Unter besonderen Rahmenbedingungen, aber dennoch planmäßig beginnen am Freitag die schriftlichen Abiturprüfungen für die Stufe 12 des Gymnasiums im Kannenbäckerland. Wegen der Schulschließung für die übrigen Stufen wird eine ungewohnte, aber der Konzentration sicher nicht abträgliche Ruhe in der Schule herrschen. Die Hygienevorschriften und die allgemeinen Regeln für das Verhalten in der Öffentlichkeit müssen allerdings streng eingehalten werden, was zu einigen organisatorischen Änderungen im Vergleich zu den Vorjahren führen wird. Nach den vielen Unterrichtsjahren vor Ort wurden die Schüler/innen in den letzten Wochen per Fernunterricht von ihren Lehrer/innen betreut, so dass sie insgesamt gut vorbereitet und somit zuversichtlich in die Prüfungen gehen können. Wir wünschen allen gutes Gelingen und viel Erfolg in den drei schriftlichen Prüfungen. (Quelle Gymnasium im Kannenbäckerland)
Limburg-Weilburg. Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Limburg-Weilburg öffnet ab Mittwoch, 22. April 2020, seine Pforten für Bürgerinnen und Bürger des Kreises, die Abfälle selbst anliefern wollen. Dies gab der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises, Jörg Sauer (SPD), bekannt. „Wir werden für Selbstanlieferer von Montag bis Freitag, jeweils 7.30 bis 15.30 Uhr, den Wertstoffhof in Beselich wieder öffnen“, so Sauer. Bildunterschrift: Der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer (Zweiter von rechts) mit Bernd Caliari, Andreas Schneider, Anja Steioff und Rainer Hennermann (von rechts) vom Abfallwirtschaftsbetrieb.
WESTERWALD. Die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) ist für das Stromnetz in insgesamt 227 Kommunen verantwortlich. Damit der Strom immer in bester Qualität fließt, muss das Netz regelmäßig gewartet werden. Auch in diesem Jahr sind dazu Mitarbeiter der Energienetze Mittelrhein (enm), der Netzgesellschaft in der evm-Gruppe, und deren Dienstleister im gesamten Westerwaldkreis unterwegs. Sie prüfen Masten, Freileitungen und Dachständer auf Schäden. Das passiert im Vorbeigehen.
Das aktuelle Sommersemester ist an allen rheinland-pfälzischen Hochschulen zunächst digital gestartet. Die Hochschulen und Universitäten bieten den überwiegenden Anteil der Lehrveranstaltungen dieses Semester digital an. Die Hochschulen melden je nach Ausrichtung und Fachrichtung zwischen 75 und 100 Prozent Umstellung auf digitale Formate. Über den laufenden Hochschulpakt werden weitere Maßnahmen der Digitalisierung mit insgesamt 5,5 Mio. Euro unterstützt.
„Das digitale Sommersemester ist gut gestartet. Dank unserer guten Infrastruktur mit dem Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz und weiteren Kooperationen haben wir eine solide technische Basis, die Lehre an den Hochschulen digital anzubieten. Die Umstellungszahlen sind beeindruckend. Meinen herzlichen Dank an alle, die hier sich in den vergangenen Wochen eingebracht haben“, so Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf. „Es zeigt sich aber auch, dass in der Krise eine Chance liegt. Die Digitalisierung versetzt uns in die Lage, neue Formate zum Beispiel des kollaborativen Lernens zu erschließen. Das wird ein Gewinn für die Zukunft sein.“
Neunkirchen.
In den frühen Morgenstunden des heutigen Dienstags (16. Juni) ist durch einen Passanten Qualm aus einem Mehrparteienhaus in der Hochstraße gemeldet worden. Bei den Löscharbeiten stößt die Feuerwehr in der Dachgeschosswohnung auf einen Leichnam.
Gegen kurz nach halb sechs Uhr entdeckte ein Fußgänger Qualm, der aus der Dachgeschosswohnung kam. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand in der oberen Wohnung unter Kontrolle bringen. In dem Haus sollten nach ersten Erkenntnissen drei Personen wohnen. Zwei Bewohner sind durch die Rauchmelder auf den Brand aufmerksam geworden. Sie verließen selbständig das Haus und blieben unverletzt. Ein Bewohner der Dachgeschosswohnung hingegen wurde zunächst noch vermisst. Bei den Löscharbeiten stießen die Feuerwehrkräfte auf den Leichnam des 58-jährigen Bewohners in dessen Wohnung.
Die Kriminalpolizei erschien ebenfalls vor Ort. Der Brandort kann derzeit noch nicht betreten werden. Die Ermittlungen zu der Brandursache und die Todesursache des 58-Jährigen dauern noch an.
Zur Höhe des Brandschadens und ob zumindest die untere Wohnung bewohnbar ist, liegen derzeit noch keine Angaben vor.
Das Mons-Tabor-Bad in Montabaur feiert den Sommer und den 80. Geburtstag der DLRG: Am Samstag, dem 20. Juni, gibt es von 10.00 bis 13.00 Uhr Vorführungen der DLRG Ortsgruppe im Außenbecken, von 13.00 bis 17.00 Uhr sorgt das Zephyrus Disco-Team für Spaß und Aktionen im ganzen Bad - an Land und im Wasser. Aufblasbare Spielgeräte laden im Wasser zum Planschen und Toben ein, auf der Liegewiese gibt es Spiel- und Bewegungsangebote für alle kleinen und großen Besucher. Ein Profi-DJ sorgt für die passende Musik zur Sommer-Pool-Party. Das Mons-Tabor-Bad gibt an diesem Tag 20% Preisnachlass auf die Einzel-Tagestickets: Kinder und Jugendliche zahlen 3,20 Euro, Erwachsene 4,80 Euro. Wer Bahnen schwimmen oder in Ruhe baden möchte, sollte an diesem Tag eines der benachbarten Schwimmbäder aufsuchen oder gerne am Sonntag kommen. (VG Montabaur)
Montabaur/Obererbach, Juni 2026 – Die europaweit vertretene Partei Volt hat Johannes Heinrich Eidt demokratisch als Kandidaten für die Landratswahl im Westerwaldkreis am 16. August 2026 nominiert. Die Volt-Mitglieder im Kreisgebiet stimmten für den 38-jährigen Sozialpädagogen aus Obererbach, der damit als erster Volt-Kandidat für das Landratsamt im Westerwaldkreis antritt.
