Erst vor wenigen Tagen warnte der Deutsche Wetterdienst vor einem erneuten Dürresommer. Es soll warm und extrem trocken werden. Das ist nicht nur für Mensch und Tier anstrengend. Auch die Vegetation leidet unter dem fehlenden Wasser.
Das sorgt in vielen Teilen Deutschlands zu einer hohen Brandgefahr. Oftmals reicht schon eine fahrlässig weggeworfene Zigarette, um ganze Wälder in Brand zu setzen. Dabei ließen sich Brände ganz leicht vermeiden, so der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz. Dazu gibt der Verband fünf Tipps, die Brände verhindern.
Im Rahmen einer Begehung des Naturschutzgebietes Hasslichskopf bei Elkenroth wurde der zuständige Biotopbetreuer Peter Weisenfeld darauf aufmerksam, dass in einem Amphibientümpel zwei Reusen ausgelegt wurden. Die Reusen wurden ohne Genehmigung der zuständigen Naturschutzbehörde sowie ohne Kenntnis des Biotopbetreuers in dem streng geschützten Areal angebracht.
In den Reusen befanden sich etwa 20 Kammmolche sowie rund 25 Bergmolche. Der Kammmolch ist europaweit nach der FFH-Richtlinie (Anhang II und IV) geschützt und sogar „streng geschützt“ nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Der Bergmolch gilt als „besonders geschützt“ nach Bundesnaturschutzgesetz und Bundesartenschutzverordnung. Nach den Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetz (§ 39) dürfen wild lebende Tiere nicht von ihrem Standort entnommen werden. Darüber hinaus ist es verboten, wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören (§ 44 BNatSchG). Wird dies dennoch praktiziert, handelt sich hierbei um einen Straftatbestand, der mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden kann. Von Seiten der unteren Naturschutzbehörde wurde daher Anzeige erstattet und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
Ein poetischer Kino-Dokumentarfilm mit Tanzkonzert und ein anregender Vortrag über Zen-Buddhismus – das erwartet die Besucher am Samstag, den 25. Mai, in Hachenburg. Der Eintritt kostet jeweils 10 Euro.
„Im Spiegel Deines Angesichts - Aus dem Leben einer Tempeltänzerin“ nimmt die Zuschauer im Cinexx ab 10 Uhr mit auf eine mystische Reise durch verschiedene Länder, Kulturen, Traditionen und Religionen – ein modernes Märchen über eine Tänzerin, die aus ihrem Leben erzählt. Danach gibt es die Möglichkeit, Fragen an die Regisseurin Carola Stieber zu stellen. Abschließend wird sie, begleitet von Musikfreunden, live für das Publikum tanzen.
162 Teilnehmer und 29.774 Kilometer, das gilt es in diesem Jahr zu übertreffen. In der Zeit vom 1. bis zum einschließlich 21. Juni besteht dazu Gelegenheit. Dann ist Limburg gefordert, denn an diesen 21 Tagen werden die Kilometer gezählt, die möglichst viele Frauen und Männer, die in der Stadt leben und/oder arbeiten, auf Fahrrädern zurücklegen. Nicht nur in Limburg wird geradelt und gezählt, bundesweit läuft die Kampagne STADTRADELN im Zeitraum zwischen dem 1. Mai und dem 30. September und ist seit 2017 auch international unterwegs. Wer als Kommune teilnimmt, muss sich für einen Zeitraum von 21 Tagen entscheiden, an denen die Kilometer gezählt und in den Wettbewerb eingebracht werden.
162 Teilnehmer und 29.774 Kilometer, das sind die Eckdaten des vergangenen Jahres für Limburg. „Radeln für ein gutes Klima“ ist das Motto der Kampagne, in der Domstadt könnte sie auch etwas abgewandelt werden in „Radeln für bessere Luft“. Da das alles als Wettbewerb konzipiert ist, wobei die Kommunen gegeneinander antreten, dabei jedoch ein gemeinsames Ziel verfolgen, werden die zurückgelegten Radkilometer umgerechnet in die CO2-Einsparung. 29.774 Kilometer ergaben im vergangenen Jahr eingesparte CO2-Emissionen von 4228 Kilogramm. Natürlich wird nicht nur der CO2-Ausstoß verringert, sondern auch der Ausstoß an Stickoxiden (NOx).
EQUIPE EURODEK LÄDT ZU EINEM WEITEREN BESONDEREN RADSPORTEVENT EIN
Montabaur/Nassau. Wir müssen davon ausgehen, dass Niedrigwasser- und Trockenheitsperioden, verursacht durch den nicht mehr aufzuhaltenden menschengemachten Klimawandel, künftig häufiger auftreten und wahrscheinlich auch länger andauern. Der drohende Wassermangel wird damit ein drängenderes Thema werden. Und auch Starkregenereignisse mit Überschwemmungen werden zunehmen. Das heimische Radsportteam Equipe EuroDeK will sich am 5. und 6.9.2026 bei einer Etappenfahrt zum Thema „Lebenselixier WASSER“ darüber informieren, wie die Situation bei uns im nördlichen RLP ist. Dazu werden im Westerwald mit Einbeziehung von Lahn und Rhein 7 verschiedene Stationen mit regionalem Bezug zum Thema Wasser besucht.
