Selters/WW. Spanisches Temperament trifft auf Westerwälder Zurückhaltung? Denkste: von Zurückhaltung war bei den vielen Gästen beim Konzert der Gruppe „Las Migas“ aus Spanien in der Evangelischen Kirche in Selters wenig zu spüren! Vielmehr ging das südländische Temperament der Musikerinnen in dem bis auf den allerletzten Platz besetzten Gotteshaus schnell auf das Publikum über. Die weltweit gefragte Flamenco- und Weltmusikband gastierte in der Reihe „Musik in alten Dorfkirchen“ im KULTURSOMMER Rheinland-Pfalz.
Die Kleinkunstbühne Mons Tabor als Veranstalter wunderte sich beim geplanten Konzertbeginn mit dem Kulturkreis der VG Selters als Kooperationspartner, als noch etwa 50 Leute vor der Kirche ausharrten, die keine Eintrittskarten mehr bekommen hatten. Irgendwie passten dann aber doch noch alle auf die dreiseitige Empore, auch wenn für diese Gäste der Konezrtgenuss mangels Sicht auf die Bühne doch sehr eingeschränkt war. “Es ist eben eine alte Dorfkirche und kein Konzertsaal“ meinte einer der betroffenen Zuhörer in der Pause. Er versprach, sich beim nächsten Mal früher um Karten zu kümmern.
Kürzlich hatte der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Altenkirchen in Nauroth eine Fachdelegation aus Rumänien auf dem Betriebs- und Wertstoffhof mit Umweltschule zu Besuch. Die Gruppe, bestehend aus Vertretern der dortigen Umweltbehörde, Vertretern einzelner Städte und Kommunen wie Braşov, Sibiu und Bistrita sowie des vor Ort tätigen Entsorgungsunternehmens, informierte sich über das fortschrittliche und beispielhafte Entsorgungskonzept im Landkreis Altenkirchen. Dabei stand insbesondere das praktizierte und erfolgreiche Gebührenmodell im Fokus der Besuchergruppe.
Rumänien hat sicherlich noch Nachholbedarf gegenüber EU-Ländern wie Deutschland, jedoch ist man hier bereits auf einem guten Wege. Die Delegation zeigte sich sehr interessiert an den Vorträgen durch den Ersten Kreisbeigeordneten Konrad Schwan sowie Werkleiter Werner Schumacher. Viele Anregungen wurden positiv aufgenommen und sollen nunmehr in Rumänien umgesetzt werden.
(Quelle: Pressemitteilung, Kreisverwaltung Altenkirchen)
Die als vermisst gemeldete 90-Jährige Therese Keichel aus Engers ist wohlbehalten angetroffen worden. Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei wurden somit eingestellt.
# # #
Neuwied (ots) - Seit Mittwoch, 17.07.2019 wird die 90-Jährige Therese Keichel aus Engers vermisst. Frau Keichel wurde am gestrigen Abend letztmalig zwischen 19:30 Uhr und 20:00 Uhr an ihrer Wohnanschrift gesehen. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihr. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen durch die Polizei mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers, des Einsatzes der Wasserschutzpolizei, sowie eines Personenspürhundes (Mantrailer) konnten bislang keine Hinweise auf den Aufenthaltsort der Frau erlangt werden. Frau Keichel ist 149 cm groß, von schlanker Statur, hat rot-braune kurze Haare (Siehe beigefügtes Foto.) und ist bekleidet mit einem grau-weißen gestreiften T-Shirt und einer dunklen Hose. Wer kann Hinweise zum Aufenthaltsort der Frau Keichel geben? Wer hat die Vermisste seit dem gestrigen Abend gesehen? Hinweise erbittet die Polizei Neuwied unter der Rufnummer 02631/878-0.
