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Als Experten in eigener Sache waren seit Februar 2021 die Wirgeser Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, in einer Fragebogenaktion Stärken und Schwächen zu sammeln und ihre Vorstellungen und Wünsche für die Entwicklung ihrer Stadt in den nächsten 10 und mehr Jahren zu nennen.
Ursprünglich war hierfür eine Auftaktveranstaltung geplant, die dann aufgrund der Entwicklung rund um Corona nicht durchgeführt werden konnte. Um die Zukunftswerkstatt trotzdem zu starten, wurde eine erste Umfrage bis zum 14. März 2021 durchgeführt.
Die weit über 100 Rückläufe zeigen das starke Interesse der Wirgeser; dabei wurden nicht nur die in der Umfrage gestellten Fragen beantwortet, sondern bereits zahlreiche Ideen und Handlungsansätze skizziert!
"Ich freue mich besonders über die hohe Beteiligung an unserer Aktion und bin nun gespannt auf die Ergebnisse," sagt die erste Beigeordnete der Stadt, Sylvia Bijjou-Schwickert, und fügt hinzu: "Vielen Dank fürs Mitmachen. Das ist ein gelungener Auftakt unter widrigen Umständen. Wir werten die Rückmeldungen nun im Detail aus und werden dann zu den Ergebnissen und dem weiteren Vorgehen berichten." (Quelle Stadt Wirges)

20210325 BaumpatenschaftHÖHR-GRENZHAUSEN. Mit Baumpatenschaften haben die Erzieherinnen der Kita St. Peter in Höhr-Grenzhausen die 23 Kinder überrascht, die im Sommer als Schulkinder zur Grundschule wechseln. Dabei erlebten sie selbst eine Überraschung, denn mit der großen Bestellung haben sie die 500. Baumpatenschaft der „Westerwald-Kinder“ gebucht. Das wurde nun angemessen gefeiert.
Der Kinderschutzbund ernannte kurzerhand alle 23 Kinder zu 500. Baumpatinnen und Baumpaten und lud sie an die erste Aufforstungsfläche „In den Strühten“ ein. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die in mehreren Corona-Gruppen wandernde Kita-Delegation dort schon erwartet: Stadtbürgermeister Michael Thiesen hieß sie willkommen und lobte alle für ihr Engagement zum Erhalt des gemeinsamen Waldes. Foto: Die angehenden Schulkinder der Kita St. Peter in Höhr-Grenzhausen sind Baumpatinnen und Baumpaten geworden. Mit dieser Aktion der Erzieherinnen hat die Kita zudem die 500. Baumpatenschaft der „Westerwald-Kinder“ gebucht. Zum Dank durften die Kinder und ihrer Erzieherinnen – fein in Corona-Gruppen eingeteilt – „In den Strühten“ eigene Bäumchen pflanzen: 25 Eichen-Schösslinge. Neben den üblichen Patenschafts-Keramiken mit allen Vornamen gab es für die Kita auch ein Gedenk-Täfelchen.

20210324 SchlossgartenLMWie soll der Garten unterhalb des Limburger Schlosses künftig gestaltet werden? Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihre Meinung abzugeben. Die Stadt hat dazu eine Online-Bürgerbeteiligung eingerichtet unter www.limburg.de/schlossgarten

Bei der Bürgerbeteiligung kann das vorgeschlagene Konzept beurteilt werden und es wird abgefragt, wer Interesse hat, sich beim Bürgerweinberg zu beteiligen und wer Lust hat, eine Fläche für Urban Gardening zu pachten. Unter dem angegebenen Link wird das Konzept mit Texten, Bildern und einem zweiminütigen Animationsfilm vorgestellt. Die Umfrage läuft vom bis 9. Mai 2021. Die Teilnahme dauert maximal zehn Minuten.

