Westerwaldkreis: Arbeitslosigkeit im Westerwald und Umland leicht rückläufig
Altenkirchen: Prozess um versuchten Mord nach Messerangriff am Bahnhof
Derschen: Vier Schwerverletzte nach Frontalcrash auf Kreisstraße
Im Bezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald zeigt sich der Arbeitsmarkt weiterhin stabil mit leicht positiver Tendenz. Im April waren rund 17.600 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet, das sind etwa 258 weniger als im Vormonat, aber rund 230 mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote sinkt damit leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent und liegt damit auf dem Niveau des Vorjahres. Die Entwicklung seit Februar deutet auf eine langsame, aber kontinuierliche Entspannung am regionalen Arbeitsmarkt hin, auch wenn die Lage weiterhin von Unsicherheiten geprägt bleibt.
Vor dem Landgericht Koblenz muss sich ein 20-jähriger Angeklagter aus dem Raum Altenkirchen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, als Heranwachsender versucht zu haben, einen Menschen heimtückisch zu töten und dabei zugleich eine gefährliche Körperverletzung begangen zu haben. Demnach soll der Angeklagte im August 2025 in der Nähe des Bahnhofs dem später Geschädigten im Vorbeigehen unvermittelt mit Tötungsabsicht in den Bauch gestochen haben. Das Opfer erlitt eine rund 15 Zentimeter tiefe Stichverletzung und musste per Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht und operiert werden. Der Tat soll ein länger schwelender Konflikt zwischen mehreren Beteiligten vorausgegangen sein.
Auf der Kreisstraße 109 zwischen Derschen und Friedewald hat sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem vier Menschen schwer verletzt wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen kollidierten eine 31-jährige mit ihren zwei fünf und neun Jahre alten Kindern und eine 40-jährige-Autofahrerin frontal miteinander. Die Kinder wurden mit Rettungshubschraubern in Spezialkliniken geflogen. Beide Fahrerinnen wurden in Krankenhäuser gebracht, eine der Frauen musste zuvor von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Die Unfallstelle war mehrere Stunden voll gesperrt.
Schon seit Februar entspannt sich der regionale Arbeitsmarkt in gleichmäßigen Schritten. Diese Entwicklung hat sich im April fortgesetzt: Im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, der die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald umfasst, waren im April 17.618 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet. Das sind 258 weniger als im März, jedoch 235 mehr als im Vorjahr. Die Quote sinkt um 0,1 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent und bleibt damit unverändert zum Vorjahr. (Agentur für Arbeit)
Derschen (ots)
Gegen kurz nach 07:30 Uhr befuhr eine 31-jährige Audi-Fahrerin mit ihren beiden fünf und neun Jahre alten Kindern die K 109 aus Derschen kommend in Fahrtrichtung Friedewald; in entgegengesetzter Richtung war gleichzeitig eine 40-Jährige mit ihrem BMW unterwegs. Im Bereich der Unfallstelle kam es aus noch zu klärender Ursache zu einer Frontalkollision der beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls wurden alle vier Personen in den beiden Fahrzeugen schwer verletzt. Die beiden Kinder wurden mit den beiden alarmierten Rettungshubschraubern in spezialisierte Krankenhäuser geflogen, sind aber nach aktuellem Stand außer Lebensgefahr. Die beiden Fahrzeugführerinnen wurden mittels Rettungswagen in weitere umliegende Kliniken verbracht. Die 31-jährige musste hierzu zuvor durch die Freiwillige Feuerwehr mittels Rettungsgerät aus dem deformierten Fahrzeug gerettet werden.
Neben der Polizeiinspektion Betzdorf, der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf und dem Rettungsdienst waren die Straßenmeisterei Betzdorf sowie ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Verkehrsdirektion Koblenz im Einsatz. Für die Dauer der Rettungs-, Aufnahme- und Räumungsarbeiten musste die Strecke über mehrere Stunden bis etwa 12:30 Uhr voll gesperrt bleiben, konnte mittlerweile aber wieder freigegeben werden. (Polizei Betzdorf)
Preise je Liter (bundesweiter Durchschnittspreis) gestern um 8 Uhr im Vergleich zu heute Morgen um 8 Uhr:
Super E10: 2,083 à 1,976 / -10,7 Cent
Diesel: 2,167 à 2,063 / -10,4 Cent
Die Senkung der Energiesteuer ist bislang erst zum Teil an den Zapfsäulen angekommen, da sich aktuell noch höher versteuerter Kraftstoff in den Tanks der Tankstellen befindet. An diesem Wochenende muss die Steuersenkung aber vollständig an die Verbraucher weitergegeben werden. Im Zeitverlauf ist festzustellen, dass die Weitergabe nachts recht rasch auf etwa 7 bis 8 Cent je Liter einpendelte. Mit der Öffnung fast aller Tankstellen am Morgen ging es dann weiter zurück bis zum aktuellen Wert. Dieser Trend sollte sich fortsetzen. Mit Blick auf den im Vergleich zu gestern etwas rückläufigen Ölpreises ist generell mit ein wenig nachgebenden Kraftstoffpreisen zu rechnen.
