Höhr-Grenzhausen (ots)
Heute Morgen geriet gegen 08:41 Uhr eine Sattelzugmaschine auf dem Rastplatz Mühlholz auf der BAB 48 in Fahrtrichtung Trier in Brand. Sowohl der Rastplatz als auch die Richtungsfahrbahn Trier mussten für die Dauer der Löschmaßnahmen gesperrt werden. Momentan dauern die Lösch- und Bergungsarbeiten noch an. Der Verkehr wird einspurig an der Örtlichkeit vorbeigeführt.
Im Einsatz sind neben den Freiwilligen Feuerwehren aus Ransbach-Baumbach und Mogendorf auch die Autobahnmeisterei sowie die Polizeiautobahnstation Montabaur. (Polizei Montabaur)
Der Waldbrandzug des Westerwaldkreises hat bei zwei Brandeinsätzen außerhalb des eigenen Landkreises mit insgesamt 112 Kräften die örtlichen Feuerwehren unterstützt. Sowohl in der Verbandsgemeinde Vordereifel im Landkreis Mayen-Koblenz als auch in Gebhardshain im Landkreis Altenkirchen kam er zum Einsatz.
Der Waldbrandzug wurde eigens auf die besonderen Anforderungen bei der Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden ausgerichtet. Neben entsprechend geschultem Personal stehen spezielle Einsatzmittel und Gerätschaften sowie geländefähige Tanklöschfahrzeuge zur Verfügung, die insbesondere bei weitläufigen Waldgebieten, schwieriger Wasserversorgung und unwegsamem Gelände von großer Bedeutung sind. Zum Waldbrandzug des Westerwaldkreises gehören Kräfte und Fahrzeuge der Feuerwehren Bad Marienberg (VG Bad Marienberg), Dernbach (VG Wirges), Hachenburg, Alpenrod, Müschenbach (alle VG Hachenburg), Herschbach (VG Selters), Höhr-Grenzhausen (VG Höhr-Grenzhausen), Langenhahn (VG Westerburg), Montabaur (VG Montabaur) und Wallmerod (VG Wallmerod).
Koblenz (ots)
Ergänzend zur Presse-Erstmeldung des Polizeipräsidium Koblenz vom 19.08.2026, 21.33 Uhr kann zum jetzigen Zeitpunkt mitgeteilt werden, dass das schwere Unwetter, das am Mittwochabend über das Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Koblenz zog, vor allem in weiten Teilen des Westerwaldkreises teils erhebliche Schäden verursacht hat. Zahlreiche Rettungskräfte und Angehörige von Hilfsorganisationen kamen unter anderem wegen beschädigten Gebäuden, umgestürzten Bäumen, örtlichen Stromausfällen und zahlreichen Verkehrsbehinderungen zum Einsatz. Durch die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises erfolgten zur dortigen Lage gesonderte Pressemeldungen, auf die verwiesen wird.
Zu einem tragischen Unglücksfall kam es im Zusammenhang mit dem Unwetter im Bereich der PI Remagen (PD Mayen). Zwei Spaziergängerinnen suchten bei einer überdachten Sitzgruppe an einem Wirtschaftsweg Schutz vor dem Unwetter. Ein hinter der Sitzgruppe befindlicher Baum wurde durch das Unwetter entwurzelt und stürzte auf die Sitzgruppe. Beide Spaziergängerinnen wurden von dem Baum getroffen. Eine 47jährige Frau wurde schwerverletzt, eine 58jährige Frau verstarb infolge der erlittenen Verletzungen. (Polizei Koblenz)
Bei einer erneuten Lagebesprechung auf Grund des Unwetters am Mittwochabend machten sich Innenminister Achim Schwickert und der Präsident des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz René Schubert ein Bild über die aktuelle Lage. Beide dankten allen eingesetzten Einsatzkräften für das hohe Engagement und lobten den Einsatzverlauf.
Weiterhin sind rund 580 Einsatzkräfte mit der Abarbeitung der vielen Einsatzstellen beschäftigt. Die Netzbetreiber ENM wird auch im Verlauf des Tages mit der Wiederherstellung der Stromversorgung beschäftigt sein.
Viele Schulen im Westerwaldkreis weisen bereits darauf hin, dass der Schulunterricht am Donnerstag entfällt und nur eine Notbetreuung gesichert werden kann. Zudem ist mit Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr, insbesondere auch bei der Schülerbeförderung zu rechnen.
