WW/Montabaur. Auch nach fast drei Jahrzehnten ist das Westerwälder Kleinkunstfestival FOLK & FOOLS nicht kaputt zu kriegen. Im Gegenteil: die 29. Ausgabe am 22. und 23.11.2019 ist lebendiger und außergewöhnlicher denn je. Dazu laden die Kleinkunstbühne Mons Tabor und die Stadt Montabaur gemeinsam in die Stadthalle der Kreisstadt ein. Diesmal wieder mit jeweils zwei tollen Programmpunkten an zwei Tagen hintereinander. Beginn ist jeweils um 20.00 Uhr. Der Kartenvorverkauf beginnt am 21.10. Unterstützt wird das Festival vom Land Rheinland-Pfalz sowie der Sparkasse Westerwald-Sieg und der EVM.
Zum Auftakt am Freitag, 22.11. bleibt die Kleinkunstbühne ihrer Linie für 2019 treu, dass das Kulturangebot im Westerwald in schwierigen Zeiten kritischer rund politischer werden muss! Zunächst lebt dabei der Kabarettist FRANK LÜDECKE in seinem aktuellen Programm „Über die Verhältnisse“. Der Berliner, der schon lange zu ersten Riege des deutschen Kabaretts gehört, wirft einen vergnüglichen Blick in die Seele zivilisationsgestresster Mitteleuropäer. Im zweiten Teil des Abends kommt ein mit vielen Preisen ausgezeichnetes Folk-Quartett aus Bremen, dem wir die Erneuerung des politischen Liedes in Deutschland maßgeblich zu verdanken haben: DIE GRENZGÄNGER.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Sportminister Roger Lewentz haben Niklas Kaul vom USC Mainz zu seiner überragenden Leistung bei den Leichtathletikweltmeisterschaften in Doha und dem Gewinn der Goldmedaille gratuliert.
„Rheinland-Pfalz ist stolz auf Niklas Kaul und seine überragende Leistung in Doha. Mit 21 Jahren als jüngster Sieger im Zehnkampf geht er in die Sportgeschichte ein. Alle Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen und auch ich ganz persönlich freuen sich heute mit Niklas Kaul“, erklärte die Ministerpräsidentin. „Saulheim steht Kopf und der USC Mainz kann die Freude kaum fassen. Alles ist möglich, das kann man von Niklas Kaul lernen. Als Außenseiter gestartet und als Zehnkampf-Weltmeister gelandet. Was für eine Wahnsinnsleistung“, freut sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Limburg-Weilburg. Es hat bereits eine lange Tradition, dass die Selbsthilfekontaktstelle im Gesundheitsamt alljährlich eine Fahrt mit den Selbsthilfegruppen organisiert. Die Fahrt ermöglicht es den Selbsthilfegruppen sich mit Mitgliedern anderer Selbsthilfegruppen auszutauschen und einander mit Erfahrungen und Informationen zu unterstützen. In diesem Jahr ging die Jahresfahrt nach Düsseldorf und Köln. Der Besuch des Nordrhein-Westfälischen Landtags in Düsseldorf stand auf dem Programm. In einem Gespräch mit dem Abgeordneten und Mitglied des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales Josef Neumann gab es Zeit für Austausch und Diskussion.
Am Abend begaben sich die Teilnehmer bei einer Nachtwächterführung auf die Gassen und historischen Spuren der Düsseldorfer Altstadt. Rheinabwärts ging es am nächsten Tag nach Köln, wo nach einer amüsanten und humoristischen Stadtführung das „Kölsch Diplömsche“ verliehen wurde. Gut gestärkt fand das Programm der beiden Tage bei einer Panoramafahrt auf dem Rhein seinen gebührenden Abschluss.
(Quelle: Pressemitteilung, Kreis Limburg-Weilburg)
Ein Braunes Haus ist für jede Stadt ein Schandfleck, aber Hachenburg wird sich von der AfD Westerwald besonders belästigt. Das zeigten 150 Menschen, die sich trotz den anfangs strömenden Regens vor dem Gebäudekomplex einfanden, in dem sich das Braune Haus be ndet. Dort will die AfD Westerwald ein Zentrum für Schulungen, Vorträge und interne Treffen errichten.
Die AfD Westerwald hielt ihren Standort bis zuletzt geheim, wer die Einweihungsfeier besuchen wollte, musste sich vorher anmelden. Es mag daran gelegen haben, dass sich nur wenige Menschen zum Vortrag von Hansjörg Müller (MdB Bayern) einfanden. Den Kennzeichen nach zu schleßen, nahm gut die Hälfte der Gäste eine lange Anfahrt in Kauf, der Rückhalt der AfD Westerwald scheint bei ihren eigenen Mitgliedern nicht sehr stark zu sein.
