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Vallendar (ots)
Am Sonntagvormittag, den 23.05.2021, wurde durch einen aufmerksamen Spaziergänger ein Schwan in Vallendar am Rheinufer gemeldet, in dessen Schnabel sich ein Angelhaken verfangen hatte. Die Schwanenmutter schwamm mit ihren vier Küken im Bereich des Ufers und der Angelhaken war deutlich am Schnabel der Schwanenmutter zu erkennen. Durch den Einsatz der Feuerwehr Vallendar konnte der Schwan mittels Boot Richtung Ufer gelenkt und dort durch einen beherzten Griff der Einsatzkräfte eingefangen werden. Der Schwanenmutter konnte der Angelhaken aus dem Schnabel entfernt und im Anschluss zu ihren Küken frei gelassen werden. (Quelle Polizei Bendorf)
„Die Kreisverwaltung wird beauftragt eine Biodiversitätsstrategie für die Flächen, die im Eigentum des Westerwaldkreises und des Westerwaldkreis- Abfallwirtschaftsbetriebs (WAB) sind, zu entwickeln, um darauf Blühflächen anzulegen.“
Der Westerwaldkreis und sein Eigenbetrieb, der WAB, sind im Besitz vieler Immobilen mit Freiflächen. Wenn diese Freiflächen nicht versiegelt sind, wurden dort meistens Rasenflächen angelegt. Diese Rasenflächen müssen gepflegt werden und verursachen so auch einen Kostenaufwand.
Wenn wir auf diesen „Eh-da-Flächen“ (diese sind ja eh da) Blühflächen anlegen lassen, werden daraus Nahrungs- und Bruthabitate für Bienen, Vögel und Schmetterlinge, wir erhöhen dadurch die Artenvielfalt.
Limburg-Weilburg. Der Landkreis Limburg-Weilburg plant nach den Worten von Landrat Michael Köberle eine Öffnung der kreiseigenen Sporthallen für Schulen und Vereine ab dem 31. Mai 2021. Dann werden die Hallen unter Einhaltung der zu diesem Zeitpunkt geltenden Corona-Regelungen wieder zur Verfügung gestellt. Die Kreisverwaltung macht darauf aufmerksam, dass die Vereine bei der Nutzung von Materialien für eine entsprechende Reinigung verantwortlich sind. Die Nutzung der Umkleiden ist nur mit Maske und unter Wahrung der Abstände (je nach Größe gegebenenfalls nur in Kleingruppen) – möglichst kurz und verbunden mit einem gründlichen Lüften – gestattet. Duschen bleibt aufgrund des hohen Übertragungsrisikos untersagt. Ferner wird der Landkreis die Schulgebäude wieder ab dem 25. Mai 2021 für eine Nutzung durch die Kreismusikschulen und die Kreisvolkshochschule zur Öffnung freigeben. Dabei gelten für Lehrkräfte beziehungsweise Dozenten sowie Schülerinnen und Schüler dieser Einrichtungen die aktuell gültigen Regularien. (Quelle VG Limburg)
Aktion des Kinderschutzbundes feiert 1000. Baumpatenschaft
HILGERT. „Gemeinsam für den Wald“ – das Motto der Wald-Jugendspiele haben sich die 20 Mädchen und Jungen der 3. Klasse der Sonnenfeld-Schule Hilgert ganz besonders zu Herzen genommen: Sie veranstalteten einen Spendenlauf und waren so begeistert bei der Sache, dass am Ende 2250 Euro in der Kasse waren. Das Geld spendeten sie an die „Westerwald-Kinder“-Aktion des Kinderschutzbundes und finanziert 450 neue Bäume für den Gemeindewald.
Die Hilgerter Kinder haben mit ihrer tollen Leistung außerdem eine magische Grenze überschritten: Die „Westerwald-Kinder“ haben inzwischen mehr als 1000 Baumpatenschaften vermittelt. Zur Feier all dieser guten Nachrichten kam die ganze Klasse in den Wald, und jedes Kind pflanzte zusammen mit Revierleiter Detlev Nauen und seiner Kollegin Paula Machunze einen weiteren Baum – die klimaresistente Schwarznuss.
Altenkirchen. Gibt es im Landkreis Altenkirchen einen Bedarf für Coworking Spaces? Haben heimische Unternehmen Interesse, ein solches Angebot zu nutzen? Antworten auf diese Fragen soll eine Bedarfsanalyse liefern. Dazu hat die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen die cowork AG mit Sitz im bayerischen Diedorf beauftragt.
Das Interesse an neuen Arbeitsformen wie Home-Office und Coworking Spaces – letzteres zunächst vermehrt in urbanen, mittlerweile auch in ländlichen Regionen – ist in den vergangenen Jahren rapide gestiegen. Die Corona-Pandemie hat den Trend verstärkt. Coworking bedeutet wörtlich aus dem Englischen übersetzt „zusammenarbeiten“ und stellt eine Entwicklung im Bereich neuer Arbeitsformen dar. An einem zeitlich flexiblen Arbeitsplatz („Space“) arbeiten meist Kreative, Start-Ups, Freiberufler oder Arbeitnehmer, die sich zum Beispiel im Home-Office beruflich und sozial isoliert fühlen, zusammen. Die offen gestalteten Büroräume können gemeinsam genutzt werden und fördern somit den Austausch der unterschiedlichen Berufsgruppen.
Die Errichtung eines Coworking Space setzt ein hohes Maß an Planung, Organisation und Arbeit voraus. Daher sollte zuerst die Frage geklärt werden, ob der Bedarf an einem oder mehreren Coworking Space(s) in einer ländlichen Region wie dem Landkreis Altenkirchen vorhanden ist.