Ein schweres Unwetter hat am Mittwochabend in weiten Teilen des Westerwaldkreises erhebliche Schäden verursacht. Zahlreiche Feuerwehren und weitere Hilfsorganisationen befinden sich derzeit mit rund 550 Kräften im Einsatz. Aktuell arbeiten die Einsatzkräfte die rund 160 gemeldeten Einsatzstellen ab. In mehreren Bereichen wurden Gebäude beschädigt, zudem kommt es teilweise zu Stromausfällen. Während des Einsatzes wurde ein Feuerwehrmann durch einen Stromschlag verletzt und derzeit im Krankenhaus versorgt.
Besonders betroffen sind die Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Ransbach-Baumbach, Wallmerod und Wirges. Aufgrund der Vielzahl der eingehenden Meldungen werden die Einsatzstellen durch die Einsatzkräfte nach Dringlichkeit priorisiert und sukzessive abgearbeitet.
Das Unwetter hat an zahlreichen Gebäuden Schäden verursacht. Von beschädigten Dächern, Fassaden und Bäumen können weiterhin Gefahren ausgehen. Insbesondere wird vor herabfallenden oder umherliegenden Teilen gewarnt. Die Bevölkerung wird daher dringend gebeten, sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten. Personen, die sich in den betroffenen Gebieten befinden, sollten nach Möglichkeit in ihren Wohnungen bleiben beziehungsweise ein sicheres Gebäude aufsuchen.
Von eigenständigen Aufräum-, Sicherungs- oder Reparaturarbeiten an beschädigten Gebäuden wird derzeit ausdrücklich abgeraten. Dies gilt insbesondere für Arbeiten auf Dächern sowie in Bereichen, in denen weiterhin Gegenstände herabfallen oder beschädigte Gebäudeteile ihre Stabilität verlieren könnten. Am Morgen werden die beschädigten Gebäude durch Sachverständige bewertet.
Infolge des Unwetters kommt es in den betroffenen Gebieten teilweise zu Stromausfällen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich auf mögliche Beeinträchtigungen einzustellen und Ruhe zu bewahren. Von beschädigten Stromleitungen oder elektrischen Anlagen kann Lebensgefahr ausgehen. Entsprechende Gefahrenstellen dürfen nicht betreten oder berührt werden. (Westerwaldkreis)
Montabaur (ots)
Am heutigen Abend, dem 19.08.2026, kam es ab etwa 19:30 Uhr zu schwerwiegenden Verkehrsbeeinträchtigungen auf den Bundesautobahnen 3 und 48.
Besonders das Autobahndreieck Dernbach wurde durch das Unwetter schwer getroffen. Unzählige Bäume lagen über die gesamte Fahrbahnbreite verteilt. Aufgrund dessen mussten sowohl die BAB 3 in Fahrtrichtung Köln als auch die Überleitung auf die BAB 48 in Fahrtrichtung Trier für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden.
Auf der Bendorfer Brücke kippte durch den Sturm ein Sattelzug um und blockierte mehrere Fahrstreifen. Auch hier war eine längere Sperrung die Folge. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Momentan sind die Aufräum- und Reinigungsarbeiten noch immer nicht abgeschlossen, sodass es weiterhin zu Beeinträchtigungen kommt. (Polizei Koblenz)
Unwetter zieht über Boden – rund 25 Gebäude beschädigt, Notunterkunft eingerichtet
Am Abend des 19. August 2026 ist gegen 20:20 Uhr eine Gewitterfront mit Starkregen und Orkanböen über die Ortslage Boden gezogen. Nach ersten Erkenntnissen wurden dabei rund 25 Gebäude beschädigt. Verletzte sind bislang nicht bekannt.
Infolge des Unwetters kam es zu Ausfällen der Stromversorgung sowie des Mobilfunknetzes im betroffenen Gebiet. An zahlreichen Gebäuden wurden Dächer beschädigt oder abgedeckt, hinzu kommen Schäden an Fassaden und Mauern. Zudem wurden zahlreiche Bäume entwurzelt oder abgebrochen.
In der Aarbachhalle wurde eine Notunterkunft mit 30 Betten eingerichtet, in der betroffene Bürgerinnen und Bürger über Nacht untergebracht und verpflegt werden können. Die Bevölkerung wird über mobile Lautsprecherdurchsagen informiert. Nach aktuellem Stand konnten alle betroffenen Personen bei Nachbarn oder Verwandten unterkommen.
