Westerwaldkreis. 22 Westerwälderinnen und Westerwälder sind für ihr kirchliches Engagement geehrt worden. Während eines Gottesdienstes des Evangelischen Dekanats Westerwald in der Westerburger Schlosskirche erhielten fünf von ihnen die Silberne Ehrennadel, das ist nach der Martin-Niemöller-Medaille die höchste Auszeichnung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). 17 weitere bekamen die Ehrenurkunde der EKHN. „Ohne diese Männer und Frauen könnte unsere Kirche ihrem Auftrag nicht gerecht werden“, betont Präses Bernhard Nothdurft. „Sie verteilen die Gemeindebriefe, planen Kinderfreizeiten, besuchen alte und kranke Menschen, gestalten Basare, kümmern sich um die gemeindliche Homepage, begleiten Sterbende und tragen im Kirchenvorstand Verantwortung. Sie bringen Kraft und Phantasie in unsere Kirche ein – welch ein Geschenk!“
Bernhard Nothdurft und Dekan Axel Wengenroth verliehen die Ehrennadeln an Erhard Fetthauer (Kirchengemeinde Kroppach), Stefan Keßler (Kirchengemeinde Bad Marienberg), Brigitte Kopold (Kirchengemeinde Neuhäusel), Ingrid Schäfer aus Seeheim-Jugenheim und Barbara Stahl (Kirchengemeinde Bad Marienberg).
Die Straße am neuen Verbandsgemeindehaus trägt den Namen Gerberhof und greift damit eine historisch gewachsene Bezeichnung für das Quartier zwischen Wallstraße und Steinweg auf. Diesen Zusammenhang zeigte Referent Bernd Schrupp (Bild) vom Stadtarchiv Montabaur in seinem lokalgeschichtlichen Vortrag „Vom Gerberviertel zum Gerberhof“ auf, zu dem Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur in die Bürgerhalle im alten Rathaus geladen hatten. Schon im 14. Jahrhundert, so Schrupp, lebten und arbeiteten die Montabaurer Ledergerber in dem Gebiet am Unterlauf des Stadtbachs; noch um 1870 konnten dort vier Betriebe nachgewiesen werden. „Es lag also auf der Hand, diese Handwerkszunft für die Namensgebung heranzuziehen“, so Schrupp. Zuvor hatte er ausgeführt, welche Gebäude der Stadt Montabaur in den letzten Jahrhunderten als Rathaus gedient hatten. Die Verbandsgemeindeverwaltung war nach ihrer Gründung 1972 zunächst auf die vier Standorte „Villa Sonnenschein“, Katharinenschule, Feuerwache Eichwiese und das historische Rathaus verteilt, bis 1983 die Verwaltung im neu gebauten Rathaus zusammengeführt wurde. Für seine mit feinem Humor gewürzten Ausführungen erhielt Schrupp am Ende viel Applaus von den rund 50 Zuhörern in der Bürgerhalle.
(Quelle: Pressemitteilung, VG Montabaur)
(Rat)Häusle-Bauer unter sich. Die Verbandsgemeinden Montabaur und Sprendlingen-Gensingen haben eines gemeinsam: Beide stecken tief in den Planungen für ein neues Verwaltungsgebäude. Grund genug, sich zum interkommunalen Erfahrungsaustausch zu treffen. Eine 15-köpfige Delegation aus dem rheinhessischen Sprendlingen mit Bürgermeister Manfred Scherer (im Bild Mitte links) an der Spitze kam in den Westerwald, um das eigene Bauprojekt „Bürgerrathaus“ vorzustellen und im Gegenzug das Montabaurer „Verbandsgemeindehaus“ genauer kennenzulernen. Im offenen Gespräch tauschten sich die Fachleute aus beiden Verwaltungen und die Fraktionsvorsitzenden aus beiden Verbandsgemeinderäten über die Vorgehensweise, Probleme und Lösungsansätze sowie gute und weniger gute Ideen rund um die geplanten Neubauten aus. „Wir haben interessante Informationen ausgetauscht und gute Anstöße für unser eigenes Projekt bekommen“, so das Fazit von Büroleiter Reiner Nebgen (im Bild Mitte rechts), der die Gäste im Rathaus Montabaur willkommen hieß. Ein möglicher Gegenbesuch in Sprendlingen wurde für das nächste Jahr ins Auge gefasst.
(Quelle: Pressemitteilung, VG Montabaur)
Mainz (ots) - Wenn die Tage kürzer werden, haben Wohnungseinbrüche erfahrungsgemäß Hochsaison. Nicht ohne Grund findet der "Tag des Einbruchschutzes" am Tag der Zeitumstellung, am 27. Oktober, statt. Unter dem Motto "Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit" informiert die Polizei Rheinland-Pfalz rund um diesen Termin mit vielen Aktionen zum Einbruchschutz und gibt hilfreiche Tipps.
Einbruchsprävention ist seit Jahren ein Schwerpunktthema der rheinland-pfälzischen Polizei. Die Zahlen geben dem Engagement Recht: Seit 2015, als mit insgesamt 7.125 registrierten Fällen (davon 3.413 / 47,9 % Versuche) ein Negativrekord bei den Einbruchszahlen zu verzeichnen war, hat sich die Lage in Rheinland-Pfalz deutlich entspannt. In den vergangenen vier Jahren ist die Zahl der Wohnungseinbrüche kontinuierlich um insgesamt 42,5 Prozent gesunken. "Dieser Trend setzt sich dank der intensiven Präventions- und Ermittlungsarbeit fort", betont Johannes Kunz, Präsident des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz.
