, in der 33. Kalenderwoche (12. bis 18. August 2019) verstärkt überwacht. Auch wenn die Zahl der Verkehrstoten in Rheinland-Pfalz leicht zurückgegangen ist, so ist der Anteil der Verkehrsunfälle durch überhöhte Geschwindigkeit bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit leicht angestiegen. Mehr als die Hälfte aller Verkehrstoten in Rheinland-Pfalz waren Opfer geschwindigkeitsbedingter Verkehrsunfälle.
Westerburg (ots)
Westerburg. Am Montag, dem 12.08.2019, gegen 02:45 Uhr, kam es zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein PKW befuhr die L300 aus Guckheim kommend, in Richtung Westerburg. Kurz vor Westerburg verlor der Fahrer in einem Gefällstück die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Brückenpfeiler. Durch den Unfall erlitt der männliche Fahrer tödliche Verletzungen. (Polizei Montabaur)
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.