Koblenz: Bundesgerichtshof bestätigt Urteil im Fall krimineller Vereinigung
Westerwaldkreis: Johanniter spenden Schutzanzüge für obdachlose Menschen
Koblenz: Zoll warnt vor gefährlichem Feuerwerk aus dem Ausland
Nach der Revision gegen ein Urteil des Koblenzer Landgerichts, hat der Bundesgerichtshof die Urteile gegen drei Angeklagte wegen Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung im Wesentlichen bestätigt. Die Strafen liegen zwischen einem Jahr und drei Monaten sowie zwei Jahren und neun Monaten Haft. Die Vollstreckung der Strafen gegen zwei Angeklagte wurde zur Bewährung ausgesetzt. Aufgrund geänderter Rechtsprechung wurden die Schuldsprüche in einem Punkt leicht angepasst: Die Angeklagten sind nun jeweils nur in einem Fall der Mitgliedschaft schuldig, was die Strafhöhe jedoch nicht verändert.
Der Johanniterorden hat 15 hochwertige Schutzanzüge an das Housing-First-Projekt im Westerwaldkreis gespendet. Die multifunktionalen Anzüge dienen gleichzeitig als Schlafsack, Jacke, Schutz für die Beine und Rucksack. Sie sollen vor allem Menschen schützen, die derzeit keine Wohnung haben und im Freien oder in unbeheizten Unterkünften übernachten müssen. Housing First bietet den Betroffenen Wohnungen an, ohne vorherige Bedingungen, um ihnen eine stabile Lebensgrundlage zu geben. Im Kreis nehmen sechs von zehn Verbandsgemeinden an dem Programm teil.
Zum Jahreswechsel warnt der Zoll Koblenz vor nicht zugelassenem Feuerwerk, das im Ausland oder online angeboten wird. Alle in Deutschland verkauften Produkte müssen das CE-Zeichen tragen. Nicht konforme Feuerwerkskörper können schwere Verletzungen verursachen. Allein 2024 wurden über sieben Tonnen illegaler Pyrotechnik sichergestellt. Der Zoll appelliert, nur geprüfte Produkte zu nutzen und auf illegales Feuerwerk zu verzichten. Für bestimmte Feuerwerkskategorien ist zudem eine behördliche Erlaubnis erforderlich.
Koblenz (ots)
In der Nacht vom 25. auf den 26.12.2025 um ca. 03:45 Uhr sollte ein BMW X5 in der Koblenzer Innenstadt einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Anstatt auf die Anhaltesignale zu reagieren, beschleunigte der 26-Jährige Fahrer sein Fahrzeug stark und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Die anschließende Verfolgungsfahrt zog sich über die Pfaffendorfer Brücke auf die B42, durch den Stadtteil Pfaffendorf bis das flüchtige Fahrzeug schließlich auf Grund überhöhter Geschwindigkeit verunfallte und in der Emser Straße mit einem Baum kollidierte. Alle Insassen des vollbesetzten PKW setzten ihre Flucht zu Fuß fort und entfernten sich getrennt voneinander vom Fahrzeug. Die Verfolgung des Fahrzeugführers erstreckte sich über Gärten und Privatgrundstücke ehe er durch die Polizei gestellt und fixiert wurde. Bei der Flucht verletzte sich der Fahrzeugführer und musste anschließend in ein Krankenhaus verbracht werden. Zwei weitere Insassen des Fahrzeuges konnten im Nachgang ebenfalls in Pfaffendorf durch die Verstärkungskräfte der Polizei angetroffen und kontrolliert werden. Beim Fahrzeugführer ergaben sich Anzeichen auf eine Fahruntüchtigkeit, sodass eine Blutprobe entnommen wurde. Außerdem war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Nach aktuellen Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf mögliche Gefährdungen unbeteiligter Verkehrsteilnehmer im Laufe der Verfolgungsfahrt. (Polizei Koblenz)
Tatzeit: 25.12.2025, 06:07 Uhr Hergang: Durch die Rettungsleitstelle in Montabaur wurde die Polizei in Hachenburg darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Freiwillige Feuerwehr der VGV Hachenburg, Ortsgruppe Hattert, mit starken Kräften bei der Bekämpfung eines Brandes in einem Einfamilienhaus eingesetzt ist. Es wären aber keine Personen mehr im Anwesen.
Nach Beendigung der Löschmaßnahmen konnte festgestellt werden, dass der Brand aus bisher ungeklärter Ursache im OG des Hauses ausgebrochen war. Zwei Bewohner wurden durch Rauchgasintoxikation leicht und ein Bewohner schwer verletzt. Sie wurden in das Krankenhaus eingeliefert.
Das Haus ist momentan nicht mehr bewohnbar.
Der Sachschaden ist erheblich und kann erst nach endgültiger Begehung geschätzt werden. (Polizei Montabaur)
Mainz (ots)
Nur noch wenige Tage bis Silvester. Aus diesem Anlass gibt das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) wichtige Hinweise zum sicheren Umgang mit Feuerwerk, um Verletzungen und Unfälle rund um den Jahreswechsel zu vermeiden.