Eidt ist verheiratet, Vater zweier Söhne und arbeitet hauptberuflich als Jugendhilfeplaner. In seiner Tätigkeit koordiniert er täglich die Zusammenarbeit von Verwaltung, Politik, freien Trägern und Bürgerinnen und Bürgern. Eine Erfahrung, die er als Fundament seiner Kandidatur versteht.
„Der Westerwald braucht eine moderne, erreichbare und bürgernahe Verwaltung. Es geht jetzt nicht um parteipolitische Lagerkämpfe, sondern darum, Verantwortung für die Zukunft unserer Region zu übernehmen." so Eidt nach seiner Nominierung.
Experte informiert in Westerburg
Westerwaldkreis. Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht stehen im Mittelpunkt eines Vortrags am Dienstag, 23. Juni, im Westerburger Café Wällerland: Ab 18.30 Uhr spricht Uwe Sauer vom Betreuungsverein des Regionalen Diakonischen Werks über diese Themen. Die Informationsveranstaltung ist kostenlos; um eine telefonische Anmeldung wird gebeten. (Peter Bongard)
Rheinland-Pfalz/Lambsheim. Beim „Lesesommer“ und „Vorlese-Sommer“ sind die Roboter los: Als neue Maskottchen werben sie bei den erfolgreichen landesweiten Leseförderaktionen für das Lesen. Denn vom 15. Juni bis 16. August 2026 ist wieder Lesespaß angesagt: Rund 270 Bibliotheken in ganz Rheinland-Pfalz stellen Kindern und Jugendlichen exklusiv Bücher für das sommerliche Lesevergnügen bereit. Wer mitmacht und mindestens drei Bücher liest oder vorgelesen bekommt, kann mit etwas Glück einen von vielen attraktiven Preisen gewinnen. Den Startschuss für die vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) entwickelten Aktionen gab Kulturminister Sven Teuber am 15. Juni in der Gemeindebücherei Lambsheim.
Zur feierlichen Eröffnung begrüßten Barbara Eisenbarth-Wahl, Bürgermeisterin der Gemeinde Lambsheim sowie Michael Reith, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim die Gäste in der Gemeindebücherei. Das Rahmenprogramm wurde durch eine Lesung, eine Show des Zauberkünstlers Tim Silas sowie Beiträge der Kinder der Karl-Wendel-Grundschule und der Kindertagesstätte „Lambiland“ gestaltet.
„Lesen öffnet Welten und genau das erleben Kinder und Jugendliche beim Lesesommer und Vorlese-Sommer jedes Jahr aufs Neue. Als Vielleser und Leseförderer eröffne ich dieses Aushängeschild für Lesen und Literatur in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr mit großer Freude. Kinder, die früh Spaß am Lesen entwickeln, entdecken nicht nur Geschichten, sie entdecken sich selbst und die Welt um sie herum. Wer ihnen dabei hilft, gibt ihnen etwas fürs Leben. Mein herzlicher Dank gilt den Bibliotheken im Land, den vielen Ehrenamtlichen vor Ort und dem Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, das dieses Aushängeschild ins Leben gerufen hat und es Jahr für Jahr mit vollem Einsatz zum Leben erweckt", betont Kulturminister Sven Teuber.
„Die Lebenswelt von Jugendlichen und auch zunehmend von Kindern ist digitalisiert“, so Hans-Günter Scheer, kommissarischer Leiter des Landesbibliothekszentrums RLP. „Mit den beiden Leseförderaktionen ‚Lesesommer‘ und ‚Vorlesesommer‘ bleiben wir unserem Anliegen treu, Anreize zum Lesen und Vorlesen zu schaffen. Wir sind überzeugt, dass die Lesefähigkeit eine wichtige Kulturtechnik bleibt, die auch in der digitalen Welt ihre Schlüsselrolle behalten wird. Mit dem ‚Lesesommer‘ und ‚Vorlese-Sommer‘ vermitteln die Bibliotheken Freude am Lesen und stärken gleichzeitig die Lesekompetenz der nachfolgenden Generationen. Sie bildet die Grundlage für einen kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit Medien, der für eine demokratische und gesellschaftliche Teilhabe wichtiger ist denn je.“
Betzdorf. „Finanzierung der Pflege“ lautet der Titel eines Informationsabends der Kreisverwaltung Altenkirchen, der am Donnerstag, 25. Juni, um 18 Uhr im Wilhelm-Boden-Saal der Kreisverwaltung (Parkstraße 1, Altenkirchen, Altbau, 1. Obergeschoss) stattfindet. Die Finanzierung der Pflege stellt häufig eine große Herausforderung für Pflegebedürftige dar. Reichen eigene Mittel und Leistungen der Pflegeversicherung nicht aus, kann Hilfe zur Pflege nach dem zwölften Sozialgesetzbuch in Betracht kommen. Markus Hahmann vom Sozialamt der Kreisverwaltung Altenkirchen gibt Antworten und referiert über die verschiedenen Möglichkeiten einer Pflegefinanzierung. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erwünscht.
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