Gegen kurz nach 07:30 Uhr befuhr eine 31-jährige Audi-Fahrerin mit ihren beiden fünf und neun Jahre alten Kindern die K 109 aus Derschen kommend in Fahrtrichtung Friedewald; in entgegengesetzter Richtung war gleichzeitig eine 40-Jährige mit ihrem BMW unterwegs. Im Bereich der Unfallstelle kam es aus noch zu klärender Ursache zu einer Frontalkollision der beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls wurden alle vier Personen in den beiden Fahrzeugen schwer verletzt. Die beiden Kinder wurden mit den beiden alarmierten Rettungshubschraubern in spezialisierte Krankenhäuser geflogen, sind aber nach aktuellem Stand außer Lebensgefahr. Die beiden Fahrzeugführerinnen wurden mittels Rettungswagen in weitere umliegende Kliniken verbracht. Die 31-jährige musste hierzu zuvor durch die Freiwillige Feuerwehr mittels Rettungsgerät aus dem deformierten Fahrzeug gerettet werden.
Neben der Polizeiinspektion Betzdorf, der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf und dem Rettungsdienst waren die Straßenmeisterei Betzdorf sowie ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Verkehrsdirektion Koblenz im Einsatz. Für die Dauer der Rettungs-, Aufnahme- und Räumungsarbeiten musste die Strecke über mehrere Stunden bis etwa 12:30 Uhr voll gesperrt bleiben, konnte mittlerweile aber wieder freigegeben werden. (Polizei Betzdorf)
Am 28.04.2026 zwischen 19:15 Uhr und 19:30 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer einen türkisfarbenen PKW, welcher auf der L307 in Fahrtrichtung Mündersbach unsicher geführt wurde und auf Höhe der Firma Schütz in Selters mehrmals auf die Gegenfahrbahn geriet, wodurch teilweise entgegenkommende Fahrzeuge bremsen und ausweichen mussten.
Es werden weitere Zeugen der Verkehrsgefährdungen durch das oben genannte Fahrzeug oder Verkehrsteilnehmer, welche durch das Fahrzeug gefährdet wurden, gesucht. (Polizei Hachenburg)
Die benchmarkets GmbH ruft ihr online vertriebenes "Timber Taste Premium Chili Set" auch aus Rheinland-Pfalz zurück. Grund: In den Gewürz-Röhrchen können kleinere und größere Glassplitter enthalten sein. Betroffen von diesem Rückruf ist das Geschenkset mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30.06.2027 und mit den Chargennummern 310004, 310005 und 310006. Verkauft wurden die Röhrchen vom 14.11.2025 bis zum 21.04.2026. (LUA)
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Montabaur: Architektenwettbewerb für neues Mons-Tabor-Bad gestoppt
Altenkirchen: Kreisjugendfeuerwehr erhält neue Führung und Ausrüstung
Rheinland-Pfalz: Wildschweinfleisch und Pilze weiterhin leicht belastet
Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur haben den laufenden Architektenwettbewerb für den Neubau des Mons-Tabor-Bades zurückgezogen. Hintergrund ist ein deutlicher Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen, der die Finanzplanung erheblich belastet. Im Jahr 2025 musste die Stadt einen Einnahmerückgang im zweistelligen Millionenbereich verkraften. Auch für die Folgejahre sind weitere Einsparungen erforderlich, weshalb das Großprojekt vorerst neu bewertet wird. Ziel bleibt weiterhin der Bau eines neuen Schwimmbades am bisherigen Standort. Der bestehende Wettbewerb wird gestoppt, um die Planung an die finanzielle Lage anzupassen.
Die Kreisjugendfeuerwehr Altenkirchen hat eine neue Führungsstruktur erhalten und zugleich zusätzliche Ausstattung bekommen. Zwei neue stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwarte wurden offiziell ernannt und verstärken künftig die Organisation. Zusätzlich wurden große Zelte bereitgestellt, die bei Übungen und Veranstaltungen eingesetzt werden sollen. Die Jugendfeuerwehr spielt eine zentrale Rolle bei der Nachwuchsgewinnung für die Feuerwehren im Kreis. Mit den neuen Mitteln sollen gemeinsame Aktionen und Zeltlager künftig noch besser organisiert werden können.
Auch rund vier Jahrzehnte nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl sind in Rheinland-Pfalz noch Auswirkungen messbar. Untersuchungen zeigen, dass insbesondere Wildschweinfleisch und wild gesammelte Pilze weiterhin geringe radioaktive Belastungen aufweisen können. In den meisten Fällen liegen die Werte jedoch deutlich unter den zulässigen Grenzwerten. Eine Auswertung tausender Proben bestätigt, dass der Verzehr in üblichen Mengen als unbedenklich gilt. Besonders belastet sind Regionen mit bestimmten Bodenverhältnissen, in denen Cäsium-137 länger gebunden bleibt. Insgesamt zeigt sich jedoch ein rückläufiger Trend der Belastung über die Jahre.
