Koblenz (ots)
Am Abend des 19.12.2025, gegen 18.00 Uhr, startete die Sonderkontrolle im Stadtgebiet Koblenz mit ca. 25 Kräfte der Polizeidienststellen Koblenz, Lahnstein und der Kriminalpolizei. Zu Beginn wurden stationäre Kontrollstellen im Bereich Saarplatzkreisel, Neustadt und auf der Pfaffendorfer Brücke eingerichtet. Später wurden auch mobile Kontrollen, insbesondere in der Koblenzer Altstadt, durchgeführt um entsprechende Verstöße, wie Lärmbelästigungen und Rotlichtverstöße zu ahnden. Im Laufe der Kontrollen konnten vier Strafanzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, eine Trunkenheitsfahrt und eine Vielzahl an Ordnungswidrigkeiten (u.a. mehrmals fehlende Kindersicherung) festgestellt werden. Trotz der dunklen Jahreszeit waren zahlreiche Fahrzeuge mit defekten lichttechnischen Einrichtungen unterwegs. Einem Fahrzeugführer wurde aufgrund der fehlenden Beleuchtung die Weiterfahrt mit dem Fahrzeug untersagt. Abschließend konnte festgestellt werden, dass die Verkehrsteilnehmer aufgrund der umfangreichen Pressearbeit über die stattfindenden Kontrollen informiert waren und aus diesem Grund das verkehrsrechtliche Verhalten angepasst wurde. Die Kontrollen endeten gegen 02:00 Uhr am 20.12.2025. (Polizei Koblenz)
Philipp Schardt, seit über zwanzig Jahren Musiker und Produzent mit Gold und Platin. Nach Stationen in Berlin und Los Angeles ist er zurück im Westerwald – mit dem klaren Ziel, hier etwas zu bewegen. Mit TEMPLEMIND verbindet er Rockmusik, Meditation und Klang zu einer intensiven Live-Erfahrung. Parallel gründete er im Westerwald die Ten Ex Spiritual Academy für innere Stärke, Klarheit und Selbstermächtigung. Sein Weg vom Erfolgsproduzenten zur bewussten Transformation prägt heute Musik, Coaching und Team-Events. Ein starkes Beispiel dafür, wie aus dem Westerwald neue Impulse für Musik, Bewusstsein und Veränderung entstehen.
Gespräch mit Philipp Schardt Teil 01:
Gespräch mit Philipp Schardt Teil 02:
Gespräch mit Philipp Schardt Teil 03:
Gespräch mit Philipp Schardt Teil 04:
Gespräch mit Philipp Schardt Teil 05:
Neues #Ohrenfutter in der #RadioWesterwald #HörBar:
Betzdorf (ots)
Am 18.12.2025 befuhr eine Streife der PI Betzdorf gegen 07:30 Uhr die L 288 von Betzdorf kommend in Richtung Steineroth. Dabei wurde das Einsatzfahrzeug durch einen mit erkennbar überhöhter Geschwindigkeit fahrenden PKW Seat überholt. Aufgrund der Fahrweise sollte das Fahrzeug umgehend einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Nach Abgabe von Anhaltesignalen bremste der vorausfahrende Seat ohne triftigen Grund derart stark ab, dass der Fahrer des Streifenwagens eine Vollbremsung einleiten musste.
Der 36-jährige Seat-Fahrer zeigte sich der der folgenden Verkehrskontrolle sehr uneinsichtig. Eine im Fahrzeug befindliche Dashcam bzw. deren Speicherkarte wurde als Beweismittel sichergestellt. Eine erste Auswertung erhärtete den Verdacht, dass der Seat-Fahrer derart schnell und rücksichtslos fuhr, dass der Anfangsverdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens besteht.
Im Rahmen des eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wird eine Auswertung der Dashcam-Aufnahmen zeigen, ob sich der 36-jährige wegen weiterer Delikte wird verantworten müssen. (Polizei Betzdorf)
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Westerburg: Kinder legen Brand unbeabsichtigt in Westerburg
Westerwaldkreis: 15. Netzwerkkonferenz beleuchtet Vernachlässigung von Kindern
Kirchen: Hebammenzentrale zieht positive Halbjahresbilanz
In Westerburg kam es zu einem Brand auf dem Weihnachtsmarkt, den drei Kinder ausgelöst haben. Die Kinder räumten ihr Fehlverhalten gegenüber der Polizei ein, konkrete Gründe für die Tat gab es nicht. Da sie unter 14 Jahre alt sind, sind sie schuldunfähig. Die Polizei legte den Fall zur Entscheidung an die Staatsanwaltschaft Koblenz vor, das Jugendamt wird über den Vorfall informiert. Der Fokus lag neben der Aufklärung auf einem erzieherischen Ansatz, um den Kindern die Tragweite ihres Handelns bewusst zu machen. Nach Angaben der Polizei zeigten sie sich reumütig und einsichtig.
Über 400 Fachkräfte tauschten sich bei der 15. Westerwälder Netzwerkkonferenz des Kreisjugendamtes zu den Folgen von Vernachlässigung aus. Referentin Birgit Köppe-Gaisendrees stellte vier Formen von Vernachlässigung vor: körperlich, emotional, kognitiv und erzieherisch. Besonders emotionale Vernachlässigung könne gravierende Folgen haben und die Entwicklung der Kinder nachhaltig beeinträchtigen. Die Konferenz unterstrich die Bedeutung frühzeitiger Prävention und eines aufmerksamen Blicks auf alle Formen der Kindeswohlgefährdung.
