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Wissen: Radfahrer nach Sturz mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus
Hübingen: Familienferiendorf soll neue Zukunftsperspektive bekommen
Westerwaldkreis: Lernpaten für Grundschulkinder gesucht
Die Polizei hat in Wissen einen Ersthelfer für seinen vorbildlichen Einsatz am Unfallort gelobt. Ein 54-jähriger Radfahrer ist in Wissen-Frankenthal bei einem Sturz schwer verletzt worden. Der Mann war mit seinem Mountainbike an der B62 unterwegs und kam ohne Beteiligung anderer zu Fall. Ersthelfer versorgten den Verletzten bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Polizei. Wegen der vermuteten schweren Kopfverletzungen brachte ein Rettungshubschrauber den Mann in ein Krankenhaus.
Die CDU-Kreistagsfraktion hat sich über die Zukunft des Familienferiendorfs Hübingen informiert. Nach der überstandenen Insolvenz ging es bei dem Besuch um neue Perspektiven und mögliche Entwicklungschancen. Eine neu gegründete Stiftung soll die langfristige finanzielle Grundlage des Hauses sichern. Für größere Investitionen bleibt das Feriendorf allerdings auf Spenden und weitere Unterstützer angewiesen. Geplant sind unter anderem Kooperationen mit Schulen und Vereinen sowie neue Finanzierungsmöglichkeiten. Das Familienferiendorf soll auch künftig ein Ort für Familien, Schulklassen und Vereine bleiben.
Im Westerwaldkreis werden neue ehrenamtliche Lernpaten für Grund- und Förderschulkinder gesucht. Das Projekt begleitet Kinder seit 16 Jahren und soll ihnen mehr Unterstützung und Freude am Lernen vermitteln. Lernpaten treffen sich während der Unterrichtszeit regelmäßig mit einzelnen Kindern. Für die Aufgabe sind keine pädagogischen Vorkenntnisse erforderlich, erwartet werden vor allem Zuverlässigkeit und Geduld. Eine kostenlose zweitägige Schulung bereitet die Teilnehmer auf ihre Tätigkeit vor. Der erste Seminartag findet in Kaden statt, Interessierte können sich beim Westerwaldkreis informieren.
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Koblenz: Polizei stoppt Raser mit mehr als 230 km/h auf der A3
Westerwald: Wäller Helfen für Deutschen Engagementpreis nominiert
Westerwaldkreis: SPD fordert Hitzeschutzkonzept und Förderprogramm
Die Autobahnpolizei hat auf der A3 bei Koblenz einen 23-jährigen Autofahrer nach einer riskanten Fahrt gestoppt. Nach Angaben der Ermittler überholte der Mann mehrfach verbotswidrig rechts, hielt zu wenig Abstand und fuhr mit mehr als 230 km/h durch dichten Verkehr. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Ein Drogentest verlief zudem positiv auf Cannabis. Der Führerschein wurde sichergestellt und eine Sicherheitsleistung von 10.000 Euro erhoben. Die Polizei sucht weitere Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrt gefährdet wurden.
Der Verein Wäller Helfen gehört zu den 44 Projekten aus Rheinland-Pfalz, die für den Deutschen Engagementpreis 2026 nominiert sind. Bundesweit stehen mehr als 500 Projekte und engagierte Menschen zur Auswahl. Wäller Helfen wurde mit der Initiative „Wir forsten auf“ vorgeschlagen, die sich für Nachhaltigkeit und den Erhalt heimischer Wälder einsetzt. Über die Preisträger entscheidet im Herbst eine Jury, zusätzlich gibt es ein bundesweites Publikumsvoting. Die Preisverleihung findet Ende November in Berlin statt. Der Deutsche Engagementpreis ist die höchste Auszeichnung für freiwilliges Engagement in Deutschland.
Die SPD-Kreistagsfraktion im Westerwald fordert ein kreisweites Hitzeschutzkonzept sowie ein neues Förderprogramm für Städte und Ortsgemeinden. Nach den Plänen sollen Kommunen Zuschüsse von bis zu 7.500 Euro für Maßnahmen wie Trinkbrunnen, Verschattungen oder begrünte Aufenthaltsbereiche erhalten. Ziel ist es, die Bevölkerung besser vor zunehmenden Hitzeperioden zu schützen. Die SPD verweist dabei auf den Erfolg des Förderprogramms für kommunale Notfalltreffpunkte. Über den Antrag soll der Westerwälder Kreistag beraten.
Vom 10. bis 22. August ist die Landesstraße 287 zwischen Elkenroth und Neunkhausen gesperrt. Hintergrund sind Kanal- und Wasserleitungsarbeiten sowie Straßenbau- beziehungsweise Verkehrssicherungsmaßnahmen. Umleitungsstrecken von Elkenroth – Weitefeld – Langenbach b. K. nach Neunkhausen und umgekehrt werden entsprechend ausgeschildert.
