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Straßenwärter der Autobahnmeisterei Heiligenroth setzt kochend heißes Wasser gegen Riesen-Bärenklau ein

Wenn die Natur im Sommer in voller Blüte steht, rücken die Meistereien mit den Mähfahrzeugen aus. Und dabei geht es längst nicht mehr nur darum, das Gras rechts und links der Fahrbahn kurz zu halten. So genannte invasive Arten, also Pflanzen, die nicht heimisch sind, machen nicht nur viel Arbeit, sie können auch eine Gefahr darstellen.

Thomas Schalla ist ein Mann der Tat. Alle Jahre wieder geht der Straßenwärter der Autobahnmeisterei Heiligenroth der Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes einem nicht ganz ungefährlichen Job nach. Rechtzeitig vor der Blüte rückt er entlang der Autobahnen A3 und A48 dem Riesen-Bärenklau, auch „Heracleum mantegazzianum“ genannt, zu Leibe – einer Pflanze, die in Feuchtgebieten am Straßenrand wächst und in ihrer Blütezeit von Mitte Juni bis Mitte Juli weiße, prächtige Dolden treibt, für Menschen aber brandgefährlich ist. Denn ihr giftiger Pflanzensaft löst in Verbindung mit dem Sonnenlicht auf der Haut schlimme Verätzungen und Entzündungen mit Brandblasen aus. Ihre ätherischen Öle können außerdem Schleimhautreizungen hervorrufen.

Offensive fahrradfreundlicher Westerwaldkreis

Der Westerwaldkreis hat die Initiative zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur vor Ort ergriffen und die Erstellung eines Radwegenetzes beauftragt. Seit letztem Jahr erarbeitet der Westerwaldkreis gemeinsam mit dem Büro Sweco GmbH aus Koblenz ein Konzept für ein kreisweites Radwegenetz für den Alltagsradverkehr. Nun können sich die Westerwälderinnen und Westerwälder mit eigenen Vorschlägen beteiligen.

„Ziel des Konzeptes ist es, ein kreisweites Radwegenetz zu entwickeln, welches die Anforderungen und den Bedarf nach alltagstauglichen Radverbindungen erfüllt“, so Gabriele Wieland, Erste Hauptamtliche Kreisbeigeordnete.
Der Westerwaldkreis verfügt zwar über ein im Landesvergleich dichtes Netz an Radverkehrsverbindungen, jedoch sind nicht alle diese bestehenden Verbindungen für den Alltagsradverkehr geeignet, sondern eher ausgerichtet auf den touristischen und den Freizeitradverkehr. Das Radwegekonzept soll dabei unterstützen, insbesondere die alltagstaugliche Radwegeinfrastruktur zu verbessern.

Georg Bätzing besucht Ökumenische Jugendkirche Way to J und steht Rede und Antwort

Westerwaldkreis. Zum Feierabend eine Runde Kicker: Am Ende seines Besuchs in der Katholischen Pfarrei St. Anna hat der Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing die Ökumenische Jugendkirche Way to J besucht. Im Jugendraum am Selterser Marktplatz lieferte er sich mit den Jungs und Mädchen nicht nur ein packendes Match am Kickertisch, sondern stand ihnen rund eine Stunde lang Rede und Antwort.

Im Rahmen der Diskussion zum Klimaschutzkonzept ist die Prüfung von Studien zur Auswirkung des Niederschlagsmangels und von Starkregenereignissen im Bezug auf die Klimakatastrophe absolut notwendig, wie die GRÜNEN betonen. Diese möglichen Untersuchungen sollen den Kreisgremien bis Juni 2023 zur Beschlussfassung vorgestellt werden, damit darauffolgend über eine Ausführung entschieden werden kann.
„Wir leben in Zeiten der Klimakrise. Zum einen haben wir auch im Westerwald immer weniger Niederschlag, zum anderen können einzelne Starkregenereignisse Katastrophen verursachen, wie leider letztes Jahr im Ahrtal deutlich wurde. Wir müssen uns über diese Auswirkungen bewusst sein und mehr über die Konsequenzen für den Westerwaldkreis lernen, um dann effektive Maßnahmen beschließen zu können“ So Fraktionsvorsitzender Christian Schimmel.
Gerade in einer Phase, in der viele Orts- und Verbandsgemeinden zum Wassersparen aufrufen, muss auch der Kreis intensive Überlegungen anstellen, welche Maßnahmen er ergreifen kann, um dieser Problematik zu begegnen. Wie das konkret aussehen soll, müssen dann die Kreisgremien entschieden, betonte die Fraktion in Ihrer Stellungnahme.
Zustimmung fand neben dem eigentlichen Klimaschutzkonzept und der folgenden Anschlussförderung auch die Ergänzungen des SPD-Antrags, die einige weitere konkrete Maßnahmen erhalten. Die Grüne Fraktion betonte abschließend, dass auch beim hiesigen Klimaschutz noch mehr Tempo angebracht sei, denn die Konsequenzen der Klimakrise sind bereits jetzt für die Bürgerinnen und Bürger des Westerwaldkreises deutlich spürbar. (Quelle Grüne WW)

Die Ortsgemeinde Eitelborn plant ein kleines Waldgebiet fast vollständig zu roden, um dort zehn Bauplätze zu erschließen. Die neu gegründete Bürgerinitiative „Pro Wäldchen“ möchte das verhindern. Unterstützt wird sie dabei vom „NABU Montabaur und Umgebung“. Am Samstag, 2. Juli 2022, hatten NABU und Bürgerinitiative zu einer gemeinsam Infoveranstaltung, Diskussion und botanischer Exkursion vor Ort eingeladen.

220704 EitelbornWald

Mehr als 30 interessierte Bürger hatten sich am Samstagvormittag direkt am „Wäldchen“ versammelt, darunter auch Eitelborns Bürgermeister Daniel Best. Mehr als zwei Stunden lang wurde viel über die Pläne der Gemeinde diskutiert. Mitglieder von NABU und Bürgerinitiative machten dabei ihre Forderungen deutlich: Eine Rodung des „Wäldchens“ lehnen sie ab. Das kleine Waldgebiet ist ein Rückzugsort für Fledermäuse, Vögel und Insekten. Es dient zudem der Naherholung der Bürger und ist ein natürlicher Abenteuerspielplatz für Kinder, die dort etwa Hütten aus Ästen bauen. Eine Rodung des „Wäldchens“ wäre darüber hinaus ein großer und negativer Eingriff ins Ortsbild von Eitelborn.