Einst waren dort die Ledergerber von Montabaur ansässig. Heute plant die Verbandsgemeinde (VG) auf dem Gelände zwischen Wallstraße und Steinweg den Bau des neuen Verbandsgemeindehauses und das Areal trägt den Namen Gerberhof. Die Gerber waren im Mittelalter in Montabaur gefragte Handwerker, gehörten sie doch zur einflussreichen Zunft der Schuster. Wie und wo die Gerber in Montabaur einst wirkten und wie es in heutiger Zeit zur Namensgebung Gerberhof kam, wird Referent Bernd Schrupp vom Stadtarchiv Montabaur in einem lokalgeschichtlichen Vortrag am Dienstag, dem 15.Oktober 2019, um 19.00 Uhr in der Bürgerhalle im historischen Rathaus erklären. Darüber hinaus erläutert Bernd Schrupp anhand von Karten und Schaubildern, wie das so genannte Lohgerben vor sich ging und warum dafür das wasserreiche Gelände am Unterlauf das Stadtbachs so gut geeignet war. Zuvor jedoch gibt er einen Überblick, an welchen Standorten und in welchen Gebäuden die Verwaltung seit der Gründung der Verbandsgemeinde im Jahr 1972 schon überall untergebracht war. Und schließlich erklärt er noch, wie der Stadtrat dazu kam, der neuen Straße beim Verbandsgemeindehaus den Namen Gerberhof zu geben.
Zu dem Vortrag laden die Verbandsgemeinde und das Stadtarchiv gemeinsam ein. Der Eintritt ist kostenlos.
(Quelle: Pressemitteilung, VG Montabaur)
Bereits vor vier Jahren erschien die gemeinsame Wanderkarte "Wandern rund um den Köppel". Am 9. Oktober stellen die Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Ransbach-Baumbach und Wirges nun die Radkarte „Fahrradfahren rund um den Köppel“ vor. Die Touristiker werden zusammen mit Jupp Trauth, der das Radwegenetz im Westerwaldkreis erstellt hat, die Radwege im Kannenbäckerland, dem südlichen Westerwald und natürlich rund um den Köppel vorstellen.
Am kommenden Freitagabend findet in Oberroßbach eine Übung des Brand- und Katastrophenschutzes des Westerwaldkreises statt. Dabei wird ein Brand in einem Industriebetrieb simuliert. Für die Einsatzkräfte geht es um Menschenrettung, Brandbekämpfung und die Betreuung von Person, heißt es in einer Mitteilung.
(Quelle: Pressemitteilung, Westerwaldkreis)
Immer weniger Hausärzte möchten sich auf dem Land niederlassen. Dieses Phänomen wird in vielen ländlichen Regionen beobachtet. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft des Dreiländerecks haben diese länderübergreifende Problematik aufgegriffen und möchten gemeinsam digitale Lösungen im medizinischen Umfeld erproben und evaluieren. Während einer Konferenz im Forschungskolleg der Universität Siegen stimmten alle Anwesenden für das Vorhaben „Digitale Modellregion Gesundheit Dreiländereck“. Jetzt soll ein Antrag über mehrere Millionen Euro beim Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Umsetzung des Konzeptes gestellt werden. Die Empfehlung dazu kommt vom Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn.
Chöre im Chorverband Rheinland-Pfalz verzeichnen weiterhin steigende Mitgliederzahlen. Die aktuelle Bestandserhebung des Chorverbands weist für 2025 erneut einen Zuwachs aktiv Singender aus, getragen vor allem von gemischten Chören sowie Kinder- und Jugendchören. Trotz struktureller Herausforderungen zeigt sich die Chorlandschaft insgesamt in einem positiven Trend.
Am 15. Februar endete die jährliche Mitgliedererhebung für das Jahr 2025. Demnach konnten die Chöre im Chorverband Rheinland-Pfalz 492 neue Aktive gewinnen. Besonders stark fiel der Zuwachs bei gemischten Chören sowie bei Kinder- und Jugendchören aus, die zusammen mit 395 neuen aktiven Mitgliedern absolut tonangebend sind. Dies unterstreicht, dass auch die Nachwuchsarbeit in der rheinland-pfälzischen Chorlandschaft derzeit gut aufgestellt ist.
Lichtstärke wird reguliert – Pilotphase in Daubach testet Bewegungsmelder
Die Verbandsgemeinde (VG) Montabaur lässt derzeit flächendeckend alle 7.500 Straßenlaternen auf energiesparende LEDs umrüsten. Mindestens 50% Strom werden so eingespart. Das Projekt kommt trotz des winterlichen Wetters gut voran: Rund die Hälfte der Laternenmasten ist bereits mit neuen Leuchten ausgestattet. Während die Umrüstung weitergeht, wird bei den bereits montierten Leuchten die Lichtstärke deutlich reduziert, um die geplante Standardstärke zu erreichen. In einer Pilotphase werden in Daubach die Bewegungsmelder getestet.
Weiterlesen ...Im September vergangenen Jahres sah es noch ganz danach aus, als würde die Stadt in ihrem Ergebnishaushalt ein deutliches Minus aufweisen. Das hat sich positiv verändert. Eine neue Rekordeinnahme bei der Gewerbesteuer in Höhe von 48,2 Millionen Euro, fast neun Millionen Euro mehr als im Haushalt veranschlagt, schafft die Wende. „Das zeigt einmal mehr, wie wichtig es für die Stadt ist, gute Rahmenbedingungen für die Unternehmen zu schaffen“, verdeutlicht Bürgermeister Dr. Marius Hahn.
Weiterlesen ...Montabaur (ots)
Dem nasskalten Wetter zum Trotz versammelte sich entlang der Aufzugstrecke eine Vielzahl von Besuchern, um den diesjährigen Karnevalsumzug der GK Heiterkeit Montabaur mit 32 Zugnummern, davon ca. 1/3 Motivwagen zu feiern.
Der Aufzug stellte sich in der Bahnhofstraße auf, wo um 14:11 Uhr der Startschuss fiel. Der Zug folgte der Bahnhofstraße in die Wallstraße, die Wilhelm-Mangels-Straße, die Kolpingstraße und über die Kirchstraße auf den Großen Markt, wo er schließlich um 16:20 Uhr endete.
Aus polizeilicher Sicht verlief der Umzug friedlich und ohne besondere Vorkommnisse.
Weiterlesen ...Was für ein Kampf, was für eine Belohnung: Mit unbändigem Willen und starker Moral hat der TTC Zugbrücke Grenzau das Auswärtsspiel beim Post SV Mühlhausen mit 3:2 gewonnen. Gleich zwei Mal lagen die Westerwälder zurück, obendrein sprachen die Umstände wirklich nicht für den TTC - und doch durfte Grenzau am Ende vor zahlreichen mitgereisten Fans in Thüringen den wichtigen Sieg bejubeln. Gleichzeitig verließ der TTC mit diesem Erfolg den letzten Tabellenplatz und meldete sich im Kampf gegen den Abstieg zurück.
Weiterlesen ...Stockum-Püschen (ots)
Aktuell kommt es im Bereich der VG Westerburg in den Ortschaften Stockum-Püschen, Rotenhain und Bellingen zu Anrufen von sogenannten falschen Polizeibeamten. Unter der Legende eines Überfalls in der Nachbarschaft geben sich die Anrufer als Polizeibeamte aus und fragen nach Wertgegenständen. Die Polizei Westerburg rät in solchen Fällen das Gespräch zügig zu beenden, auf die gestellten Fragen nicht zu antworten und die Polizei in Westerburg zu verständigen. (Polizei Westerburg)