(jk) Im 2. Obergeschoss des Mehrfamilienhauses kam bei einem Brand eine Person ums Leben. Der Brand wurde durch eine Hausbewohnerin gemeldet. Die eintreffenden Streifenbesatzungen evakuierten das Haus soweit noch notwendig. Die Bewohner hatten sich eigenständig ins Freie begeben. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen und ein Übergreifen auf andere Wohnungen oder Nachbargebäude verhindern. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnte in der Wohnung eine Leiche festgestellt werden. Die Identität der Leiche konnte bis jetzt noch nicht geklärt werden und ist, wie die Brandursache, auch Gegenstand der Ermittlungen. Des Weiteren wurden fünf Personen rund um das Geschehen leicht verletzt und im Krankenhaus Weilburg medizinisch versorgt. Der Schaden am Gebäude wird auf einen hohen sechsstelligen Betrag geschätzt. Während der Einsatzmaßnahmen wurde der Bereich um das Mehrfamilienhaus abgesperrt. Für die Bewohner wurde eine Sammelstelle eingerichtet. Die Weilburger Feuerwehr und die der umliegenden Ortsteile waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Bürgermeister und das Ordnungsamt der Stadt wurden verständigt. Das THW und die Notfallseelsorge kamen zum Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (Polizei Limburg)
Montabaur (ots)
Montabaur (ots)
Ergänzend zu der bereits erfolgten Presseerstmeldung liegen, trotz sofort eingeleiteter, intensiver und länderübergreifender Fahndungsmaßnahmen keine Hinweise zu dem Fahrzeug oder der verletzten Person vor.
Der Unfallhergang dürfte sich wie folgt ereignet haben: Aus bislang unklaren Gründen trat der Fahrzeugführer aus seinem, auf dem Seitenstreifen stehenden Fahrzeug, als Fußgänger auf die Fahrbahn und wurde hier trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung durch einen Sattelzug erfasst. Die verletzte Person stieg anschließend wieder in sein Fahrzeug und entfernte sich von der Unfallörtlichkeit. Zum Verletzungsgrad und -bild liegen hiesiger Dienststelle keine Erkenntnisse vor.
Die vorherige Meldung:
Am 31.12.2025 wurde der Polizeiautobahnstation Montabaur gegen 07:50 Uhr eine Person auf der Fahrbahn der BAB 3 in Höhe des Autobahnkilometers 83,4 in Fahrtrichtung Frankfurt gemeldet. Zudem stünde ein Pannen-PKW in selber Höhe auf dem Seitenstreifen. Unmittelbar darauf teilte die Integrierte Leitstelle mit, dass es zu einem Zusammenstoß zwischen einem LKW und der Person gekommen sei. Die Person habe sich nach der Kollision jedoch blutend in den auf dem Seitenstreifen stehenden PKW gesetzt und sei davongefahren. Aktuelle Fahndungsmaßnahmen nach der verletzten Person sind eingeleitet. (Polizei Montabaur)
Die Regionalnachrichten immer zur "ungeraden Stunde" hören unter: live.radiowesterwald.de
Neuwied: Sicherungsverfahren nach mutmaßlichem versuchten Mord
Montabaur: Umzug ins neue Verbandsgemeindehaus geplant
Altenkirchen/Hamm: LEADER-Förderung bringt neue Projekte in die Region
Vor dem Landgericht Koblenz wird in einem Sicherungsverfahren geprüft, ob ein 32 Jahre alter Beschuldigter in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird. Dem Mann wird vorgeworfen, im Zustand der Schuldunfähigkeit eine Frau mit Kopfbedeckung aus religiösen Gründen von hinten mit einem Schlagstock attackiert zu haben. Angeklagt ist der Mann wegen versuchten Mordes. Die Tat soll aus fremdenfeindlichen Motiven erfolgt sein. Das Opfer erlitt Kopfverletzungen und klagte über Schwindel. Laut Anklage leidet der Beschuldigte seit längerer Zeit unter einer Suchterkrankung und einer schweren psychischen Erkrankung. Die Kammer prüft nun die Voraussetzungen für eine Unterbringung nach dem Strafgesetzbuch.
Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur plant, im Jahr 2026 in das neue Verbandsgemeindehaus am Gerberhof umzuziehen. Für die Fertigstellung des Gebäudes, neues Mobiliar und den eigentlichen Umzug sind rund 4,5 Millionen Euro vorgesehen. Mit dem Neubau sollen moderne Arbeitsbedingungen geschaffen und verschiedene Verwaltungsbereiche an einem Standort gebündelt werden.
Die Lokale Aktionsgruppe Westerwald-Sieg hat mehrere Zukunftsprojekte für die Region ausgewählt und dafür Fördermittel von rund 620.000 Euro beschlossen. Unterstützt werden unter anderem Projekte für Jugend, Bildung, Handwerk, Tourismus, Kultur und Barrierefreiheit. Seit Beginn der aktuellen Förderperiode wurden bereits mehr als 2,5 Millionen Euro an Fördermitteln vergeben und Investitionen von fast 4 Millionen Euro angestoßen. Auch für 2026 sind weitere Förderaufrufe geplant, etwa für kleinere Bürgerprojekte und Initiativen zur Demokratieförderung.