Die Lage ist ernst...aber es gibt immer mehr berechtigte Hoffnung!
STIFTUNG FAMILIENFERIENDORF HÜBINGEN HOFFT AUF RETTUNG
Hübingen/WW. Das Licht am Ende des Tunnels im Buchfinkenland wird größer und die Hoffnung wächst, dass es für das wegen steigender Kosten und eines Investitionsstaus unverschuldet in Existenznot geratene Familienferiendorf (FFD) Hübingen eine Rettung gibt!
Grund dafür: immer mehr Menschen und Organisationen in der Region sind solidarisch, es gehen immer mehr kleine, größere und ganz große Spenden (darunter sogar eine sechsstellige!) ein, die für eine erfolgreiche Fortsetzung des Betriebes notwendig sind. Wenn jetzt noch weitere Unternehmen, Privatleute, Vereine, Einrichtungen und Organisationen ihre Solidarität zeigen und einen kleineren oder größeren Beitrag überweisen, kann aus dem noch spärlichen Licht bald ein richtiges und weithin strahlendes Flutlicht werden!
Kammerforst K116 (ots)
Am 30.05.2026, gegen 05:50 Uhr wurde der Polizei ein verunfallter, auf dem Dach liegender PKW auf der K116 bei Kammerforst gemeldet. Durch die entsandte Streife konnten in dem Fahrzeug zwar Blutspuren aber keine Personen mehr festgestellt werden. Der 33 Jahre alte Fahrzeugführer konnte im weiteren Verlauf der eingeleiteten Fahndung mit leichten Verletzungen aufgegriffen werden. Da bei diesem eine Beeinflussung durch Alkohol feststellbar war, wurde eine Blutprobe entnommen und entsprechende Strafverfahren eingeleitet. (Polizei Montabaur)
Nentershausen (ots)
Am 29.05.2026, gegen 18:50 Uhr kam es im Einmündungsbereich der L318/L317 bei Nentershausen zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 55-jährige Fahrerin aus dem Landkreis Ahrweiler befuhr die L317 und wollte nach links Richtung Nentershausen abbiegen. Hierbei übersah sie eine von Nentershausen kommende bevorrechtigte 36-jährige Fahrerin, die geradeaus in Richtung Großholbach fuhr. Die Unfallverursacherin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Sie wurde in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Die 36-jährige Fahrerin, sowie drei weitere Mitfahrer in deren Pkw, wurden glücklicherweise nur leicht verletzt und konnten nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort entlassen werden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Fahrbahn war während der Unfallaufnahme für ca. eine Stunde voll gesperrt. Neben der Polizei aus Montabaur waren die FFW Nentershausen, sowie drei RTW und ein Notarzt im Einsatz. (Polizei Montabaur)
Kreis hat weitere elektronische Fallenmelder an Jägerschaft ausgegeben
Kreis Altenkirchen. Es ist eine Steigerung, die man ansonsten vielleicht nur noch auf dem Aktienmarkt bei Unternehmen wie NVIDIA oder Tesla findet: plus 3600 Prozent! Was den Börsianer in Frankfurt freut, ist im Landkreis Altenkirchen ein ernsthaftes Problem: Denn um eben diese prozentuale Quote ist in den vergangenen zehn Jahren die Jagdstrecke bei den Waschbären nach oben geschnellt: von 27 Stück im Jagdjahr 2015/16 (Erstnachweis) über 435 (2023/24) auf aktuell 999 (2025/26). „Das zeigt leider sehr eindrucksvoll, wie sehr sich der invasive Räuber inzwischen auch bei uns ausgebreitet hat“, so Christian Heidtmann von der Unteren Naturschutzbehörde.
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Stiftung würdigt stellvertretend für viele Jugendfeuerwehren in Rheinland-Pfalz das gesellschaftliche Engagement junger Menschen
Eine besondere Ehre wurde der Jugendfeuerwehr Mogendorf am 23. Mai 2026 in Mainz zuteil: Im Rahmen des bundesweiten Ehrentages verlieh die Dr. Markus & Sabine Merk Stiftung erstmals den Award „Junge Vorbilder – Die bemerkenswerte Auszeichnung für engagierte junge Menschen in Rheinland-Pfalz“.
Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet
Gebhardshain, 28. Mai 2026 – Im Bereich „Pilz“ in Gebhardshain wurden mehrere Eichen festgestellt, die vom Eichen-Prozessionsspinner befallen sind. Aus Gründen des Gesundheits- und Bevölkerungsschutzes wurden die betroffenen Bereiche entlang des Wald- und Wirtschaftsweges umgehend abgesperrt und mit entsprechenden Warnhinweisen versehen.