Mitte März trafen sich die Mitgliedsstädte und Gemeinden aus den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen zur Mitgliederversammlung. Tagungsort war dabei das Hotel Hüttenmühle in Hillscheid, dessen idyllische Lage alle Teilnehmer/innen lobten. Den rund 40 anwesenden Tagungsteilnehmern wurde ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Am Vortrag traf man sich am Limesturm Hillscheid.
Winfried Schlotter, Vorsitzender des Förderkreis Limes und Manfred Knobloch, Limes-Cicerone erläuterten fachkundig das Engagement rund um das Thema Weltererbe. Neben dem Turm wurden auch Hintergrundinformationen zum Kleinkastell im Hillscheider Wald gegeben. Natürlich wurde auch der Limesturm „bestiegen“. Die „Gastgeber“ Thilo Becker (Bürgermeister der Verbandsgemeinde) und Andreas Rath (Ortsbürgermeister Hillscheid) freuten sich, dass der Verein die Jahresversammlung ins Kannenbäckerland vergeben habe und versäumten es nicht schon heute alle zum Limesfest 2019 am Sonntag, 01. September 2019 erneut in das Limesdorf Hillscheid einzuladen.
Montabaur hat welche, Hachenburg auch – jetzt ist in der Kannenbäckerstadt Höhr-Grenzhausen ebenfalls ein Stadtführer aktiv. Die neue Aktion startet mit einem Quiz. Denn Stadtführer Kurt Frank hat eine Lügengeschichte in seine spannenden Schilderungen eingebaut. Am Ende wird die sogenannte „fake news“ aufgelöst – derjenige, der sie vorher errät, gewinnt einen Preis. Frank ist sich sicher, dass die Stadtführung auch etwas für Quizfreunde ist: „Beim Quellenstudium bin ich auf derart viele fast unglaubliche Geschichten gestoßen, dass mir die Idee dazu kam.“
Der neue Stadtführer informiert bei seinen nur 1,5 Kilometer kurzen Rundgängen (Start Keramikmuseum Westerwald) über Stadtgeschichte, Zeitgeschehen – aber vor allem über das Handwerk der Keramik, das die Region geprägt hat. Eingebunden in lustige Anekdoten über Personen der Stadt wird so interessierten Besuchergruppen ein komplexes Bild der Heimatgeschichte geboten.
Am 29. März 2019 fand in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württembergund und Bayern ein länderübergreifender Sicherheitstag zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum statt, an dem sich die zuständige Bundespolizeidirektion Koblenz in den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz beteiligte und auf den Bereich des Saarlandes mit zusätzlichen eigenen Maßnahmen ausweitete. Die eingesetzten Beamten der Bundespolizei fahndeten dabei an den Verkehrswegen im Grenzbereich zu Frankreich, Belgien und Luxemburg sowie an den Bahnhöfen und Bahnstrecken aller drei Bundesländer. An dem länderübergreifenden Sicherheitstag setzte die Bundespolizei zusätzlich 68 Beamte ein, die insgesamt 294 Personen überprüften und dabei 4 Haftbefehle vollstreckten. Darüber hinaus stellten die Beamten 5 Personen fest, die unerlaubt eingereist waren. Gegen 9 Personen bestand eine Fahndungsnotierung. Gegen 6 Personen leiteten die Fahnder Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz ein. Insgesamt stellten die Beamten mehrere Gegenstände als Beweismittel sicher. "Heute hat sich wieder gezeigt, dass die Bundespolizei als Fahndungspolizei für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sehr erfolgreich ist", so die abschließende Bewertung des Präsidenten der Bundespolizeidirektion Koblenz, Joachim Moritz. (Polizei Rheinland-Pfalz)
Frühjahrsputz betrifft nicht nur das eigene Zuhause, auch das Motorrad will, bevor es wieder ausgefahren wird, frühlingsfit gemacht werden. Dabei ist es nicht mit ein paar Handgriffen getan: das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz empfiehlt Bikerinnen und Bikern, sich auf den ersten Kilometern nach jedem Neustart unbedingt "warm" zu fahren. Für Biker ist es das schönste Hobby. Das Fahren vermittelt Spaß am Unterwegssein, Treffen mit Gleichgesinnten, Beherrschen der Technik, sportliche Herausforderung und am Ende gar ein Hauch von Freiheit und Abenteuer. Eine Motorradtour ist allerdings nicht immer nur Spaß auf zwei Rädern. So registriert die Polizei gerade zu Beginn der Motorradsaison immer wieder viele Unfälle mit getöteten und verletzten Motorradfahrern. Allein im vergangenen Jahr starben 32 Motorradfahrer auf rheinland-pfälzischen Straßen. Die Verkehrsunfälle mit Motorradbeteiligung stiegen von 2.663 Fällen im Jahr 2017 auf 2.807 Fälle im Jahr 2018.
MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
Weiterlesen ...Isselbach.
Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 10. Juni, und Montag, 15. Juni, beschädigten Unbekannte insgesamt 40 Leitpfosten an der Kreisstraße 19 zwischen Hirschberg und Isselbach. Die Leitpfosten wurden augenscheinlich sinnlos aus den Verankerungen getreten, wodurch ein nicht unerheblicher Sachschaden entstand. Personen, die Hinweise zur Tat bzw. dem oder den Tätern geben können, werden gebeten, die Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, zu kontaktieren. (Polizei Diez)
Hirschberg.
Am Donnerstag, 18. Juni, geriet gegen 11:40 Uhr der Container eines Müllfahrzeugs in der Hauptstraße in Hirschberg in Brand. Der Fahrer des Lkw entlud den Container geistesgegenwärtig auf die Fahrbahn, um ein Übergreifen des Feuers auf das Fahrzeug zu verhindern. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Als vermutliche Ursache für den Brand konnten in dem Müll mehrere illegal entsorgte Akkupacks festgestellt werden, die sich aufgrund der hohen Temperatur entzündet haben dürften. Die Bundesstraße 417 war in dem Bereich für mehr als zwei Stunden voll gesperrt. (Polizei Diez)
Musik, Begegnung und Sommerstimmung auf dem Marktplatz
Wenn die Temperaturen steigen, wird der Marktplatz in Bad Marienberg zur Open-Air-Bühne: Das Bad Marienberger Sommerfestival 2026 lädt im Juli und August zu vier musikalischen Dienstagabenden ein. Jeweils von 19:00 bis 22:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Rock, Pop und Rock’n’Roll – kombiniert mit entspannter Atmosphäre und geselligem Miteinander.
Das Festival hat sich als fester Bestandteil des sommerlichen Veranstaltungskalenders etabliert und bietet neben Live-Musik auch vielfältige Möglichkeiten zum Treffen, Verweilen und Genießen mitten in der Stadt.