Sicherheit beim Abbrennen von Feuerwerk
Beachten Sie stets die Gebrauchsanleitung Ihres Silvesterfeuerwerks. Zünden Sie Feuerwerkskörper nur auf ebenem Untergrund und sorgen Sie für einen stabilen Stand. Für Raketen sollten geeignete Abschussvorrichtungen verwendet werden - ein Getränkekasten ist deutlich sicherer als einzelne, lose Flaschen. Halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Personen, Gebäuden, Fahrzeugen und Tieren. Achten Sie außerdem darauf, dass sich keine Hindernisse wie Bäume oder Balkone in der Flugbahn befinden. Beim Anzünden dürfen sich keine Körperteile über dem Feuerwerkskörper befinden. Feuerwerk der Kategorie F2 ist ausschließlich im Freien erlaubt.
Eine Woche vor dem 4. Weihnachtsbaumwerfen in Waldbreitbach stehen ca. 20 Kinder und Jugendliche sowie 40 Erwachsene auf der Teilnehmerliste für den spaßbetonten Werferdreikampf. Das Veranstalterteam von VfL und FC Waldbreitbach ist vorbereitet.
Die hohe Teilnehmerzahl aus 2025 war nicht zu erwarten, da zeitgleich Karnevalsveranstaltungen stattfinden.
Im Frauenwettbewerb gilt die Leichtathletin Tokessa Zinn vom TV Sinzig 08 als Favoritin, zumal die Siegerin der Vorjahre Margret Klein-Raber aus dem Saarland in diesem Jahr nicht antritt.
Vorjahressieger Toni Kolbe ist auch wieder dabei, diesmal im „D-Team“ aus Fernthal.
Karneval ist Sitzungszeit und eine ebensolche findet in
kleinem Maßstab am 3. Februar im Historica-Gewölbe
statt. Drei Akteure haben es sich zur Aufgabe gemacht,
das Publikum mit spaßigen, musikalischen und
merkwürdigen Beiträgen zu unterhalten. Bernd Schrupp
stellt eine Auswahl von Merkwürdigkeiten aus
Montabaur vor, Michael Musil trägt mit Witzen - die
einen Bezug zur Stadt haben - zur Erheiterung bei und
Reiner Mies ist in dem Trio für den musikalischen Teil
zuständig. Beginn ist 19:30 Uhr im historischen
Gewölbe an der Stadtmauer in Montabaur.
Am Samstag, 31. Januar, um 19.30 Uhr spielt das Duo „Jadeherz“ im Stadthaus Selters und eröffnet damit das 15. Veranstaltungsjahr im Forum Selters.
Ricarda Bosse aus Limburg hat mit ihrer Stimme Musicals Glanz verliehen. Peter Bongard aus dem Westerwald liebt die Freiheit und Energie des Jazz und des Souls. Als „Jadeherz“ erzählen die Sängerin und der Pianist Geschichten mit Klängen und Worten nach: Geschichten von schönen und schweren Augenblicken, von Sehnsucht, vom Fallenlassen und Aufstehen. Mit bekannten Songs, zum Beispiel von Adele, The Carpenters, Lady Gaga, die durch kurze Texte miteinander verbunden werden.
Westerwaldkreis / Selters. Wir stehen auch im Westerwald vor einem riesigen, bisher vernachlässigten und weitgehend verdrängten Problem: dem Demografischen Wandel, den politischen Gefahren einer überalternden Gesellschaft! Um dem auf regionaler Ebene begegnen zu können, hat der Westerwaldkreis eine „Seniorenpolitische Konzeption“ (SPK) mit 12 Handlungsfeldern erarbeitet. Diese wurde vom Kreistag schon 2022 einstimmig beschlossen, die vielen sinnvollen Handlungsempfehlungen jedoch bisher nicht gezielt umgesetzt! Das Netzwerk Senioren-Rat Westerwald (SRW) hat dies wiederholt kritisiert.
Weiterlesen ...Buchfinkenland. So wie das alte Jahr geendet hat, geht es 2026 im Buchfinkenland weiter: mit vielen Aktivitäten des immer weiter wachsenden Zweigvereins im Westerwald-Verein – das ist zum Jahresauftakt geplant:
Eulenexkursion am 27. Februar
Alle Naturfreundinnen und –freunde sind in Kooperation mit dem Naturpark Nassau zu einer Exkursion „Faszination Eulen“ am Freitag, 27.2. willkommen – Treff ist um 17.45 Uhr an der Grillhütte in Gackenbach.
NABU Hundsangen trifft mit der Vortrags-veranstaltung über Waschbär & Co
offenbar einen Nerv der Naturschützer
Aktuell sind über 4000 gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten in Deutschland wild lebend nachgewiesen. Darunter befinden sich eine Vielzahl invasiver Arten, die große Schäden in der Natur und darüber hinaus anrichten.
Hundsangen - Vortrag von Dr. Stefan Nehring am 19.01.2026
Der Start in das neue Jahr 2026 war ein voller Erfolg. Mehr als 60 interessierte Zuhörer haben das Foyer in der Ollmersch-Halle so gefüllt, dass einige nur noch einen Stehplatz bekommen konnten. Das Thema gebietsfremde Arten trifft offenbar einen Nerv der Naturschützer – insbesondere gilt dies für den aus Nordamerika stammenden Waschbären: