Limburg-Weilburg. Der Landkreis Limburg-Weilburg wurde in diesem Jahr durch den Verein TransFair e.V. zum „Fairtrade-Landkreis“ ausgezeichnet. Auch einige Kommunen im Landkreis sind bereits „Fairtrade-Town“.
Um „Fairtrade-Landkreis“ zu werden, müssen fünf Kriterien erfüllt werden. Grundlegend für eine Bewerbung ist ein Beschluss des Kreisausschusses. Zur Untermauerung müssen fortan außerdem bei allen Sitzungen in der Kreisverwaltung fair gehandelter Kaffee sowie ein weiteres Fairtrade-Produkt angeboten werden. Im zweiten Schritt muss eine sogenannte lokale Steuerungsgruppe gebildet werden, die das kontinuierliche Engagement der Kommune fördert. Ganz wichtig für eine erfolgreiche Bewerbung des Landkreises ist es drittens, dass in einer bestimmten Anzahl von Einzelhandelsgeschäften und Gastronomiebetrieben faire Produkte angeboten werden. Weiterhin müssen sich im Landkreis eine Schule, ein Verein und eine Kirchengemeinde der Fairtrade-Idee verschreiben. Das fünfte Kriterium betrifft die Öffentlichkeitsarbeit.
WW. Unser Land und damit auch der Westerwald befinden sich in einer Umbruchszeit, mitsamt positiver als auch negativer Dynamiken. Erschreckend ist, dass eine zunehmende soziale Spaltung und populistisches Nationalismus den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedrohen. Dabei kann durch passende sozialpolitische Maßnahmen auf der kommunalen Ebene Vertrauen gestärkt werden. Deshalb wurde schon vor 10 Jahren im Westerwald das „Forum Soziale Gerechtigkeit“ als lockeres Netzwerk gegründet. Diesem ist es in dieser Zeit mit fast 100 Veranstaltungen und Aktionen gelungen, auf die Bedeutung sozialer Themen aufmerksam zu machen und Bewegung in die eine oder andere Sache zu bringen. Das soll auch im kommenden Jahr so bleiben! Foto: Auch im neuen Jahr will das Forum Soziale Gerechtigkeit wieder viele Menschen im Westerwald zusammenbringen und sich mit ihnen für eine sozial gerechtere Politik einsetzen – wie hier bei der Raiffeisentour zu den Wirkungsstätten des großen Westerwälder Sozialreformen.
Die Reparaturarbeiten im Bereich der Bendorfer Rheinbrücke sind erfolgreich abgeschlossen; die Verkehrsführung auf der Rheinbrücke ist in beiden Fahrtrichtungen abgebaut. Lediglich vom Autobahnkreuz Koblenz kommend bis zur Brücke bleiben die Einschränkungen während der Winterpause bestehen, da der Rückbau aller verkehrsregelnden Elemente (Schutzwände, Markierung, Beschilderung, LED-Portale, etc.) etwa eine Woche in Anspruch nehmen würde. Zudem wäre dies mit erheblichen Behinderungen für die Autofahrer gerade in der Vorweihnachtszeit verbunden. Das Gleiche gilt für den Wiederaufbau ab Mitte März 2020. (Quelle Landesbetrieb Mobilität RLP)
Stadtbürgermeisterin Wieland: Deutliches Plus bei Beschäftigten und Betrieben
„Die Stadt Montabaur ist seit vielen Jahren auf Wachstumskurs und gewinnt weiter an Attraktivität: Hier siedeln sich immer mehr Unternehmen an, und es gibt immer mehr Menschen, die hier leben und arbeiten.“ Dieses erfreuliche Fazit kann Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland mit Blick auf die Entwicklung der Beschäftigten- und Betriebszahlen der beiden vergangenen Jahrzehnte ziehen. Alle Daten stammen aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit.
Am Freitag, 23. Oktober, ist eine große Veranstaltung unter Inanspruchnahme der B 255 in Höhn geplant. Um die Sicherheit der Veranstaltungsteilnehmenden sicherstellen zu können, muss die B 255 zwischen dem Kreisverkehrsplatz in Hellenhahn-Schellenberg und Höhn sowie zwischen Ailertchen (Ortsende) und Höhn in der Zeit von circa 18:30 bis voraussichtlich 20:00 Uhr voll gesperrt werden. Die Umleitung verläuft vom Kreisel Hellenhahn-Schellenberg über die K 51 – Seck – Winnen – Westerburg – Hergenroth – Halbs – Ailertchen (B 255) und umgekehrt. Darüber hinaus muss auch die K 57 aus Richtung Fehl-Ritzhausen kommend spätestens ab der Einmündung K 57/Steinstraße in Höhn gesperrt werden.
