Radio Westerwald : ON AIR >> Flashplayer in eigenem Fenster öffnen << |
Die eine fällt ins Auge durch den Kontrast von Braun und Weiß, die andere durch kunterbunte Farben: Zwei sehr unterschiedliche Holzskulpturen von Simone Levy bereichern seit kurzem das Kunstangebot unter freiem Himmel. Die „Erneuerung“ steht am Karoline-Kahn-Platz in Montabaur; die „Meilensteine“ setzen eine Wegmarke am Skulpturenweg in Montabaur-Reckenthal.
Dynamik spricht aus der mehr als zwei Meter hohen „Erneuerung“ aus Lärche. Die Skulptur hoch oben an der Stadtmauer scheint den Panoramablick ins Tal zu genießen. Die äußere Schale ist im natürlichen, nachgedunkelten Holzton gehalten und besteht aus mehreren Elementen, die nach oben streben. Höher noch kommt der weiß gestrichene Kern, der wie ein Stamm aus dem Inneren emporragt und schwungvoll von einem Flügel gekrönt wird.
Das Kunstwerk, eine Dauerleihgabe an die Stadt, ist Teil des Europäischen Skulpturenpfads und zeigt deutlich, wie sehr sich die international tätige Simone Levy mit dem europäischen Gedanken identifiziert. „Europa hält sich an eine klare Struktur von Werten, dargestellt durch das dunkle Äußere“, erklärt sie und zählt Demokratie, Gerechtigkeit, Toleranz und Kommunikation auf. „Zugleich erneuert Europa sich aus sich selbst und bleibt dadurch lebendig. Dies wird durch das weiße Innere symbolisiert, das über die Hülle hinauswächst.“
Anmeldungen bis zum 06.08.2021 möglich
Aufgrund der guten Erfahrungen bei der Sommerschule und der Herbstschule im vergangenen Jahr beteiligt sich die Verbandsgemeinde Wallmerod auch in diesem Jahr an dem landesweiten Projekt „Sommerschule 2021“. Das Angebot richtet sich an Schulkinder von der 1. bis zur 9. Klasse, die eine der Schulen in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Wallmerod besuchen.
Das Angebot ist speziell zugeschnitten auf Kinder, die während der Corona-Schulschließungen von zuhause aus gelernt haben und denen eine Förderung in den Fächern Deutsch und Mathematik guttut. Unter Umständen kann die Förderung auch auf andere Fächer ausgedehnt werden.
Bad Marienberg (shg) Zu einem Rundgang und einem Gespräch war die neue Pröpstin in Nord Nassau, Pfarrerin Sabine Bertram-Schäfer, im Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg zu Gast. Das Thema Schule durchziehe seit jeher ihr Leben, sagte Bertram-Schäfer. Zum einen sei Schule ein wichtiger Baustein der Gestaltung von Kirche im ländlichen Raum, die ihr bereits in ihrer vorherigen Wirkungsstätte als Dekanin im Büdinger Land wichtig gewesen sei- und jetzt im Westerwald ebenso. Zum anderen ist Bertram-Schäfers Ehemann stellvertretender Direktor an einer Schule in Friedberg, was ihr mitunter einen guten Einblick in schulische Abläufe gebe, sagte die Pröpstin. Zu dem Gespräch waren Schulleiter Dirk Weigand, der stellvertretende Schulleiter Alexander Lühr, die zweite stellvertretende Schulleiterin Kathrin Schütz, Geschäftsführer René Roos, Dekan und Pfarrer a.D. Martin Fries, sowie die, für die Ganztagsschulbetreuung verantwortlichen, Lehrer, Roman Kläs-Bierbrauer und Timo Meier zusammengekommen. Schulleiter Dirk Weigand wies auf die hohe Akzeptanz der Schule hin. Die Prozentzahl der Schüler, die sich in der Region für die gymnasiale Bildung entscheiden, wurde von rund 12% auf rund 35% gesteigert.
Jetzt Informationen senden
Region Westerwald. „Streuobstwiesen sind ein wertvoller und prägender Bestandteil unserer Westerwälder Landschaft. Und Obst aus der Region steht genauso wieder häufiger auf der Einkaufsliste wie Produkte, die aus heimischem Obst hergestellt werden“, so die drei Westerwälder Landräte Dr. Peter Enders (Kreis Altenkirchen), Achim Hallerbach (Kreis Neuwied) und Achim Schwickert (Westerwaldkreis). „Daher ist es uns ein großes Anliegen den Westerwälderinnen und Westerwäldern einen umfassenden Überblick über wichtige Informationen rund um die Westerwälder Obsternte zu geben.“ Deshalb informiert die Wir Westerwälder-Homepage nun umfassend auf einen Blick rund um das Thema „Westerwälder Ernte“.
WESTERBURG. Viele gute Gespräche mit Menschen aller Altersklassen hat der grüne Direktkandidat für den Bundestags-Wahlkreis 204, Torsten Klein, bei seinem ersten Wahlkampf-Stand auf dem Wochenmarkt in Westerburg geführt. Im Mittelpunkt des medialen Interesses steht derzeit die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Bezüglich deren Denunzierung erwähnte eine Passantin: „Sie hätten auch Mutter Teresa aufstellen können, und man hätte ebenfalls Kleinigkeiten an ihr gefunden und aufgebauscht.“ Überhaupt gab es viele Sympathiebekundungen für Annalena Baerbock. Torsten Klein wiederholte in den Gesprächen besonders, dass Bündnis 90/ Die Grünen die Partei ist, die die Rente mit 67 in ihrem Wahlprogramm hat. Auf ein weiteres Thema mit Westerburger Lokalkolorit wurde Klein ebenfalls angesprochen: In der Verbandsgemeinde Westerburg sind Windkraftwerke geplant. Viele warteten gespannt auf die Umsetzung dieser Pläne. „Alle sehen ja, wie kaputt der Wald ist, und dass und wir den Klimawandel stoppen müssen!“