Freudenberg (ots)
Für einen 17-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Montagabend (29.06.2020), gegen 23:00 Uhr, wurde ein 17-Jähriger durch zufällig vorbeikommende Verkehrsteilnehmer tot aufgefunden. Er war vermutlich am späten Abend mit einem Motorrad von Mausbach in Richtung Freudenberg durch die "Kleine Schweiz" gefahren. In einer Linkskurve kam er auf der kurvigen Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte er gegen einen Baum und flog noch einige Meter weiter in den angrenzenden Wald.
Beim Unfall wurde der junge Mann tödlich verletzt.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache und zum Unfallzeitpunkt dauern noch an. (Quelle Polizei Siegen)

Beliebt, belebt, ein Klassiker: der Schustermarkt in Montabaur. Doch leider muss das traditionelle Fest in diesem Jahr wegen Corona abgesagt werden. Eine Großveranstaltung in den schmalen Straßen der Innenstadt, wo sich bei schönem Wetter oft tausende Menschen eng an eng an den Marktständen und Attraktionen vorbeischieben, ist in Zeiten der Corona-Pandemie nicht möglich. Mit der frühzeitigen Absage möchte die Stadt allen Beteiligten Planungssicherheit geben, denn normalerweise wären zu Beginn der Sommerferien die Vorbereitungen längst angelaufen. Nun hofft das Kultur-Team, dass der Schustermarkt 2021 wie gewohnt stattfinden kann.
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Archivbild: Im Corona-Jahr 2020 wird es keinen Schustermarkt in Montabaur geben. (Bild: Stadt Montabaur / Olaf Nitz)
Freudenberg (OT Alchen) (ots)
"Nach dem schrecklichen Unglück beim "Backes Fest" in Freudenberg-Alchen hat die Staatsanwaltschaft Siegen umfangreiche Ermittlungen durchgeführt", so Staatsanwalt Fabian Glöckner. Durch die Staatsanwaltschaft wurden unabhängige Sachverständigenbüros mit der Begutachtung des eigengebauten Gasgrills beauftragt, der während des Festes explodiert war. Die Gutachten liegen vor und sind ausgewertet. Die Beamten des Kriminalkommissariats 1 der Kripo in Siegen haben Zeugen und Geschädigte vernommen. Zurzeit richten sich die weiteren Ermittlungen gegen einen Verantwortlichen des Heimat- und Verschönerungsvereins Alchen.
Unter besonderen Rahmenbedingungen fand in diesem Jahr die Abiturfeier am Gymnasium im Kannenbäckerland statt. Wegen der Beschränkung der Personenzahl konnten die Eltern leider nicht daran teilnehmen und verpassten damit den Abschluss des Schullebens ihrer Kinder. Aber wenigstens war nach den kurz zuvor geänderten landesweiten Richtlinien eine Abiturfeier möglich, so dass die Abiturzeugnisse in würdigem Rahmen übergeben werden konnten.
Mit einer Andacht - durchgeführt durch Pfarrerin Monika Christ - wurden die Feierlichkeiten eröffnet, die im unmittelbaren Anschluss in der durch das Abstandsgebot dennoch gut gefüllten Mensa des Gymnasiums im Kannenbäckerland von Felix Birnbach eröffnet wurden. Als Moderator führte er durch das Programm, das mit einem musikalischen Beitrag durch Maximilian Meth und Frau Bock an der Trompete, begleitet von Tien-Son Nguyen am Klavier eingeläutet wurde.
Verbandsbürgermeister Thilo Becker ging auf die besonderen Umstände ein, unter denen sich die Abiturientinnen und Abiturienten in diesem Jahr auf die Abiturprüfungen vorbereiten musste und zollte ihnen Anerkennung für ihren Erfolg. In einem Blick in die Zukunft forderte er sie auf, sich zu engagieren – die Angebote hierfür seien zahlreich und wichtig für die Gesellschaft.
Anschließend ließen Anna-Sophie Chasiotis und Sandra Wegner für ihren Jahrgang aus ihrer ganz persönlichen Sicht die letzten Jahre noch einmal Revue passieren.
