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Limburg-Süd: 65-Jähriger stirbt bei Unfall auf der A3
Westerwald: Wäller Helfen für Deutschen Engagementpreis nominiert
Koblenz/Westerwald: evm warnt vor Werbeschreiben zu Smart Metern
Auf der A3 bei Limburg-Süd ist ein 65-jähriger Autofahrer bei einem schweren Unfall ums Leben gekommen. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr der Mann zunächst auf einen Kleintransporter auf und kam anschließend quer zur Fahrbahn zum Stehen. Als er sich hinter seinem Wagen aufhielt, prallte ein weiterer Mercedes gegen das Unfallfahrzeug und überfuhr den 65-Jährigen. Er erlitt tödliche Verletzungen. Vier Insassen des auffahrenden Wagens wurden leicht verletzt. Die A3 zwischen Bad Camberg und Limburg-Süd blieb für knapp sechs Stunden voll gesperrt.
Der Verein Wäller Helfen ist mit seiner Initiative „Wir forsten auf – 100.000 Bäume für den Westerwald“ für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises nominiert. Das Projekt bringt Unternehmen, Vereine, Kommunen und freiwillige Helfer bei Pflanzaktionen zusammen und verbindet Umwelt- und Naturschutz mit ehrenamtlichem Engagement. Inzwischen steht die Initiative kurz davor, das Ziel von 100.000 neu gepflanzten Bäumen zu erreichen. Jetzt kann die Öffentlichkeit über die Platzierung entscheiden. Der Verein ruft deshalb Menschen aus dem Westerwald und darüber hinaus dazu auf, für das Projekt abzustimmen.
Der Energieversorger evm warnt Verbraucher im Raum Koblenz und Westerwald davor, Werbeschreiben zu Smart Metern ungeprüft zu unterschreiben. Darin wird unter anderem mit einer jährlichen Ersparnis von bis zu 115 Euro und einer kostenlosen Installation geworben. Die evm weist darauf hin, dass mögliche Entlastungen von den persönlichen Voraussetzungen abhängen und nicht an einen bestimmten Messstellenbetreiber gebunden sind. Bei einem Jahresverbrauch unter 6.000 Kilowattstunden kostet der Messstellenbetrieb beim grundzuständigen Anbieter 30 Euro pro Jahr, während ein beworbener Wettbewerber 99 Euro verlangt. Die evm empfiehlt deshalb, Kosten, Vertragslaufzeiten und tatsächliche Vorteile vor einem Wechsel genau zu prüfen.
Wiesbaden (ots)
(SMa) In der Nacht von Montag auf Dienstag des 05. auf den 06. Oktober 2026 um 23:55 Uhr fuhr nach jetzigem Ermittlungsstand der 65-jährige Fahrer eines Pkw Mercedes C-Klasse kurz vor der Anschlussstelle Limburg-Süd der BAB 3 in Fahrtrichtung Köln auf den Kleintransporter eines 33-Jährigen auf. Durch den Aufprall kam der 65-Jährige quer zur Fahrbahn zwischen dem linken und dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen.
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Herdorf: Medizinischer Notfall führt zu Unfall mit vier Fahrzeugen
Hachenburg: Planungen für neues Ärztehaus kommen voran
Montabaur: Kleinkunstbühne verabschiedet sich nach fast 40 Jahren
In Herdorf hat ein medizinischer Notfall am Steuer einen Unfall mit vier Fahrzeugen ausgelöst. Eine 64 Jahre alte Autofahrerin kam in Richtung Sassenroth von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen geparkten Wagen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden zwei weitere abgestellte Autos ineinandergeschoben. An allen vier Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die Fahrerin wurde wegen des medizinischen Notfalls ärztlich versorgt. Die Polizei ermittelt weiter zum genauen Unfallhergang.
Für das geplante Ärztehaus in Hachenburg ist eine weitere wichtige Hürde genommen. Die Verbandsgemeinde hat die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Vorhaben geschaffen. Auf dem Gelände sollen künftig mehrere medizinische Angebote gebündelt werden. Damit soll die ärztliche Versorgung in Hachenburg und der Region langfristig verbessert werden. Nach dem Beschluss können nun die nächsten Schritte auf Grundlage der Planung erfolgen.
In Montabaur verabschiedet sich die Kleinkunstbühne Mons Tabor nach fast 40 Jahren von der regionalen Kulturszene. Zum letzten Mal findet am 14. November das Kleinkunstfestival Folk & Fools in der Stadthalle statt. Zum Finale treten mehrere Bands und ein Kabarettist auf. Die Veranstalter nennen fehlenden Nachwuchs als Grund für das Ende der ehrenamtlich getragenen Kleinkunstbühne. Die Tickets kosten im Vorverkauf 10 Euro zuzüglich Gebühren, an der Abendkasse 15 Euro.
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Marienrachdorf: Feuerwerkskörper schrecken Rinder auf
Betzdorf-Gebhardshain: Katastrophenschutz probt schwere Unwetterlage
Montabaur: 19 Vereine erhalten Förderung für junge Kultur
In Marienrachdorf sind 15 Rinder aus einer Weide ausgebrochen, nachdem offenbar unerlaubt Feuerwerkskörper gezündet worden sind. Zwei Familien hatten ihre Fahrzeuge am Kindergarten abgestellt und waren anschließend über einen Feldweg in Richtung Rückeroth gegangen. Dort sollen sie Feuerwerkskörper abgebrannt haben. Die Tiere wurden dadurch aufgeschreckt und durchbrachen die Umzäunung. Ein Rind verletzte sich bei dem Ausbruch. Die Polizei Montabaur sucht nun Zeugen, die Angaben zu den beiden Familien oder deren Fahrzeugen machen können.
In der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain ist beim Landesübungstag eine großflächige Unwetterlage simuliert worden. Angenommen wurden Starkregen, Sturm und steigende Pegelstände an der Sieg. In Alsdorf, Betzdorf, Scheuerfeld und Wallmenroth wurden zahlreiche fiktive Einsatzstellen bearbeitet. Insgesamt wurde mit rund 300 Einsatzkräften gerechnet, darunter auch Einheiten von DRK, THW und DLRG. Im Feuerwehrhaus Betzdorf koordinierte die Einsatzleitung die angenommenen Einsätze und priorisierte die erforderlichen Maßnahmen. Auch die Warnung der Bevölkerung über KATWARN, NINA und mobile Warneinheiten war Teil der Übung.
In der Verbandsgemeinde Montabaur haben 19 Vereine jeweils 1.155 Euro für ihre Nachwuchsarbeit im Kulturbereich erhalten. Das Geld stammt aus dem Vereinsvermögen der Ende 2024 aufgelösten Deutsch-Texanischen Gesellschaft. Insgesamt standen rund 22.000 Euro für den Förderimpuls Junge Kultur zur Verfügung. Die Vereine hatten sich mit Projekten aus den Bereichen Musik, Tanz, bildende und darstellende Kunst beworben. Mit der Förderung soll die Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen unterstützt werden. Gleichzeitig soll damit das Engagement der früheren Deutsch-Texanischen Gesellschaft für die Kultur in der Verbandsgemeinde gewürdigt werden.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.