Der „Silbersee“ im Naturschutzgebiet Mahlscheid ist bei heißen Temperaturen ein besonderer Anziehungspunkt für eine kühle Erfrischung und wird verstärkt zum Baden, Campen und Grillen in freier Landschaft aufgesucht. Der malerisch gelegene See mit seinen Steilhängen steht jedoch unter Naturschutz. Aufgrund ihrer einzigarten Ausprägung stellt die Mahlscheid einen bedeutenden Lebensraum für zahlreiche gefährdete Tier- und Pflanzenarten dar. Wegen der hier vorhandenen vielfältigen Habitatstrukturen wie Gewässer, Steilwände, Blockhalden und besonnten Terrassen beherbergt der ehemalige Basaltsteinbruch seltene Pflanzen-, Amphibien-, Reptilien-, Insekten- und Vogelarten. Um diesen Lebensraum in seiner hohen ökologischen Qualität zu erhalten und die störungsempfindliche Tierwelt zu schützen gibt es klare Betretungs- und Verhaltensregeln. So ist u.a. das Betreten des Naturschutzgebietes außerhalb der Wege sowie Freizeitaktivitäten wie baden und zelten verboten. Auch Feuer zu entzünden ist streng untersagt.
Während viele Westerwälderinnen und Westerwälder bereits ihren wohl verdienten Jahresurlaub am Strand oder in den Bergen verbringen, herrscht in der Schulbuchausleihe des Westerwaldkreises Hochsaison.
Per LKW brachte das Team der Schulbuchausleihe in den letzten drei Wochen vor den Sommerferien die gesammelten Bücher in das zentrale Schulbuchlager des Kreises nach Montabaur ins Quartier Süd. Dort werden die Bücher in den ersten vier Wochen der Sommerferien sortiert, auf ihre weitere Brauchbarkeit geprüft und zusammen mit den neu hinzu gekauften Exemplaren wieder zu Schulbuchpaketen für das Anfang August beginnende Schuljahr verschnürt.
Für knapp 5.100 Schülerinnen und Schüler der drei Realschulen plus, der drei Gymnasien, der IGS Selters und der beiden Berufsbildenden Schulen in Trägerschaft des Kreises verpackt das Team knapp 62.000 Bücher im Wert von ca. 1,1 Mio. €. Rechtzeitig vor Schuljahresbeginn werden die Pakete in den letzten beiden Ferienwochen wieder per LKW an die Schulen in die jeweiligen dafür vorgesehenen Räume geliefert.
Die derzeitige Hitzewelle setzt den Westerwälder Gärten und Feldern stark zu, die Regentonnen zur Bewässerung sind schon längst leer. „Wir beobachten jetzt vermehrt, dass Bäche aufgestaut werden und man mit Motor- und Elektro-Pumpen Wasser entnimmt“, berichtet Klaus Frensch von der unteren Wasserbehörde der Kreisverwaltung. Das sei ohne behördliche Genehmigung nicht zulässig. Denn durch die ungeregelte Wasserentnahme werde durch Trockenfall das „Ökosystem Bach“ nachhaltig geschädigt. Erlaubt sei lediglich der „Gemeingebrauch“, das heißt die Entnahme zum Beispiel mit Gießkanne oder Eimer.
Wer Eigentümer eines Gewässergrundstückes ist, darf Wasser aus diesem Gewässer für den eigenen Bedarf entnehmen, wenn dadurch keine nachteiligen Veränderungen der Eigenschaften des Wassers, keine wesentliche Verminderung der Wasserführung und keine andere Beeinträchtigung des Wasserhaushaltes zu erwarten sind. Bei anhaltender Trockenheit und entsprechend niedrigen Wasserständen haben jedoch bereits geringfügige Wasserentnahmen negative Auswirkungen auf die Gewässerökologie.
Der Sommer ist endlich da! Doch die warmen Temperaturen und der fehlende Niederschlag machen den Bäumen, Sträuchern und Beeten in Betzdorf arg zu schaffen. So sehr der Bauhof der Stadt Betzdorf auch bemüht ist: alleine schaffen sie es nicht alle Bäume und Beete ausreichend zu bewässern.
Daher haben die Aktionsgemeinschaft Betzdorf und die Stadt Betzdorf gemeinsam mit der Firma Hagebau 100 Gießkannen erworben und verteilen diese zunächst an die Einzelhändler in der Innenstadt. Mit dieser Aktion soll der Betzdorfer Bauhof unterstützt werden, der bei diesen Temperaturen alleine nicht alle Bäume und Beete ausreichend bewässern kann.
