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Dr. Tanja Machalet MdB erhält ermutigende Antwort vom Gemeinsamen Bundesausschuss

Im Nachgang zu einem Gespräch mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden Bad Marienberg, Rennerod und Westerburg, bei dem es um den Fachärztemangel in dieser Region ging, hat sich die heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet an Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach und an den Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), Prof. Josef Hecken, gewandt. Der G-BA setzt die Rahmenrichtlinien für die vertragsärztliche Bedarfsplanung fest.

Grundsätzlich wird bei der Bedarfsermittlung für die Facharztsitze der gesamte Westerwaldkreis heran gezogen, so dass sich nominell eine ausreichende Ausstattung ergibt. Allerdings konzentrieren sich die Fachärztesitze um die vier Krankenhausstandorte, von denen keiner in einer der drei Verbandsgemeinden liegt. Dort leben aber rund 60.000 Menschen. Daher fragte Tanja Machalet Minister Lauterbach und Prof. Hecken konkret, ob sie die Möglichkeit sehen, die Festlegung der Bedarfsermittlungsbiete für Facharztsitze so zu regeln, dass eine Veränderung innerhalb eines Landkreises unbürokratisch möglich wäre.

Jetzt sind es nur noch ein paar Tage bis zur diesjährigen Auflage von „SIegtal pur“: Entlang der Sieg kann am kommenden Sonntag, dem 3. Juli, wieder nach Herzenslust geradelt werden. Wie in jedem Jahr unterstützt die Deutsche Bahn das Event mit Sonderzügen.

Die Bahn macht mobil
Die planmäßigen Zugverbindungen von Regionalexpress, Regionalbahn und S-Bahn im Siegtal werden am Sonntag durch den Einsatz von Sonderzügen aufgestockt. Zwölf zusätzliche Pendelfahrten zwischen Köln bzw. Siegburg und Siegen stehen für die schnelle Beförderung der Radler zur Verfügung. Wegen der Zuglänge können die Sonderzüge nur an den „RE“-Haltepunkten zwischen Siegburg und Siegen halten.

Verkehr Bahnhof Wissen Radfahrer Regionalbahn



Einen weiteren Service hat die Deutsche Bahn für den Streckenabschnitt Au bis Wissen geplant: Die S-Bahn von Köln wird nicht wie üblich in Au enden, sondern an „Siegtal pur“ zusätzlich bis Wissen verkehren und so den planmäßigen Regelverkehr der Regionalbahn erweitern. Hiervon profitieren besonders Inline-Skater, die wegen der Routenführung über befestigte Wirtschaftswege zwischen Wissen und Etzbach diese Strecken nicht oder nur eingeschränkt nutzen können. 

Um Verspätungen der Züge zu verhindern und im Interesse einer planmäßigen und überschaubaren Abwicklung appellieren die Verantwortlichen von „Siegtal pur“ an die Fahrgäste, die erkennbaren Sonderzüge für den Fahrradtransport zu benutzen und möglichst auf den Regelverkehr zu verzichten. 

Die Fahrpläne der Sonderzüge sind in den Bahnhöfen ausgehängt und im Internet unter www.naturregion-sieg.de abrufbar.



Landtagsabgeordneter Carl-Bernhard von Heusinger und Bundestagsabgeordnete Tabea Rösner waren zu Gast

MONTABAUR. Zum ersten Parteifest nach zwei Jahren hatte der Kreisverband von Bündnis 90/ Die Grünen Mitglieder und Interessierte ins Kunst- und Kulturzentrum B-05 in den Stadtwald von Montabaur eingeladen. 60 Mitglieder und Interessierte waren der Einladung gefolgt.
Bei guter Stimmung begrüßten die Vorstandssprecher Torsten Klein und Sarah Schell-Hahn die Anwesenden herzlich zum ersten Sommerfest des grünen Kreisverbandes Westerwald. War in den Jahren vor der Pandemie der Neujahrsempfang die Plattform, um sich ungezwungen auszutauschen, so wurde nun bei warmen Temperaturen informiert und diskutiert. Als erster Gast gab der Landtagsabgeordnete Carl-Bernhard von Heusinger einen kurzen Überblick über Themen, die ihn derzeit beschäftigen. Wie den Wald erhalten und gleichzeitig bewirtschaften, um zum einen CO2 zu binden und Sauerstoff zu produzieren, andererseits aber auch wichtige Rohstoffe als Baustoffe zu liefern? “Beides müssen wir zusammenbringen, betonte Heusinger.

Der Greifenberg zählt mit zu den Fleckchen in Limburg, an denen Erholung möglich ist und die Seele mal baumeln kann. Gleichzeitig ist das Areal ein Zeugnis bürgerschaftlichen Engagements, denn es waren Limburger Bürger, die den Greifenberg zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Parklandschaft anlegten, ähnlich wie den Schafsberg, den Eduard-Horn-Park oder die Egenolf-Anlage. Zu sehen ist von der gartenbaulichen Anlage so gut nichts mehr. Das soll sich ändern.

Der Greifenberg hat es dem Limburger Bürgermeister Dr. Marius Hahn durchaus angetan, obwohl er den Schafsberg vor seiner Haustür hat. „Dem Greifenberg etwas von dem zurückzugeben, was ihn in der Vergangenheit einmal ausgezeichnet hat, das ist doch ein Mehrwert für alle Limburgerinnen und Limburger“, davon ist er überzeugt. Deshalb war es ihm auch ein besonderes Anliegen, der Bitte des Ortsbeirats zu folgen und ein Entwicklungskonzept für den Greifenberg aufzustellen, um das Areal aufzuwerten. Im Magistrat ist dieses Konzept nun mit Wohlwollen aufgenommen worden. Im Ortsbeirat wird es am Dienstag, 28. Juni, vorgestellt, am 18. Juli ist es dann Thema in der Stadtverordnetenversammlung. Der Magistrat empfiehlt dabei, das Konzept in der vorgelegten Fassung zu beschließen.

Am nächsten Donnerstag, dem 30. Juni, findet die dritte Sitzung des Sportausschusses des Kreistages in der laufenden Wahlperiode statt. Beginn ist um 16 Uhr mit einer Besichtigung des Skate- und Bikeparks auf der Glockenspitze in Altenkirchen. Fortgesetzt wird die Sitzung dann im Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Zimmer der Kreisverwaltung (Parkstraße 1, Altbau, Raum 116). Dann stehen die Aufstellung der Prioritätenliste für eine mögliche Landeszuwendung ab dem Haushaltsjahr 2023 sowie die Gewährung von Kreiszuwendungen für Baumaßnahmen an Sportanlagen im Haushaltsjahr 2022 auf der Tagesordnung. Informationen zu den einzelnen Themen der Tagesordnung sind verfügbar im Rats- und Bürgerinformationssystem der Kreisverwaltung. (Quelle Kreis Altenkirchen)