Im Einsatz befinden sich derzeit die Feuerwehren Ruppach-Goldhausen, Heiligenroth, Montabaur und Nentershausen, die Führungsstaffel und die Wehrleitung der Verbandsgemeinde Montabaur, das Technische Hilfswerk (THW), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sowie die Polizei Montabaur mit insgesamt rund 90 Einsatzkräften. Ein Polizeihubschrauber unterstützt aus der Luft bei der Erkundung des Schadensgebiets.
Der Westerwaldkreis hat die Alarmstufe 4 ausgerufen. Einsatzleiter der Verbandsgemeinde Montabaur ist Wehrleiter Jens Weinriefer, Abschnittsleiter in Boden ist der stellvertretende Wehrleiter Hajo Klimke. (VG Montabaur)
Ein schweres Unwetter hat am Mittwochabend in weiten Teilen des Westerwaldkreises erhebliche Schäden verursacht. Zahlreiche Feuerwehren und weitere Hilfsorganisationen befinden sich derzeit mit rund 550 Kräften im Einsatz. Aktuell arbeiten die Einsatzkräfte die rund 160 gemeldeten Einsatzstellen ab. In mehreren Bereichen wurden Gebäude beschädigt, zudem kommt es teilweise zu Stromausfällen. Während des Einsatzes wurde ein Feuerwehrmann durch einen Stromschlag verletzt und derzeit im Krankenhaus versorgt.
Besonders betroffen sind die Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Ransbach-Baumbach, Wallmerod und Wirges. Aufgrund der Vielzahl der eingehenden Meldungen werden die Einsatzstellen durch die Einsatzkräfte nach Dringlichkeit priorisiert und sukzessive abgearbeitet.
Das Unwetter hat an zahlreichen Gebäuden Schäden verursacht. Von beschädigten Dächern, Fassaden und Bäumen können weiterhin Gefahren ausgehen. Insbesondere wird vor herabfallenden oder umherliegenden Teilen gewarnt. Die Bevölkerung wird daher dringend gebeten, sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten. Personen, die sich in den betroffenen Gebieten befinden, sollten nach Möglichkeit in ihren Wohnungen bleiben beziehungsweise ein sicheres Gebäude aufsuchen.
Von eigenständigen Aufräum-, Sicherungs- oder Reparaturarbeiten an beschädigten Gebäuden wird derzeit ausdrücklich abgeraten. Dies gilt insbesondere für Arbeiten auf Dächern sowie in Bereichen, in denen weiterhin Gegenstände herabfallen oder beschädigte Gebäudeteile ihre Stabilität verlieren könnten. Am Morgen werden die beschädigten Gebäude durch Sachverständige bewertet.
Infolge des Unwetters kommt es in den betroffenen Gebieten teilweise zu Stromausfällen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich auf mögliche Beeinträchtigungen einzustellen und Ruhe zu bewahren. Von beschädigten Stromleitungen oder elektrischen Anlagen kann Lebensgefahr ausgehen. Entsprechende Gefahrenstellen dürfen nicht betreten oder berührt werden. (Westerwaldkreis)
Erstmeldung: Mehrere Unwettereinsätze im Westerwaldkreis
Infolge eines schweren Unwetters kommt es derzeit im Westerwaldkreis zu zahlreichen Einsätzen. Mehrere Gebäude wurden beschädigt und es bestehen flächendeckende Stromausfälle in den betroffenen Gebieten. Die Einsatzkräfte befinden sich aktuell an über 100 Einsatzstellen und arbeiten die eingegangenen Meldungen nach Dringlichkeit ab.
Besonders betroffen sind zahlreiche Verbandsgemeinden besonders im unteren Teil des Westerwaldkreises. Feuerwehren und weitere Hilfsorganisationen sind mit umfangreichen Kräften im Einsatz. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf der Abwehr akuter Gefahren, der Sicherung beschädigter Gebäude sowie der Unterstützung betroffener Bürgerinnen und Bürger.