Für die Verbraucherinnen und Verbraucher gilt die alte Faustregel „Abend ist Tanken günstiger“ nicht mehr: Der Vormittag vor dem möglichen Erhöhungszeitpunkt ist in vielen Fällen der günstigste Moment zum Tanken sein. Die Autofahrenden sollten die Preise auf jeden Fall immer vergleichen, denn die Unterschiede können erheblich sein. So sollte auch immer abseits der Autobahn getankt werden, da hier bis zu 40 Cent pro Liter eingespart werden können. (ADAC Mittelrhein)
In der Zeit vom 15. bis 19. Juni 2026 erfolgen Gewährleistungsarbeiten an der Ampelanlage im Bereich des Knotenpunktes B 413 / K 120 in Dierdorf.
Für die Dauer der Arbeiten muss der betroffene Streckenabschnitt halbseitig gesperrt werden. Der Pkw-Verkehr wird währenddessen mithilfe einer Baustellenampel geregelt.
Für den Schwerlastverkehr von der K 120 kommend in Fahrtrichtung B 413 ist eine Umleitung eingerichtet, die vor Ort entsprechend ausgeschildert wird.
Vom 8. Juni bis voraussichtlich 31. August ist die K 51 zwischen Irmtraut und der L 299 (Richtung Hüblingen) wegen Tief-, Leitungs- und Verkehrswegebauarbeiten beziehungsweise Verkehrssicherungsmaßnahmen voll gesperrt. Umleitungsstrecken über B 54 – L 299 und umgekehrt sind entsprechend ausgeschildert.
Seit Ende Mai steht die Wasserampel in der VG Montabaur auf Gelb und die Bürger sind zum Wassersparen aufgerufen. Das Problem der Wasserknappheit ist den Verbandsgemeindewerken seit vielen Jahren bekannt und so werden die Infrastrukturprojekte stets darauf ausgerichtet, die eigenen Ressourcen besser auszuschöpfen und weniger Energie zu verbrauchen. Derzeit wird die Wasserversorgung rund um Niederelbert neu aufgestellt: Es werden drei neue Leitungen verlegt, ein neuer Quellsammelschacht eingebaut und der alte Hochbehälter vom Netz genommen. Mit diesen Maßnahmen erreichen die Wasserversorger, dass bis zu 250.000 Liter Quellwasser pro Tag gesichert werden und nicht mehr ungenutzt abfließen.
Weiterlesen ...Für alle, die den Treffpunkt „Hellerklause“ schmerzlich vermisst haben, gibt es jetzt gute Nachrichten: Die Bierkneipe mit Kegelbahnen wird wieder geöffnet. Ab September startet hier „Plan B“, der Bewährtes und Besonderes verbindet.
Weil zu einem echten Neuanfang auch ein neuer Name gehört, hat sich Florian Schneider entschlossen, der „Hellerklause“ nun den Namen „Plan B“ zu geben. Das B kann dabei für vieles stehen: B wie Betzdorf oder auch B wie Bewährtes (unter anderem die komplett renovierten Kegelbahnen), aber auch B wie Begegnung oder Behaglichkeit, für die Florian Schneider und sein Team sorgen werden.
Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat den Pflegepersonen beim Pflegekindertag des Landkreises Limburg-Weilburg auf Hof Gnadenthal für ihr großes Engagement gedankt. „Ich weiß, dass Sie eine sehr wertvolle und verantwortungsvolle sowie nicht immer leichte Aufgabe übernommen haben. Sie meistern die täglichen Anforderungen mit Bravour und setzen sich mit voller Kraft für die Kinder ein. Derzeit werden im Landkreis 231 Pflegekinder von Pflegeeltern betreut. Es freut mich persönlich, dass so viele Kinder dank Ihnen die Möglichkeit haben, in einer Familie aufzuwachsen und stabile Bindungen einzugehen“, betonte Landrat Köberle.
Weiterlesen ...Kreis Altenkirchen. In Zeiten der allgegenwärtigen Bürokratie-Kritik ist es durchaus ein positives Signal, wenn die Praxis einmal das Formale überholt. So geschehen bei einem wichtigen Teil des Katastrophenschutzes im Landkreis Altenkirchen: Nach einem Beschluss des Kreistags im Februar 2022 und gleichgelagerten Entscheidungen in den Verbandsgemeinderäten war im Folgejahr mit dem Aufbau eines modernen und leistungsfähigen Sirenennetzes im Kreis begonnen worden. Jetzt wurde nachträglich seitens des Kreises von Landrat Dr. Peter Enders mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden eine offizielle Vereinbarung unterschrieben, handelt es sich doch auch hinsichtlich der Kosten um ein Gemeinschaftsprojekt der kommunalen Familie.
Weiterlesen ...