Die Hebammenzentrale Westerwald in Kirchen und Hachenburg zieht nach einem halben Jahr eine positive Bilanz. Seit der Eröffnung wurden über 170 Anfragen von Schwangeren und Familien bearbeitet, in 80 Prozent konnte eine passende Hebamme vermittelt werden. Die Angebote der Ambulanzen werden regelmäßig in Anspruch genommen und sollen auch 2026 weitergeführt werden. Die Koordinatorinnen betonen die Wichtigkeit der Unterstützung besonders während Urlaubszeiten und Feiertagen.
Werke aus Rhein-Lahn und Westerwald schließen sich geräuschlos zusammen – Mitarbeitende blicken optimistisch auf gemeinsame Zukunft
Westerwaldkreis. Für den sozialen Dienst der Evangelischen Kirche beginnt in der Region ein neues Kapitel: Die Regionale Diakonie Westerwald und die Regionale Diakonie Rhein-Lahn schließen sich zusammen und bündeln als „Regionale Diakonie Westerwald Rhein-Lahn“ ihre Kräfte. Nun haben die Mitarbeitenden den Zusammenschluss gefeiert – mit einem gemeinsamen Frühstück und viel Zeit zum Austausch.
Der Eigenanteil, den Pflegebedürftige und/oder Angehörige für einen
Heimplatz zahlen steigt erneut an. Mit einem Anstieg von mehr als 200
Euro schlägt der Anstieg auf 3.222 Euro pro Monat zu Buche.
Der pflegepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Wäschen-
bach, erklärt: „Pflegebedürftige Menschen verdienen die bestmögliche
Pflege in unserem Land, diese muss aber auch bezahlbar sein. Für die Be-
troffenen stellt die permanente Erhöhung der Eigenanteile ein echtes finan-
zielles Problem dar, was dazu führen wird, dass es für immer mehr Men-
schen nicht mehr aus eigenen Mitteln leistbar ist. Pflege in Rheinland-Pfalz
wird immer teurer – Pflege droht zum Luxusgut zu werden.
RANSBACH-BAUMBACH. Am Donnerstag, 22. Januar, kam es um 14.24 Uhr zu einem Stromausfall in
Ransbach-Baumbach. Grund hierfür war ein Baum, der in eine Leitung gefallen war. Die Experten der
Energienetze Mittelrhein (enm), der Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm),
konnten die betroffenen Kabelstellen schnell lokalisieren, den Baum entfernen und die Versorgung
so bis 15.10 Uhr wieder vollständig herstellen. (evm)
Zusammenkunft in Niederahr gibt Rück- und Ausblick
Mitte Januar trafen sich die Führungskräfte der Feuerwehren im Westerwaldkreis zum bereits 44. Mal zu ihrer jährlichen Dienstversammlung in Niederahr. Der lang erkrankte Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI), Tobias Haubrich, begrüßte unter großem Beifall die zahlreichen Vertreter aus Politik und Blaulichtfamilie. Dem schloss sich Landrat Achim Schwickert an: „Die Erkrankung hat einmal mehr gezeigt, dass wir nicht aufgeben und als Mannschaft zusammenhalten sowie füreinander einstehen. Dafür und für die täglich geleistete ehrenamtliche Arbeit und Leistung aller bin ich sehr dankbar.“ Darüber hinaus gab er Einblicke in die bereits erfolgten oder bereits auf den Weg gebrachten Anschaffungen des Westerwaldkreises. Dazu zählen vier Notfallkrankentransportfahrzeuge auf Allradfahrgestell für die Schnelleinsatzgruppe (SEG), ein Einsatzleitwagen für den Gefahrstoffzug, zwei Module Waldbrandbekämpfung und die Fortführung des Aufbaus eines zukunftsfähigen Sirenenwarnsystems.
In Anerkennung seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit im Dienste der Gemeinschaft hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer dem Hillscheider Armin Georg die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Bei der Aushändigung im Kreishaus sagte Landrat Achim Schwickert: „Diese Auszeichnung vergibt das Land nicht sehr häufig. Doch mit Ihrem über 40-jährigen Engagement im Deutschen Roten Kreuz und Ihren vielfältigen Aktivitäten in diesem Bereich haben Sie sich diese mehr als verdient.“ Bereits seit 1982 ist Armin Georg nicht nur Mitglied des DRK, sondern im Vorstand tätig. Dabei leitete er im Ortsverein Hillscheid das Jugendrotkreuz, organisierte Blutspendetermine, war als Zugführer und Bereitschaftsleiter im Einsatz.
Weiterlesen ...Beim Bildungsdialog „60 Minuten Landespolitik“ in Selters stellte sich der rheinland-pfälzische Bildungsminister Sven Teuber (SPD) offen den Fragen von Lehrkräften, Eltern und jungen Menschen. Eingeladen hatte der heimische SPD-Landtagsabgeordnete und Landtagspräsident Hendrik Hering. Der Termin machte deutlich: Die SPD nimmt die Herausforderungen im Bildungsbereich ernst und setzt auf Dialog, Unterstützung und strukturelle Reformen.
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