Als in den vergangenen Tagen in der Kindertagesstätte Abenteuerland Simmern die Bagger anrollten, freuten sich nicht nur die Kinder: Wenn alles nach Plan läuft, ist ihre Kindertagesstätte im Frühjahr 2020 nahezu um 150 Quadratmeter vergrößert worden. Damit hat die Platznot ein Ende.
Der Bagger hatte schon einige kleine Vorarbeiten geleistet, jetzt wurde die Baumaßnahme mit einem offiziellen Spatenstich eingeleitet. Jörg Haseneier, Ortsbürgermeister von Simmern, begrüßt die Entscheidung zu dem Erweiterungsbau, die er gemeinsam mit dem Rat getroffen hat. Schon lange war abzusehen, dass die angebotenen Plätze künftig nicht ausreichen werden. „Wir haben uns zukunftsfähig aufgestellt“, sagte er. Besonders hebt er die betriebseigene Küche hervor, in der für die Ganztagskinder das Mittagessen frisch zubereitet werden kann.
In den Sommerferien verbrachten jüngst neun Mädchen und ein Junge aus dem Kreisgebiet ihre Nachmittage in der Umweltschule in Nauroth, denn auf dem Gelände des Betriebs- und Wertstoffhofes stand ein ganz besonderes Freizeitvergnügen auf dem Plan.
In einer Kooperation des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) und des Jugendamtes Altenkirchen fand ein mehrtägiger Kochkurs zum Thema „Nachhaltigkeit“ statt, der gemeinsam von der Abfallberaterin Melanie Henn und der Kreisjugendpflegerin Anna Beck durchgeführt wurde.
Momentan ist das Thema „Nachhaltigkeit“ in aller Munde. Was bedeutet das denn überhaupt und wie kann man „nachhaltig essen“? Diese Fragen und noch viele mehr wurden während des Kurses mit den Sechs- bis Neunjährigen besprochen. Jeder kann tatsächlich mit seinem Essen schon einiges für die Nachhaltigkeit und den Umweltschutz tun, beispielsweise weniger tierische Produkte essen, mehr frische Bioprodukte verwenden und nicht so viele noch genießbare Lebensmittel verschwenden.
Am 5. August ist es wieder soweit: Gegen 11 Uhr schlagen Smartphones und Handys Alarm. Die Voraussetzung: Die Nutzer haben sich bei dem Katastrophenwarnsystem KATWARN angemeldet und können den neuerlichen Probealarm empfangen. Anmeldung und Nutzung des Systems sind kostenlos und freiwillig.
Seit September 2015 sendet der Westerwaldkreis im Katastrophen- oder Gefahrenfall offizielle Warnungen und Verhaltensinformationen kostenfrei und direkt auf das Mobiltelefon Betroffener. Die dafür eingesetzte Smartphone-App heißt KATWARN. Das Besondere daran: KATWARN sendet Warnungen ortsgenau, das heißt nur an die Menschen, die wirklich betroffen sind. Dafür nutzt es die Ortungsfunktion des Smartphones oder frei zu wählende Postleitzahlengebiete.
So werden bei einer Warnung des Westerwaldkreises alle die KATWARN-Nutzer informiert, die sich gerade im Landkreis aufhalten; ebenso empfangen die Bürgerinnen und Bürger aber auch „ihre“ heimatbezogene Warnung, während sie sich gerade im Urlaubsort befinden. Neben dem App-basierten Warndienst sind auch Mitteilungen per SMS und E-Mail möglich.
Voller Poesie, mit viel Humor, Tiefgang und gleichzeitig unbeschwert: So kommt die Musik von „Manny Modern Troubadours“ daher. Die Stadt Limburg konnte die Band für das zweite Sommerfest im Serenadenhof bei der St.-Anna-Kirche am Samstag, 27. Juli, gewinnen. Geschätzt wird bei der vierteiligen Open-Air Konzertreihe vor allem die Atmosphäre im Serenadenhof. Der Eintritt zu den Konzerten ist stets frei und sie finden bei jedem Wetter statt. Beginn ist um 20 Uhr.
Gründer der Band „Manny Modern Troubadours“ ist Gitarrist und Singer/Songwriter, Thierry Gaillard. Er tourte zunächst mit verschiedenen Rockbands und schrieb Songs für sie, bis Phil Collins ihn ermutigte sein eigens „Universum“ zu kreieren. So entstand zunächst die Band „Thierry G.“, später dann „Manny Modern Troubadours“, die sich mit einer ungewöhnlichen Kombination an Instrumenten (Gitarre, Querflöte, Klarinette/Saxophon, Keyboards, Bass und Drums) auszeichnet. Gesungen wird auf Englisch, Französisch oder Spanisch.
