Nach 10 Monaten Bauzeit steht nun ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk (BHKW) betriebsbereit im Heizungskeller des Schulzentrums Höhr-Grenzhausen. Zusätzlich zu den vorhandenen Kesseln versorgt das BHKW die Ernst-Barlach-Realschule plus, das Gymnasium im Kannenbäckerland inklusive Mensa, die Sporthalle sowie die Fachschule für Keramik mit Heizwärme. Dazu wurden die einzelnen Liegenschaften über ein unterirdisches Leitungsnetz (Nahwärmenetz) verbunden. Auch der gleichzeitig generierte Strom wird in den Liegenschaften selbst genutzt.
Kraft-Wärme-Kopplung – durch die gleichzeitige Wärme- und Strombereitstellung wird das im BHKW eingesetzte Erdgas deutlich effizienter genutzt. Anstatt den Strom aus dem öffentlichen Stromnetz zu beziehen, wird ein Großteil des benötigten Stroms direkt vor Ort generiert und genutzt. Die Abwärme des Motors wird der Heizungsanlage zugeführt und entlastet so die beiden Gaskessel. Das BHKW ist so ausgelegt, dass eine möglichst hohe Laufzeit im Jahr gewährleistet ist.
Vor dem Landgericht Koblenz hat am Mittwochvormittag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Schleuser begonnen. Er soll mit weiter Mittätern zwischen Mai 2016 und April 2018, vor allem syrische und irakische Staatsangehörige, nach Deutschland eingeschleust haben. Dafür habe er pro Person teils bis zu 6000 Euro verlangt. Das Gericht hat insgesamt 12 Verhandlungstage angesetzt. Gegen die möglichen Mittäter wird ein gesondertes Verfahren geführt.
Seit 2016 besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Bildung und Erziehung und Betreuung in Rheinland-Pfalz (IBEB) und der Kreisverwaltung Altenkirchen. Im Austausch miteinander wurden in mehreren Steuerungskreisen die Zielsetzung für eine qualitative Entwicklung der Kitalandschaft im Kreis sowohl diskutiert als auch Ziele formuliert.
Der Diskurs und der Transfer von fachspezifischem Wissen sollen sowohl der Sicherung als auch der Weiterentwicklung von Qualität dienen. Auf Kreisebene werden seit 2017 daher zweimal Jährlich Fachtage angeboten, die den Austausch und die Reflexion der Arbeit ermöglichen und mit Fachimpulsen eine Wissenserweiterung und –Vertiefung sichern sollen. Hierzu wird immer einmal im Jahr ein pädagogisches Thema angeboten, das sowohl Leitungen als auch Fachkräften die Möglichkeit bietet in den Diskurs zu gehen und einmal im Jahr ein Thema, das im Bereich Management und Entwicklung von Kindertagesstätten verankert ist. Dieses Thema soll gerade Träger von Einrichtungen die Möglichkeit bieten, sich im Bereich Qualitätsarbeit weiterzubilden und ihre stetig steigenden Aufgaben entsprechend wahr zu nehmen.
Seit Sommer 2017 wurde dann auch der Ansatz „Qualitätsentwicklung im Diskurs“ (QID) im Kreis eingeführt. Dieser Ansatz ermöglicht eine effiziente und strukturierte Reflexion und Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit in den Bereichen Eltern- und Familienorientierung, Sozialraumorientierung und seit 2019 auch den Bereich Vielfalt unter Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten vor Ort.
Ende Februar Anfang März vergangenen Jahres wurde der ehemalige Schlossgarten gerodet. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, das Areal hinsichtlich historischer baulicher Anlagen genauer zu untersuchen. Nach der Untersuchung arbeitete ein Student der Hochschule Geisenheim im Rahmen seiner Masterarbeit Pläne aus, wie das Gelände gestaltet werden könnte. Die Pläne wurden dem Magistrat und dem Arbeitskreis Domplateau sowie dem Landesamt für Denkmalpflege vorgestellt. Nach Aussage auch der Fachbehörden sind die Pläne nur begrenzt umzusetzen.
