• Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen auch für die Crews der ADAC Luftrettung
• Erste Corona-Patienten mit ADAC Rettungshubschraubern transportiert
• Zusätzliche Ersatzmaschinen stehen bei weiterer Eskalation bereit
(ADAC Luftrettung gGmbH) Die Corona-Pandemie stellt in Deutschland auch den Rettungsdienst aus der Luft vor große Herausforderungen. Um die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung aus der Luft weiterhin zu gewährleisten, gelten an den 37 Stationen der ADAC Luftrettung aktuell erhöhte Sicherheitsmaßnahmen. Wichtigste Botschaft bei aller Besorgnis: Der Rettungsdienst der fliegenden Gelben Engel ist derzeit uneingeschränkt verfügbar. Inzwischen wurden auch die ersten zwei Corona-Patienten mit ADAC Rettungshubschraubern transportiert: Sie wurden von einem Krankenhaus im ostfranzösischen Metz in die Uniklinik Homburg/Saar geflogen – im Rahmen von grenzüberschreitender Nachbarschaftshilfe. Im Einsatz hierfür waren die Crews der Rettungshubschrauber „Christoph 77“ in Mainz und „Christoph 66“ in Eßweiler.
Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bekommt der Kreis rund 5 Millionen Euro. Wie der SPD-Abgeordnete Hendrik Hering betont, hat die Landesregierung angekündigt, das Geld den Kommunen rasch zur Verfügung zu stellen. „Die Kommunen kämpfen an vorderster Front gegen das Corona-Virus, etwa über ihre Gesundheitsämter. Es ist daher genau richtig, dass die Landesregierung heute beschlossen hat, ihnen eine einmalige pauschale Zahlung zuzuweisen.“ Die Mittel werden über einen Nachtragshaushalt bereitgestellt, über den die Abgeordneten des Landtags Rheinland-Pfalz an diesem Freitag abstimmen wollen. Das Geld soll anschließend über das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung ausgezahlt werden.
Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung den Nachtragshaushalt für das Haushaltsjahr 2020 beschlossen. „Wir alle befinden uns mitten in einer historischen Herausforderung. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind ein gesellschaftlicher Ausnahmezustand und eine große Bewährungsprobe für den Staat. Unser Land ist in einmaliger Weise gefordert. Deswegen handeln wir entschlossen und konsequent. Wir tun alles Menschenmögliche, um unsere Bevölkerung zu schützen, um diese sehr ernste Lage zu bewältigen, um die Folgen für die Wirtschaft und die Arbeitnehmer so klein wie möglich zu halten“, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Finanzministerin Doris Ahnen, Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und Umweltministerin Ulrike Höfken heute in Mainz.
Kooperation von Migrationsberatern, Jobcentern und Agentur für Arbeit trägt zur Integration in Gesellschaft und Beruf bei
„In den Betrieben der Region sind immer mehr geflüchtete Menschen beschäftigt. Ihre erfolgreiche Integration am Arbeitsmarkt trägt wesentlich zur sozialen Eingliederung bei. Zudem leisten viele Migranten über Sozialabgaben einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwohl.“ Diese positive Zwischenbilanz zogen Migrationsberater und Arbeitsmarktexperten verschiedener Einrichtungen, die über eine Kooperationsvereinbarung zur Unterstützung von Flüchtlingen miteinander verbunden sind. Dazu gehören die Agentur für Arbeit Montabaur, die Jobcenter Westerwald und Rhein-Lahn, die Arbeiterwohlfahrt, die Diakonie und die Caritas. Mehr als ein Lichtblick sind die Nachrichten vom Ausbildungsmarkt. Inzwischen können Industrie- und Handwerksbetriebe ihren Nachwuchs zu einem beachtlichen Teil durch geflüchtete junge Frauen und Männer decken.
Ab dem 4. Mai 2026 starten die Arbeiten zum Ersatzneubau der Holzbachbrücke in der Ortslage Puderbach im Verlauf der L 265.
