WESTERWALDKREIS/KREIS NEUWIED. Sämtliche Haushalte im Westerwald, die mit Erdgas versorgt werden und sich im Netzgebiet der Energienetze Mittelrhein (enm) befinden, bekommen in den nächsten Tagen und Wochen Besuch: Speziell geschulte Monteure werden im Auftrag der enm sämtliche Geräte erfassen, die mit Erdgas betrieben werden. Hintergrund ist die bevorstehende Umstellung der Erdgasqualität: Das bisherige L-Gas (L = low) mit niedrigem Brennwert wird durch H-Gas (H = high) mit höherem Brennwert ersetzt.
Diese Umstellung kommt nicht von ungefähr: Derzeit beliefert die Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm) die Kunden in der Region mit sogenanntem L-Gas aus deutschen und niederländischen Vorkommen. Deren Vorräte gehen zur Neige, sodass künftig H-Gas durch die Leitungen strömen wird, das im Wesentlichen aus norwegischen und russischen Quellen stammt. Da dieses eine andere Zusammensetzung hat, sind bei den meisten Geräten bei Erdgaskunden Anpassungen notwendig.
Hachenburg. Nach dem großen Erfolg der Auftaktveranstaltung geht die Initiative „Hachenburg plastikfrei“ in die nächste Runde. Wer sich für die Reduzierung überflüssigen Einwegkunststoffs in der Löwenstadt einsetzen möchte, ist herzlich zum nächsten Treffen am Donnerstag, 16. Mai, von 19 bis 21 Uhr im Vogtshof in Hachenburg eingeladen. Dort sollen die in Arbeitsgruppen erörterten Lösungsvorschläge umgesetzt werden. Die Veranstalter freuen sich auf möglichst viele interessierte Mitstreiter.
(Quelle: Pressemitteilung, Hachenburg Plastikfrei)
Die Energieagentur Rheinland-Pfalz unterstützt Kommunen im Rahmen des Projektes "100 Energieeffizienz-Kommunen Rheinland-Pfalz" der Europäischen Union (EU) dabei, Potenziale für Energieeinsparungen zu identifizieren und zu heben. Bis Ende 2019 sollten 100 Kommunen in Rheinland-Pfalz verschiedene Angebote in Anspruch nehmen können. Bereits jetzt, also schon ein halbes Jahr vor Ablauf des Projektes, ist dieses Ziel mit mehr als 100 Kommunen erreicht. Jedes Jahr zahlen deutsche Städte, Landkreise und Gemeinden rund 6 Milliarden Euro Energiekosten für ihre Liegenschaften. Zwei Drittel der Emissionen der öffentlichen Hand werden durch kommunale Gebäude (wie Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Schulen, Verwaltungsgebäude, Sporteinrichtungen, Kläranlagen etc.) verursacht. Das zeigt: Die Kommunen in Rheinland-Pfalz können viel Energie einsparen, effizienter nutzen und dadurch ihre Kosten senken.
Limburg-Weilburg. Sie ist ungefähr so groß wie eine CD-Hülle, hat vier kleine Löcher in den Ecken und ihre Oberfläche fühlt sich glatt an. Zu sehen ist sie an Hauswänden, Gärten oder an besonderen Fundstätten - theoretisch. Denn noch sind nur wenige der rund 1.900 denkmalgeschützten Einzelkulturdenkmäler und 88 denkmalgeschützten Gesamtanlagen im Landkreis Limburg-Weilburg mit der sogenannten Denkmalplakette gekennzeichnet. Ob ein Denkmal eine Plakette bekommt, liegt in der Entscheidung des Besitzers. Und weil der Wunsch vieler Denkmaleigentümer in Hessen laut wurde, ihre Anwesen zu kennzeichnen, auf ihr Denkmalengagement hinzuweisen oder den erfolgreichen Abschluss von Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten abzubilden, bieten das Ministerium für Wissenschaft und Kunst und das Landesamt für Denkmalpflege Hessen die Plakette an. Seit nunmehr drei Jahren kann man die Plakette erwerben. Da es sich noch nicht bei allen Denkmalbesitzern im Landkreis Limburg-Weilburg herumgesprochen hat, dass sie ihre Anwesen mit der Plakette, die das Hessische Landeswappen trägt, markieren können, macht die Untere Denkmalschutzbehörde nun darauf aufmerksam. Die Plakette kann beim Landesamt für Denkmalpflege Hessen für 20 Euro inklusive Porto- und Versandkosten bestellt werden. Alle Informationen dazu hat das Landesamt für Denkmalpflege Hessen. (Landkreis Limburg-Weilburg)
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt in der Zeit von Mittwoch, 8. April 2026, bis Mittwoch, 15. April 2026, jeweils zwischen circa 20.00 Uhr des Vorabends bis circa 5.00 Uhr des Folgetages im Zuge der A3 zwischen dem Autobahndreieck (AD) Dernbach und der Anschlussstelle (AS) Montabaur in Fahrtrichtung Frankfurt nach dem Abschluss der Baugrunduntersuchungen die Baustellenverkehrsführung zurückbauen.