„Was die mögliche Erschließbarkeit der Flächen angeht, so haben wir durch die Arbeit wichtige Impulse erhalten. Aber im Hinblick auf das vorgeschlagene Thema und die Größe des zukünftigen Gartens müssen wir feststellen, dass der Vorschlag so nicht umsetzbar ist“, fasst der 1. Stadtrat Michael Stanke den aktuellen Stand zusammen. Die Rodungsarbeiten am Schlossberg im vergangenen Jahr waren zum Teil auf heftige Kritik gestoßen. Die vom Landesamt für notwendig erachtete Bodenradarprospektion war wenig ergiebig im Hinblick auf bauliche Reste aus der Vergangenheit. Und auch zur gärtnerischen Gestaltung, wie sie auf alten Aufnahmen teilweise noch zu erkennen ist, gab es durch die Untersuchung keine neuen Aufschlüsse.
„Durch gemeinsames Denken können wir neue Lösungen entwickeln und andere Blickwinkel öffnen.“ Mit diesem Grundgedanken hatte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis (wfg) in Kooperation mit der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) auf das Schloss Montabaur eingeladen.
„Keine Vorträge, keine Akquise, sondern handfester Austausch auf Augenhöhe. Wir aktivieren die Schwarmintelligenz der Teilnehmenden, um gemeinsam pragmatische Ansätze für den Geschäftsalltag zu erkennen“, erklären die Veranstalter.
Das neue Format soll dem vertrauensvollen Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmerinnen und Unternehmern in Kleingruppen dienen. Im Mittelpunkt stehen dabei die aktuellen unternehmerischen Fragestellungen aus dem Teilnehmerkreis.
Beim Auftakt am 16. Juni auf dem Campus Schloss Montabaur waren das die Themen Unternehmensnachfolge und Nutzung von KI im Unternehmen sowie die Anforderungen im Umgang mit KI und die Voraussetzungen dafür. In etwa 90 Minuten haben die Unternehmerinnen und Unternehmer sich zu beiden Bereichen intensiv ausgetauscht und inspiriert Während es bei der Unternehmensnachfolge um individuelle Lösungen und die Herausforderungen bei der Finanzierung, insbesondere auf der übernehmenden Seite, ging, standen bei der KI-Nutzung in Unternehmen die Fragen nach rechtlichen Voraussetzungen, verbindlichen internen Richtlinien und notwendigen Schulungen für Mitarbeitende im Fokus.
Mitmachen bei Mobilfunk-Messwoche vom 24. Juni bis 1. Juli
Ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Telefonieren mit Familie und Freunden oder beim Ausflug in die Natur – eine zuverlässige Mobilfunkverbindung ist heute für den Alltag unerlässlich. Doch wie gut ist die Netzabdeckung vor Ort tatsächlich? Antworten darauf soll die erneute bundesweite Mobilfunk-Messwoche liefern, zu der Bund, Länder und Kommunen gemeinsam einladen.
Unter dem Motto „Check dein Netz“ sind Bürgerinnen und Bürger vom 24. Juni bis 1. Juli aufgerufen, die Mobilfunkversorgung in ihrer Umgebung zu überprüfen. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto genauer lässt sich feststellen, wo das Mobilfunknetz bereits gut ausgebaut ist und wo noch Lücken bestehen.
Für die Teilnahme wird lediglich die kostenfreie App „Mobilfunk-Check“ der Bundesnetzagentur benötigt, die im App Store und im Google Play Store verfügbar ist. Während der Messwoche können Anwender mit ihrem Smartphone die Netzverfügbarkeit erfassen. Die gesammelten Daten werden anonymisiert in die Funklochkarte des Gigabitgrundbuchs übernommen und ausgewertet. So helfen die Teilnehmenden dabei, die Mobilfunkversorgung in Deutschland sichtbar zu machen und den weiteren Ausbau gezielt voranzubringen.
Weitere Informationen zur Aktion sowie zur App gibt es unter www.check-dein-netz.de. (Kreisverwaltung Westerwald)
Obererbach.
