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Bunte Meldungen – Das bunte Leben bei Radio Westerwald

In unserer Kategorie „Bunte Meldungen“ finden Sie alles, was den Alltag ein bisschen bunter macht. Wir berichten über interessante und unterhaltsame Themen aus Kultur, Gesellschaft, Lifestyle und vielem mehr. Von kuriosen Ereignissen bis zu inspirierenden Geschichten – hier gibt es immer etwas Neues, das Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Bleiben Sie informiert und genießen Sie den abwechslungsreichen Mix an Meldungen aus der Region und der Welt.

Über 4000 Einsätze hat das Fahrzeug der Limburger Feuerwehr hinter sich, mehr werden es nicht mehr, denn seit Ende vergangenen Jahres ist die Dienstzeit für das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) beendet. Eine Instandsetzung ist nicht mehr rentierlich. Der Magistrat hat nun den Auftrag für ein neues HLF in Auftrag gegeben. 540.000 Euro beträgt der Preis brutto.

Die Lieferzeit für das neue Fahrzeug beträgt 20 Monate, voraussichtlich im Jahr 2028 soll es ausgeliefert werden. Auf die europaweite Ausschreibung ging lediglich ein Angebot ein. Das Angebot umfasst das Fahrgestell mit dem feuerwehrtechnischen Aufbau, die Beladung des Fahrzeugs wird dann aus dem vorhandenen Bestand vorgenommen. Die Folierung, im Rahmenvertrag bereits separat vergeben, wird nach der Auslieferung vorgenommen.

Bei einem HLF handelt es sich um ein Löschgruppenfahrzeug, das über eine zusätzliche umfangreiche Ausrüstung für technische Hilfeleistungen verfügt. Das nun ausrangierte Fahrzeug kommt auf über 4000 Einsätze, insgesamt wurde die Limburger Feuerwehr in der Dienstzeit des Fahrzeugs von Jahresbeginn 2006 bis Jahresende 2025 6210 mal alarmiert. Das zeigt, dass das HLF bei vielen Einsätzen zu den ersten Fahrzeugen gehörte, das ausrückte.

Das ausrangierte Fahrzeug wurde im Jahr 2005 angeschafft für einen Preis in Höhe von rund 215.000 Euro. Nachdem einige Mängel beseitigt worden waren, konnte es dann ab Jahresbeginn 2006 eingesetzt werden. Im Jahre 2018 wurden in die Instandsetzung rund 80.000 Euro investiert, weitere Reparaturen folgten. Nach einem Prüfbericht über die feuerwehrtechnische Revision des Fahrzeugs von Mitte vergangenen Jahres weist das Fahrzeug zum Teil schwerwiegende Mängel auf, sodass eine Betriebssicherheit nicht mehr gegeben war. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen verbunden mit immer größeren Ausfallzeiten wurde das Fahrzeug schließlich außer Dienst gestellt.

Die Lieferzeit von knapp 20 Monaten wird durch ein Staffellöschfahrzeug (StLF) und höheren Personaleinsatz überbrückt. Das StLF war im vergangenen Jahr angeschafft worden und ist für kleinere technische Hilfeleistungen ausgerüstet. Das StLF sollte ein Tanklöschfahrzeug 16/25 ersetzen, das für einen Übergang angeschafft worden war. Dieses Fahrzeug bleibt nun länger im Dienst. ( Stadt Limburg )

