Der Riesenbärenklau – auch Herkulesstaude genannt – wird in der Verbandsgemeinde Montabaur kontinuierlich bekämpft. Deshalb hat die Verwaltung jetzt wieder konzentrierte Bekämpfungsmaßnahmen in ortsnahen Lagen gestartet und erste Erfolge in Horressen erreicht.
Einer der Schwerpunkte der Bekämpfungsaktion ist in Montabaur-Horressen. Rechts neben der Zubringerstraße L327 (aus Richtung Montabaur) befindet sich ein Hochwasserrückhaltebecken für den Stadtbach, der dort von der Montabaurer Höhe kommend in Richtung Innenstadt fließt. In den sumpfigen Wiesen, die sich entlang dem Neubaugebiet Meisenstraße erstrecken, haben sich ganze „Wälder“ der bis zu drei Meter hohen Staude gebildet. Das Gebiet liegt nahe am Ort und wird viel von Spaziergängern und Freizeitsportlern genutzt, außerdem befinden sich dort einige Pferdekoppeln.
Im Bereich der Gemarkung Dreikirchen, im Gemeindewald Dreikirchen, wurden illegal vier asbesthaltige Nachtspeicheröfen abgelagert.
Ein Verursacher konnte bisher noch nicht ermittelt werden, so dass die Entsorgungskosten wohl von der Allgemeinheit zu tragen sind.
Die Kreisverwaltung bittet um Mithilfe bei der Aufklärung. Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, nehmen das Umweltreferat, Stefan Eckelt sowie Marco Metternich unter der Tel-Nr. 02602 124-372 oder -568 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung, Kreisverwaltung des Westerwaldkreises)
„Rheinland-Pfalz übernimmt Verantwortung in einer europapolitisch wichtigen und spannenden Zeit: Das Europäische Parlament wird sich in der zweiten Jahreshälfte konstituieren, auch die EU-Kommission wird neu gebildet. Die deutschen Länder möchten beiden gleich zu Beginn der Wahlperiode ihre Anliegen auf den Weg geben und auf neue Ideen frühzeitig reagieren. Dazu müssen wir mit einer Stimme sprechen. Ich freue mich darauf, als Vorsitzende der Europaministerkonferenz die Interessen der Länder koordinieren und zusammenführen zu dürfen. Unsere Sicht wollen wir auch in die deutsche Ratspräsidentschaft einbringen, die im Sommer 2020 beginnt. Die weitere Intensivierung der deutsch-französischen Freundschaft, neue Impulse für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und mehr und bessere Informations-Angebote rund um Europa gerade für junge Menschen sind für die Europaministerkonferenz nur drei Themen, die wir in den Blick nehmen werden.“ Das hat die Bevollmächtigte des Landes für Europa, Staatssekretärin Heike Raab, heute in Berlin betont.
Auch in diesem Jahr fand der Kreiswettbewerb der Jugendverkehrsschule Limburg/Weilburg in Zusammenarbeit mit der Kreisverkehrswacht Limburg wieder statt. Am Dienstag, den 18. Juni 2019 ermittelten die Klassenbesten von mehr als 90 Schulklassen im Landkreis Limburg-Weilburg, auf dem Gelände der Grundschule Beselich-Obertiefenbach, ihren "Meister". Von über 1600 Schülern, die im vergangenen Schuljahr ihre Radfahrausbildung absolvierten, ermittelten die vier Verkehrserzieher der Jugendverkehrsschule Limburg/Weilburg, die ihrer Meinung nach klassenbesten Radfahrer. Diese werden dann jedes Jahr am Schuljahresende zum großen Kreiswettbewerb eingeladen. Aus den verschiedensten Gründen, waren bei großer Hitze jedoch lediglich 49 "Klassensieger" in Obertiefenbach am Start. Die Kinder mussten ihre theoretischen Kenntnisse in einem schriftlichen Test unter Beweis stellen. Weiterhin war auf dem Schulhof ein äußerst anspruchsvoller Geschicklichkeitsparcours aufgebaut worden, den es ohne Fehler zu absolvieren galt. Den schriftlichen Test schaffte nach sieben Jahren mal wieder ein Kind fehlerfrei. Ein Mädchen von der Grundschule Linter konnte trotz großer Nervosität alle 25 Fragen richtig beantworten und erhielt am Ende auch einen Sonderpreis. Die Kombination aus schriftlichem Test und dem doch sehr schweren Parcours, meisterte Leopold Steger von der Grundschule Staffel am besten. Er gewann unter großem Applaus den Kreiswettbewerb 2019 und freute sich riesig. Rang zwei ging an Marian Seiberl aus Oberzeuzheim und Rang drei sicherte sich Karol Kawka aus Aumenau. Teilnehmerurkunden und wertvolle Sachpreise für die vorderen Plätze wurden von Sponsoren aus dem Landkreis zur Verfügung gestellt. (Polizei Wiesbaden)
Im Insolvenzverfahren des Vereins Familienferiendorf Hübingen e.V. haben das PLUTA Team und der Vorstand gemeinsam mit den Unterstützern ein wichtiges Etappenziel für die Sanierung erreicht. Die erforderliche Summe von 350.000 Euro für das Rettungskapital wurde erfolgreich eingeworben. Die entsprechende Frist ist inzwischen abgelaufen. Das Geld soll als Planzahlungen für die Insolvenzgläubiger und als Liquiditätsüberbrückung verwendet werden, damit das Familiendorf über die umsatzschwächeren Wintermonate kommt.