Heistenbach (ots)
Am Freitag, den 25. September, wurde eine 17-jährige Jugendliche gegen Mitternacht auf der Kirmes in Heistenbach nach dem Verlassen des Festgebäudes in der Unterdorfstraße durch einen bislang unbekannten Mann sexuell belästigt. Nach Angaben der Geschädigten soll der Mann sie gegen ihren Willen von hinten umarmt und hierbei über mehrere Minuten unsittlich berührt haben. Es gelang ihr nicht, sich selbständig aus der Situation zu befreien. Eine Gruppe von fünf bis sechs Männern zwischen 25 und 30 Jahren soll auf die Situation aufmerksam geworden sein und den unbekannten Täter von der jungen Frau gelöst haben, woraufhin dieser geflohen sei. Zu den Helfern liegen keinerlei Personendaten vor. Die Polizeiinspektion Diez bittet diese Personen oder Personen, die Angaben zur Identität der Zeugen machen können, dringend, sich telefonisch (Tel. 06432-6010)oder persönlich zu melden! Ebenso werden auch andere Zeugen, die Angaben zur Tat oder zur Identität des Täters machen können, gebeten, sich zu melden. Der unbekannte Täter soll etwa 35 Jahre alt, zwischen 180 und 185 cm groß und von kräftiger Statur gewesen sein. (Polizei Diez)
Kommunikationswege wurden erprobt
Zum zweiten Mal wurde am vergangenen Samstag ein Landesübungstag für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Dabei erfasste eine fiktive Kaltfront mit hoher Geschwindigkeit das ganze Bundesland. Die geplanten Folgen waren massiver Starkregen und heftige Sturmböen mit bis zu 120 km/h Windgeschwindigkeit in exponierten Lagen, begleitet von starken Gewittern mit erhöhtem Blitzaufkommen.
Kreis Altenkirchen. Ein selbstverständliches „Günaydin“ oder „Ma’a salama“, oder auch ein fröhliches „Hola“ oder „Arrividerci“: Kurze Begrüßungs- oder Abschiedsworte aus anderen Ländern, doch längst auch im deutschen Alltag angekommen. Da stellt der Kreis Altenkirchen keine Ausnahme dar. Und zu diesem Alltag gehören auch und gerade die Kindertagesstätten. Vorbei die Zeiten, als Kinder ausschließlich die deutsche Sprache und maximal noch das Platt ihres Heimatdorfes beherrschten. Immer mehr Kinder wachsen mehrsprachig auf, was auf der einen Seite enorme Chancen bietet, auf der anderen Seite aber auch die pädagogischen Fachkräfte in den Kitas vor neue Herausforderungen stellt.
Weiterlesen ...Müschenbach. Zerstörte Scheiben, beschädigtes Wetterschutzhäuschen und seit Monaten keine sichtbare Verbesserung: Der Zustand des Haltepunkts Hattert in Müschenbach sorgt seit Längerem für Unmut. Nach Beschwerden aus der Bürgerschaft und Hinweisen der Kommune schaltete sich der heimische Bundestagsabgeordnete Harald Orthey ein. Nun hat die Deutsche Bahn reagiert und eine Instandsetzung angekündigt.
Orthey hatte sich bereits im Sommer an die Deutschen Bahn gewandt. Zuvor hatte sich der Abgeordnete selbst vor Ort ein Bild gemacht und die Schäden fotografisch dokumentiert. Insbesondere die zerstörten Glasscheiben des Wartebereichs seien aus seiner Sicht mit einem attraktiven und verlässlichen öffentlichen Nahverkehr nicht vereinbar.
Die Gemeinde Müschenbach mit Ortsbürgermeisterin Birgitta Käckermann konnte nach Angaben Ortheys bereits eine Verbesserung der Beleuchtung im Umfeld des Haltepunkts erreichen. Bei den beschädigten Anlagen selbst sind die Möglichkeiten der Kommune jedoch begrenzt.
„friday on my mind“ – Livemusik, die ankommt!
Was im Mai 2024 begann, hat sich längst zu einer festen Größe in Höhr-Grenzhausen entwickelt: „friday on my mind“ bringt regelmäßig außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker ins Musikcasino – hautnah am Publikum, bei freiem Eintritt und in entspannter Kneipenatmosphäre.
Am Freitag, 9. Oktober, steht der nächste musikalische Leckerbissen auf dem Programm: Mit Red Apple kommt ein Akustik-Duo aus dem Rhein-Nahe-Gebiet ins Casino.
Red Apple
Sascha Frank an Gesang und Rhythmusgitarre und Jakob Huf an Gitarre und Mandoline servieren eine mitreißende Mischung aus Roots, Americana, Blues und Folk.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Lahn. Der Westerwald-Verein Buchfinkenland bietet etwas ganz Neues für alle Interessierten – also auch Nichtmitglieder – an: eine Wanderweinprobe am Sonntag, 11.10.2026 ab 11.00 Uhr. Ein sicher einzigartiges Erlebnis: wandernd die reizvolle Natur rund um die traditionsreichen Weinorte Obernhof und Weinähr zwischen Gelbach und Lahn erleben und dabei die dort angebauten Weine probieren. Und dazu in Kooperation mit dem örtlichen Verein „geweinschaft e.V.“ vieles rund um den lokalen Weinanbau erfahren - der regional sogar noch zum Westerwald gehört.
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