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Ein Hirte, auf den die Menschen sich verlassen können

„Bischof Bätzing ist als Person und als Bischof tief in Rheinland-Pfalz verwurzelt. Im Bistum Limburg, zu dem viele rheinland-pfälzische Gemeinden im Norden des Landes zählen, hat er in kurzer Zeit das Vertrauen der Gläubigen gewonnen und genießt hohes Ansehen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer anlässlich des 60. Geburtstages von Bischof Dr. Georg Bätzing.

Den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz habe Bischof Bätzing in einer Ausnahmesituation übernommen. „Ich bin Bischof Bätzing sehr dankbar, dass er zusammen mit allen Leitenden Geistlichen in unserem Land so entschieden die Corona-Schutzmaßnahmen unterstützt. Das ist nicht selbstverständlich, denn sie fordern auch von den Kirchen erhebliche Einschränkungen“, so die Ministerpräsidentin.

Symbol Waldrodung KoppelDas Waldsterben - seit einigen Jahren auch in unserer unmittelbaren Umgebung, vor allem auf der Montabaurer Höhe - hat dramatische Ausmaße angenommen. Der Waldzustandsbericht 2020 belegt das in erschreckender Weise. Doch in weiten Teilen Deutschlands bereitet nicht nur das Waldsterben große Sorge, sondern auch das Sinken des Grundwasserspiegels, das Austrocknen von Bächen, Versiegen von Quellen.
Bei uns wird dadurch augenscheinlich, dass z.B. der Brexbach im Bereich des „Schwarzen Meeres“ und unterhalb der Weiher am Kurhotel, sowie das „Schwarze Meer“ selbst und die Weiher den größten Teil des Jahres extrem wenig Wasser führen, selbst wenn es geregnet hat. Wo vor ein paar Jahren noch Schulklassen auf ihren Wandertagen im Bach spielen konnten, floss im letzten Jahr meistens nur noch ein Rinnsal.
Es wird eine unserer Zukunftsfragen werden: Wie schaffen wir es, unser wichtigstes Lebensmittel, das Lebenselixier Nr.1: sauberes Wasser, nachhaltig zu nutzen, damit es ausreicht für die Natur, Trinkwasserversorgung, Landwirtschaft, Industrie?

Im letzten Jahr ist die Radkarte „Fahrradfahren rund um den Köppel“ in Zusammenarbeit der vier Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Ransbach-Baumbach und Wirges erschienen. In dem Flyer im Maßstab 1:50.000 findet man vier Rundstrecken zwischen rund 20 und 50 km und zusätzlich noch einen speziellen Tour-Tipp „Köppel-Route“ (40 km). Hieraus wurde jetzt für die „Kannebäckerland-Route“ ein eigener detaillierter Flyer erstellt.
Die mit 48,2 Kilometer eher längere Strecke startet und endet an der Stadthalle von Ransbach-Baumbach und verläuft durch alle drei Verbandsgemeinden (Höhr-Grenzhausen, Ransbach-Baumbach und Wirges) im Kannenbäckerland. Allgemeine touristische Informationen und weitere Tipps zum Radfahren aber auch zum Wandern findet man unter www.kannenbaeckerland.de oder www.wirges.de

20210406 DigitalisierungMTLernen mit Büchern, Stiften und Papier: Das wird es auch in Zukunft geben. Zum zeitgemäßen Unterricht gehören aber auch das Internet mit seinem unerschöpflichen Wissenspool sowie die virtuelle Kommunikation. Das hat die Verbandsgemeinde (VG) Montabaur längst erkannt. Die Weichen für die Digitalisierung der Schulen sind gestellt, jetzt geht es weiter voran auf diesem Weg: Die Infrastruktur wird umfassend erweitert und aufgerüstet. Glasfaser und DigitalPakt Schule sind hier die Stichwörter. Foto: Strippen ziehen für eine digitale Zukunft: Im „Rechenzentrum“ der Heinrich-Roth-Realschule plus in Montabaur rüstet Stephan Pörtner vom EDV-Team der VG das schulinterne Netzwerk auf, damit die Daten künftig schneller per Kabel und W-LAN im Gebäude verteilt werden.

„Die Digitalisierung ist das große Thema unserer Zeit.“, sagt der Erste Beigeordnete und Schulderzernent Andree Stein. „Es genügt nicht, den Blick auf die Erwachsenen- und Arbeitswelt zu richten. Wir müssen den Kindern und Jugendlichen, die in diese Welt hineinwachsen, moderne und zukunftsfähige Lernformen bieten. Die Corona-Pandemie beweist gerade, wie wichtig das ist – und sie beschleunigt diese Entwicklung.“

Impulse für die regionale Wirtschaft –

Altenkirchen. Unter dem Namen „Zukunftsforum“ wird die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen künftig interessante Veranstaltungen zu unternehmensrelevanten Themen anbieten. Die Veranstaltungen – die vorerst im Online-Format durchgeführt werden – richten sich an UnternehmerInnen, MitarbeiterInnen von Betrieben, Soloselbstständige und alle, die sich für das jeweilige Thema interessieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bislang wurden die Treffen, die in der Regel bei einem Unternehmen vor Ort im Kreis Altenkirchen stattfanden, unter dem Namen „Metallforum“ durchgeführt. „Mit dem neuen Format möchten wir zukünftig alle Unternehmen im Kreis ansprechen, die sich über Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Energieeinsparungen oder Fachkräftemangel informieren möchten“, erklärt Lars Kober, Leiter der Wirtschaftsförderung.