Im Zuge der Arbeiten wird aus Gründen der Arbeitssicherheit und der Verkehrssicherheit ein Fahrstreifen eingezogen. Der Verkehr in Fahrtrichtung Frankfurt wird während der Arbeiten zweistreifig am Baufeld vorbeigeführt.
Die Arbeiten werden eigens im Rahmen von Nachtbaustellen ausgeführt, um die Verkehrseinschränkungen möglichst gering zu halten. Gleichwohl ist während der Arbeiten mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Den Verkehrsteilnehmenden wird daher empfohlen, auf die Meldungen im Rundfunk zu achten, etwaige Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen und gegebenenfalls mehr Fahrzeit einzuplanen. (Autobahn GmbH)
Wie Hessen Mobil mitteilen ließ, findet in der Nacht von Mittwoch, 8. April, 20 Uhr bis Donnerstag, 9. April, 5 Uhr, eine Tunnelreinigung statt.
Der Schiedetunnel wird daher in der kommenden Nacht jeweils halbseitig gesperrt.
Der Verkehr wird während der Arbeiten in beide Richtungen durch die freie Röhre geleitet und es steht pro Fahrtrichtung nur jeweils ein Fahrstreifen zur Verfügung.
Nassau (ots)
Am 06.04.2026 kam es gegen 17:15 Uhr auf der L330 zwischen Nassau und Hömberg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad. Der Fahrer des Motorrads befuhr die Strecke von Nassau kommend in Fahrtrichtung Hömberg. Der Fahrer des PKW befuhr die Strecke in entgegensetzte Richtung. In einer Rechtskurve kommt der Motorradfahrer aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidiert dort mit dem PKW. Durch den Zusammenstoß wird der Fahrer des Motorrads derart verletzt, dass dieser mittels Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht wurde. (Polizei Bad Ems)
Umfrage zur Katastrophenvorsorge
Wie gut sind Familien und Privathaushalte in Deutschland auf Krisen und Katastrophen vorbereitet? Dieser Frage geht eine aktuell laufende bundesweite Umfrage zur individuellen Krisen- und Katastrophenvorsorge nach. Die Teilnahme ist noch bis 30. April online möglich und dauert nur wenige Minuten.
Ziel der Erhebung ist es, den aktuellen Stand der Vorsorge in der Bevölkerung systematisch zu erfassen und belastbare Erkenntnisse für Wissenschaft, Verwaltung und Bevölkerungsschutz zu gewinnen. Ein besonderer Fokus der Auswertung liegt auf der Frage, ob sich das Vorsorgeverhalten von Menschen unterscheidet, die in den vergangenen Jahren von schweren Schadensereignissen betroffen waren oder diese in ihrem näheren Umfeld erlebt haben.
Ein bewegender Hilferuf aus dem Westerwald hat in den vergangenen Tagen gezeigt, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann. Eine alleinerziehende Mutter, die sich mit großer Hingabe um ihren Sohn mit Pflegegrad 3 kümmert, stand plötzlich vor einer existenziellen Herausforderung: Ihr Auto war nicht mehr verkehrssicher, eine Reparatur wirtschaftlich nicht sinnvoll. Ohne Fahrzeug drohten wichtige Arzttermine, Therapien und ein anstehendes Gutachten zu scheitern.
Weiterlesen ...Förderung privater Balkonkraftwerke: Kreis-Programm läuft weiter Altenkirchen. Der Landkreis Altenkirchen setzt sein Förderprogramm für private Photovoltaik-Balkonkraftwerke fort. Die Maßnahme wird vollständig aus Landesmitteln im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) finanziert. Von den insgesamt bereitgestellten 120.000 Euro stehen derzeit noch knapp 30.000 Euro zur Verfügung. Aufgrund einer Anpassung der Förderrichtlinie können weiterhin Anträge gestellt werden. Die Förderung beträgt 40 Prozent der Bruttoinvestitionskosten, maximal jedoch 200 Euro pro Anlage.
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