Mainz (ots) - Einbruch, Stalking, Verkehrsunfall: Jeder kann Opfer einer Straftat oder eines schlimmen Ereignisses werden. Ende dieser Woche, am 22. März, ist Tag der Kriminalitätsopfer. Dieser Tag soll darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, in einer solchen Situation ein offenes Ohr und schnelle Hilfe zu finden - nicht zuletzt auch durch die Polizei.
Der Polizei kommt eine besondere Verantwortung im Umgang mit Opfern zu. Denn oft ist sie die erste Anlaufstelle, mit der Opfer, Zeugen oder Angehörige nach einem Verbrechen oder einem Unfall Kontakt haben. Sie ist nicht nur für die Aufklärung von Straftaten zuständig, sondern bietet auch Unterstützung und Hilfe.
"Opferschutz ist Aufgabe aller Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten", erklärt der LKA-Sozialberater und Präventionsexperte Uwe Höflich. "Opfer befinden sich in einer Ausnahmesituation, die sehr belastend sein kann. Viele Betroffene sehen sich zum ersten Mal im Leben mit Justiz und Polizei konfrontiert. Darauf gilt es sehr behutsam zu reagieren."
Vor dem Landgericht Koblenz beginnt am Donnerstag der Prozess gegen einen 29-jährigen wegen versuchten Totschlags. Im Juli vergangenen Jahres habe er einen Polizisten mit einem Messer attackiert, der ihn verfolgte. Im Vorfeld war der Beschuldigte bereits auffällig geworden. Der Angeklagte soll hierbei nur durch den Schusswaffengebrauch eines Polizisten von weiteren Handlungen abgebracht worden sein. Das Gericht hat insgesamt drei Verhandlungstage angesetzt.
Die Taufe von polnischen Kindern, der Vorwurf von „Lebensmittelschiebungen“, Umgang mit Kriegsgefangenen oder die Weigerung, gegen Mitbrüder auszusagen, sie zu denunzieren – es gab viele Gründe für die Geheime Staatspolizei in der NS-Zeit, Brüder der Pallottiner in Limburg zu verhaften, sie ins KZ zu sperren. Nun erinnern neun Stolpersteine in der Stadt an Patres und Brüder, die Opfer des NS-Regimes wurden.
„Die Erinnerung darf nicht enden.“ Mit dieser Aufforderung von Bürgermeister Dr. Marius Hahn startete die siebte Stolpersteinverlegung in Limburg. Zu den bereits vorhandenen 97 Stolpersteinen kamen am Mittwoch, 20. März, elf neue hinzu, acht davon am Missionshaus der Pallottiner in der Wiesbadener Straße. Auch die Pallottiner wurden Opfer des menschenfeindlichen Systems der Nationalsozialisten. Neben den acht Stolpersteinen am Missionshaus erinnert ein weiterer Stein an einen Pallottiner. In Eschhofen verlegte der Künstler Gunter Demnig einen Stolperstein vor dem Pfarrhaus. Dort war der Pallottinerpater, der in Eschhofen als Pfarrkurat tätig war, von der Gestapo am 22. Dezember 1942 abgeholt worden.
Marzhausen (ots) Ersten Ermittlungen zufolge kam der Sattelzugfahrer aufgrund eines plötzlich auftretenden, körperlichen Unvermögens, nach links von der Fahrbahn ab. Zu einer Kollision mit einem anderen Fahrzeug war es nicht gekommen. Er wurde schwerverletzt und einem Hachenburger Krankenhaus stationär zugeführt. Die B 414 bleibt bis zur Bergung des Sattelzuges in dem Streckenabschnitt zwischen Kroppach und Müschenbach voll gesperrt, eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Für größere Fahrzeuge wird empfohlen den Unfallbereich weiträumig zu umfahren und bereits in Altenkirchen oder Bad Marienberg auf andere Routen auszuweichen. Die Bergung des Sattelzuges wird voraussichtlich bis in die späten Nachmittagsstunden andauern. Der Zugverkehr wurde inzwischen wieder freigegeben, Züge können die Bahnstrecke im Bereich des Unfallortes in Schritttempo passieren. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf eine sechsstellige Summe.