Die Bevölkerung wird gebeten, die betroffenen Bereiche zu meiden, Zufahrtswege für Einsatzfahrzeuge freizuhalten und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Von eigenständigen Aufräumarbeiten an beschädigten Gebäuden oder in der Nähe möglicher Gefahrenstellen wird dringend abgeraten.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen keine Angaben zu verletzten Personen vor. Eine abschließende Einschätzung des Schadensausmaßes ist derzeit noch nicht möglich. Weitere Informationen werden veröffentlicht, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen. (Westerwaldkreis)
Koblenz (ots)
Am 19.08.2026 ab 19:15 Uhr zog ein Unwetter über das Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Koblenz. Hierbei kam es flächendeckend zu typischen Ereignissen wie umgestürzten Bäumen oder sturmbedingten Beschädigungen an Bauwerken. In einem bis jetzt bekannten Fall wurden durch einen umgestürzten Baum im Bereich der Polizeidirektion Mayen zwei Personen schwer verletzt. Über das derzeitige Schadensausmaß können noch keine Angaben gemacht werden. (Polizei Koblenz)
Die Regionalnachrichten immer zur "ungeraden Stunde" hören unter: live.radiowesterwald.de
Gebäudebrand in Freilingen verursacht hohen Schaden
Gefährliches Überholmanöver auf der B 62 bei Mudersbach
15,6 Millionen Euro für modernen OP-Bereich in Dierdorf
In Freilingen ist ein Gebäudekomplex in der Hohen Straße in Brand geraten. In dem Gebäude befinden sich neben einer Wohnung auch die Räume eines Clubs, der zum Zeitpunkt des Brandausbruchs geschlossen war. Menschen wurden nicht verletzt. Das Feuer breitete sich im Verlauf nahezu auf das gesamte Gebäude aus. Die Löscharbeiten dauerten einige Stunden an. Der Gebäudeschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Auf der B 62 zwischen Mudersbach und Kirchen soll es zu einem gefährlichen Überholmanöver gekommen sein. Nach Angaben von Zeugen versuchte ein 23-jähriger VW-Fahrer im Bereich Euteneuen in einer Kurve ein vorausfahrendes Auto zu überholen, obwohl Gegenverkehr kam. Sowohl der VW-Fahrer als auch der bislang unbekannte Fahrer des entgegenkommenden Autos mussten stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Die Polizei Betzdorf sucht nun Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des VW-Fahrers machen können. Besonders wichtig ist für die Ermittler der bislang unbekannte Fahrer des entgegenkommenden Autos, der gebeten wird, sich zu melden.
Der Standort Dierdorf des Evangelischen Klinikums Westerwald soll umfassend modernisiert werden. Gesundheitsminister Hoch hat dafür einen Förderbescheid des Landes über rund 15,6 Millionen Euro übergeben. Insgesamt umfasst das Projekt ein Investitionsvolumen von rund 19 Millionen Euro. Der rund 30 Jahre alte Operationsbereich soll unter anderem um einen 3. OP-Saal erweitert und technisch umfassend erneuert werden. Geplant sind außerdem neue Medizintechnik, Verbesserungen beim Brandschutz und optimierte Arbeitsabläufe. Die Arbeiten sollen bei laufendem Krankenhausbetrieb in 6 Bauabschnitten über rund 3,5 Jahre erfolgen. Die operative Versorgung soll dabei weitgehend aufrechterhalten werden.
Weidenhahn (ots)
Am 20.09.2026 gegen 15:44 Uhr befuhr ein 61-jähriger Porschefahrer hinter einem 65-jährigen Opelfahrer die B8 aus Freilingen kommend in Fahrtrichtung Arnshöfen. In einer schlecht überschaubaren Kurve überholte der Porschefahrer den Opelfahrer. Als ihm im Gegenverkehr ein weiterer Opel entgegenkam, verlor der Porschefahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam ins Schleudern und kollidierte mit dem entgegenkommenden Opel. Der ca. 30 Minuten nach dem Verkehrsunfall durchgeführte Atemalkoholtest ergab bei dem Porschefahrer 0,29 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Beide Fahrzeuge erlitten wahrscheinlich einen Totalschaden, welcher auf circa 140.000 EUR geschätzt wird. Sechs Personen wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt, wovon drei zur Kontrolle in umliegende Krankenhäuser verbracht wurden. Die B8 wurde für die Unfallaufnahme für zwei Stunden voll gesperrt. Gegen den 61-jährigen Porschefahrer wurde eine Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. (Polizei Montabaur)
Eppenrod/Westerwald (ots)
Am heutigen 20.09.2026 gegen 12:26 Uhr wurde die Polizeiautobahnstation Montabaur darüber informiert, dass sich auf der BAB 3 bei km 96,5 in der Gemarkung Eppenrod in Fahrtrichtung Köln ein Fahrzeug mehrfach überschlagen haben und nun auf der Mittelschutzplanke liegen solle. Die eingesetzten Streifenbesatzungen konnten tatsächlich an der angegebenen Örtlichkeit einen PKW Opel Meriva aus dem Kölner Raum feststellen, der mit der Front auf der Mittelschutzplanke und mit dem Rest quer auf dem linken Fahrstreifen stand. Auf dem Seitenstreifen konnte weiterhin ein Frankfurter Volvo XC 90 festgestellt werden, der auf der Fahrerseite erheblich beschädigt war. Vor Ort konnten die Beamten ein DASH-Cam Video eines Unfallzeugen sichern.
