Deutschlands größte Vogelzählung startet wieder / wird der Negativtrend bei Feldsperling und Goldammer anhalten?
Wir wünschen allen ein gesundes neues Jahr und hoffen, Sie haben einen friedvollen Jahreswechsel erlebt. Es kann übrigens sein, dass Rotkehlchen und weitere Wintervögel noch nicht wieder am Futterhaus sind, weil Böller und Raketen sie verschreckt haben. Bis zur nächsten „Stunde der Wintervögel“ – Deutschlands größte naturkundliche Mitmachaktion – ändert sich das aber hoffentlich wieder. Seien Sie dabei und zählen vom 9. bis zum 11. Januar eine Stunde lang Vögel. Daraus können wir wichtige Rückschlüsse auf die Entwicklung unserer Vogelwelt ziehen.
Der NABU und sein bayerischer Partner LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) rufen dazu auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Dabei geht es darum, Bestandtrends häufiger Arten des Siedlungsraums wie Amsel, Meisen und Spatzen zu ermitteln. Wir hoffen zudem, Erkenntnisse über Wintergäste zu gewinnen, die aus kälteren Regionen zu uns kommen.
Die „Stunde der Wintervögel“ ist die größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands, bei der möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen sammeln und so Hinweise zur Entwicklung der heimischen Vogelbestände geben. Die Langzeitstudie liefert wertvolle Informationen für den Schutz der Artenvielfalt. 2025 beteiligten sich an der Aktion mehr als 120.000 Vogelfreunde.
Die NAJU lädt bei der „Schulstunde der Wintervögel“ vom 12. bis 16. Januar 2026 alle kleinen Vogelfreunde ein, im Park, auf dem Schulhof und im Garten eine Stunde lang Vögel zu zählen und mehr über sie zu erfahren. Alle Infos unter www.NAJU.de/sdw.
Informationen und wo man seine Beobachtungen hin melden kann finden Sie unter:
www.stundederwintervoegel.de.
Weitere Informationen über die Arbeit der NABU-Gruppe Hundsangen gibt es unter www.nabu-hundsangen.de. (Nabu Hundsangen)



