Emmerichenhain (shg) Triumphierend hält die kleine Elli eine Möhre in die Höhe. Gerade hat sie sie aus dem Boden im eigenen Acker der Evangelischen Kita in Emmerichenhain gezogen. Heute ist Erntetag für die Kita-Kids. Im Frühjahr hatten sie Mangold, Mais, Zwiebeln und noch viel mehr gesät und gepflanzt und jetzt im Herbst steht eine zweite Aussaat an. Rote Beete, Erbsen, Pflücksalat und Radieschen sollen noch einmal wachsen. Hilfe bekommen die rund 50 Kinder vom Team der Ackerdemie, einer gemeinnützigen Organisation, die Kindergärten und Schulen hilft, einen eigenen Acker anzulegen und zu bepflanzen und so für den Umgang mit Lebensmitteln sensibilisiert. Kita-Leiterin Beate Ebert war sofort begeistert von dem Projekt: „Es gibt so viele positive Aspekte. Die Kinder lernen eine Menge über die unterschiedlichen Pflanzen, lernen manche unbekannteren Gemüse, wie Palmkohl oder Mangold, jetzt erst kennen. Außerdem werden Motorik und Konzentration gefördert. Ich sehe bei manchen Kindern riesige Entwicklungsschritte durch die tägliche Beschäftigung mit dem Acker beim Ernten für die Kita-Küche, Gießen und Jäten.“ Die Kost der Kinder profitiert ebenso durch die frischen Lebensmittel. Alles wird in der Kita-Küche zu Zucchini-Kuchen, Fencheltee, Rote-Beete-Frischkäse-Broten, Rohkost-Gemüsestäbchen und Gemüseaufläufen verarbeitet.
Gemünden. Tatü Tata, die Feuerwehr ist da, hieß es für die Kinder der Schatzinselgruppe der Ev. Kita „Kinder Garten Eden“ Gemünden. Daniel Pritz, stellv. Wehrführer der freiwilligen Feuerwehr Gemünden, nahm sich Zeit, um zu erklären, was man alles zu einem Einsatz mitnehmen muss und wofür die einzelnen Gegenstände da sind. Die Kinder wollten gerne alles einmal selbst in die Hand nehmen und ausprobieren -„learning by doing“ sozusagen. Als erstes wurde die faltbare Pylone unter die Lupe genommen und getestet. Diese dient zur Sicherung von Unfallstellen. Danach kam die Kübelspritze zum Einsatz, wobei die Kinder großen Spaß hatten, mit dem Wasser durch die Gegend zu spritzen. Das Highlight für die Kinder war jedoch die Fahrt im Mannschaftstransportwagen (MTW). Jedes Kind hatte die Möglichkeit, eine Runde mit Herrn Pritz durch Gemünden zu fahren und sogar die Sirene ertönen zu lassen. Nach drei Runden gab es einen erschöpften Feuerwehrmann und zufriedene Kinder. Ein Besuch auf dem nebenan liegenden Spielplatz rundete diesen gelungenen Kita-Vormittag ab.
(Quelle: Pressemitteilung, Evangelisches Dekanat Westerwald)
Limburg. Der neue Name für das ehemalige Mundipharma-Areal und dir dortige Straße stehen fest: Das Areal trägt künftig den Namen „Campus Limburg“, die Straße heißt „Über der Lahn“. Dies hat der Magistrat nach Angaben von Bürgermeister Dr. Marius Hahn beschlossen.
Dem Beschluss voran ging ein Namenswettbewerb, an dem sich jeder Interessierte beteiligen konnte. Dabei wurden 235 Namensvorschläge für das Areal eingereicht, 227 für die Straße. Eine Jury aus den Eigentümern Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Generalvikar Wolfgang Rösch, Marcel Kremer (Grundstücksgesellschaft Egenolf) und Dr. Andreas König (Fidelio-Healthcare), sowie dem Dietkirchener Ortsvorsteher Markus Wirth und zwei Zufallsbürgerinnen wählte die beide Namen aus.
Wichtig war der Jury bei der Auswahl, einen Namen zu finden, in dem sich alle Eigentümer wiederfinden und mit dem sich alle gleichermaßen verbunden fühlen. Auch eine Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit den Namen zählte zu den Auswahlkriterien.
Der Westerwald ist in Bezug auf den Klimawandel und den daraus resultierenden Borkenkäferbefall stark betroffen, große Fichtenbestände gehen zugrunde. Aber auch Eschen und andere Laubbäume stehen unter enormen Stress, sterben ab oder sind stark gefährdet. Die Gemeinden sind als größter Waldbesitzer stark interessiert wie ein nachhaltiger, klimagerechter und bezahlbare Waldwirtschaft der Zukunft aussieht. Daher hat Hendrik Hering für Montag, den 23. September 2019, 19:00 Uhr im Bürgerhaus in Mörlen eine Veranstaltung organisiert, mit der er einen breiten Informationsaustausch anstoßen möchte. Er möchte das Know-how von Landesforsten und des Forstministeriums vorstellen, aber auch unmittelbar erfahren, wie die Situation konkret vor Ort ist und welche individuellen Probleme sich daraus ergeben. Mit. Georg Wilhelm hat MdL Hering einen anerkannten Experten für diese Fragen gewinnen können. Er ist Waldbaureferent des Forstministerium und Buchautor.