Die Wirtschaftsförderungen der drei „Wir Westerwälder“-Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis bieten seit 2025 gemeinsam mit der Universität Siegen ein Praxissemester an. Im Rahmen der „Zukunftswerkstatt Westerwald“ untersuchen Studierende die Innovations- und Transformationsfähigkeit hiesiger Betriebe. Die teilnehmenden Unternehmen erhalten einen unvoreingenommenen Blick von außen, eine Experteneinschätzung und konkrete Handlungsempfehlungen.
Weiterlesen ...Die Rallye hat sich in den vergangenen Jahren sportlich sehr positiv entwickelt und weit über die Region hinaus Anerkennung gefunden. Sie war zugleich ein wichtiger Bestandteil unseres motorsportlichen Engagements. Gerade vor diesem Hintergrund haben wir uns die Entscheidung alles andere als leicht gemacht.
Weiterlesen ...Westerburg (ots)
Am Montag, den 19.10.2026, wurde im Zeitraum von 14:40 Uhr bis 16:20 Uhr, wie bereits am Vortag, eine Kontrollstelle direkt vor der Polizeiinspektion Westerburg durchgeführt. Hierbei wurden insgesamt zwölf Verstöße wegen der Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt, sechs Gurtverstöße sowie ein Fall von mangelnder Kindersicherung festgestellt. Die Ablenkung durch das Smartphone während der Fahrt stellt ein erhebliches Unfallrisiko dar. Zudem erhöht ein nicht angelegter Sicherheitsgurt das Verletzungsrisiko selbst bei geringen Geschwindigkeiten massiv. Die PI Westerburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen an der benannten Örtlichkeit durchführen, da die Anzahl der festgestellten Verstöße für die kurze Kontrolldauer erneut sehr hoch war. (Polizei Westerburg)
Auf neuen Wegen durch Neuwied
Stadt entwickelt Radnetz weiter – Fahrradklima-Test 2026 läuft
Wie gut lässt sich Neuwied auf zwei Rädern durchqueren? Wo läuft es rund und wo gibt es noch Luft nach oben? Beim Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) sind die Menschen wieder gefragt. Bis zum 30. November können sie ihre Erfahrungen aus dem Alltag einbringen. Bei vergangenen Tests zeigte sich noch Verbesserungsbedarf. Seitdem hat sich an mehreren Stellen etwas getan.
Weiterlesen ...Limburg (ots)
Zwei Verletzte nach Arbeitsunfall,
Limburg, Lindenholzhausen, Dietkircher Straße, Montag, 19.10.2026, 12:20 Uhr
(rwn)Am Montagmittag kam es gegen 12:20 Uhr in Lindenholzhausen zu einem Arbeitsunfall, bei dem zwei Mitarbeiter einer Firma verletzt wurden. Ersten Ermittlungen zufolge gerieten ein 18-jähriger und ein 38-jähriger Mitarbeiter der Firma in der Dietkircher Straße während Arbeiten mit einer bislang unbekannten Substanz in Kontakt.
Weiterlesen ...Umweltausschuss, AG Wald und Mitglieder des Montabaurer Stadtrates haben sich bei einem Waldbegang vor Ort über die Folgen des Tornados und die Entwicklung der Kalamitätsflächen informiert.
Welche Schäden hat der Tornado im Stadtwald angerichtet? Und welche Rolle spielen abgestorbene Bäume und Totholz für die natürliche Regeneration des Waldes? Diesen Fragen gingen Teilnehmen bei einem gemeinsamen Waldbegang mit Revierförster Steffen Koch und Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher nach. Vor Ort konnten sie sich ein unmittelbares Bild von den Verwüstungen machen, die der Tornado im August im Stadtwald hinterlassen hat. Gleichzeitig zeigte Steffen Koch anhand verschiedener Kalamitätsflächen, wie unterschiedlich sich die betroffenen Waldbereiche entwickeln und welche Prozesse dabei in Gang gesetzt werden.
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