Laut der jüngsten IHK-Konjunkturumfrage verliert die Dynamik der Wirtschaft im Westerwaldkreis aktuell an Schwung. Der IHK-Konjunkturklimaindikator, in dem die derzeitige Lage und die Aussichten für die Zukunft verrechnet werden, fällt dabei von 128 Punkten im Winter 2018/19 auf aktuell 116 Punkte und ordnet sich damit sogar unter den Wert für den IHK-Bezirk Koblenz bzw. das sonstige nördliche Rheinland-Pfalz (IHK-Konjunkturklimaindikator: 119 Punkte) ein.
„Ursächlich für diese Entwicklung ist die sinkende Beurteilung der aktuellen und zukünftigen Geschäftslage“, so IHK-Regionalgeschäftsführer Richard Hover. Ausgehend von hohen Stimmungswerten bei der Geschäftslage sinke der Lagesaldo um 15 Prozentpunkte auf aktuell 37 Prozentpunkte. Der Indikator liegt damit aber weiterhin deutlich im expansiven Bereich. Hinsichtlich der weiteren Entwicklung in den kommenden 12 Monaten nehmen die Geschäftserwartungen aber spürbar ab und fallen unter den neutralen Schwellenwert auf minus zwei Prozentpunkte (Vorumfrage: sieben Prozentpunkte).
Vieles an dem Abend klang bekannt im Ohr. Songs von vor 40 Jahren und mehr. Songs, die die Zeit überlebt haben, die eigentlich noch immer jung sind oder jung sein sollen/wollen. Und doch klang viel anderes als im Original. Ganz bewusst, denn das ist Teil von „Manny“.
Ein Intro auf Klarinette oder Querflöte, das ist ungewöhnlich wenn Bands auf der Bühne stehen. Für „Manny“, die Combo aus der Schweiz mit starkem französischem Einschlag, die am Samstagabend auf dem Serenadenhof bei den Sommerkonzerten der Stadt Limburg zu Gast war, ist es eine Art Erkennungszeichen. Vincent Vigor und Toni Lauper sorgen für die außergewöhnlichen Klänge, die auch dann begleiten, wenn es niemand vermutet. „Honky Tonk Women“ von den Rolling Stones mit kleinen Soloeinlagen auf Klarinette und Querflöte, das gibt es nicht oft.
Am Sonntag, 18. August, um 15 Uhr erwartet alle Kinder ab vier Jahren und deren Eltern sowie weitere Junggebliebene auf der Freilichtbühne in Mehren das Theaterstück „Die 7 Geißlein“.
Das Figurentheater von Petra Schuff lehnt sich inhaltlich an das bekannte Kindermärchen an. Es geht um die sieben Geißenkinder, die die Anweisungen ihrer Mutter befolgen und dann doch alles falsch machen. Und über eine Geißenmutter, die ihren Kindern immer aus der Patsche hilft.
In einer lieben Inszenierung mit einem ausgeprägten Sinn für das Detail erzählt Petra Schuff die Geschichte vom Wolf und den 7 Geißlein. Mit viel Einfühlungsvermögen entsteht so eine mitreißende Aufführung, die den Staub des uralten Märchens abschüttelt.
Bei schlechtem Wetter findet die Aufführung im angrenzenden Gemeindehaus statt.
Nentershausen. Die Kirmes in Nentershausen vom Freitag, 9., bis Montag, 12. August, wirft bereits jetzt ihre Schatten voraus: Der Förderverein der Eisbachtaler Sportfreunde als Kirmesveranstalter startet ab sofort den Kartenvorverkauf für den Auftritt der Oktoberfestband „Die Alpenbanditen“ am Samstag, 10. August, ab 20.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr). Nachdem in den beiden Vorjahren die Münchner Zwietracht, dass Festzelt am Kirmesplatz in der Eppenroder Straße in ein Tollhaus verwandelt hat, werden nunmehr die Alpenbanditen, die regelmäßig nach Veranstalterangaben bundesweit große Festzelte und Volksfeste zu Partyhochburgen verwandeln, ihr Debüt in Nentershausen geben. Die Formation, die es mittlerweile seit sechs Jahren gibt, zaubert dabei nicht nur typische Oktoberfestmusik, echte Wiesn-Hits oder frechen Volks-Rock`n-Roll auf die Bühne, sondern begeistert regelmäßig auch Besucher und Zuhörer mit stimmungsgeladenen Deutschen Schlagern. Sitzplatzkarten kosten zwölf Euro, Stehplätze zehn Euro.