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Koblenz: Prozess um Tötungsdelikt an US-Touristin nach über 30 Jahren
Rennerod: Wolfsrüde reißt erneut Nutztiere in der Region
Liebenscheid: Sanierung des Kirchturms schreitet voran
Vor dem Landgericht Koblenz beginnt über 30 Jahre nach der Tat nun der Prozess gegen einen 81-Jährigen wegen Mordes. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, 1994 eine 24-jährige US-Touristin auf dem Weg zur Festung Ehrenbreitstein getötet zu haben. Der Mann soll die Frau unter einem Vorwand an einen abgelegenen Ort gelockt und dort versucht haben, sie zu vergewaltigen. Als sie sich wehrte, soll er sie getötet haben. Der Fall galt lange als ungeklärt. Aufgeklärt werden konnte er nun wegen neuer Fortschritte bei DNA-Ermittlungen.
In der Verbandsgemeinde Rennerod hat ein bereits bekannter Wolfsrüde erneut mehrere Nutztiere gerissen. DNA-Untersuchungen bestätigen, dass derselbe Wolf bereits für frühere Übergriffe verantwortlich war. Betroffen waren Schafe und Ziegen auf einer Weide. Experten empfehlen Tierhaltern weiterhin konsequente Herdenschutzmaßnahmen.
Die umfangreiche Sanierung der evangelischen Kirche in Liebenscheid macht Fortschritte. Nachdem Feuchtigkeit tragende Holzbalken im Kirchturm beschädigt hatte, werden diese nun aufwendig erneuert. Die Arbeiten kosten rund 800.000 Euro und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Trotz der Baustelle finden weiterhin regelmäßig Gottesdienste statt.
Vom Betriebsfunk zur digitalen Netzsteuerung: Die Entwicklung des evm-Standorts spiegelt den Wandel der Energieversorgung im Westerwald wider
WESTERWALD. Vor 25 Jahren gab es rund um den heutigen Standort der evm-Gruppe in Hahn am See vor allem eines: Felder. Heute spielt er eine wichtige Rolle für die Strom- und Gasversorgung im Westerwald. Vom Wachhund auf dem Betriebsgelände bis zur digitalen Netzsteuerung per Tablet: Die Entwicklung der Betriebsstätte der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) zeigt, wie sich die Energieversorgung in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten verändert hat.
Horhausen, (ots)
Im Zeitraum von Samstagmittag bis Montagmorgen gelangten bislang unbekannte Täter vermutlich über das rückwärtige Tor auf das Gelände eines Unternehmens im Industriepark Horhausen. Mit einem Hebelwerkzeug verschafften sie sich gewaltsam Zutritt zu den Firmenräumlichkeiten, durchsuchten diese und entwendeten Diebesgut. Der Abtransport erfolgte vermutlich ebenfalls über das rückwärtige Tor. (Polizei Straßenhaus)
A3: Instandsetzungsarbeiten im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen (Update)
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt, wie mitgeteilt, seit Anfang August 2026, im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen Betoninstandsetzungsarbeiten an der Unterseite des Brückenbauwerkes ausführen. Aufgrund des unerwartet größeren Schadensausmaßes und der daraus folgenden zeitintensiveren Betoninstandsetzungsarbeiten werden die Arbeiten voraussichtlich bis Montag, 19. Oktober 2026, andauern.
Schritt für Schritt zu mehr Kinderrechten:
Mit dem neuen „Pfad der Kinderrechte“ zwischen Kölbingen und Kaden schafft das Haus für Jugend- und Familienhilfe Westerwald (HaJuFa) in Trägerschaft des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V. neue Aufmerksamkeit für das Thema Kinderrechte. Der neue Pfad, der passend zum Weltkindertag am 20.09. insgesamt 2009 Meter lang ist, informiert anschaulich über wichtige Kinderrechte aus der UN-Kinderrechtskonvention. Die Idee zum „Pfad der Kinderrechte“ aus dem HaJuFa Westerwald fand schnell Befürworter – nicht nur beim DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. als Träger der Jugendhilfeeinrichtung, sondern auch bei den umliegenden Gemeinden und der Touristeninformation WällerLand.
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 07.09.2026, kam es zwischen 09.30 Uhr und 13.20 Uhr in Altenkirchen, Schloßplatz, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter ein, auf einem Parkplatz abgestelltes, schwarzes Kleinkraftrad des Herstellers Honda. Das Fahrzeug konnte, unweit des Tatortes, auf dem Parkplatz im Schloßweg aufgefunden werden. Bereits abmontierte Fahrzeugteile lagen im Bereich der nahegelegenen Unterführung. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.