Weiterlesen ...Gemeindepädagoge Olaf Neumann lädt zu Familiennachmittagen ein
Westerwaldkreis. Viele Sommer war er von den Dorfplätzen der Region nicht wegzudenken: der „Landgänger“, ein bunter Bauwagen voller Spielangebote, in dem Kinder unterhaltsame Nachmittage erlebt haben. Immer mit dabei: Olaf Neumann, damals noch als Jugendpfleger der Verbandsgemeinde Selters. Inzwischen ist Olaf Neumann Gemeindepädagoge der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald und bietet wieder Familiennachmittage auf Spielplätzen an. Zwar ohne den klassischen Landgänger, aber mit vielen Angeboten für Kinder und Eltern.
Viele Kinder kämpfen trotz großer Anstrengung mit dem Lesen, Schreiben oder Rechnen.
Häufig stehen dahinter Legasthenie oder Dyskalkulie – Herausforderungen, die nicht immer sofort erkannt werden und bei Betroffenen sowie ihren Familien zu Unsicherheiten führen können.
Genau möchte der Kinderschutzbund Westerwald mit seinem Elterntreff Legasthenie und Dyskalkulie ansetzen.
Eltern, Sorgeberechtigte, Großeltern sowie Erzieherinnen und Erzieher sind herzlich zu einer informativen Abendveranstaltung zum Thema Legasthenie und Dyskalkulie eingeladen.
Ziel des Abends ist es, über die Hintergründe dieser Lernstörungen aufzuklären und praxisnahe Unterstützungsmöglichkeiten für den Alltag aufzuzeigen.
Eine spannende und gruselige Taschenlampen-Lesung für Kinder von 8 bis 12 Jahren
Aziz, die liebevolle Mumie, Yxi, die verrückte und verpeilte Modepuppe, Karlotta, die zart besaitete Stoffspinne und der schüchterne Werwolf Rolf, allesamt Figuren einer von Stefan Gemmel erfundenen Geisterbahnwelt, werden durch die mitreißende Lesung hörbar und sichtbar zum Leben erweckt.
Hahn bei Marienberg (ots)
Am Freitag, 10.04.2026, 18:35 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall im Mühlenweg in Hahn bei Marienberg. Ein 8jähriges Kind aus dem Ort befuhr mit einem Fahrrad den Ringweg und missachtete an der Einmündung zum Mühlenweg nicht den Vorrang eines Personenkraftwagens, der von einem 35jährigen aus Bad Marienberg geführt wurde. Das Kind stieß seitlich gegen die Fahrertür des Autos und verletzte sich leicht im Bereich des Knies. Am Kraftwagen entstand leichter Sachschaden. Kinder genießen im Straßenverkehr einen besonderen Schutz und sollen auf verstärkte Rücksicht anderer Verkehrsteilnehmer vertrauen dürfen. Dem Autofahrer ist nach ersten Ermittlungen aber derzeit kein Vorwurf zu machen. (Polizei Hachenburg)
WW / Höhr-Grenzhausen. „10 Jahre Gemeindeschwester plus – Erfahrungen und Perspektiven im Westerwaldkreis“. Das ist das Thema des 4. „WW-Seniorentalk“, mit dem beleuchtet werden soll, wie der Einsatz von Gemeindeschwestern plus im Westerwaldkreis wirkt und wie das Angebot flächendeckend auf alle Verbandsgemeinden ausgeweitet werden kann. Dazu lädt das Netzwerk Senioren-Rat Westerwald am Mittwoch 22.4.2026 nach Höhr-Grenzhausen ein. Im Jugend-, Kultur -und Bürgerzentrum „Zweite Heimat“ sind um 18.00 Uhr alle Interessierten bei begrenzter Platzzahl nach Anmeldung willkommen. Die derzeit aktiven Gemeindeschwestern plus im Westerwaldkreis präsentieren zunächst ihre Aufgaben und die praktische Arbeit. Nach der Präsentation soll ein Zwischenfazit der bisherigen Arbeit gezogen und gefragt werden; welche Bedeutung das Leuchtturmprojekt bei der Umsetzung der Seniorenpolitischen Konzeption im Westerwaldkreis hat. Abschließend wird gefragt, wo es Verbesserungsbedarf gibt.
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