Platz 82 unter 10.817 Gemeinden in Deutschland und die Bewertung „sehr gut“. Limburg schneidet im Gemeindecheck des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln sehr gut ab. In dem Check untersucht das IW die sogenannte Daseinsvorsorge. Natürlich freut sich Bürgermeister Dr. Marius Hahn über die Platzierung unter den Top 100 in Deutschland. Für Hessen bedeutet das Platz 21, im Regierungspräsidium Gießen Platz 2 und im Landkreis Platz 1.
„Wir sind in Limburg gut aufgestellt und die Top-Platzierung ist Ausdruck einer guten und verlässlichen Standortpolitik sowie der hohen Standortqualität Limburgs“, unterstreicht Hahn. Der Check teilt sich in fünf Kategorien auf, die bewertet werden: Bildung (Erreichbarkeit von Grundschulen, weiterführenden Schulen, Gymnasien, Versorgung mit Kitas), Gesundheit (Erreichbarkeit von Hausärzten, Krankenhäusern, Apotheken, Pflegeeinrichtungen), Mobilität (Qualität von Brücken, Verbindungen Schienenregionalverkehr, Anbindung an Autobahn und Flughafen), Digitales (Mobilfunkabdeckung, Breitbandverfügbarkeit) und Freizeit (Erreichbarkeit von Schwimmbädern, Theatern, Museen).

Generationenbeauftragte Magdalena Marjanovic und Gemeindeschwester plus Barbara Spiegelhoff arbeiten Hand in Hand für die Menschen in der Verbandsgemeinde Montabaur.

Mit der neuen Generationenbeauftragten Magdalena Marjanovic und der etablierten Gemeindeschwester plus Barbara Spiegelhoff setzt die Verbandsgemeinde Montabaur (VG) weiter auf das bewährte Zusammenspiel aus Koordination und direkter Unterstützung vor Ort. Damit das auch weiterhin gut gelingt, steht mit Magdalena Marjanovic eine neue Ansprechpartnerin im Generationenbüro der VG Montabaur zur Verfügung. Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn ist als Partner mit im Boot, denn Barbara Spiegelhoff ist dort angestellt.

Magdalena Marjanovic ist Sportwissenschaftlerin und Sporttherapeutin. Berufserfahrung hat sie hier vor allem in der Klinik Bad Ems gesammelt. Mit 45 Jahren schloss sie zudem ein Masterstudium der Sozialen Arbeit ab. „Das sind optimale Voraussetzungen für meine neue Aufgabe im Generationenbüro“, freut sie sich. Denn neben sozialem Engagement sei vor allem Bewegung in jedem Alter wichtig.

Dr. Sandra Herrmann nimmt Arbeit auf

Westerburg (shg) Das Evangelische Dekanat Westerwald packt den Klimaschutz jetzt strategisch an: Ab sofort besetzt Dr. Sandra Herrmann die neu geschaffene Stelle der Klimaschutzkoordinatorin. Die auf vier Jahre angelegte Projektstelle soll Klimaschutzmaßnahmen in den Kirchengemeinden und der gesamten Region systematisch voranbringen. Hintergrund ist ein ehrgeiziges Ziel: Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) will ihre Treibhausgasemissionen bis 2035 um 90 Prozent senken und bis 2045 komplett klimaneutral sein. Um das zu erreichen, investiert die Landeskirche verstärkt in Personal und Mittel, unter anderem mit regionalen Koordinationsstellen in insgesamt sieben Dekanaten. Gefördert wird das Projekt durch die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums sowie den Zukunftsfonds der EKHN.

Rund 70 Teilnehmende aus dem Westerwald – Team füllt „Beach Area“ mit Leben
Westerwaldkreis. Rund 4500 junge Menschen haben in Alsfeld den Jugendkirchentag (JKT) der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gefeiert – darunter auch mehr als 70 Teilnehmende aus dem Westerwald. Unter dem Motto „Mach laut. Mach bunt. Mach mit!" erlebten sie vier Tage lang in 150 Veranstaltungen besondere Himmels-Momente – in Workshops, Konzerten, Gottesdiensten und in vielen Begegnungen. Ein Herzstück des Jugendkirchentags war dabei die Beach-Area: eine große Sandfläche vor der Alsfelder Stadthalle, die die Mitarbeitenden aus dem Westerwald auf besonders schöne Weise mit Leben gefüllt haben.