Weiterlesen ...Je 50.000 Euro für neue Radwege in Unnau und Wallmerod
Der Kreisausschuss des Westerwaldkreises hat in seiner vergangenen Sitzung mehrere Vorhaben in den Bereichen Radverkehr, Bevölkerungsschutz und öffentlicher Nahverkehr auf den Weg gebracht. So hat er im Rahmen der Radwegeförderrichtlinie des Kreises beschlossen, zwei Baumaßnahmen jeweils mit der Maximalförderung zu unterstützen und in das Alltagsradwegekonzept des Westerwaldkreises aufzunehmen.
Zur Rolle von Ortsgemeinderat und Verbandsgemeindeverwaltung
Die Entscheidung über das Bürgerbegehren gegen den Windpark „Drei Eichen“ ist in Leuterod
gefallen. Getroffen hat sie ein Ortsgemeinderat, der sich seit 2024 mit dem Vorhaben befasst
und beide Rechtsauffassungen kannte.
In der öffentlichen Diskussion ist zuletzt ein anderer Eindruck entstanden: Die Entscheidung
sei in Wirges getroffen und in Leuterod lediglich nachvollzogen worden. Das ist falsch. Die Ortsgemeinde Leuterod möchte erläutern, warum.
Wie Entscheidungen in einer Ortsgemeinde zustande kommen
Ortsgemeinden in Rheinland-Pfalz haben kein eigenes Rathaus und keine eigenen
Verwaltungsmitarbeiter. Die Verwaltungsarbeit erledigt nach § 68 der Gemeindeordnung die
Verbandsgemeindeverwaltung, und zwar im Namen und Auftrag der Ortsgemeinde.
Der Anstoß für ein Thema kommt in aller Regel aus der Ortsgemeinde selbst. Ortsbürgermeister und
Beigeordnete bringen Vorhaben auf, beauftragen die Verbandsgemeindeverwaltung Angebote
einzuholen, sprechen dann gemeinsam mit den Anbietern und erarbeiten zusammen die Konzepte. Die
Verbandsgemeindeverwaltung bringt das in die Form einer Beschlussvorlage, prüft den rechtlichen
Rahmen und zieht bei Bedarf weitere Fachleute hinzu. Am Ende steht ein Vorschlag, wie entschieden
werden könnte.
Dieser Vorschlag ist keine Anweisung. Der Ortsgemeinderat kann ihm folgen, ihn ändern oder
ihn ablehnen. Entschieden wird allein im Rat, von gewählten Bürgerinnen und Bürgern aus der
Ortsgemeinde. Ist der Beschluss gefasst, kehrt sich das Verhältnis um: Er ist verbindlich, und
die Verwaltung setzt ihn um. Sie kann ihn weder abändern noch übergehen.
Der Ortsgemeinderat ist von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt und entscheidet in eigener
Verantwortung. Er lässt sich dabei weder von Vorlagen der Verwaltung noch von öffentlichem
Druck leiten, sondern von der Sach- und Rechtslage.
Dass die Verwaltung überhaupt einen Vorschlag macht, hat einen einfachen Grund: Beschlüsse
müssen rechtmäßig sein. Ein Beschluss, der gegen geltendes Recht verstößt, kann von der
Bürgermeisterin und/oder der Kommunalaufsicht beanstandet werden und muss dann wieder
aufgehoben werden. Die Vorlage zeigt dem Rat deshalb, welcher rechtliche Rahmen gilt.