Historisch gesehen diente der Garten hinter dem Schloss in den vergangenen 120 Jahren überwiegend als Küchen- und Kräutergarten. In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts geriet er in Vergessenheit und wuchs zunehmend zu. Nun wurde ein erstes Gestaltungs- und Nutzungskonzept entwickelt, welches einmal eine Dreiteilung des Gartens in eine öffentliche Parkanlage, Pachtflächen mit Urban Gardening und einen Bürgerweinberg oder eine Streuobstwiese vorsieht. Bild: Entwurf für den Schlossgarten: Auf dem Steilhang könnten Wein oder Obstbäume wachsen, eine Fläche für Urban Gardening ist möglich und im oberen Bereich könnte ein Park mit Rosen und Beeten entstehen. © Revoluzzer

Zusammenhalt, Solidarität und Respekt als Leitmotive

Montabaur. Dr. Tanja Machalet ist die Bundestagskandidatin der SPD für den Wahlkreis 204 Montabaur. Mit starken 95,7 % sprachen sich die Delegierten aus den beiden SPD-Kreisverbänden Rhein-Lahn und Westerwald für die bisherige Landtagsabgeordnete aus Meudt aus.

Unter dem Leitmotiv „Zusammenhalt, Solidarität und Respekt" spannte Machalet den Bogen für ihre Zielvorstellungen. Stärkung des Ehrenamts, eine faire Verteilung, die Einführung einer Bürgerversicherung, die Umwandlung der Grundsicherung in ein Bürgergeld und eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns nannte sie dabei als ihre Eckpfeiler sozialdemokratischer Politik nach der Bundestagswahl.

„Die Chancen für ein starkes SPD-Ergebnis stehen gut. Wir wollen und werden den Rückenwind aus dem Ergebnis der Landtagswahl nutzen und damit engagiert und motiviert in den Bundestagswahlkampf ziehen,“ gab sie sich kämpferisch unter großem Beifall der Delegierten. „Das wird uns auch gelingen, wenn wir nicht vergessen, was uns als Gesellschaft stark macht: Zusammenhalt, Solidarität und Respekt.“

20210322 GoldenerGrundLimburg-Weilburg. Markant gelb mit großer roter Schrift – so sehen sie aus, die Bodenaufkleber, die nun an markanten Punkten in den Gemeinden Selters, Hünfelden, Bad Camberg und Brechen zu finden sind. „Diese Aktion bekräftigt den Zusammenhalt der Gemeinden im Goldenen Grund“, freute sich die Vorsitzende des Begleitausschusses und Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer bei der Vorstellung zum bundesweiten Aktionstag „Vorsicht, Vorurteile! Wir setzen ein Zeichen gegen Rassismus". Zusammen mit den Bürgermeistern Bernd Hartmann (Selters), Frank Groos (Brechen) und Jens-Peter Vogel (Bad Camberg) wurden die Aufkleber vorgestellt, die zusammen mit einem QR-Code bei trockenem Wetter aufgebracht werden. Patricia Schubert von der externen Koordinierungsstelle Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Limburg-Weilburg, Christian Stokuca, Fachdienstleiter des Amtes für Jugend, Schule und Familie vom Fachdienst Kinder- und Jugendförderung, sowie Martin Kaiser von der internen Koordinierungsstelle und Jugendschutzbeauftragter des Landkreises Limburg-Weilburg im Amt für Jugend, Schule und Familie, begleiteten die Aktion. Der Landkreis Limburg-Weilburg beteiligt sich seit dem Jahr 2007 an unterschiedlichen Bundesprogrammen zur Förderung von Demokratie, Vielfalt und Toleranz. Die Umsetzung erfolgt unter dem Eigennamen VIDETO (siehe auch HYPERLINK "http://www.videto.de" www.videto.de). Foto: Christian Stokuca, Bürgermeister Bernd Hartmann, Bürgermeister Frank Groos, Martin Kaiser, Bürgermeister Jens-Peter Vogel, Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer sowie Patricia Schubert (von links) setzen mit ihrer Aufkleberaktion ein Zeichen gegen Rassismus.