Radio Westerwald : ON AIR >> Flashplayer in eigenem Fenster öffnen << |
Synergien nutzen, sich gegenseitig aushelfen und gemeinsame Ressourcen effizienter nutzen: das steckt hinter der Idee von René Kleinlein und Björn Flick, den beiden Vorsitzenden der Vereine.
So auch am vergangenen Sonntag auf dem Flugplatz in Oberroßbach. Der Sommerferienspaß anlässlich der Wäller Helfen Ukraine Hilfe war der Grund für den gemeinsamen Tag „ Jugend fliegt“. 6 ukrainische Jugendliche, durften für einen Tag Pilot sein. Zusammen mit 3 weiteren deutschen Teilnehmern durften die Heranwachsenden den Westerwald, der seit mehr als 100 Tagen die Heimat für viele ukrainische Bürgerinnen und Bürger geworden ist, mal aus einer anderen Perspektive kennenlernen. Das war das Highlight des Tages. Die Integration und die Gemeinschaft mit gleichaltrigen Westerwälder Jugendlichen stand im Mittelpunkt.
Dreimal durfte jeder gemeinsam mit einem der Fluglehrer des Luftsportclubs Marienberg e.V. in die Luft steigen. Nach der Sicherheitseinweisung, die von einer Dolmetscherin übersetzt wurde, durften die Segelfluginteressierten in den Maschinen des Vereins Platz nehmen. Ein bisschen mulmig war es dann schon, als plötzlich die Winde angezogen wurde und die Flieger steil in den Himmel aufstiegen. Unvergessliche Eindrücke entstanden - jedoch die strahlenden Augen nach der ersten Landung waren der Dank an den Luftsportclub Marienberg e.V.
Es sind nur ein paar kleine Dinge – und schon ändert sich das ganze Erscheinungsbild. Ein paar Luftballons, Plastikentchen im Brunnen, bunten Blumen in kleinen Töpfen und viele junge Gesichter, schon sieht der Bahnhofsplatz in Limburg ganz anders aus. Utopie, Wunschvorstellung. Ganz und gar nicht. Realität über einige Stunden, an denen Studierende der Hochschule RheinMain ihre Ergebnisse aus ihrer Projektarbeit Sozialraumanalyse für den Bahnhofsplatz in Limburg öffentlich präsentieren.
Der Platz und seine Wahrnehmung. Ein nahezu unendliches Thema in Limburg. Dass er keineswegs ein Angstraum sein muss oder aufgrund des subjektiven Sicherheitsempfinden zu meiden ist, zeigt sich eindrucksvoll rund um den Brunnen. Auf dem Pflaster steht mit Kreide geschrieben „Wohlfühlraum“, „Mehr Schatten“, „Ein Platz für alle“ und weitere Aspekte, die die Studierenden der Hochschule im Rahmen ihres seit Oktober vergangenen Jahres laufenden Projekts an Wünschen an den Platz zusammengetragen hatten. Wünsche, die sie von denen erfragt hatten, die dort einen großen Teil ihres Tages verbringen oder den Platz lediglich kurz überqueren.
Über insgesamt 3.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich drei Institutionen aus der Verbandsgemeinde Hachenburg freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Vor Kurzem übergab Norbert Rausch, Kommunalbetreuer bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit Gabriele Greis, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Hachenburg, an die begünstigten Institutionen. Jeweils 1.000 Euro bekommen der Moscheeverein DITIB- Türkisch Islamische Gemeinde zu Hachenburg e.V., der Arbeitskreis Integration und Asyl und die Vermögensgesellschaft Abtei Marienstatt mbH.
„Alle drei Institutionen haben mit dem Spendenbetrag ein Ziel: Menschen helfen, die die Hilfe dringend benötigen. So etwas fördern wir gerne und ich danke allen für ihr Engagement“, so Gabriele Greis.
Nach eineinhalb Jahren Bauzeit und insgesamt fünf Jahren Schließung eröffnet das Freibad Linderhohl in Höhr-Grenzhausen wieder. Das Naturbad ist in dieser Zeit umfassend saniert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden. Der Badebetrieb musste unter anderem zuvor eingestellt werden, weil die Filter- und Reinigungskapazitäten des alten Bades nach nur einigen Jahren Betriebszeit bereits wieder an ihre Grenzen gestoßen waren. Schon im Sommer 2018 hatte das Naturbad seine Pforten geschlossen. Hinzu kamen Verzögerungen bei den Bauarbeiten durch Altlasten, die zunächst zeit- und kostenaufwändig entsorgt werden mussten. Dann folgte die Corona-Pandemie mit ihren weitläufigen Schließungen. Eröffnet werden soll das sanierte Schwimmbad jetzt am 23. Juli in einer Feierstunde. (Quelle RWW / VG Höhr-Grenzhausen)
Rund 20 Schulranzen spendeten die Schülerinnen und Schüler der Regenbogengrundschule Westerburg für die Sammel- und Ausgabestelle des Netzwerkes Wirges Hilft und des gemeinnützigen Vereines Solidarität in der Not. Stellvertretend nahm Sascha Uvira die Schulranzen entgegen und bedankte sich bei der Schulleiterin Karina Dudeck im Namen aller Beteiligten für die Unterstützung. Die Schulranzen werden den geflüchteten Schülerinnen und Schülern aus der Ukraine zugutekommen. (Quelle VG Wirges)