Nach Recherchen des SWR steht die rheinland-pfälzische Landesregierung wegen jahrelang gewährter Sonderurlaube für Spitzenbeamte massiv in der Kritik. Demnach sollen hochrangige Beamte über lange Zeiträume – in einem besonders auffälligen Fall nahezu zwölf Jahre – beurlaubt worden sein, um gut dotierte Führungspositionen in der Wirtschaft zu übernehmen. Während dieser Zeit blieben sie formal Beamte des Landes und behielten damit ihre beamtenrechtlichen Ansprüche.
Diese Praxis war bereits 2022 vom Landesrechnungshof beanstandet worden. Die Prüfer stuften die Sonderurlaube als rechtswidrig ein und warnten vor erheblichen finanziellen Risiken für das Land. Kritisiert wurde insbesondere, dass das Land weiterhin für Pensionsansprüche aufkommen müsse, obwohl die Betroffenen über Jahre hinweg nicht im Staatsdienst tätig waren, sondern als Manager hohe Einkommen erzielten.
Die Kreismusikschule Altenkirchen lädt am Samstag, 21. Februar, um 15 Uhr zu einem besonderen Kinderkonzert in die Christuskirche nach Altenkirchen (Schlossplatz 5) ein. Unter dem Titel „Im Zoo“ präsentieren die Schülerinnen und Schüler des Fachbereichs Streichinstrumente eine musikalische Geschichte für Kinder und Familien.
Weiterlesen ...Für fast alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland stehen diese oder nächste Woche die Halbjahreszeugnisse an. Bundesweit waren die letzten Wochen und Monate von einem hohen Krankenstand und Unterrichtsausfällen geprägt - alles andere als gute Lernbedingungen. Bei vielen Kindern und Jugendlichen ist der Druck damit besonders hoch. Der Kinderschutzbund appelliert daher an alle Eltern und andere Erziehungsberechtigte, nachsichtig zu sein, das Gespräch zu suchen und schlechte Zeugnisse nicht zu bestrafen.
Weiterlesen ...Theater Liberi präsentiert „Dschungelbuch – das Musical“
Am Freitag, 13. März 2026, um 16:00 Uhr verwandelt sich das kulturWERKwissen in Wissen
in eine farbenfrohe Dschungelwelt. Das Theater Liberi inszeniert den Bestseller von Rudyard
Kipling als modernes Musical für die ganze Familie. Unterhaltsame Eigenkompositionen und
temporeiche Choreografien versprechen ein spannendes Live-Erlebnis für Kinder ab vier
Jahren, Eltern und Großeltern.
Kreis Altenkirchen. Die Tinte auf den Dokumenten für die erste Auftragsvergabe im Bereich des geförderten Glasfaserbaus ist gerade erst trocken, da kann der Landkreis Altenkirchen auch schon den nächsten Schritt planen: Die rheinland-pfälzische Digital-Ministerin Dörte Schall hat am Montag einen Förderbescheid über 5 Millionen Euro an Landrat Dr. Peter Enders überreicht. Zusammen mit der Unterstützung des Bundes können so weitere 3000 Adressen im Kreis angeschlossen werden. Der Anteil der Kommunen liegt hier bei 1,5 Millionen Euro. So waren beim Termin auch die Bürgermeister Fred Jüngerich (VG Altenkirchen-Flammerfeld), Dietmar Henrich (VG Hamm) und Andreas Hundhausen (VG Kirchen) anwesend.
Weiterlesen ...Die Unterstützung auf der Tribüne war lautstark - doch auch die zahlreich mitgereisten Fans konnten am Ende nicht verhindern, dass der TTC Zugbrücke Grenzau sein Auswärtsspiel beim TTC Schwalbe Bergneustadt mit 1:3 verloren hat. Dabei gab es mehrere gute Chancen, es bis ins abschließende Doppel zu schaffen - Maciej Kubik wurde jedoch mit zwei Niederlagen zum tragischen Akteur.
Die Partie begann gut für die Westerwälder: Im ersten Einzel setzte sich Feng Yi-Hsin gegen einen stark aufspielenden Roman Ruiz durch. Zwar verlor der Taiwanese den ersten Satz mit 8:11, hatte danach aber in allen knappen Durchgängen die Oberhand. Feng drehte die Partie mit 12:10, 11:9 und 11:8 - und bescherte seiner Mannschaft die wichtige Führung.
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