(Quelle: Pressemitteilung, Eisbachtaler Sportfreunde)
Heistenbach (ots)
Am Freitag, den 25. September, wurde eine 17-jährige Jugendliche gegen Mitternacht auf der Kirmes in Heistenbach nach dem Verlassen des Festgebäudes in der Unterdorfstraße durch einen bislang unbekannten Mann sexuell belästigt. Nach Angaben der Geschädigten soll der Mann sie gegen ihren Willen von hinten umarmt und hierbei über mehrere Minuten unsittlich berührt haben. Es gelang ihr nicht, sich selbständig aus der Situation zu befreien. Eine Gruppe von fünf bis sechs Männern zwischen 25 und 30 Jahren soll auf die Situation aufmerksam geworden sein und den unbekannten Täter von der jungen Frau gelöst haben, woraufhin dieser geflohen sei. Zu den Helfern liegen keinerlei Personendaten vor. Die Polizeiinspektion Diez bittet diese Personen oder Personen, die Angaben zur Identität der Zeugen machen können, dringend, sich telefonisch (Tel. 06432-6010)oder persönlich zu melden! Ebenso werden auch andere Zeugen, die Angaben zur Tat oder zur Identität des Täters machen können, gebeten, sich zu melden. Der unbekannte Täter soll etwa 35 Jahre alt, zwischen 180 und 185 cm groß und von kräftiger Statur gewesen sein. (Polizei Diez)
Kommunikationswege wurden erprobt
Zum zweiten Mal wurde am vergangenen Samstag ein Landesübungstag für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Dabei erfasste eine fiktive Kaltfront mit hoher Geschwindigkeit das ganze Bundesland. Die geplanten Folgen waren massiver Starkregen und heftige Sturmböen mit bis zu 120 km/h Windgeschwindigkeit in exponierten Lagen, begleitet von starken Gewittern mit erhöhtem Blitzaufkommen.
Kreis Altenkirchen. Ein selbstverständliches „Günaydin“ oder „Ma’a salama“, oder auch ein fröhliches „Hola“ oder „Arrividerci“: Kurze Begrüßungs- oder Abschiedsworte aus anderen Ländern, doch längst auch im deutschen Alltag angekommen. Da stellt der Kreis Altenkirchen keine Ausnahme dar. Und zu diesem Alltag gehören auch und gerade die Kindertagesstätten. Vorbei die Zeiten, als Kinder ausschließlich die deutsche Sprache und maximal noch das Platt ihres Heimatdorfes beherrschten. Immer mehr Kinder wachsen mehrsprachig auf, was auf der einen Seite enorme Chancen bietet, auf der anderen Seite aber auch die pädagogischen Fachkräfte in den Kitas vor neue Herausforderungen stellt.
Weiterlesen ...Müschenbach. Zerstörte Scheiben, beschädigtes Wetterschutzhäuschen und seit Monaten keine sichtbare Verbesserung: Der Zustand des Haltepunkts Hattert in Müschenbach sorgt seit Längerem für Unmut. Nach Beschwerden aus der Bürgerschaft und Hinweisen der Kommune schaltete sich der heimische Bundestagsabgeordnete Harald Orthey ein. Nun hat die Deutsche Bahn reagiert und eine Instandsetzung angekündigt.
Orthey hatte sich bereits im Sommer an die Deutschen Bahn gewandt. Zuvor hatte sich der Abgeordnete selbst vor Ort ein Bild gemacht und die Schäden fotografisch dokumentiert. Insbesondere die zerstörten Glasscheiben des Wartebereichs seien aus seiner Sicht mit einem attraktiven und verlässlichen öffentlichen Nahverkehr nicht vereinbar.
Die Gemeinde Müschenbach mit Ortsbürgermeisterin Birgitta Käckermann konnte nach Angaben Ortheys bereits eine Verbesserung der Beleuchtung im Umfeld des Haltepunkts erreichen. Bei den beschädigten Anlagen selbst sind die Möglichkeiten der Kommune jedoch begrenzt.
„friday on my mind“ – Livemusik, die ankommt!
Was im Mai 2024 begann, hat sich längst zu einer festen Größe in Höhr-Grenzhausen entwickelt: „friday on my mind“ bringt regelmäßig außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker ins Musikcasino – hautnah am Publikum, bei freiem Eintritt und in entspannter Kneipenatmosphäre.
Am Freitag, 9. Oktober, steht der nächste musikalische Leckerbissen auf dem Programm: Mit Red Apple kommt ein Akustik-Duo aus dem Rhein-Nahe-Gebiet ins Casino.
Red Apple
Sascha Frank an Gesang und Rhythmusgitarre und Jakob Huf an Gitarre und Mandoline servieren eine mitreißende Mischung aus Roots, Americana, Blues und Folk.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Lahn. Der Westerwald-Verein Buchfinkenland bietet etwas ganz Neues für alle Interessierten – also auch Nichtmitglieder – an: eine Wanderweinprobe am Sonntag, 11.10.2026 ab 11.00 Uhr. Ein sicher einzigartiges Erlebnis: wandernd die reizvolle Natur rund um die traditionsreichen Weinorte Obernhof und Weinähr zwischen Gelbach und Lahn erleben und dabei die dort angebauten Weine probieren. Und dazu in Kooperation mit dem örtlichen Verein „geweinschaft e.V.“ vieles rund um den lokalen Weinanbau erfahren - der regional sogar noch zum Westerwald gehört.
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