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Haus der Großeltern in Montabaur und Grabstein des Ur-Ur-Großvaters in Maxsain: Nachfahre von Holocaust-Flüchtlingen ist überwältigt von der Hilfe bei seinen Recherchen – Stadtarchivar deckt viele Spuren auf
„It was so emotional!“ Diesen Satz sagt Peter Howard Sternberg wieder und wieder. Zwei Jahre lang hat er nach seinen jüdischen Wurzeln geforscht. Jetzt ist er eigens aus Kalifornien in den vorderen Westerwald und ins hessische Reiskirchen gekommen, um die Spuren seiner Familie zu verfolgen. Er lernt Menschen kennen, die ihn begleiten. Er sieht Häuser, in denen seine Vorfahren gelebt haben. Und er findet das Grab seines Ur-Ur-Großvaters Alexander Sternberg Süßkind.
Das Schicksal der Familie Sternberg ist eng verknüpft mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte – der Nazizeit mit dem Holocaust und dem systematischen Auslöschen jüdischen Lebens. Peter Sternbergs Mutter Ellen stammte aus dem Schwarzwald. Sie verließ Deutschland 1939 zusammen mit ihren Eltern und ihrem Bruder; die Flucht endete in Rhodesien, dem heutigen Simbabwe. Ellen, die 2019 im Alter von 95 Jahren starb, interessierte sich sehr für die Herkunft ihrer Familie und schrieb ein Buch darüber. Ihr Tod war der Auslöser für Sohn Peter, Recherchen über den väterlichen Zweig aufzunehmen – die Sternbergs. Soviel wusste er: Seine Großeltern Simon und Settchen hatten mit den Söhnen Norbert und Kurt im hessischen Reiskirchen gelebt. Sie waren dem Terror der Nazis ebenfalls nur entkommen, weil ihnen die Auswanderung gelang.
Siegen (ots)
Siegen - Am Sonntag (24.10.2021) ist der Polizei Siegen bei der Streifenfahrt auf der Eiserfelder Straße ein Zwergkaninchen aufgefallen. Das Tier war augenscheinlich stark unterkühlt. Es knabberte an einem gefrorenen Blatt und zitterte stark. Ein Besitzer war nicht in Sicht. Daher nahmen die Ordnungshüter den hilflosen Vierbeiner zum Schutz der eigenen "Person" in Gewahrsam. Äußern, wie es zu der Situation kommen konnte, wollte oder konnte sich Herr Hase gegenüber der Polizei nicht. In der Zelle angekommen, bekam er neben Fressen und Trinken eine Decke zum Einkuscheln. Nachdem es Meister Lampe nach zahlreichen Streicheleinheiten schon deutlich besser ging, wurde er vom Tierheim Siegen abgeholt. (Quelle Polizei Siegen)
Beim Landeswettbewerb Mathematik qualifizierte sich Zoe Karl durch sehr gute Leistungen in den ersten beiden Runden für ein mathematisches Kolloquium, das die dritte Runde darstellte. Waren in den ersten beiden Runden Aufgaben als Klausur bzw. als Hausarbeit schriftlich zu lösen, hatte das Kolloquium einen noch deutlich anspruchsvolleren Charakter: Lösungsstrategien für komplizierte Aufgaben mussten ohne Vorbereitungszeit spontan entwickelt und vorgetragen und damit gezeigt werden, über welches mathematische Verständnis man verfügt.
Zoe gelang dies so überzeugend, dass sie nun zu einem dreitägigen mathematischen Workshop nach Trier eingeladen wurde – eine großartige Auszeichnung für die Schülerin, zu der die Schulgemeinschaft herzlich gratuliert. (Quelle GIK)
Bürgerworkshops zum Hochwasservorsorgekonzept in Dauersberg und Steineroth der VG Betzdorf-Gebhardshain am Montag fallen aus!
Betzdorf. Aufgrund von Krankheit müssen die Bürgerworkshops zum Hochwasservorsorgekonzept der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain am Montag, den 25. Oktober in Dauersberg und Steineroth abgesagt werden. Die Veranstaltungen werden nachgeholt – der Termin hierfür wird frühzeitig bekannt gegeben.
Die Verbandsgemeindeverwaltung Betzdorf-Gebhardshain bittet um Verständnis. (Quelle VG Betzdorf Gebhardshain)
Landkreis legt Buch mit Fachwerkgebäuden auf Kreisgebiet. Bis zum heutigen Tage zeichnen sich zahlreiche Orte des Westerwaldes sowie der angrenzenden Landschaften durch reizvolle Fachwerkhäuser aus. Viele sind weithin bekannt, manche stehen sogar unter Denkmalschutz, andere gelten als „Geheimtipp“. Der Kreis Altenkirchen beabsichtigt, sehenswerte Fachwerkgebäude zwischen Willroth und Niederschelderhütte in einem Buch vorzustellen. „Viele Fachwerkgebäude unserer Heimat finden sich in vergriffenen Büchern der letzten Jahrzehnte, einen aktuellen Überblick gibt es allerdings nicht. Diese Lücke wollen wir schließen“, erläutert Landrat Dr. Peter Enders. Besitzer von Fachwerkgebäuden, die Interesse daran haben, ihre Gebäude für das Buchprojekt fotografieren zu lassen, können sich hierzu bei der Kreisverwaltung melden: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 02681-812051. Der Altenkirchener Fotograf Gerd Asmussen ist durch die Kreisverwaltung beauftragt, Kontakt mit Interessenten aufzunehmen. Bildzeile: Der Kreis Altenkirchen beabsichtigt, sehenswerte Fachwerkgebäude in Buchform vorzustellen – sowohl bekannte wie die Mühle im Wissener Stadtteil Schönstein als auch weniger bekannte. (Quelle Kreis Altenkirchen)