WESTERBURG. Über insgesamt 3000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich drei Sportvereine aus der Verbandsgemeinde Westerburg freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Norbert Rausch, Kommunalbetreuer bei der evm, übergab gemeinsam mit Bürgermeister Gerhard Loos, den Spendenbetrag an die Vereine. „Die Vereine leisten einen wichtigen Beitrag für die Freizeitgestaltung in unserer Verbandsgemeinde“, erklärt Gerhard Loos. „Wir freuen uns, dass wir das Engagement mit der Spende der evm weiter unterstützen können.“
Heistenbach (ots)
Am Freitag, den 25. September, wurde eine 17-jährige Jugendliche gegen Mitternacht auf der Kirmes in Heistenbach nach dem Verlassen des Festgebäudes in der Unterdorfstraße durch einen bislang unbekannten Mann sexuell belästigt. Nach Angaben der Geschädigten soll der Mann sie gegen ihren Willen von hinten umarmt und hierbei über mehrere Minuten unsittlich berührt haben. Es gelang ihr nicht, sich selbständig aus der Situation zu befreien. Eine Gruppe von fünf bis sechs Männern zwischen 25 und 30 Jahren soll auf die Situation aufmerksam geworden sein und den unbekannten Täter von der jungen Frau gelöst haben, woraufhin dieser geflohen sei. Zu den Helfern liegen keinerlei Personendaten vor. Die Polizeiinspektion Diez bittet diese Personen oder Personen, die Angaben zur Identität der Zeugen machen können, dringend, sich telefonisch (Tel. 06432-6010)oder persönlich zu melden! Ebenso werden auch andere Zeugen, die Angaben zur Tat oder zur Identität des Täters machen können, gebeten, sich zu melden. Der unbekannte Täter soll etwa 35 Jahre alt, zwischen 180 und 185 cm groß und von kräftiger Statur gewesen sein. (Polizei Diez)
Kommunikationswege wurden erprobt
Zum zweiten Mal wurde am vergangenen Samstag ein Landesübungstag für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Dabei erfasste eine fiktive Kaltfront mit hoher Geschwindigkeit das ganze Bundesland. Die geplanten Folgen waren massiver Starkregen und heftige Sturmböen mit bis zu 120 km/h Windgeschwindigkeit in exponierten Lagen, begleitet von starken Gewittern mit erhöhtem Blitzaufkommen.
Kreis Altenkirchen. Ein selbstverständliches „Günaydin“ oder „Ma’a salama“, oder auch ein fröhliches „Hola“ oder „Arrividerci“: Kurze Begrüßungs- oder Abschiedsworte aus anderen Ländern, doch längst auch im deutschen Alltag angekommen. Da stellt der Kreis Altenkirchen keine Ausnahme dar. Und zu diesem Alltag gehören auch und gerade die Kindertagesstätten. Vorbei die Zeiten, als Kinder ausschließlich die deutsche Sprache und maximal noch das Platt ihres Heimatdorfes beherrschten. Immer mehr Kinder wachsen mehrsprachig auf, was auf der einen Seite enorme Chancen bietet, auf der anderen Seite aber auch die pädagogischen Fachkräfte in den Kitas vor neue Herausforderungen stellt.
Weiterlesen ...Müschenbach. Zerstörte Scheiben, beschädigtes Wetterschutzhäuschen und seit Monaten keine sichtbare Verbesserung: Der Zustand des Haltepunkts Hattert in Müschenbach sorgt seit Längerem für Unmut. Nach Beschwerden aus der Bürgerschaft und Hinweisen der Kommune schaltete sich der heimische Bundestagsabgeordnete Harald Orthey ein. Nun hat die Deutsche Bahn reagiert und eine Instandsetzung angekündigt.
Orthey hatte sich bereits im Sommer an die Deutschen Bahn gewandt. Zuvor hatte sich der Abgeordnete selbst vor Ort ein Bild gemacht und die Schäden fotografisch dokumentiert. Insbesondere die zerstörten Glasscheiben des Wartebereichs seien aus seiner Sicht mit einem attraktiven und verlässlichen öffentlichen Nahverkehr nicht vereinbar.
Die Gemeinde Müschenbach mit Ortsbürgermeisterin Birgitta Käckermann konnte nach Angaben Ortheys bereits eine Verbesserung der Beleuchtung im Umfeld des Haltepunkts erreichen. Bei den beschädigten Anlagen selbst sind die Möglichkeiten der Kommune jedoch begrenzt.
„friday on my mind“ – Livemusik, die ankommt!
Was im Mai 2024 begann, hat sich längst zu einer festen Größe in Höhr-Grenzhausen entwickelt: „friday on my mind“ bringt regelmäßig außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker ins Musikcasino – hautnah am Publikum, bei freiem Eintritt und in entspannter Kneipenatmosphäre.
Am Freitag, 9. Oktober, steht der nächste musikalische Leckerbissen auf dem Programm: Mit Red Apple kommt ein Akustik-Duo aus dem Rhein-Nahe-Gebiet ins Casino.
Red Apple
Sascha Frank an Gesang und Rhythmusgitarre und Jakob Huf an Gitarre und Mandoline servieren eine mitreißende Mischung aus Roots, Americana, Blues und Folk.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Lahn. Der Westerwald-Verein Buchfinkenland bietet etwas ganz Neues für alle Interessierten – also auch Nichtmitglieder – an: eine Wanderweinprobe am Sonntag, 11.10.2026 ab 11.00 Uhr. Ein sicher einzigartiges Erlebnis: wandernd die reizvolle Natur rund um die traditionsreichen Weinorte Obernhof und Weinähr zwischen Gelbach und Lahn erleben und dabei die dort angebauten Weine probieren. Und dazu in Kooperation mit dem örtlichen Verein „geweinschaft e.V.“ vieles rund um den lokalen Weinanbau erfahren - der regional sogar noch zum Westerwald gehört.
Weiterlesen ...