Insolvenzverwalter Philip Konen von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH sagt: „Das Familienferiendorf hat genug Geld eingesammelt und sein Ziel voll erreicht. Damit können wir nun den Insolvenzplan finalisieren und zeitnah beim Amtsgericht einreichen.“
Weiterlesen ...Kreis Altenkirchen. Die gute Nachricht vorab: Nach wie vor gibt es keinen bestätigten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Altenkirchen. Ganz im Gegensatz zu Nordrhein-Westfalen. Im Siegerland und Sauerland ist die Seuche inzwischen bei über 800 erlegten bzw. gefundenen Tieren nachgewiesen worden, wie die Landesregierung in Düsseldorf in dieser Woche bekanntgegeben hat. Die Verantwortlichen auf rheinland-pfälzischer Seite – das Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten sowie die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung – haben bereits vor zwei Monaten mit der Ausweisung einer Sperrzone im Oberkreis auf die räumliche Nähe der ASP reagiert.
Vor einigen Wochen ist im Kreis zudem nach den Vorgaben des Landes mit der Errichtung eines Schutzzauns begonnen worden, der am Ende vom Wildenburger Land bis zum Stegskopf führen wird.
„Gemeinsam Brücken bauen – Zusammen handeln“
Wie gelingt eine Zusammenarbeit, die Kinder und Familien bestmöglich unterstützt? Dieser Frage widmeten sich erstmals bei einem Fachtag gemeinsam rund 150 Kita-Leitungen, stellvertretende Leitungen und Kita-Sozialarbeitende aus dem Westerwaldkreis im Bürgerhaus Wirges. Unter dem Motto „Gemeinsam Brücken bauen – Zusammen handeln für Kinder und Familien“ stand vor allem ein Ziel im Mittelpunkt: die enge Zusammenarbeit der unterschiedlichen Professionen im Kita-Alltag weiter zu stärken.
Guckheim (ots)
Am 21.07.2026 kam es gegen 19:35 Uhr zu einer Verfolgungsfahrt zwischen der Polizei und einem E-Scooter-Fahrer. Der E-Scooter-Fahrer fiel den eingesetzten Beamten im Bereich der Hauptstraße auf, da dieser beim Erblicken des Streifenwagens in einen Hof abbog. In der Folge sollte der E-Scooter-Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dieser versuchte sich jedoch durch das Befahren sämtlicher Nebenstraßen in Guckheim der Kontrolle zu entziehen. Auf einem außerorts gelegenen Wirtschaftsweg konnte der E-Scooter gestoppt und der Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Während der Verkehrskontrolle fiel unter anderem auf, dass das Fahrzeug nicht versichert war. Es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Im Rahmen der Verfolgungsfahrt fuhren die Fahrzeuge in der Verlängerung der Straße "Im Mühlental" an zwei Fußgängerinnen mit Hunden vorbei. Diese Fußgängerinnen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Westerburg zu melden. (Polizei Westerburg)
Die Firma Orienta Foods GmbH ruft "AL-OSRAH Zaatar Thymiangewürzmischung" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurden Spuren von Erdnüssen nachgewiesen, die aber nicht auf der Verpackung angegeben sind. Daher kann der Verzehr bei Menschen, die allergisch auf Erdnüsse reagieren, zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen (Rötungen, Kribbeln, Übelkeit, Erbrechen - bis hin zu allergischem Schock). Betroffen von diesem Rückruf sind die 400-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01.03.2027 und mit der Kennzeichnung PN 07/15.
Fox Retail BV ruft das Haarfärbemittel "Black Rose Kali Mehandi" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Der Grund ist ein hoher Gehalt an p-Phenylendiamin. Die Farbstoffkomponente hat ein starkes Allergiepotenzial. Betroffen von diesem Rückruf ist die Packung von 5 Sachets à 10 g mit dem Produktionsdatum Mfg. Dt. 07/2024, mit der Haltbarkeit Exp. Dt. 06/2027 und mit der Chargennummer B.No. 019. (LUA)
Besuch aus der britischen Partnerstadt: Das Brackley Wind Orchestra war auf Konzertreise in Montabaur und zeigte sein Können bei drei Veranstaltungen. Zum Auftakt der Reise empfing die Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher das Orchester im historischen Rathaus, wo sich die Gäste in das Goldene Buch der Stadt eintrugen. Das Orchester präsentierte sich bei „Schlemmen mit Musik“ auf dem Großen Markt, beim Vormittagskonzert in der katholischen Pfarrkirche St. Peter und beim großen Abschlussevent in der Dorfgemeinschaftshalle in Elgendorf.
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