Garmisch-Partenkirchen/Waldbreitbach – Nach 2025 gewann Joanna Tallmann die längste Distanz des Zugspitz-Ultratrails (ZUT) bereits zum zweiten Mal. Dabei hatte der Lauf aus zwei Gründen zunächst unter keinem guten Stern gestanden.
Die Katastrophe kam nach ca. 98 km. Die Rahmserin Joanna Tallmann lag am 10. April 2026 auf dem aussichtsreichen zweiten Platz beim Istra 100 (Kroatien), bei dem auf 168,2 km Länge 7.140 Höhenmeter zu überwinden waren. Einmal unachtsam gewesen, knickte sie unglücklich um. Resultat: Zwei Bänder in ihrem Fuß waren, zunächst unbemerkt, gerissen. Trotzdem lief sie noch weitere 40 km, bevor das Weiterlaufen endgültig unmöglich wurde und sie aus dem Rennen aussteigen musste.
Weiterlesen ...Lollschied (ots)
Zwischen dem 14.06 und dem 15.06 bis 20:25 Uhr wurden durch einen oder mehrere unbekannte Täter an einem Weg an der B260/K48 bei 56357 Lollschied augenscheinlich Eternit-/Asbestplatten, ein Teppich und Kartonagen abgelegt. Zeugen, die in diesem Zusammenhang Feststellungen getroffen haben, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei in Montabaur in Verbindung zu setzen. Tel. 02602-9226 0. (Polizei Montabaur)
GameChanger by Bastian Bielendorfer -
Alles ändert sich schneller als man selbst
Bastian Bielendorfer rockt mit seinem Comedy-Programm „GameChanger“ die großen Bühnen in
Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für 2027 gibt es bereits viele Zusatztermine.
Deutschlands erfolgreichstes Ruhrpott-Kind erzählt davon, wie sich plötzlich alles ändert: Nicht
nur im Großen – wie bei der Erfindung des Rades oder des Internets – sondern auch im ganz
Persönlichen. Denn irgendwann steht man nicht mehr im Club, sondern bei IKEA. Nicht mehr im
Klassenraum, sondern am Wickeltisch.
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes hat im Zuge der A48 in Fahrtrichtung Trier und in Fahrtrichtung Autobahndreieck (AD) Dernbach im Bereich der Rheinbrücke Bendorf die zulässige Höchstgeschwindigkeit aus Gründen der Verkehrssicherheit temporär auf 60 km/h reduziert. Hintergrund sind die derzeit vorherrschenden hochsommerlichen Extrem-Temperaturen.
Weiterlesen ...Unterwegs mit Helfern der Ausgabestelle Herschbach-Selters – Unterstützung ist willkommen
Westerwaldkreis. Ohne sie bewegt sich nichts: Die 17 Fahrer der Tafel-Ausgabestelle Herschbach-Selters retten Woche für Woche gute Lebensmittel vor der Tonne. Und das gleich kistenweise. Eine anstrengende, aber wichtige Aufgabe, für die dringend weitere Männer und Frauen gesucht werden – in allen acht Ausgabestellen im Westerwald.
„Die Fahrer sind so wichtig: Sie sind der Anfang der Kette, weil sie die Lebensmittel in die Ausgabestellen bringen“, sagt Vanessa Kahl, Koordinatorin der Ausgabestellen Höhr-Grenzhausen und Herschbach-Selters. Und obwohl die Abläufe zuverlässig und routiniert sind, wünscht sie sich für die drei Touren in der Woche Verstärkung hinterm Steuer: Montags und freitags fährt das Tafel-Team die Märkte und Geschäfte der Region Herschbach und Selters an; dienstags beliefern sie Tafel-KundInnen, die nicht mehr zur Ausgabestelle kommen können. „Die Touren dauern rund zwei bis drei Stunden“, sagt die Koordinatorin. „Abgesehen von einem Führerschein, Zuverlässigkeit und einem guten Gefühl am Lenker braucht’s dafür keine besonderen Voraussetzungen.“
Taufe aus einem lebendigen Brunnen
Lautzenbrücken (shg) Bestes Sommerwetter begleitete den traditionellen Tauferinnerungsgottesdienst der Evangelische Kirchengemeinde Kirburg an der Grillhütte in Lautzenbrücken. Im Mittelpunkt standen besonders die Kinder, die vor fünf Jahren getauft wurden, und ihre Familien. Passend zum Jahresthema der Kirchengemeinde „Quelle(n) des Lebens“ drehte sich beim Familiengottesdienst alles um das Motto „Lebendiges Wasser“. Als Grundlage diente das Bibelwort aus dem Johannesevangelium: „Wer an mich glaubt, aus dessen Innerstem werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ (Kapitel 7, Vers 38) Die biblische Geschichte von Jesu Begegnung mit der Samariterin am Brunnen wurde für die großen und kleinen Besucher anschaulich als kurzes Anspiel zum Leben erweckt.