Montabaur. Die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Anne Spiegel hat in Montabaur das Psychosoziale Zentrum (PSZ) des Diakonischen Werks Westerwald eröffnet. Künftig betreut dort ein dreiköpfiges Team Geflüchtete und deren Angehörige. Eine wichtige Einrichtung, betonte die Ministerin vor den etwa 50 Gästen, die an der Einweihung teilnahmen: „Denn viele der Geflüchteten haben Schreckliches erlebt und brauchen dringend unsere Hilfe.“
Das Psychosoziale Zentrum Montabaur hilft Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind und dort Krieg, Gewalt, Not und Unterdrückung erleiden mussten. Ereignisse, die Spuren hinterlassen haben: Zurzeit betreut das PSZ 40 Männer und Frauen, und viele von ihnen leiden unter einem schweren Trauma. Das Team des PSZ – Sozialpädagogin Kata Pesti, Diplompsychologe Alexander Becker und Sozialarbeiterin Maria Dormann – wissen, dass diese Menschen besonders schutzbedürftig sind.
Die Kriminalpolizei in Betzdorf konnte in enger Zusammenarbeit mit der Polizei Altenkirchen den bewaffneten Raubüberfall auf die BellOil-Tankstelle in Altenkirchen vom letzten Dienstag, den 05.11.2019 schnell aufklären. Es wurden drei Männer aus der Verbandsgemeinde Altenkirchen und Flammersfeld im Alter von 17 und 18 Jahren ermittelt, die im dringenden Verdacht stehen, die Tat verübt zu haben. Gegen diese Personen wurden Haftbefehle erlassen, die mittlerweile vollstreckt sind. (Quelle: ots / Polizei Betzdorf)
Am 23. November fällt der Startschuss für die Weihnachtstrucker-Aktion der Johanniter. Die Hilfsorganisation bittet auch in diesem Jahr wieder Privatpersonen, Firmen, Schulen, Kindergärten und Vereine, Hilfspäckchen mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem kleinen Kinderspielzeug zu spenden. Die Päckchen werden von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern an notleidende Kinder, Familien, alte Menschen und Menschen mit Behinderung in Südosteuropa verteilt.
In ganz Deutschland sammeln besonders Kinder aus Kindereinrichtungen und Schulen Pakete, um die Menschen in Südosteuropa zu unterstützen. Auch zahlreiche Unternehmen und Organisationen beteiligen sich an der Aktion. „Es ist einfach großartig, wieviel Unterstützung wir von den Menschen bekommen! Viele spenden seit mehreren Jahren Pakete für den Johanniter-Weihnachtstrucker. Das gehört bei ihnen einfach zur Vorweihnachtszeit dazu wie das Plätzchenbacken“, sagt Christian Görg, Regionalvorstand bei den Johannitern am Mittelrhein. In diesem Jahr planen die Johanniter am Mittelrhein wieder eine große Packaktion, bei der durch Unternehmen der Region gespendete finanzielle Mittel zu 100% in Lebensmittel umgesetzt und dann durch ehrenamtliche Helfer verpackt werden. Die Johanniter freuen sich über jedes Unternehmen, das zusätzlich spenden möchte oder bei der Packaktion tatkräftig unterstützt!
Mainz (ots)
In der Advents- und Vorweihnachtszeit begeben sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher auf Schnäppchenjagd im Internet. Doch es ist äußerste Vorsicht geboten: Hinter einigen günstigen Online-Angeboten verbergen sich Kriminelle, die mit gefälschten Internet-Verkaufsplattformen, sogenannten Fake-Shops, Einkäufer abzocken wollen. Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz geben im Rahmen der Präventionskampagne "Genug Betrug" Tipps und Hinweise, wie man sich vor dieser Abzocke beim Onlineshopping schützen kann.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.