Am 26.04.2019, gegen 13:00 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer über die DRK-Leitstelle einen schweren Verkehrsunfall auf der A48 in Fahrtrichtung Autobahndreieck Dernbach. Ein PKW sei unter den Auflieger eines Sattelzuges gefahren. Der 22 jährige PKW-Fahrer aus Hessen war laut Zeugenaussagen nach einem Wechsel vom linken auf den mittleren Fahrstreifen mit hoher Geschwindigkeit ungebremst unter den Auflieger gefahren. Der schwerverletzte Fahrer des PKW musste durch die Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der 29 jährige LKW-Fahrer aus dem Kreis Altenkirchen blieb unverletzt. Die Unfallursache ist noch unklar, die Ermittlungen dauern an. Durch die Staatsanwaltschaft Koblenz wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben, der Sachschaden beläuft sich auf ca. 30000,- EUR. Die BAB48 war in Fahrtrichtung Autobahndreieck Dernbach für die Dauer von 2:15 Std. voll gesperrt. Die Staulänge betrug zeitweise bis zu 10 km. (Polizei Montabaur) (Symbolbild)
Gute Nachrichten für Betzdorf, Scheuerfeld und Wallmenroth. Die drei Gemeinden erhalten jeweils öffentliche Gelder für den Ausbau von Verkehrswegen. Das hat die Landesregierung in Mainz mitgeteilt. Die Übergabe der Bewilligungsbescheide durch Ministerin Bätzing-Lichtenthäler findet am 3. Mai im Rathaus Betzdorf statt. Insgesamt handelt es sich um vier Bewilligungsbescheide für die Stadt Betzdorf
Dort erfolgen der Ausbau der Gerstenkampstraße und die Fortführung der Maßnahmen in der Bismarckstraße. Die Ortsgemeinde Scheuerfeld erhält Zuwendungen aus dem Investitionsstock 2019 für den Ersatzneubau der Fußgängerbrücke Mühlau. Geld gibt es ebenfalls für einen Ersatzneubau der Fußgängerbrücke Mühlau in Wallmenroth. (VG Betzdorf)
Ob Fahrrad, Pedelec oder E-Bike - für jeden Geschmack und jede Generation gibt es den passenden Drahtesel und damit die Möglichkeit, mobil unterwegs zu sein. Worauf bei den Zweirädern zu achten ist, um sicher ans Ziel zu kommen, zeigt das Landeskriminalamt (LKA) Rheinland-Pfalz mit einem Informationsstand beim Fahrradaktionstag "Mainz setzt aufs Rad" am kommenden Samstag in Mainz auf dem Gutenbergplatz von 10 bis 17 Uhr. Die mehrfache Weltmeisterin und Olympiasiegerin im deutschen Bahnradsport und rheinland-pfälzische Polizeibeamtin Miriam Welte steht von 10 bis 14 Uhr am Infostand des LKA für Fragen rund ums sichere Fahrradfahren zur Verfügung.
Deesen (ots) - Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Schnellfahrstrecke zwischen Montabaur und Köln, Höhe Ortschaft Deesen, zu einem Gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Vier Deutsche im Alter von 17-20 Jahren hatten in zeitlichen Abständen drei Mal Schottersteine auf beide Richtungsgleise gelegt. Drei Züge überfuhren die aufgelegten Steine, wobei bei Zweien Beschädigungen an den Radreifen eines Drehgestells festgestellt wurden. Beeinträchtigungen des Fahrkomforts waren die Folge; eine eingehende Untersuchung der betroffenen Züge wird durchgeführt. Verletzt wurde niemand. Durch den Vorfall erhielten 10 Züge insgesamt 568 Minuten Verspätung. Ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr wurde durch die Bundepolizeiinspektion Trier gegen die vier jungen Männer eingeleitet.
