Montabaur (ots)
Am Montag, 19. August gegen 07.30 Uhr befuhr ein 41-jähriger PKW-Fahrer aus der VG Wirges die Herzog-Adolf-Straße in Montabaur und bog nach links in den Fürstenweg ab. Ein unbekannter Zweiradfahrer, evtl. ein Leichtkraftrad befuhr den Fürstenweg aus Richtung Elgendorfer Straße kommend. Beide Fahrzeuge kollidierten miteinander und der Zweiradfahrer entfernte sich ohne anzuhalten von der Unfallstelle. Die Polizeiinspektion Montabaur bittet um Hinweise zu dem Zweiradfahrer. Bei dem Unfall entstand erheblicher Sachschaden. (Polizei Montabaur)
Bei dem Buchsbaumzünsler handelt es sich um einen Falter, der vornehmlich seine Eier auf den Blättern der Buchsbäume ablegt. Aus diesen Eiern schlüpfen Raupen, welche zuerst die Blätter des Buchsbaumes, anschließend die Rinde der Äste abfressen und somit die Buchsbäume innerhalb weniger Tage vollständig zerstören können. Befallene Buchsbäume haben häufig eine beige-gelbliche Farbe und besitzen kaum noch Blätter.
Ist der Buchsbaum durch den Buchsbaumzünsler stark in Mitleidenschaft gezogen worden und droht sogar ein Absterben, kann ein Rückschnitt der Äste gegebenenfalls noch die vollständige Zerstörung verhindern. Mit Glück treiben die Äste im darauf folgenden Frühjahr wieder aus. Das letzte Mittel der Bekämpfung der Buchsbaumzünsler ist die komplette Vernichtung der befallenen Buchsbäume, damit sich die Raupen nicht weiter ausbreiten können.
Der Sommer war lange, manche würden gar sagen: Viel zu lange! Endlich kehrt der TTC Zugbrücke Grenzau in die heimische Zugbrückenhalle zurück. Das auf zwei Positionen neu formierte Team empfängt am Sonntag (25. August) in der Tischtennis-Bundesliga den TTC Schwalbe Bergneustadt. Die Partie beginnt um 15 Uhr. Lange haben sie auf diesen Tag hingefiebert: Mihai Bobocica und Anders Lind, weil sie sich darauf freuen, endlich wieder vor ihren Fans zu spielen. Und Kanak Jha und Ioannis Sgouropoulos, weil sie endlich auch mal die Atmosphäre beim Heimspielen aufsaugen wollen im Brexbachtal. Das Quartett des TTC, über den Sommer mit den beiden Neuzugängen noch einmal deutlich verjüngert, geht voller Vorfreude in die erste Heimaufgabe. (Foto TTC, Anders Lind)
Ab morgen kommt es in Limburg zu Verkehrseinschränkungen. Der Limburger Marktplatz ist von Dienstag, 20. August, bis Montag, 26. August, komplett gesperrt. Die Sperrung wird am Dienstag um 18 Uhr eingerichtet und am Montag darauf um 13 Uhr aufgehoben. In dieser Zeit kann dort nicht geparkt werden. Im Rahmen der Übung „Panta Rhei 2019“ werden die Folgen eines Meteoriteneinschlags simuliert. Vom 23. bis 25. August führen 36 überwiegend hessische Ortsverbände des Technischen Hilfswerks mit rund 600 Einsatzkräften eine groß angelegte Katastrophenschutzübung in Limburg und Umgebung durch. An einigen der sechs verschiedenen Einsatz-Szenarien sind auch Partnerorganisationen wie die Feuerwehr und Rettungsdienste beteiligt. Das Szenario geht von einem Meteoriteneinschlag im Raum Limburg aus, als dessen Folge weite Teile der Infrastruktur der Region beschädigt oder zerstört sind. Über 20 Technische Züge des THW werden in einem mehrtägigen Einsatz Bergungs- und Rettungsarbeiten durchführen. Der Zeitrahmen der Übung erstreckt sich von Freitagnachmittag, 23. August, bis Sonntagnachmittag, 25. August. Während dieses Zeitraums kann es zu Behinderungen auf der Lahn kommen. (THW / Stadt Limburg)
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.