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Demokratie ist kein Selbstläufer
Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 21 Jahren aus Limburg, die sich in Schulen, Vereinen und religiösen Gemeinschaften in Limburg engagieren, sind eingeladen, sich dieses Jahr zum ersten Mal am Jugendbeirat der Partnerschaft für Demokratie Limburg zu beteiligen.
Jede Institution kann bis zu zwei Vertreter oder Vertreterinnen in den Jugendbeirat entsenden. Hier können gemeinsam Ideen und Projekte entwickelt und darüber entschieden werden, welche Aktionen oder Projekte in die Umsetzung gehen. Denn dem Jugendbeirat steht ein eigenes Budget zur Verfügung. „Wir wollen mit dem Jugendbeirat die eigene Meinungsbildung von jungen Menschen fördern und sie dabei unterstützen, sich mit ihrer Vorstellung von einem demokratischen Miteinander auseinanderzusetzen“, so der 1. Stadtrat Michael Stanke. Inhaltlich geht es um das Engagement für die Rechte und die Beteiligung junger Menschen am gesellschaftlichen Leben in unserer Stadt. Dazu dienen auch die Teilnahme an Workshops und Veranstaltungen wie dem Jugendkongress in Berlin und anderen lokalen Events. „Limburg ist eine tolerante und weltoffene Stadt. Wir leben Vielfalt und wollen gemeinsam mit den Jugendlichen ihre Herzensprojekte umsetzen und ihnen damit auch ein Stück Eigenständigkeit ermöglichen“, sagt Melanie Weil, Integrationsbeauftragte der Stadt Limburg.
Alle zwei Jahre ist es wieder soweit und es stehen Vorstandswahlen im Verein Jugendhaus “Zweite Heimat” e.V. in Höhr-Grenzhausen an. In diesem Jahr gab es sogar einige personelle Änderungen. Michael Thiesen (Stadtbürgermeister) ist neuer 1. Vorsitzender. Neben den langjährigen Vorstandsmitgliedern Matthias Welzel, Ute Klebula, Brigitte Krapp und Jürgen Niemczyk wurden Joachim Türk und Jens Becker neu in den Vorstand gewählt. Thilo Becker (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Höhr- Grenzhausen), der das Amt des 1. Vorsitzenden in den letzten Jahren führte, kandidierte nicht erneut.
Der Vorstand und das Team des Jugendhauses bedanken sich bei Thilo Becker für die geleistete Arbeit als 1. Vorsitzender, ebenso bei Ahmet Yildiz, der auch nicht erneut für den Vorstand kandidierte. Die gesamte Institution freut sich nun auf die Arbeit mit dem neuen Vorstand. Die kommenden zwei Jahre werden sicherlich insbesondere von den Bauarbeiten und Planungen des neuen Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrums in der Innenstadt von Höhr-Grenzhausen geprägt sein. (Quelle 2. Heimat Höhr-Grenzhausen)
„Wir Westerwälder“ hat eine Geschenk-Box zur Vermarkung der tollen Produkte der heimischen Landwirtschaft entworfen
Region Westerwald. Oh, Du schöner Westerwald. Die Reize unserer Landschaft werden seit Jahrzehnten besungen. Zu Recht! Der Zwischenruf des alten Gassenhauers allerdings ist viel zu kurzgefasst. Denn es gibt weit mehr zu genießen als das berühmte Eukalyptusbonbon. „Oh, Du leckerer Westerwald“ – müsste es eigentlich auch heißen.
Doch weil man ein altes Volkslied nicht einfach umdichten kann, hat sich die Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ etwas anderes einfallen lassen: die Westerwald-Box. Mit ihr können Erzeuger und Direktvermarkter die tollen Produkte der hiesigen Landwirtschaft angemessen präsentieren. Hui Wäller? Allemol!
Rückeroth, Dreifelden-Steinen, Maxsain und Wölferlingen gehen als Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinden künftig einen gemeinsamen Weg
Westerwaldkreis. Ab dem kommenden Jahr wird es im Evangelischen Dekanat Westerwald eine neue Kirchengemeinde geben: die evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde. Unter dem Namen dieses großen deutschen Theologen schließen sich die Evangelischen Kirchengemeinden Rückeroth (mit Herschbach), Maxsain, Dreifelden-Steinen und Wölferlingen zusammen und bilden ab dem 1. Januar eine Gesamtkirchengemeinde, zu der dann rund 3400 evangelische Christinnen und Christen gehören.
Das Xpertus IT Systemhaus in Mogendorf läutet die alljährliche Weihnachtszeit ein. Mit dem Aufbau der Nordmanntanne „Paul“ sind alle Menschen der Westerwaldregion wieder herzlich eingeladen bei der beliebten Spendenaktion mitzumachen. Jeder darf vorbeikommen, Weihnachtsbaumkugeln an die Äste hängen und den Baum schmücken. Pro 100 Kugeln, die aufgehängt wurden, spendet das Unternehmen 500 Euro an gemeinnützige Organisationen. Dieses Jahr gehen die Erlöse der Aktion an „Wäller helfen e.V.“ und dienen der Aufforstung des Westerwaldes. Durch die Unterstützung können viele weitere Bäume ihr Zuhause im Westerwald finden. Dies dient dem Erhalt von einem der größten Waldgebiete in Deutschland und hat gleichzeitig positive Effekte auf unser Klima. Ein weiterer Teil des Geldes geht an die „Freiwillige Feuerwehr Mogendorf“, die jedes Jahr mitbedacht wird.
Die 2019 gestartete jährliche Aktion konnte im ersten Jahr 268 Kugeln und im letzten Jahr bereits 418 Kugeln Sammeln. Bastian Hoffmann, Inhaber der Xpertus IT, zeigte sich zuversichtlich, dass die Spendenaktion in den kommenden Jahren noch weiter anwachsen würde, damit noch mehr Vereine unterstützt werden können. Die Qual sich aussuchen zu müssen, wer das Geld am Ende bekäme, wäre dabei jedes Jahr die schwerste Entscheidung. Da sich beide Vereine auch heute noch intensiv in Ahrweiler engagieren und die Flutopfer unterstützen, wollte das Team von Xpertus den Helfern unter die Arme greifen, die über die Monate schon viele Federn gelassen haben. Die Nordmanntanne „Paul“ finden Besucher auf dem Parkplatz der Xpertus IT, windgeschützt an dem Gebäude aufgestellt und von der Einfahrt aus bereits sichtbar. Weitere Informationen und Updates findet ihr auf der Xpertus IT Seite https://www.xpertus-it.de/home/aktuelles/ im Newsblog.