Die ICE-Züge auf der Schnellfahrstrecke fahren Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h und entwickeln eine enorme Druck- und Sogwirkung. Der Aufenthalt in unmittelbarer Schienennähe ist absolut lebensgefährlich und strengstens verboten. Ebenso ist das Bereiten von Hindernissen kein Jugendstreich, sondern eine schwerwiegende Straftat. Unabhängig davon können zivile Schadensansprüche gegen die Verursacher geltend gemacht werden.
IStA ist ein Programm des Psychosozialen Zentrums
Westerwaldkreis. Ein neues Projekt der Regionalen Diakonie Westerwald Rhein-Lahn hat junge Geflüchtete und Menschen aus der Ukraine im Blick: IStA nennt es sich – eine Abkürzung, die für „Identifizierung und Stabilisierung traumatisierter Asylsuchender“ steht. Das aus dem europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds geförderte Programm läuft bis 2028 und richtet sich speziell an die unbegleiteten minderjährigen- und die ukrainischen Geflüchteten.
Die seit September 2025 laufenden Arbeiten zum Ersatzneubau der Dreisbachbrücke im Verlauf der K 142 in der Ortslage Hilgert werden voraussichtlich noch bis Ende Juni 2026 andauern.
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Am Montag, den 13. April, führten Beamte der Polizeiinspektion Diez zusammen mit Mitarbeitern der Verbandsgemeinde Diez und des Jugendamts Bad Ems sogenannte "Testkäufe" bei insgesamt sechs Verkaufsstellen für Alkohol und Tabakwaren durch. Hierzu wurde eine minderjährige Testkäuferin mit der Vorgabe, hochprozentigen Alkohol oder Tabakwaren zu erwerben, in die Geschäfte geschickt. Bei drei Verkaufsstellen erhielt die Jugendliche, ohne einen Altersnachweis vorzeigen zu müssen, die von ihr gewünschten Waren. Mit den betroffenen Verkäuferinnen und Verkäufern wurde im Anschluss ein Gespräch geführt. Von einer gesetzlich möglichen Sanktionierung wurde abgesehen. Es blieb bei einer mündlichen Verwarnung, was im Wiederholungsfall jedoch nicht mehr der Fall sein wird. (Polizei Diez)
Hachenburg. Im Parkhotel Hachenburg hat der Verein „von Herzen e.V.” seine diesjährige
Jahreshauptversammlung abgehalten. Neben einem ausführlichen Rückblick auf das
vergangene Jahr standen die Weiterentwicklung des Vereins sowie die Neuwahlen des
Vorstands im Mittelpunkt des Tages.
Der TV „Frisch Auf“ 1912 Dresselndorf lädt am 1. Mai zur 10. ku(h)linarischen Wanderung in den Hickengrund ein. Die überregional bekannte Veranstaltung beginnt mit der Begrüßung ab 11:00 Uhr an der Hickengrundhalle in Niederdresselndorf. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nach einer dreijährigen Pause findet die beliebte Wanderung endlich wieder statt – und knüpft damit an den großen Erfolg der letzten Ausgabe an, bei der über 3000 Gäste den Weg ins südliche Siegerland fanden.
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Verkehrsunfälle mit schweren oder gar tödlichen Folgen haben häufig vermeidbare Ursachen. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz weist vor dem Hintergrund der aktuellen Verkehrsunfallbilanz 2025 erneut auf die vier zentralen Hauptunfallursachen hin: Ablenkung, Alkohol und Drogen, überhöhte Geschwindigkeit sowie unzureichender Sicherheitsabstand.
Nach der Verkehrsunfallbilanz der Polizei Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 2025 insgesamt 139.065 Verkehrsunfälle registriert. Dies entspricht einem leichten Rückgang um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich ereigneten sich damit täglich rund 380 Verkehrsunfälle. Trotz dieser Entwicklung ist ein deutlicher Anstieg der Verkehrstoten zu verzeichnen: 158 Menschen verloren im Straßenverkehr ihr Leben (2024: 130; +21,5 Prozent).
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