Mainz (ots)
Am 20. November 2026 lädt die Polizei Rheinland-Pfalz zum dritten Mal zur landesweiten "Crime Night" ein. Das Angebot richtet sich insbesondere an junge Menschen, die sich für den Polizeiberuf interessieren.
Kombinieren, Spuren untersuchen und den entscheidenden Hinweisen auf die Spur kommen: Bei der "Crime Night" wird Polizeiarbeit erlebbar! Junge Menschen können selbst aktiv werden, kriminalistische Herausforderungen meistern und herausfinden, was hinter der Arbeit von Schutz- und Kriminalpolizei steckt.
Wie sichert man Spuren am Tatort? Wie führen einzelne Hinweise zur Lösung eines Falls? Und hast du das Zeug dazu, einen kniffligen Fall zu lösen? Die "Crime Night" bietet spannende Einblicke, praktische Herausforderungen und die Gelegenheit, mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen.
Weiterlesen ...Betzdorf (ots)
Am Mittwoch, dem 21.10.2026, gegen 07:45 Uhr, kam es in der Scheuerfelder Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fahrradfahrer.
Eine 39-jährige Opel-Fahrerin befuhr die Scheuerfelder Straße aus Richtung Betzdorf kommend in Fahrtrichtung Scheuerfeld. Im weiteren Verlauf beabsichtigte sie, nach links in die Gäulenwaldstraße abzubiegen. Hierbei übersah sie einen entgegenkommenden, bevorrechtigten 18-jährigen Fahrradfahrer.
Es kam zur Kollision zwischen dem Fahrrad und dem Pkw. Der Fahrradfahrer stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Zur weiteren Behandlung und medizinischen Abklärung wurde er in ein Krankenhaus gebracht.
An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. (Polizei Betzdorf)
Sebastian Zahn spricht vor Pfarrpersonen über rechte Netzwerke und Chancen für die Demokratie
Bad Marienberg. Wie sind Rechtsradikale im Westerwald vernetzt? Und wie kann sich die Zivilgesellschaft dagegen stärken? Diese Frage stand im Mittelpunkt der jüngsten Konferenz des Evangelischen Dekanats Westerwald. Sebastian Zahn ist Vorstandsmitglied des Vereins Demos e. V., der sich im Westerwald für Demokratie, Menschenrechte und Solidarität einsetzt. In einem aufschlussreichen Vortrag in Bad Marienberg stellte Zahn den Dekanatsmitarbeitenden und Pfarrpersonen dar, wie sich Rechtsextreme im Westerwald organisieren – und wie sich der Westerwald dagegen wappnen kann.
VG Asbach (ots)
Am Mittwochabend kam es in Asbach und Buchholz zu zwei Einbruchsdiebstählen in Einfamilienhäuser. Zudem wurden in der Teichstraße verdächtige Personen auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses festgestellt.
Asbach: Zwischen 18:00 Uhr und 20:50 Uhr hebelten bislang unbekannte Täter ein rückwärtiges Fenster eines Einfamilienhauses auf und gelangten so in das Gebäude. Dort durchsuchten sie die Räumlichkeiten und entwendeten Diebesgut.
Buchholz: Zwischen 18:00 Uhr und 22:50 Uhr hebelten unbekannte Täter die rückwärtige Terrassentür eines Einfamilienhauses auf und durchsuchten das Gebäude nach Wertgegenständen. Auch hier kam es zu einem Diebstahl.
Teichstraße (Asbach): Gegen 20:08 Uhr wurde ein Hausfriedensbruch auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses gemeldet. Die bislang unbekannten Personen verdeckten ihre Gesichter im Bereich einer Überwachungskamera und verließen das Grundstück nach wenigen Minuten wieder. Ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht, ist Gegenstand der Ermittlungen. (Polizei Straßenhaus)
Dierdorf (ots)
Nach einer Meldung über Schrottsammler in Dierdorf wurde am Mittwochvormittag durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion Straßenhaus ein weißer Kastenwagen sowie dessen zwei Insassen angetroffen. Die beiden Personen konnten keine erforderlichen Gewerbekarten vorlegen. Der mitgeführte Schrott wurde auf einer Mülldeponie verwogen und ordnungsgemäß entsorgt. Gegen beide Betroffenen wurde eine Sicherheitsleistung erhoben. (Polizei Straßenhaus)