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Höchstenbach (ots)

Am 01.07.2020, gegen 22.10 Uhr, befuhr ein 26-Jähriger PKW-Fahrer die B8 von Steinen in Richtung Höchstenbach. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn und Alkoholeinfluss verlor der 26-Jährige die Kontrolle über seinen PKW und kam von der Fahrbahn ab. Nach der Kollision mit einem Baumstumpf überschlug sich der PKW mehrfach und kam letztendlich in einem Waldstück auf dem Dach liegend zum Stillstand. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden. Der 26-Jährige PKW-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er war der einzige Fahrzeuginsasse. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,64 Promille. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. Andere Verkehrsteilnehmer waren bei dem Unfall nicht involviert. (Quelle Polizei Hachenburg)

Wissen (ots)

Am 01.07.2020 um 22:30 Uhr verunfallte ein alleinbeteiligter PKW-Führer auf der L278 aus Wissen kommend in Fahrtrichtung Morsbach aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und fuhr mit seinem Fahrzeug in den Grünstreifen. Hierbei wurden Bäume und anderer Bewuchs beschädigt. Während der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der PKW-Führer alkoholisiert ist, ihm wurde daher eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. (Quelle Polizei Wissen)

Betzdorf (ots)

Am 01.07.2020 gegen 10 Uhr kam es im Bereich des St. Barbara Tunnel in Betzdorf zum leichten Zusammenstoß eines PKW mit einem Linienbus, verletzt wurde jedoch niemand. Der ortsunkundige PKW-Führer gedachte einen Spurwechsel auf die Fahrspur des zu dieser Zeit auf einer Leerfahrt befindlichen Busses durchzuführen, übersah diesen jedoch und kollidierte mit ihm. Es entstand leichter Sachschaden an beiden Fahrzeugen. (Quelle Polizei Betzdorf)

Die Pandemie prägt den
regionalen Arbeitsmarkt
Erste positive Signale wecken Hoffnung – Arbeitslosenquote im Bezirk Montabaur bleibt bei 4 Prozent – Im Juni konnten wieder mehr Menschen ins Erwerbsleben gehen

Der regionale Arbeitsmarkt ist weiterhin geprägt von der Pandemie. Zugleich aber sendet er erste positive Signale. Ende Juni waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur – er umfasst den Westerwald- und den Rhein-Lahn-Kreis - 7.272 Männer und Frauen ohne Job gemeldet. Das sind 97 Personen mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote bleibt auf dem Mai-Wert von glatten 4 Prozent.

„Nach dem schlagartigen Einbruch im April ist die Abwärts-Dynamik inzwischen merklich gebremst“, sagt Elmar Wagner, Chef der Arbeitsagentur Montabaur. „Der entlastende Saison-Effekt des Frühjahrs und Sommers geht im Krisenjahr 2020 natürlich völlig unter. Aber: Wir erkennen Anzeichen, die hoffen lassen. Das ist nicht nur die Arbeitslosenquote, die sich stabilisiert hat. Vor allem melden sich inzwischen deutlich weniger Menschen arbeitslos, nachdem sie ihren Job verloren haben. Gleichzeitig können wieder mehr Personen eine neue Stelle antreten; hier verzeichnet die Statistik sogar eine Zunahme gegenüber dem Juni 2019. Die Schere hat sich also ein Stück geschlossen.“

Die Limburger Stadtverordnetenversammlung hat die Planungen für die Umgestaltung des Limburger Neumarktes gestoppt, indem sie ihren Beschluss vom 3. September 2019 aufgehoben hat. In dem Beschluss stimmten die Stadtverordneten dem Vorentwurf des beauftragten Büros Dutt und Kist zu, der vorsieht, die 20 bestehenden Platanen durch 16 neue Bäume zu ersetzen.
Damit wird auch der Bürgerentscheid, in dem die Bürgerinnen und Bürger Limburgs über den Erhalt der Platanen entscheiden sollen, entbehrlich.
Gleichzeitig sprachen sich die Stadtverordneten für ein sogenanntes Vertreterbegehren aus. Das ist ein Bürgerentscheid, den die Stadtverordnetenversammlung initiiert und nicht die Bürgerinnen und Bürger selbst im Rahmen eines Bürgerbegehrens mit der Abgabe ihrer Unterschrift. Wenn die Planungen zur Neugestaltung des Neumarktes also wiederaufgenommen werden, sollen zuvor die Bürgerinnen und Bürger über die zukünftige Platzgestaltung und über die Frage, ob mit oder ohne die Platanen geplant wird, entscheiden.

20200701 WerkleiterMTAndreas Klute heißt der neue Werkleiter der Verbandsgemeinde Montabaur. Nach dreimonatiger Vakanz ist die Stelle des Leiters der Verbandsgemeindewerke mit den Betriebszweigen Wasser, Abwasser und Mons-Tabor-Bad in Personalunion mit dem Fachbereichsleiter Hoch- und Tiefbau in der Verwaltung neu besetzt. Am 1. Juli hießen Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich und der Erste Beigeordnete Andree Stein den Neuen im Rathaus willkommen. Andreas Klute ist als Diplom-Umweltwissenschaftler und als Diplom-Bauingenieur bestens für die Stelle qualifiziert. Außerdem hat er beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur schon einige Jahre Behördenerfahrung gesammelt, ebenso im Umgang mit politischen Gremien. Bei der Verbandsgemeinde Montabaur ist er nun der Vorgesetzte von 73 Mitarbeitern in fünf Sachgebieten. „Ich wünsche Ihnen einen guten Start in unserem Haus und draußen in den Ortsgemeinden und der Stadt. Sie werden schon erwartet“, sagte der Bürgermeister zur Begrüßung.

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Herzlich willkommen. Am 1. Juli hat Andreas Klute (Mitte) seine neue Stelle als Werkleiter bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur angetreten. Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich (l.) und der Erste Beigeordnete Andree Stein begrüßten ihn im Rathaus. (Quelle VG Montabaur)