Die Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG ruft "Milbona High Protein Pudding Schoko" auch aus den rheinland-pfälzischen Lidl-Filialen zurück. Grund: Es wurde Bacillus cereus nachgewiesen. Der Krankheitserreger kann Erbrechen und Durchfall auslösen. Bei bestimmten Personengruppen (Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere, Ältere und Menschen mit einem geschwächten Abwehrsystem) können ernste Krankheitsverläufe auftreten. Betroffen von diesem Rückruf sind die 200-Gramm-Becher mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.09.2026. (LUA)
Ministerpräsident Gordon Schnieder hat heute die Stadt Höhr-Grenzhausen und die Ortsgemeinde Boden im Westerwaldkreis besucht. Ein schweres Unwetter hatte hier am Abend des 19. August 2026 erhebliche Schäden verursacht. Schnieder informierte sich vor Ort über die Lage und dankte den Einsatzkräften persönlich.
„Das war eine schwere Nacht für den Westerwald und für viele Menschen hier in der Region. Die Schäden, die wir heute vor Ort sehen, machen deutlich, mit welcher Kraft das Unwetter gestern Abend über Teile unseres Landes gezogen ist. Mir war es wichtig, heute selbst herzukommen, um die Lage zu sehen, das Gespräch mit den Menschen vor Ort zu suchen und vor allem den Einsatzkräften persönlich Danke zu sagen. Den fast ausschließlich ehrenamtlich tätigen Einsatzkräften gilt mein persönlicher Dank, ihr Einsatz ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte Ministerpräsident Gordon Schnieder.
Weiterlesen ...Eine Unwetterlage hat am Mittwochabend, 19. August 2026, im
Landkreis Limburg-Weilburg zu zahlreichen Einsätzen von Feuerwehr und weiteren
Einsatzkräften geführt. Zwischen 19:55 Uhr und etwa 01:00 Uhr wurden in der
zusammenfassenden Lageübersicht 124 Einsätze und Einsatzmaßnahmen erfasst.
Insgesamt waren dabei rund 450 Einsatzkräfte eingebunden.
Noch einmal einen besonderen Sommertag gemeinsam im Freibad verbringen: Dazu bietet sich am Sonntag, 23. August, im Parkbad Limburg die Gelegenheit. Von 12 bis 18 Uhr dreht sich beim Familientag vieles um Spiel, Spaß und gemeinsame Erlebnisse für Kinder und ihre Familien.
Neben dem Badebetrieb wartet auf die jüngeren Besucher unter anderem eine Hüpfburg, auf der nach Herzenslust getobt werden kann. Auch im Wasser ist für Unterhaltung gesorgt. Bei einem Stand-Up-Paddelrennen können die Teilnehmer ihr Geschick auf dem Wasser unter Beweis stellen und sich miteinander messen. Spaß und die eine oder andere wackelige Situation dürften dabei garantiert sein.
evm-Gruppe arbeitet mit allen verfügbaren Kräften an der Wiederherstellung der Versorgung
KOBLENZ/WESTERWALDKREIS. Das schwere Unwetter in der Nacht zum Donnerstag,20. August, hat im Westerwald zu erheblichen Schäden an der Strominfrastruktur der Energienetze Mittelrhein (enm), der Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein, geführt. Rund 25.000 Wohneinheiten waren zeitweise von Stromausfällen betroffen. Dank des schnellen Einsatzes zahlreicher Mitarbeitender konnte die Versorgung bereits in der Nacht und den frühen Morgenstunden für einen Großteil der Betroffenen wiederhergestellt werden. Aktuell sind rund 90 Prozent der betroffenen Kundinnen und Kunden wieder mit Strom versorgt.
„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind seit den ersten Meldungen zu Stromstörungen am gestrigen Abend im Einsatz und arbeiten mit Hochdruck an der Störungsbehebung. Die Schäden sind außergewöhnlich umfangreich und verteilen sich über ein großes Gebiet. Dennoch setzen wir alles daran, die betroffenen Menschen so schnell wie möglich wieder mit Strom zu versorgen“, erklärt enm-Geschäftsführer Hendrik Majewski.
Mündersbach (ots)
Am 19.08.2026 ereignete sich gegen 17:30 Uhr in der Ortslage Mündersbach ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Kind. Hierbei befuhr der 33-jährige Fahrer eines PKW die Forststraße. Zur gleichen Zeit spielte das Kind im Hof eines dortigen an die Fahrbahn angrenzenden Grundstücks. Das Kind verließ das Grundstück über ein offenstehendes Tor und lief hinter einem am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeug auf die Fahrbahn. Der gleichzeitig herannahende PKW-Fahrer nahm das Kind aufgrund des sichtbehindernden Fahrzeugs zu spät wahr, sodass es zur Kollision kam. Dieses erlitt durch den Zusammenstoß schwere aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde einem Krankenhaus zugeführt. Neben der Polizei Hachenburg war ebenso der Rettungsdienst und eine Notärztin im Einsatz. (Polizei Hachenburg)