Der Beschluss vom 3. September
Mit dem Vorhaben befasst sich der Ortsgemeinderat seit dem Grundsatzbeschluss vom März
2024. Die Beschlussvorlage einschließlich der anwaltlich geprüften Rechtsauffassung lag den
Ratsmitgliedern vor der Sitzung vor. In der Sitzung haben sie zusätzlich die Gegenposition der
Bürgerinitiative gehört, die ihre juristisch ausgearbeitete Stellungnahme ohne zeitliche
Begrenzung vortragen konnte. Auf dieser Grundlage haben sie entschieden.
Die Bürgerinitiative hat ihre rechtliche Bewertung erstmals in der Sitzung vorgetragen. Sie
stützte sich dabei auf denselben Sachverhalt und kam zu einer anderen rechtlichen
Einschätzung. Die Rechtsfrage war zuvor durch eine beauftragte Rechtsanwaltskanzlei und
durch den Gemeinde- und Städtebund geprüft worden. Der Rat hat die vorgetragene
Gegenauffassung zur Kenntnis genommen und ist bei seiner Bewertung geblieben.
Dass der Rat dabei frei war, hat die Verbandsgemeindeverwaltung den Vertretungsberechtigten
des Bürgerbegehrens bereits am 1. September schriftlich mitgeteilt: Der Ortsgemeinderat sei
in seiner Entscheidung frei, und die Beschlussfassung könne vom Beschlussvorschlag
abweichen. Hätte der Rat nach der Anhörung ausreichende Zweifel an der geprüften
Rechtsauffassung gehabt, hätte er das Bürgerbegehren für zulässig erklären oder die
Entscheidung vertagen können, um die vorgetragenen Einwände prüfen zu lassen. Solche
Zweifel sind nicht entstanden.
Bei der Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens geht es nicht um ein Für oder Wider zur Windkraft.
Der Rat prüft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen des § 17 a der Gemeindeordnung
vorliegen. Angelegenheiten der Bauleitplanung sind einem Bürgerentscheid nach dieser
Vorschrift ausdrücklich entzogen. Das Bürgerbegehren war zwar auf die Verpachtung
gemeindeeigener Flächen gerichtet, hätte damit aber die laufende Bauleitplanung beendet.
Diesen Zusammenhang hat der Rat geprüft und bewertet. Liegt ein Ausschlusstatbestand vor,
ist die Rechtsfolge zwingend.
Dass die zugrunde liegende Rechtsfrage unterschiedlich beurteilt werden kann, bestreitet die Ortsgemeinde Leuterod nicht. Sie ist gerichtlich überprüfbar, und einer solchen Überprüfung sieht die Ortsgemeinde gelassen entgegen. Wer den Beschluss für falsch hält, darf ihn kritisieren. Gefallen ist er in Leuterod, in einem Rat, der vorbereitet war und beide Rechtsauffassungen kannte. (VG Wirges)
GEMEINSAM IM WESTERWALD „JA zum Alter“ SAGEN
WW. Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober ruft das Netzwerk „Senioren-Rat Westerwald“ (SRW) dazu auf, aktiv zu werden und das Thema Älterwerden im Westerwaldkreis stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. Unter dem Motto „JA zum Alter“ beteiligt sich das Senioren-Netzwerk mit bundesweit vielen Organisationen, Kommunen, Vereinen, Initiativen und engagierten Einzelpersonen an der Initiative der Aktion der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO). Ziel ist es, eine positive Haltung gegenüber dem Alter zu fördern. Vor Ort bedeutet dies: die vom Wäller Kreistag beschlossene fortschrittliche „Seniorenpolitische Konzeption“ (SPK) nun kraftvoll umzusetzen!
Weiterlesen ...Drei neue Angebote runden das Programm ab
Drei zusätzliche Erlebnisse im Herbstferienprogramm der Kreisjugendpflege des Westerwaldkreises sorgen für jede Menge Abwechslung und gute Laune. Gemeinsam mit der Kreisjugendpflege Altenkirchen und dem Jugendzentrum Hachenburg hat das Team ein vielseitiges Angebot auf die Beine gestellt: Es reicht vom actionreichen Toben im Flippolino über spannende Einblicke in die faszinierende Welt des Waldes in Oberhausen bis hin zu einem zweitägigen Kulturtrip nach Essen mit Varietébesuch.