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In der letzten Woche starteten mit den Arbeiten in Biologie die schriftlichen Abiturprüfungen für insgesamt 43 Schüler/innen, die alle die Qualifikationsphase erfolgreich bestanden haben. Nun geht es darum, auch in der eigentlichen Prüfungsphase die nötigen Punkte zu erreichen, um das Abitur zu schaffen – am besten mit einem Notenschnitt, der das angestrebte Studienfach ermöglicht.
Im Zeitraum von drei Wochen stehen zunächst die drei schriftlichen Prüfungen in den Leistungskursen an und mit der mündlichen Prüfung in einem oder zwei Grundfächern im Juni ist die Prüfungsphase abgeschlossen und das Abitur – hoffentlich – erreicht.
Wir drücken allen von Herzen die Daumen, nicht nur, weil die Vorbereitungsphase für die Schüler/innen aufgrund der coronabedingten Einschränkungen alles andere als einfach war. Dennoch gehen alle gut vorbereitet in die Prüfungen, die auch in diesem Jahr wieder unter Beachtung der besonderen Hygienevorschriften durchgeführt werden. (Quelle Gymnasium im Kannenbäckerland)
Spenden und Hilfsangebote sind trotzdem überlebenswichtig
Das Wohl der Tiere steht im Mittelpunkt der Arbeit des Tierheims in Montabaur. Neben dem Tierschutz nimmt der Trägerverein eine wichtige öffentliche Funktion wahr, denn das Tierheim dient als Aufnahmestelle für gefundene Tiere. Das ist in einem Kooperationsvertrag zwischen dem Tierheim und der Verbandsgemeinde geregelt, die originär für Fundsachen und Fundtiere zuständig ist. In den letzten Jahren ist die Zahl der Fundtiere stetig gestiegen, viele der Tiere sind krank und müssen behandelt werden. Vor diesem Hintergrund wurde der Kooperationsvertrag jetzt erneuert, dabei hat der Verbandsgemeinderat die Vergütungspauschale auf jährlich 10.000 Euro erhöht. Das deckt jedoch nur einen kleinen Teil der Kosten, die das Tierheim insgesamt hat. Spenden sind deswegen immer willkommen, ja überlebenswichtig.
Koblenz (ots)
Einen eher ungewöhnlichen Einsatz hatte die Bundespolizei am Hauptbahnhof Koblenz.
Am Donnerstagnachmittag meldete ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn einen alleinfahrenden Hund in einem Regionalexpress.
Die Bundespolizisten nahmen das Tier in Obhut. Neben dem Mischling hatte der Besitzer auch sein Gepäck im Zug stehenlassen.
Etwa eine Stunde später meldete sich ein 50-jähriger Mann bei der Bundespolizei. Völlig aufgelöst erklärte er den Beamten, dass er am Bahnhof Remagen den Zug verlassen hatte, um eine Zigarette zu rauchen. Plötzlich schlossen sich die Zugtüren und der Vierbeiner musste alleine weiterreisen.
Die Bundespolizei übergab dem überglücklichen Halter sein Tier.
Wieder vereint konnten Hund und Herrchen ihre Reise gemeinsam fortsetzen. (Quelle Polizei Koblenz)
Kreisweites Projekt „Blühende Friedhöfe“ ist gestartet Altenkirchen. In der letzten Woche startete das kreisweite Projekt „Blühende Friedhöfe“. Insgesamt haben sich rund 70 Gemeinden bzw. Friedhofszweckverbände auf den Projektaufruf der Unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung hin gemeldet, so dass im Kreis Altenkirchen insgesamt über zwei Hektar Friedhofsfläche zum Erblühen gebracht werden. Einige Gemeinden, die keine Flächen auf ihren Friedhöfen frei haben, wollten dennoch aktiv für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten werden, sie legen in Friedhofsnähe auf gemeindeeigenen Flächen Blühstreifen an. Die Projektteilnehmer konnten in der vergangenen Woche das Saatgut für die Blühflächen bei der Kreisverwaltung abholen. Die einjährigen Mischungen wurden im Vorfeld mit einer Saathilfe vermischt, um die Ausbringung zu vereinfachen und für jede Gemeinde bzw. Blühfläche abgepackt. Darüber hinaus gibt es für jede Gemeinde bzw. jeden Friedhof Hinweisschilder, welche Besucher und Bevölkerung über das Projekt informieren. Im Vorfeld wurden die Gemeinden durch die Untere Naturschutzbehörde bei Flächenauswahl und Fragen zur Saatbeetvorbereitung und Aussaat beraten, die die Umsetzung vor Ort führen die Gemeinden nun in Eigenregie durch. Die Untere Naturschutzbehörde bedankt sich bei allen Akteuren für ihr Engagement und ihre Tatkraft. Man ist nun gespannt auf die zahlreiche Blühflächen, die im Sommer kreisweit entstehen werden, und hofft, dass neben den Bienen, Hummeln und Schmetterlingen auch die Bevölkerung viel Freude an den Flächen haben wird. (Quelle Kreis Altenkirchen)
Fehlende Perspektive lässt Frustration wachsen
Montabaur, 27. April 2021: Wie nicht anders zu erwarten, standen bei der traditionellen Frühjahrssitzung des regionalen IHK-Beirats die Pandemie-Auswirkungen auf die hiesige Wirtschaft im Mittelpunkt. Das Unternehmer*innen-Gremium der IHK-Regionalgeschäftsstelle setzt sich aus 18 Vertreterinnen und Vertretern aller Wirtschaftsbereiche des Rhein-Lahn-Kreises und des Westerwaldkreises zusammen und tagt in der Regel zweimal im Jahr.
Manchen Industrie- und Dienstleistungsbereichen gehe es recht gut, der Bau-Bereich boome, Software-Entwickler könnten sich wegen der beschleunigten Digitalisierungsanforderungen vor Aufträgen kaum noch retten. Gleichwohl nehme die Zahl der Sektoren, denen aufgrund der Dauer des Lockdowns massive strukturelle Schäden drohten, zu. „Hier geht es nicht mehr nur um einzelne Betriebe, deren Existenz in Gefahr ist.