Weiterlesen ...Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu, am Montag, 10. August, beginnt für viele Kinder und Jugendliche das neue Schuljahr. Dann sind wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Schule, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus. Damit steigt auch das Verkehrsaufkommen auf den Straßen spürbar an.
Bürgermeister Dr. Marius Hahn ruft daher zu besonderer Vorsicht im Straßenverkehr auf. Besonders Schulanfängerinnen und Schulanfänger sind noch unerfahren und können Verkehrssituationen oft nicht richtig einschätzen. Geschwindigkeit, Entfernung und mögliche Gefahren zu beurteilen, muss erst erlernt werden. Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu fahren, bremsbereit zu sein und Rücksicht zu nehmen, gerade in der Nähe von Schulen und auf typischen Schulwegen. (Stadt Limburg)
Infos und Mitmachspaß rund um Morgen, Maltern und Mesten
Wie früher geerntet wurde, zeigt am Sonntag, 16. August, das Museumsfest im Landschaftsmuseum Westerwald. Dabei gibt es auf dem Weg „Vom Korn zum Brot“ einiges zu entdecken. So können die Besucherinnen und Besucher bei Feldarbeiten mit Pflug, Egge, Sähwanne und Sense selbst anpacken. Vor der alten Scheune gibt es dann beim Dreschen, Fegen, Wiegen und Mahlen des Getreides weitere Einblicke in den Arbeitsalltag früherer Generationen. Und selbst die Jüngsten können Hand anlegen und Fegemühle, Strohschneider oder Stiftendrescher drehen.
Kircheib (ots)
Am 03.08.2026, gegen 23:00 Uhr kam es auf der B8/ Hauptstraße, innerhalb geschlossener Ortschaft, in 57635 Kircheib zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem PKW Audi A4 und einem Bus. Der 33-jährige PKW-Fahrer aus dem kreis Neuwied befuhr die B8 aus Fahrtrichtung Rettersen in Fahrtrichtung Kircheib. Aus bislang ungeklärter Unfallursache verlor der PKW Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, überfuhr eine Verkehrsinsel und prallte daraufhin, in einen im Gegenverkehr befindlichen Bus. Der PKW schleuderte anschließend auf seine Fahrbahn zurück und kam dort entgegen seiner Fahrtrichtung zum Stehen. Der PKW Fahrer erlitt bei dem Verkehrsunfall schwere Verletzungen und wurde in ein nahgelegenes Krankenhaus gebracht. Der 49-jährige Busfahrer aus dem Rhein-Sieg-Kreis wurde durch den Unfall leicht verletzt und auch in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 EUR.
Die B 8 ist aktuell zum Zwecke der Unfallaufnahme noch voll gesperrt.
Vor Ort waren Rettungskräfte der Feuerwehr Weyerbusch und Mehren, zwei Rettungswagen und ein Notarzt. (Polizei Altenkirchen)
Westerburg (ots)
Am 03.08.2026 ereignete sich gegen 14:35 Uhr auf der L294 zwischen Westerburg und Hergenroth ein Verkehrsunfall. Hierbei überfuhr ein Verkehrsteilnehmer auf der Fahrbahn liegende Gartengeräte. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Gartengeräte als Ladung von einem anderen Verkehrsteilnehmer transportiert, jedoch nicht ausreichend gesichert wurden und deshalb während der Fahrt auf die Fahrbahn gelangten.
Die Polizei Westerburg bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Verursacher oder zum Verursacherfahrzeug geben können, sich zu melden.
Bei dem Verkehrsunfall entstand ausschließlich Sachschaden. (Polizei Westerburg)
Die Rapunzel Naturkost GmbH & Co. KG ruft ihren "bioSnacky Rotklee" auch aus Rheinland-Pfalz zurück. Grund: In dem Samen für Sprossen und Keimlinge wurden Shigatoxin-bildende Escherichia coli (STEC/EHEC) nachgewiesen. Eine Erkrankung durch STEC/EHEC äußert sich in der Regel innerhalb einer Woche nach der Infektion mit Durchfall und Bauchkrämpfen. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit blutigem Durchfall entwickeln. Vor allem bei Kleinkindern kann es in seltenen Fällen zu einem akuten Nierenversagen im Rahmen eines hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) kommen. Betroffen von diesem Rückruf sind die bundesweit vertriebenen 30-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12/2028, mit der Chargennummer 11293, mit der Artikelnummer 690280 und mit der Kennzeichnung EAN: 4006040169871. (LUA)