Mudersbach (ots)
Aufgrund der dortigen Baustelle, führten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Betzdorf am Freitag, 10.07.2026, über den Tag verteilt mehrfach Verkehrskontrollen zur Überwachung des Durchfahrtsverbots an der Koblenzer Straße durch. Es wurden in diesem Zusammenhang zahlreiche Verwarnungen ausgesprochen und eine geringe Anzahl Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet.
Gegen 18:30 Uhr kontrollierte eine Funkstreifenwagenbesatzung einen 26-jährigen rumänischen Kraftfahrzeugführer. Dessen Überprüfung ergab, dass nach Auskunft von Interpol gegen den Mann in den Vereinigten Staaten von Amerika wegen dort begangener Betrugsdelikte ein Haftbefehl vorliegt. Der 26-jährige wurde festgenommen, und in Zusammenarbeit mit der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz einem Richter vorgeführt. Dieser ordnete die Verbringung in eine Justizvollzugsanstalt an, von wo aus das Auslieferungsverfahren fortgeführt werden wird. (Polizei Betzdorf)
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Hahn am See: Dachstuhl eines Wohnhauses brennt aus
Nister: Suche nach neuem Ortsbürgermeister läuft
Montabaur: Kirmesfeuerwerk wegen Brandgefahr abgesagt
In Hahn am See ist ein Wohnhaus durch einen Brand schwer beschädigt worden. Beim Eintreffen der Polizei Westerburg stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Rund 50 Feuerwehrkräfte aus der Verbandsgemeinde Wallmerod brachten die Flammen unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand, der Schaden liegt im höheren fünfstelligen Bereich. Die Ermittlungen zur Ursache laufen.
Die Ortsgemeinde Nister sucht einen neuen Ortsbürgermeister. Die Nachfolge soll nach dem Ausscheiden des bisherigen Amtsinhabers geregelt werden. Gesucht wird eine engagierte Person, die gemeinsam mit dem Gemeinderat die Entwicklung des Ortes vorantreibt. Wie viele Kommunen steht auch Nister vor der Herausforderung, ein ehrenamtliches Spitzenamt neu zu besetzen.
Das geplante Kirmesfeuerwerk in Montabaur wird in diesem Jahr abgesagt. Die Stadt verzichtet wegen der erhöhten Waldbrandgefahr am Schlossberg auf die Veranstaltung. Auch die angespannte Wasserversorgung und die finanzielle Lage der Stadt spielen eine Rolle. Die Kirmes soll trotzdem wie geplant stattfinden.
Hahn am See (ots)
Am frühen Morgen des 12.07.2026 gegen 01.23 Uhr wurde die Polizei Westerburg über ein Gebäudebrand in Hahn am See informiert. Beim Eintreffen der Streife befand sich der Dachstuhl des Einfamilienhaus bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Wallmerod war mit 50 Kräften im Einsatz und konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden dürfte im höheren fünfstelligen Bereich liegen. Die Ermittlungen bezüglich der Brandursache wurden aufgenommen. (Polizei Westerburg)
Elkenroth (ots)
Bezug zu 5959075 Presseerstmeldung
Der PKW Fahrer befuhr die L287 in Fahrtrichtung Ortslage Elkenroth. Er beabsichtigte nach links in die Straße "Bruchstraße" abzubiegen. Hierbei übersah er einen entgegenkommenden Motorradfahrer mitsamt Sozius. Es kam zum Zusammenstoß im Einmündungsbereich. Der Motorradfahrer und sein Sozius wurden durch den Unfall schwerverletzt und durch zwei Rettungshubschrauber in Koblenzer Krankenhäuser verbracht. Der PKW Fahrer wurde leicht verletzt. Die Unfallstelle wurde bis auf weiteres gesperrt. (Polizei Betzdorf)
Im Leben läuft nicht immer alles wie geplant. Persönliche Krisen, Konfliktsituationen und schwierige Lebenslagen können jeden treffen. Menschen, die daraufhin psychisch erkranken, sowie deren Angehörige und Freunde stehen jedoch nicht allein da. So bietet zum Beispiel die Regionale Diakonie Westerwald seit mehr als 20 Jahren Hilfe in der Kontakt- und Informationsstelle für psychisch kranke Menschen (KIS) an.
Weiterlesen ...Regionaler Runder Tisch Rhein-Westerwald informiert
Die Nachricht erschütterte vor einigen Wochen weit über den Westerwaldkreis hinaus: Eine Frau aus Ebernhahn wurde ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge durch Schläge mit einem Hammer getötet. Dringend tatverdächtig ist ihr Ex-Ehemann. Dieser mutmaßliche Femizid geschah mitten unter uns und bewegte auch die Mitglieder des Regionalen Runden Tischs Rhein-Westerwald (RRT) zutiefst.