In der Zeit von Sonntag, 14.06.2026, 22.30 Uhr, bis Montag, 15.06.2026, 07.00 Uhr, kam es in Obererbach (Westerwald), Bahnhofstraße, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter verschiedene Werkzeuge, u.a. auch elektrische Maschinen inkl. Akkus und Ladestationen, aus einer Garage. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Betzdorf.
Im Zeitraum zwischen Freitag, 12.06., und Dienstag, 16.06.2026, entwendete eine bislang unbekannte Täterschaft zwei Kompressoren und eine Tauchpumpe von einem Baustellengelände in der Ladestraße. Dem Geschädigten entstand hierdurch ein Schaden von rund 1000 Euro. (Polizei Betzdorf)
Die Polizeiinspektion Betzdorf nimmt Hinweise unter der Rufnummer 02741 926-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.
Eine Fahrzeugführerin aus der Verbandsgemeinde Montabaur missachtete im Kreuzungsbereich der L318/L314 nahe der Ortschaft Kleinholbach die Vorfahrt des von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Fahrzeugführers. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Die erst genannte Fahrzeugführerin wurde schwer verletzt. Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt. Die L318 war für die Dauer von zwei Stunden teil-/voll gesperrt. (Polizei Montabaur)
Am 16.06.2026 kam es in Montabaur zu zwei Tageswohnungseinbrüchen. In der Zeit zwischen 06:00 Uhr und 17:00 Uhr wurde in ein Einfamilienhaus in der Ringstraße eingebrochen. Unbekannter Täter hebelte ein Fenster des Erdgeschosses auf und drang in das Wohnhaus ein. Sämtliche Räumlichkeiten wurden deliktstypisch durchwühlt. Zum Diebesgut können noch keine Angaben gemacht werden. Wenig später wurde der Polizei ein weiterer Wohnungseinbruch in der Fuldastraße mitgeteilt. Hier hebelten die unbekannten Täter zwischen 13:00 - 17:45 Uhr eine rückwärtig gelegene Terrassentür auf und durchsuchten das komplette Einfamilienhaus. Entwendet wurden Bargeld, Goldschmuck und wertvolle Uhren. Hinweise oder verdächtige Wahrnehmungen zu beiden Taten nimmt die Polizei in Montabaur unter 02602 - 92260 entgegen.
(Polizei Montabaur)
Herschbach Uww. Die Christdemokraten im Westerwald haben zu Wochenbeginn einen wichtigen Schritt in Richtung Landratswahl gemacht: Klaus Lütkefedder, seit 17 Jahren Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod, erhielt bei einem mit 180 Teilnehmern sehr gut besuchten Kreisparteitag 98,2 % Zustimmung - ein großer Vertrauensbeweis - als Landratskandidat der CDU.
Die frisch ernannte Bildungsstaatssekretärin und CDU-Kreisvorsitzende Jenny Groß konnte in der voll besetzten Halle im „Haus Hergisbach“ bei guter Stimmung zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Mandatsträger begrüßen: Innenminister Achim Schwickert, MdB Harald Orthey, die MdLs Janick Pape und Roland Weimer, Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland und den Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Dr. Stephan Krempel.
Ortsbürgermeister Axel Spiekermann wünschte dem Kreisparteitag einen guten Verlauf und betonte dabei die Gemeinsamkeit überzeugender politischer Entscheidungen. Die CDU als Westerwaldpartei mache ihre Verantwortung für die Region und ihren Gestaltungswillen immer wieder deutlich.
Der mit viel Applaus begrüßte bisherige Landrat und neue Innenminister Achim Schwickert fühlte sich in seiner Westerwälder Heimat sichtlich wohl. Er gab einen kurzen Einblick in die Mainzer Regierungsarbeit und die inhaltlichen Schwerpunkte in seinem Ministerium. Erklärtes Ziel der Koalition sei eine spürbare Aufstockung der kommunalen Finanzen, eine Stärkung des Personalstammes bei der Polizei sowie ein verantwortungsbewusster Umgang mit Entscheidungen beim Thema Migration. Die Situation im Bereich ÖPNV müsse realistisch wahrgenommen und gestaltet werden.