(Quelle: Pressemitteilung, Abgeordnetenbüro Hendrik Hering)
Rheinland-Pfalz ist vorbereitet und handlungsfähig
Die Vorfälle rund um den Jahreswechsel im Westerwald, bei denen erneut zahlreiche Weidetiere durch Wolfsangriffe getötet wurden, haben die Sorgen vieler Tierhalterinnen und Tierhalter weiter verschärft. Mehrere bestätigte Rissereignisse, insbesondere bei Schafen, zeigen deutlich, dass sich der Wolf in der Region etabliert hat und dass bestehende Herdenschutzmaßnahmen nicht in jedem Fall ausreichen. Für viele Betriebe ist die Situation existenziell belastend.
„Der Wolf ist Teil unserer heimischen Fauna – aber sein Schutz darf nicht zulasten der Weidetierhaltung gehen“, erklärt Hendrik Hering, SPD.Abgeordneter aus dem Westerwaldkreis und Landtagspräsident. „Akzeptanz für den Artenschutz gibt es nur dann, wenn der Staat dort eingreift, wo Schäden wiederholt auftreten.“
Montag, 19. Januar, 18:30 - 20:30 Uhr
Referent: Dr. Stefan Nehring, Koblenz (ehem. Mitarbeiter im Bundesamt für Naturschutz)
Veranstaltungsort: 56414 Hundsangen, Foyer der Ollmersch-Halle, Günterstr. 11
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
Immer mehr exotische Tier- und Pflanzenarten tauchen in unseren Fluren, Wäldern und Gewässern auf. Vielfach absichtlich importiert und aus Liebhaberei oder Gewinnabsicht einfach freigesetzt oder als blinde Passagiere unabsichtlich eingeschleppt. Früher wurde dieses Phänomen oft nur mit großem Erstaunen zur Kenntnis genommen. Heute sorgt es zunehmend für kontroverse Diskussionen. So reichen die Meinungen über den sich bei uns ausbreitenden nordamerikanischen Waschbären vom putzigen Gesellen mit Zorro-Maske bis gefräßigen Räuber, der einheimische Arten massiv bedroht. Aber welcher Umgang mit Waschbär & Co ist sinnvoll? Im Vortrag wird diese entscheidende Frage erörtert und aufgezeigt, wie wir alle dazu beitragen können, die biologische Vielfalt nachhaltig zu schützen.
Weitere Informationen über die Arbeit der NABU-Gruppe Hundsangen finden Sie unter www.nabu-hundsangen.de. (Nabu Hundsangen)
Dierdorf (ots)
Am Freitag, 09.01.2026, kam es gegen 12:50 Uhr zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines 14-jährigen Jugendlichen. Der Jugendliche befand sich im Bereich vor der katholischen Kirche in Dierdorf und telefonierte, als er unvermittelt von zwei jungen Männern angegriffen und mehrfach auf den Kopf und ins Gesicht geschlagen wurde. Anschließend entfernten sich die Männer in unbekannte Richtung. Der Geschädigte wurde verletzt. (Polizei Neuwied)
Auch in der Spielzeit 2025 hat die Freilichtbühne Freudenberg Geld für einen guten Zweck gesammelt. Traditionell spendet das Publikum am Kuhlenberg für einen jährlich wechselnde gemeinnützigen Zweck. In der gut besuchten Spielzeit 2025 wurde erfolgreich für die Kinder- und Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Freudenberg gesammelt. Das Geld soll für die Ausstattung des Sommercamps der Jugend verwendet werden. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr und die Freilichtbühne sind feste und verlässliche Instanzen für ehrenamtliches Engagement in Freudenberg und sind schon seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden.
Weiterlesen ...Kaufland ruft "K-Classic Spinat gehackt, erntefrisch tiefgefroren" auch aus seinen rheinland-pfälzischen Märkten. Grund: Das Produkt kann Plastikfremdkörper enthalten. Betroffen sind die 1000-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10.2027, mit der Chargennummer L5435 DD und mit der Kennzeichnung GTIN 4337185811425.
Die Sinnack Backspezialitäten GmbH & Co. KG ruft "Herzstücke Klassik Baguette zum Aufbacken" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel. Grund: Es können sich Glasfremdkörper darin befinden. Betroffen sind die 250-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 14.02.2026 und mit der Loskennzeichnung L155122 21. (LUA)
Bildungsminister Sven Teuber diskutiert in Selters über Schule der Zukunft
Bildungsminister Sven Teuber kommt am Dienstag, 20. Januar 2026, nach Selters. Auf Einladung von Landtagspräsident Hendrik Hering findet um 18.30 Uhr im Stadthaus Selters die Veranstaltung „60 Minuten Landespolitik“ statt. Bürgerinnen und Bürger erhalten dabei die Gelegenheit, zentrale Fragen der Bildungspolitik direkt mit dem Minister zu diskutieren.