Die Lappwaldbahn Service GmbH (LWS) ist seit dem 26. November 2018 neuer Eigentümer der Eisenbahnstrecke von Altenkirchen nach Selters. Das Unternehmen hat viel Erfahrung in der erfolgreichen Sanierung und Wiederbelebung von Bahnstrecken. Für den Schienengüterverkehr im Westerwald sieht die LWS sehr günstige Perspektiven.
Es klingt schon ziemlich paradox: Eine Nebenbahn mit hohem Güteraufkommen, deren Nutzung allen interessierten Eisenbahnverkehrsunternehmen jederzeit offen-steht, sollte stillgelegt und dem Abriss zum Opfer fallen. Und das in Zeiten, in denen Klimaerwärmung und Verkehrsinfarkt auf der Straße einen immer bedrohlicheren Umfang annehmen. Diese Absicht ist umso mehr unverständlich, als dass gleich mehrere Unternehmen in der Region den Wunsch bzw. die Absicht bekundet haben, Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Sicherlich spielen dabei auch Überlegungen eine Rolle, das neue Schiene-Straße-Kombiterminal in Kreuztal nutzen zu können. Bedingung ist aber: Die Bahn muss zuverlässig funktionieren und das auch auf lange Sicht.
Die Stadt Montabaur wächst beständig, junge Familien ziehen zu und brauchen Kita- und Schulplätze für ihre Kinder. Die Joseph-Kehrein-Schule in der Innenstadt hat ihre Kapazitätsgrenze erreicht und kann nicht erweitert werden; dafür werden mit dem Neubau der Waldschule in Montabaur-Horressen neue Kapazitäten geschaffen. Nun muss die Zuordnung der Wohngebiete zu den beiden Grundschulen neu sortiert werden, damit sich die Schülerzahlen gleichmäßig verteilen. Die Entscheidung über die Schulbezirke trifft die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion; aber die Verbandsgemeinde (VG) Montabaur hat als Schulträger ein Vorschlagsrecht und so befasste sich der Verbandsgemeinderat (VGR) mit dem Thema.
Wir Westerwälder: Interview mit Katharina Schlag, Wirtschaftsförderung Westerwaldkreis Teil 2
Wir Westerwälder: Interview mit Katharina Schlag, Wirtschaftsförderung Westerwaldkreis Teil 1
Am Freitag, 23. Oktober, ist eine große Veranstaltung unter Inanspruchnahme der B 255 in Höhn geplant. Um die Sicherheit der Veranstaltungsteilnehmenden sicherstellen zu können, muss die B 255 zwischen dem Kreisverkehrsplatz in Hellenhahn-Schellenberg und Höhn sowie zwischen Ailertchen (Ortsende) und Höhn in der Zeit von circa 18:30 bis voraussichtlich 20:00 Uhr voll gesperrt werden. Die Umleitung verläuft vom Kreisel Hellenhahn-Schellenberg über die K 51 – Seck – Winnen – Westerburg – Hergenroth – Halbs – Ailertchen (B 255) und umgekehrt. Darüber hinaus muss auch die K 57 aus Richtung Fehl-Ritzhausen kommend spätestens ab der Einmündung K 57/Steinstraße in Höhn gesperrt werden.
Mainz (ots)
Am 20. November 2026 lädt die Polizei Rheinland-Pfalz zum dritten Mal zur landesweiten "Crime Night" ein. Das Angebot richtet sich insbesondere an junge Menschen, die sich für den Polizeiberuf interessieren.
Kombinieren, Spuren untersuchen und den entscheidenden Hinweisen auf die Spur kommen: Bei der "Crime Night" wird Polizeiarbeit erlebbar! Junge Menschen können selbst aktiv werden, kriminalistische Herausforderungen meistern und herausfinden, was hinter der Arbeit von Schutz- und Kriminalpolizei steckt.
Wie sichert man Spuren am Tatort? Wie führen einzelne Hinweise zur Lösung eines Falls? Und hast du das Zeug dazu, einen kniffligen Fall zu lösen? Die "Crime Night" bietet spannende Einblicke, praktische Herausforderungen und die Gelegenheit, mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen.
Weiterlesen ...Betzdorf (ots)
Am Mittwoch, dem 21.10.2026, gegen 07:45 Uhr, kam es in der Scheuerfelder Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fahrradfahrer.
Eine 39-jährige Opel-Fahrerin befuhr die Scheuerfelder Straße aus Richtung Betzdorf kommend in Fahrtrichtung Scheuerfeld. Im weiteren Verlauf beabsichtigte sie, nach links in die Gäulenwaldstraße abzubiegen. Hierbei übersah sie einen entgegenkommenden, bevorrechtigten 18-jährigen Fahrradfahrer.
Es kam zur Kollision zwischen dem Fahrrad und dem Pkw. Der Fahrradfahrer stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Zur weiteren Behandlung und medizinischen Abklärung wurde er in ein Krankenhaus gebracht.
An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. (Polizei Betzdorf)
Sebastian Zahn spricht vor Pfarrpersonen über rechte Netzwerke und Chancen für die Demokratie
Bad Marienberg. Wie sind Rechtsradikale im Westerwald vernetzt? Und wie kann sich die Zivilgesellschaft dagegen stärken? Diese Frage stand im Mittelpunkt der jüngsten Konferenz des Evangelischen Dekanats Westerwald. Sebastian Zahn ist Vorstandsmitglied des Vereins Demos e. V., der sich im Westerwald für Demokratie, Menschenrechte und Solidarität einsetzt. In einem aufschlussreichen Vortrag in Bad Marienberg stellte Zahn den Dekanatsmitarbeitenden und Pfarrpersonen dar, wie sich Rechtsextreme im Westerwald organisieren – und wie sich der Westerwald dagegen wappnen kann.
VG Asbach (ots)
Am Mittwochabend kam es in Asbach und Buchholz zu zwei Einbruchsdiebstählen in Einfamilienhäuser. Zudem wurden in der Teichstraße verdächtige Personen auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses festgestellt.
Asbach: Zwischen 18:00 Uhr und 20:50 Uhr hebelten bislang unbekannte Täter ein rückwärtiges Fenster eines Einfamilienhauses auf und gelangten so in das Gebäude. Dort durchsuchten sie die Räumlichkeiten und entwendeten Diebesgut.
Buchholz: Zwischen 18:00 Uhr und 22:50 Uhr hebelten unbekannte Täter die rückwärtige Terrassentür eines Einfamilienhauses auf und durchsuchten das Gebäude nach Wertgegenständen. Auch hier kam es zu einem Diebstahl.
Teichstraße (Asbach): Gegen 20:08 Uhr wurde ein Hausfriedensbruch auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses gemeldet. Die bislang unbekannten Personen verdeckten ihre Gesichter im Bereich einer Überwachungskamera und verließen das Grundstück nach wenigen Minuten wieder. Ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht, ist Gegenstand der Ermittlungen. (Polizei Straßenhaus)
Dierdorf (ots)
Nach einer Meldung über Schrottsammler in Dierdorf wurde am Mittwochvormittag durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion Straßenhaus ein weißer Kastenwagen sowie dessen zwei Insassen angetroffen. Die beiden Personen konnten keine erforderlichen Gewerbekarten vorlegen. Der mitgeführte Schrott wurde auf einer Mülldeponie verwogen und ordnungsgemäß entsorgt. Gegen beide Betroffenen wurde eine Sicherheitsleistung erhoben. (Polizei Straßenhaus)