Im Seniorenpflegehaus Sonnenhang in Mehren (Landkreis Altenkirchen) wird zurzeit getestet, wie die geistigen und körperlichen Fähigkeiten von Pflegeheimbewohnern durch den Einsatz der therapeutischen Spielkonsole „memoreBox“ verbessert werden können. Initiiert wurde das Projekt von der BARMER und dem Spieleentwickler RetroBrain aus Hamburg. Projektschirmherrin in Rheinland-Pfalz ist die Landesministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Wissenschaftlich begleitet wird der Test von der Charité Universitätsmedizin Berlin, der Humboldt-Universität Berlin und der Alice Salomon Hochschule Berlin.
Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland, sagte bei Vorstellung des Projekts im Seniorenpflegehaus Sonnenhang: „Die memoreBox ist keine handelsübliche Spielkonsole. Sie ist ein computergesteuertes Bewegungsspiel mit therapeutisch abgestimmten Übungen für ältere Menschen.“ Die Spiele würden therapeutische, präventive und rehabilitative Elemente integrieren, die unter anderem aus Erkenntnissen der Geriatrie, der Neuropsychologie sowie der Physio- und Musiktherapie entwickelt worden seien. Die BARMER finanziert die Begleitforschung und übernimmt die Mietkosten für die memoreBox. Als gesetzliche Krankenkasse hat sie die Aufgabe, gesundheitsfördernde Präventionsangebote in Pflegeeinrichtungen zu unterstützen.
Zwei wie Paprika und Panto el: Ein ungleiches Paar in einer Comedy-Show, die mit viel Aktion direkt ins Zwerchfell geht. Slawische Seele tri auf deutschen Humor. Das Schicksal hat sie zusammen geführt: Branka, draufgängerischer Charmebolzen, wir mit ihrer unausweichlichen Art Klischees über der Haufen und bleibt dabei ihrem Motto treu: “Egal was Leben bringt – trink!”. Roger, Entertainer mit einem Charisma irgendwo zwischen Gebrauchtwagen-händler und Goofy, will mit Branka den internationalen Durchbruch erreichen. Branka & Roger empfehlen: Erleben Sie uns jetzt, wer weiß, wie lange wir noch können!
Am Samstag, 26. Oktober 2019 um 20.00 Uhr im Kulturzentrum “Zweite Heimat” in Höhr- Grenzhausen. Karten sind erhältlich unter Tel.: 02624/7257 oder online unter www.juz- zweiteheimat.de und kosten im VVK: 14,- Euro, an der AK: 16,- Euro.
(Quelle: Pressemitteilung, Kulturzentrum "Zweite Heimat)
Digital und Bibliothek: Das passt gut zusammen. Seit Juli können die Leserinnen und Leser im neuen WebOPAC den Bestand der Stadtbibliothek Montabaur von überall einsehen, in Echtzeit ihre Medien verlängern und auch die Onleihe nutzen. Zu diesem WebOPAC mobile kommt nun die passende App B24 für Handys und mobile Geräte mit mehr Komfort und mehr Funktionen.
Den kostenlosen Download gibt es für Android- und IOS-Geräte. Das mobile Portal hat Aktuelles parat wie Öffnungszeiten, Neuerwerbungen und Veranstaltungshinweise. Medien können (auch über den ISDN Code) gesucht, verlängert, vorbestellt und auf einer Merkliste notiert werden. Das Leserkonto ist bequem zu verwalten. Hier lassen sich z.B. der Gebührenstand einsehen, Erinnerungen einrichten oder eine Familienverknüpfung erstellen.
So einfach geht´s mit der App: Bibliothek suchen – per GPS, QR-Code oder Direkteingabe -, mit Lesernummer und Passwort anmelden. Mit dem ersten Login merkt die App sich die Zugangsdaten. Man kann aber auch ohne Anmeldung einsteigen.
(Quelle: Pressemitteilung, VG Montabaur)
Eine Bibliothek ist ein Raum, in dem sich lückenlos Buchrücken in Regalen reihen, die bis zur Decke reichen. Das einzige Geräusch ist das Rascheln von Papier. Die Besucher gehen auf Zehenspitzen und unterhalten sich allenfalls im Flüsterton. Es ist ein bisschen staubig und ein bisschen langweilig. Wer eine solche Vorstellung im Kopf hat, ist nicht auf der Höhe der Zeit – und kennt auch die Stadtbibliothek Montabaur nicht. Sie ist Lese-Oase, Treffpunkt und Schauplatz vieler Veranstaltungen.
Das „Kerngeschäft“ boomt: Von Januar bis September dieses Jahres wurden 108.496 Bücher und Medien ausgeliehen; das sind 9.573 mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. 77.340 Exemplare wurden physisch mitgenommen – getreu der Tradition: Denn was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen. Im digitalen Zeitalter gilt dieser Satz allerdings nur noch bedingt. Über die Onleihe kann man sich zu jeder Tages- und Nachtzeit mit „Futter“ versorgen.
