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Bad Marienberg: Förderprogramm löst Investitionsschub in Ortskernen aus
Nentershausen: Seniorenwohnen mit neuer Hausarztpraxis geplant
Kreis Altenkirchen: Bürokratiemelder soll Verwaltung einfacher machen
Die Verbandsgemeinde Bad Marienberg fördert die Entwicklung der Ortskerne mit mehr als 200.000 Euro. Das Programm zur Ortskernvitalisierung, Klimaanpassung und Nutzung erneuerbarer Energien stößt auf deutlich größere Nachfrage als in den Vorjahren. Bereits jetzt konnten Fördermittel von über 100.000 Euro zugesagt werden, die Investitionen von fast einer Million Euro auslösen. Insgesamt wurden mehr als 140 Anträge bewilligt, vor allem für energetische Sanierungen und Klimaschutzmaßnahmen. Die Verwaltung sieht darin einen wichtigen Impuls für Wirtschaft und Lebensqualität in der Region.
In Nentershausen rückt ein großes Bauprojekt für seniorengerechtes Wohnen deutlich näher. Auf einem rund 2.500 Quadratmeter großen Grundstück an der Heilberscheider Straße sollen 19 barrierefreie Wohnungen entstehen. Ergänzt wird das Vorhaben durch eine Hausarztpraxis im Erdgeschoss, die ebenfalls neu gebaut wird. Zusätzlich sind Gemeinschaftsflächen sowie ein erweitertes Parkplatzangebot geplant. Der Baubeginn steht noch nicht fest, der Vertrag mit dem Investor soll aber in Kürze unterzeichnet werden.
Die Kreisverwaltung Altenkirchen hat einen digitalen Bürokratiemelder gestartet. Über ein Online-Portal können Bürgerinnen und Bürger Vorschläge einreichen, wie Verwaltungsabläufe einfacher gestaltet werden können. Ziel ist es, unnötige Hürden zu identifizieren und Verfahren zu vereinfachen. Der Kreis will die Anregungen prüfen und regelmäßig über mögliche Umsetzungen informieren. Individuelle Antworten auf einzelne Eingaben sind jedoch nicht vorgesehen.
Die K 59 in der Ortslage Großseifen muss aufgrund von Wartungsarbeiten an Kanalschachtabdeckungen für einen Tag im Zeitraum vom 15. bis 19. Juni gesperrt werden. Umleitungsstrecken über Stockhausen-Illfurth und Langenbach sind entsprechend ausgeschildert. (Kreisverwaltung Westerwald)
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Rennerod: Strandbuggy beschädigt Auto auf Wirtschaftsweg
Höhr-Grenzhausen: FDP fordert Kurswechsel bei Pflegekammer
Buchfinkenland: Förderverein lädt zur Versammlung für Wildpark ein
In Rennerod hat ein bislang unbekannter Fahrer mit einem auffälligen Strandbuggy auf einem Schotterweg ein geparktes Fahrzeug beschädigt. Der Buggy war mit grobstolligen Reifen und Überrollbügel ausgestattet und wirbelte während der Fahrt Steine auf. Der Fahrer fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizei bittet um Hinweise zum Fahrzeug, Kennzeichen oder dem Fahrer.
Die FDP Westerwald spricht sich für eine grundlegende Neuausrichtung der Pflegekammer in Rheinland-Pfalz aus. Ziel sei es, die Pflichtmitgliedschaft und damit verbundene Beiträge abzuschaffen und durch eine freiwillige Interessenvertretung zu ersetzen. Kritisiert werden unter anderem anhaltende Streitigkeiten um Beiträge sowie fehlende Akzeptanz bei Pflegekräften. Statt Zwang setzt die Partei auf Selbstbestimmung und bessere Rahmenbedingungen im Pflegeberuf.
Der Förderverein Wildpark Westerwald lädt zur außerordentlichen Mitgliederversammlung nach Hübingen ein. Dort sollen über die bisherige Entwicklung des wiederbelebten Parks informiert und weitere organisatorische Schritte beschlossen werden. Ziel ist es, den Wildpark langfristig über Spenden und Mitgliedschaften zu sichern. Auch eine Besichtigung der Anlage ist im Anschluss vorgesehen. Zudem soll Solidarität mit dem benachbarten Familienferiendorf gezeigt werden, das derzeit ebenfalls vor finanziellen Herausforderungen steht.
Am 09.06.2026 um 18:38 Uhr wurde der Polizei ein Brand in der Hauptstraße in Bannberscheid gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen geriet dort aus bislang ungeklärter Ursache ein Schuppen in Brand, der auf das angrenzende Wohnhaus drohte überzugreifen. Durch das zeitnahe Eintreffen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden und der Brand wurde schnell gelöscht. Personen wurden nicht verletzt und der Gebäudeschaden wird im mittleren fünfstelligen Bereich geschätzt. Neben der Polizei waren noch das DRK mit mehreren Fahrzeugen, umliegende Feuerwehren und der Katastrophenschutz am Einsatzort. (Polizeidirektion Montabaur)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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