Dieser besteht aus rund 60 Mitgliedern von hilfs- und fachbezogenen Dienstleistungen für Frauen und Kindern mit Gewalterfahrungen aus dem Westerwaldkreis sowie den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied. Bei der jüngsten Sitzung waren sie sich mit Blick auf die erschreckende Tat einig: Fakten rund um das Thema Femizid sind in Deutschland zu wenig bekannt und es besteht dringende Notwendigkeit, diese stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
Der Kreisvorstand der FDP Westerwald hat am 22. Juli 2026 einstimmig Forderungen zur geplanten gesetzlichen Kapitalrente beschlossen. Sie soll die bestehende gesetzliche Rente um eine zusätzliche, am Kapitalmarkt finanzierte Vorsorge ergänzen, sie aber nicht ersetzen. Auf Antrag des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Patrick Häbel fordert der Verband eine weltweit gestreute Geldanlage, eine Kostenobergrenze von 0,5 Prozent pro Jahr, persönliche Rentenkonten und die Vererbbarkeit des angesparten Vermögens.
Die zusätzlichen Beiträge sollen überwiegend in Aktien von Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen fließen. Die breite Streuung soll das Risiko verringern. Staatsanleihen, politisch ausgewählte Projekte oder die Finanzierung öffentlicher Haushalte sollen dagegen nicht zum Schwerpunkt der Anlage werden.
Kingdom Honey SDN BHD ruft "Royal Honey - The Ultimate Power Source" auch aus Rheinland-Pfalz zurück. Grund: Das Produkt enthält die nicht deklarierten Arzneimittel Sildenafil und Paracetamol. Bei Sildenafil handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen, in Lebensmitteln ist es nicht zugelassen. Aufgrund von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nebenwirkungen ist Sildenafil nur unter ärztlicher Aufsicht einzunehmen. Bei Paracetamol handelt es sich um Arzneimittel zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung. Auch dieses ist in Lebensmitteln nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 12x20-Gramm-Packungen mit der Kennzeichnung EAN: 9 555755 800036. Die Vertriebswege sind nicht bekannt. Es wird jedoch von einem bundesweiten Vertrieb ausgegangen.
Free & Easy ruft ein 5-teiliges Knetset in verschiedenen Varianten auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Das Produkt enthält ein Gemisch der Konservierungsstoffe Methylisothiazolinon (MI) und Methylchloroisothiazolinon (MCI) in einer Konzentration, die den gesetzlichen Grenzwert überschreitet. Hautkontakt mit Produkten, die MCI und MI enthalten, kann bei sensibilisierten Personen allergische Reaktionen wie Kontaktdermatitis hervorrufen. Betroffen von diesem Rückruf sind die Packungen mit der Chargennummer 503037, mit der Action-Artikelnummer 3202336 und mit den EAN-Codes 8720573841573 und 8720573952385. (LUA)
Eine Woche voller Abenteuer und Gemeinschaft
Westerburg / Emmerichenhain (shg) Hinter den „Ferienhelden“ liegt eine vollgepackte Woche: Bei den Sommerferienspielen der Evangelischen Kirchengemeinden erlebten insgesamt 42 Grundschulkinder in Westerburg und in Emmerichenhain eine gemeinsame Zeit voller Aktionen, Ausflüge und dem Schließen neuer Freundschaften. In Westerburg drehte sich inhaltlich alles um die biblische Geschichte von Rut, einer mutigen Frau, die ihren eigenen Weg geht. In Emmerichenhain standen die Geschichten von David, Jonathan und Saul im Mittelpunkt, in denen es um Freundschaft, Mut und Vergebung ging. An beiden Orten brachten die Teams die Erzählungen morgens als kurzes Theaterstück auf die Bühne, bevor die Kinder die Themen in kreativen und spielerischen Aktionen vertiefen konnten.
Weiterlesen ...Im Insolvenzverfahren des Vereins Familienferiendorf Hübingen e.V. haben das PLUTA Team und der Vorstand gemeinsam mit den Unterstützern ein wichtiges Etappenziel für die Sanierung erreicht. Die erforderliche Summe von 350.000 Euro für das Rettungskapital wurde erfolgreich eingeworben. Die entsprechende Frist ist inzwischen abgelaufen. Das Geld soll als Planzahlungen für die Insolvenzgläubiger und als Liquiditätsüberbrückung verwendet werden, damit das Familiendorf über die umsatzschwächeren Wintermonate kommt.
Insolvenzverwalter Philip Konen von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH sagt: „Das Familienferiendorf hat genug Geld eingesammelt und sein Ziel voll erreicht. Damit können wir nun den Insolvenzplan finalisieren und zeitnah beim Amtsgericht einreichen.“
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