Geschwister-Scholl-Straße 11 lautet die neue Adresse des Montabaurer Stadtarchivs. Mitten im Quartier Süd hat die Einrichtung eine der alten Werkhallen und die dazugehörigen Büro- und Lagerräume bezogen. Nun befindet sich der gesamte Bestand an einem Ort. Außerdem sind die Lagermöglichkeiten für viele alte Dokumente und die Arbeitsbedingungen für Stadtarchivar Dennis Röhrig und sein Team in den ebenerdigen Räumen besser als am alten Standort im Rathaus unterm Dach. Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher besuchte das Archiv nach dem Umzug.
Weiterlesen ...Im Westerwaldkreis starten in den kommenden Wochen die Vorbereitungen für den geförderten Ausbau der Glasfaserinfrastruktur im Rahmen des sogenannten Graue-Flecken-Förderprogramms von Bund und Land. Ziel ist es, die Breitbandversorgung in bislang unterversorgten Bereichen nachhaltig zu verbessern und den Ausbau einer zukunftssicheren digitalen Infrastruktur voranzutreiben.
Seit Anfang März ist Matthias Preußner als Breitbandkoordinator des Westerwaldkreises im Referat „Wirtschaft und Kreisentwicklung“ angesiedelt und für die Verbands- und Ortsgemeinden sowie für Bürgerinnen und Bürger der zentrale Ansprechpartner. Von der Planung bis zur Fertigstellung begleitet er die Umsetzung des Förderprojektes im Bereich Glasfaserausbau.
Helferinnen und Helfer wurden zum Essen eingeladen
Wüscheid/Glockscheid/Waldbreitbach – „Ohne unsere Vereinsmitglieder, Helfer und Unterstützer hätten wir in diesem Jahr nicht wieder ein erfolgreiches Dorffest in Glockscheid auf die Beine stellen können – für euren Einsatz danken wir euch recht herzlich“, so hat sich der 1. Vorsitzende des Dorfvereins Glockscheid-Wüscheid, Pierre Fischer, im Rahmen des „Helfer-Essens“ in Waldbreitbach im Namen des gesamten Vorstands bedankt. „Ohne ehrenamtliches Engagement sähe das Dorfleben ganz anders aus“, pflichtete ihm auch Manuel Hardt als 2. Vorsitzender bei.
Weiterlesen ...Gemeinsam Kilometer sammeln:
Kreis Altenkirchen. Nach der Premiere im vergangenen Jahr beteiligt sich der Landkreis Altenkirchen auch 2026 wieder an der bundesweiten Klimaschutzkampagne „STADTRADELN“ des Klima-Bündnisses. Vom 10. bis 30. August sind Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine, Organisationen und Unternehmen eingeladen, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Ziel der Kampagne ist es, das Fahrrad als gesundes, umweltfreundliches und alltagstaugliches Verkehrsmittel stärker in den Fokus zu rücken und gleichzeitig möglichst viele Menschen für das Radfahren zu begeistern.
Gelbachtal. Eine passende Gelegenheit zum Austausch mit anderen Radsportlern und Radsportlerinnen bietet die jährliche Radsportfete am Samstag, 8.8.2026 ab 17.00 Uhr. Dazu lädt die „Equipe EuroDeK“ in der RSG Montabaur und dem RSV Oranien Nassau alle Freunde, Unterstützer, Sponsoren und an der Arbeit der Equipe Interessierten, die an diesem Tag auf dem Fahrrad unterwegs sind, zu einem Umtrunk mit einem kleinen Imbiss vom Grill in die Grillhütte in MT-Bladernheim ein.
Weiterlesen ...Das Veterinäramt des Westerwaldkreises informiert
Angesichts des diesjährigen historischen Hitzesommers mit neuen Temperaturrekorden appelliert die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises an Landwirte und private Tierhalter, ihre Tiere nicht ungeschützt der prallen Sonne auszusetzen oder gar im Auto zu lassen. Trotz wiederholter Hinweise in den vergangenen Jahren gibt es nach wie vor viele Sommerweiden, die weder über Bäume noch über mobile Sonnenschutzeinrichtungen verfügen.
Entgegen der landläufigen Meinung haben Nutztiere keine höhere Hitzetoleranz als Menschen. Bereits ab 25 Grad im Schatten sind bei Rindern und Schafen die ersten Symptome von Hitzestress zu erkennen. Stehen Schattenplätze unter Bäumen und Sonnensegel oder in einem Offenstall zur Verfügung, werden diese auch schon bei niedrigeren Temperaturen gerne aufgesucht. Ebenso wichtig wie der Schatten ist die ständige Versorgung mit frischem Wasser. Während ausgedehnter Hitzeperioden rechnet man bei Milchkühen mit einem Wasserbedarf von bis zu 120 Litern, bei Pferden von 60 Litern und bei Mutterschafen von 18 Litern pro Tier und Tag.