Das waren die letzten Regionalnachrichten für das Jahr 2025. Wir hören uns am 02. Januar 2026 mit frischen Meldungen aus dem Westerwald wieder. Kommt gut und sicher auf die andere Seite.
Höhr-Grenzhausen (ots)
In der Nacht vom 26.12.2025 auf den 27.12.2025 kam es im Neubaugebiet im Bereich " Am Vallendarer Törchen" und in der unmittelbaren Umgebung in Höhr-Grenzhausen zu mehreren Sachbeschädigungen und Diebstählen. Durch den/die unbekannten Täter wurden in mehreren Roh-/Neubauten Fensterscheiben eingeworfen, sowie Fenster und Wände mit Farbschmierereien beschädigt. Zudem wurden abgestellte Fahrzeuge zerkratzt, Scheiben eingeschlagen und Gegenstände aus dem Inneren entwendet.
Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Höhr-Grenzhausen zu melden. (Polizei Höhr-Grenzhausen)
Die Orient Gate GmbH ruft “Yerba Mate Tee gruen und weiß (Kharta Khadra)” auch in Rheinland-Pfalz aus dem Handel. Grund: Es wurde eine Höchstwertüberschreitung von Antrachinon und polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) nachgewiesen. Anthrachinon ist ein von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) als Karzinogen der Gruppe 2B (möglicherweise krebserregend) eingestufter Stoff. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind chemische Verbindungen aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Sie können in verarbeiteten Lebensmitteln, die gegrillt, geräuchert, getrocknet oder geröstet wurden, vorkommen. PAK wirken krebsauslösend, erbgutschädigend und reproduktionstoxisch. Betroffen sind die 250-Gramm-Packungen mit den Loskennzeichnungen Yerba Mate Tee gruen 0234 und Yerba Mate Tee weiß 0144. (LUA)
Team der ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater im Kreis erweitert
Kreis Altenkirchen. Wer als Seniorin oder Senior Angst davor hat, Opfer einer Betrugsmasche zu werden oder grundsätzlich Beratungsbedarf hat, muss sich nicht zwingend an die Polizei oder eine andere Behörde wenden. Oft genug stehen für ältere Menschen in direktem Umfeld wertvolle Ansprechpartner zur Verfügung – auch im Landkreis Altenkirchen: Seit einigen Jahren sind hier Sicherheitsberater und -beraterinnen für Seniorinnen und Senioren (SfS) unterwegs, um aufzuklären und Hilfestellung zu geben – um aus Unsicherheit ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.
Caritasverband für die Diözese Limburg und infas erstellen Studie
LIMBURG. – Die regionalen Unterschiede in den Lebenswelten der Menschen in städti-
schen und ländlichen Regionen des Bistums Limburg stehen im Mittelpunkt einer Studie,
die der Caritasverband für die Diözese Limburg e. V. (DiCV Limburg) gemeinsam mit dem
Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH (infas) durchführt. Die Studie ist Teil
des Projekts „Caritas in Stadt und Land“ und soll konkrete Ansatzpunkte liefern, wie
künftig Angebote und Ressourcen sozialräumlich passgenau ausgerichtet werden kön-
nen.
Oberhonnefeld-Gierend (ots)
Am 26.01.2026, gegen 10:40 Uhr, wurde die Polizei Straßenhaus von einer Zeugin über einen umgekippten LKW (Zugmaschine mit Deichselanhänger) in Ortslage Oberhonnefeld-Gierend, Kreisstraße 149 Weyerbuscher Weg) informiert. Die eingesetzten Beamten konnten an der Unfallörtlichkeit, wie beschrieben, einen umgekippten LKW feststellen. Der LKW war eine Böschung heruntergerutscht und zusätzlich mit einem Baum kollidiert. Der Fahrzeugführer wurde dabei leicht verletzt. An dem Fahrzeug entstand Sachschaden. Die Ermittlungen zu dem genauen Unfallhergang dauern an. Während der Bergung des LKW war die Kreisstraße 149 mehrere Stunden gesperrt. (Polizei Straßenhaus)
Landesmittel stärken Ortsgemeinden, Ehrenamt und zentrale Infrastruktur
Die Verbandsgemeinde Bad Marienberg kann sich über eine Förderung in Höhe von 3.100.000 Euro aus dem regionalen Zukunftsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz freuen. Wie das Innenministerium gegenüber der Verbandsgemeinde mitteilte, werden Gelder für 112 Maßnahmen bereitgestellt.
Weiterlesen ...Unseriöse Vertreter wollen Zählerdaten, Kontoverbindungen und mehr ausspähen
KOBLENZ. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) erhält seit einigen Tagen vermehrt Hinweise auf Personen, die sich an der Haustür als Mitarbeitende des Unternehmens ausgeben, um beispielsweise Zugang zum Zähler zu bekommen. In anderen Fällen wird behauptet, man müsse die Energieverträge überprüfen, um festzustellen, ob diese noch aktuell seien. Aufgefallen sind solche Vertreter zum Beispiel in Neuhäusel. Die Polizeidienststelle Montabaur wurde von wachsamen Kunden eingeschaltet. Auch in Niederzissen und im Koblenzer Stadtgebiet sind solche Beobachtungen gemacht worden.