Heistenbach (ots)
Am Freitag, den 25. September, wurde eine 17-jährige Jugendliche gegen Mitternacht auf der Kirmes in Heistenbach nach dem Verlassen des Festgebäudes in der Unterdorfstraße durch einen bislang unbekannten Mann sexuell belästigt. Nach Angaben der Geschädigten soll der Mann sie gegen ihren Willen von hinten umarmt und hierbei über mehrere Minuten unsittlich berührt haben. Es gelang ihr nicht, sich selbständig aus der Situation zu befreien. Eine Gruppe von fünf bis sechs Männern zwischen 25 und 30 Jahren soll auf die Situation aufmerksam geworden sein und den unbekannten Täter von der jungen Frau gelöst haben, woraufhin dieser geflohen sei. Zu den Helfern liegen keinerlei Personendaten vor. Die Polizeiinspektion Diez bittet diese Personen oder Personen, die Angaben zur Identität der Zeugen machen können, dringend, sich telefonisch (Tel. 06432-6010)oder persönlich zu melden! Ebenso werden auch andere Zeugen, die Angaben zur Tat oder zur Identität des Täters machen können, gebeten, sich zu melden. Der unbekannte Täter soll etwa 35 Jahre alt, zwischen 180 und 185 cm groß und von kräftiger Statur gewesen sein. (Polizei Diez)
Kommunikationswege wurden erprobt
Zum zweiten Mal wurde am vergangenen Samstag ein Landesübungstag für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Dabei erfasste eine fiktive Kaltfront mit hoher Geschwindigkeit das ganze Bundesland. Die geplanten Folgen waren massiver Starkregen und heftige Sturmböen mit bis zu 120 km/h Windgeschwindigkeit in exponierten Lagen, begleitet von starken Gewittern mit erhöhtem Blitzaufkommen.
Kreis Altenkirchen. Ein selbstverständliches „Günaydin“ oder „Ma’a salama“, oder auch ein fröhliches „Hola“ oder „Arrividerci“: Kurze Begrüßungs- oder Abschiedsworte aus anderen Ländern, doch längst auch im deutschen Alltag angekommen. Da stellt der Kreis Altenkirchen keine Ausnahme dar. Und zu diesem Alltag gehören auch und gerade die Kindertagesstätten. Vorbei die Zeiten, als Kinder ausschließlich die deutsche Sprache und maximal noch das Platt ihres Heimatdorfes beherrschten. Immer mehr Kinder wachsen mehrsprachig auf, was auf der einen Seite enorme Chancen bietet, auf der anderen Seite aber auch die pädagogischen Fachkräfte in den Kitas vor neue Herausforderungen stellt.
Weiterlesen ...Müschenbach. Zerstörte Scheiben, beschädigtes Wetterschutzhäuschen und seit Monaten keine sichtbare Verbesserung: Der Zustand des Haltepunkts Hattert in Müschenbach sorgt seit Längerem für Unmut. Nach Beschwerden aus der Bürgerschaft und Hinweisen der Kommune schaltete sich der heimische Bundestagsabgeordnete Harald Orthey ein. Nun hat die Deutsche Bahn reagiert und eine Instandsetzung angekündigt.
Orthey hatte sich bereits im Sommer an die Deutschen Bahn gewandt. Zuvor hatte sich der Abgeordnete selbst vor Ort ein Bild gemacht und die Schäden fotografisch dokumentiert. Insbesondere die zerstörten Glasscheiben des Wartebereichs seien aus seiner Sicht mit einem attraktiven und verlässlichen öffentlichen Nahverkehr nicht vereinbar.
Die Gemeinde Müschenbach mit Ortsbürgermeisterin Birgitta Käckermann konnte nach Angaben Ortheys bereits eine Verbesserung der Beleuchtung im Umfeld des Haltepunkts erreichen. Bei den beschädigten Anlagen selbst sind die Möglichkeiten der Kommune jedoch begrenzt.
„friday on my mind“ – Livemusik, die ankommt!
Was im Mai 2024 begann, hat sich längst zu einer festen Größe in Höhr-Grenzhausen entwickelt: „friday on my mind“ bringt regelmäßig außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker ins Musikcasino – hautnah am Publikum, bei freiem Eintritt und in entspannter Kneipenatmosphäre.
Am Freitag, 9. Oktober, steht der nächste musikalische Leckerbissen auf dem Programm: Mit Red Apple kommt ein Akustik-Duo aus dem Rhein-Nahe-Gebiet ins Casino.
Red Apple
Sascha Frank an Gesang und Rhythmusgitarre und Jakob Huf an Gitarre und Mandoline servieren eine mitreißende Mischung aus Roots, Americana, Blues und Folk.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Lahn. Der Westerwald-Verein Buchfinkenland bietet etwas ganz Neues für alle Interessierten – also auch Nichtmitglieder – an: eine Wanderweinprobe am Sonntag, 11.10.2026 ab 11.00 Uhr. Ein sicher einzigartiges Erlebnis: wandernd die reizvolle Natur rund um die traditionsreichen Weinorte Obernhof und Weinähr zwischen Gelbach und Lahn erleben und dabei die dort angebauten Weine probieren. Und dazu in Kooperation mit dem örtlichen Verein „geweinschaft e.V.“ vieles rund um den lokalen Weinanbau erfahren - der regional sogar noch zum Westerwald gehört.
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