Austausch mit HUF Haus über gemeinsame Projekte und Impulse für die Region Westerwald
„Premium-Qualität Made in Westerwald“, so lautete das Fazit eines gemeinsamen Austauschs mit der Geschäftsleitung der Firma HUF Haus in Hartenfels mit der Regionalinitiative Wir Westerwälder, den Landräten Dr. Peter Enders (Altenkirchen, Achim Hallerbach (Neuwied), Achim Schwickert (Westerwaldkreis) und den drei Wirtschaftsförderungsgesellschaften. Im Mittelpunkt standen der Austausch über aktuelle kreisübergreifende Projekte, die wirtschaftliche Entwicklung der Region sowie neue Impulse für Standortmarketing und Tourismus.
Der geschäftsführende Gesellschafter Christian Huf gab Einblicke in Produktion, Unternehmensphilosophie und die aktuelle Situation der Baubranche.
Die Rahmenbedingungen für den Hausbau seien derzeit schwierig: Hohe Zinsen, steigende Baulandpreise und eine unübersichtliche Förderlandschaft ließen die Zahl der Baugenehmigungen sinken. Dennoch blickt HUF HAUS optimistisch nach vorn. „Unsere Kunden schätzen den ganzheitlichen Ansatz, die Individualität sowie die hohe Qualität der Bauprojekte“, betonte Christian Huf.
Das Unternehmen, 1912 als Sägewerk mit Zimmerei gegründet, wird heute in vierter Generation geführt und steht mit über 400 Beschäftigten für exklusive Fachwerkarchitektur aus Holz und Glas. Trotz angespannter Konjunktur ist die Produktion bereits weitgehend ausgelastet. In den vergangenen Jahren wurden rund fünf Millionen Euro in moderne Fertigungstechnik am Standort Hartenfels investiert. „Zu einem gesunden Optimismus gibt es keine vernünftige Alternative“, betonte Christian Huf.
Die Landräte würdigten die Bedeutung des Unternehmens für den Westerwald als wichtigen Arbeitgeber und Innovationsmotor. Im anschließenden Gespräch wurden gemeinsame Vorhaben zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes, zur Fachkräftesicherung sowie zur wirtschaftlichen und touristischen Profilierung der Region erörtert. Einigkeit bestand darin, dass kreisübergreifende Kooperationen gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten an Bedeutung gewinnen.
„Der Westerwald ist wirtschaftlich stark, innovativ und lebenswert. Diese Qualitäten wollen wir gemeinsam noch sichtbarer machen und als drei Landkreise mit einer Stimme auftreten“, erklärten Dr. Peter Enders (Kreis Altenkirchen), Achim Hallerbach (Kreis Neuwied) und Achim Schwickert (Westerwaldkreis) übereinstimmend. „Nur wenn wir unsere Kräfte bündeln, können wir Fachkräfte gewinnen, Unternehmen unterstützen und die Region erfolgreich für die Zukunft aufstellen.“
Einen wichtigen inhaltlichen Impuls lieferte Sebastian Lachermeier von der Agentur Lachermeier & Co aus Herschbach. Er präsentierte erste Ideen für eine regionale Imagekampagne, bei der das Außenmarketing im Mittelpunkt stehen soll. Gezielt sollen Arbeitskräfte in anderen Wirtschaftsräumen angesprochen werden. Ziel ist es, neue Fachkräfte für den Westerwald zu gewinnen und zugleich den Wirtschaftsstandort Westerwald stärker zu vermarkten.
„Es gilt nun die ersten Ideen für das Außenmarketing, gemeinsam mit vielen weiteren starken Unternehmen, die in der Region Westerwald beheimatet sind, weiter zu entwickeln“, so die Vorständin von Wir Westerwälder, Sandra Köster. Das Treffen bei HUF Haus habe eindrucksvoll gezeigt, wie viel Innovationskraft und Unternehmergeist im Westerwald zuhause ist. (Wir Westerwälder)



